DBD: God Rest Ye Merry Gentlemen – Ronnie James Dio, Tony Iommi, Rudy Sarzo, Simon Wright

Dieses Cover von «God Rest Ye Merry Gentlemen» mit den Genrepionieren Ronnie James Dio und Tony Iommi sowie Rudy Sarzo und Simon Wright ist der ultimativen Christmas Cracker für Metalheads. Iommi stempelt dem Track seine charakteristischen, mit Doom beladenen Riffs auf und der aussergewöhnliche Gesang Dios treibt uns jenseits der Welt. Mehr metaloide Weihnachten gibts in unserem Radioprogramm

God Rest Ye Merry Gentlemen
God Rest Ye Merry Gentlemen

Death Kiss

Charles Bronson «lebt»! Oder haben wir es bei «Death Kiss» mit einem verschollenen «Ein Mann sieht rot»-Epigonen aus den 70er-Jahren zu tun? Ach nein, die Leute verwenden Smartphones, somit ist «Death Kiss» also erst jüngst entstanden. Hauptdarsteller Robert Kovacs stammt aus Ungarn und ist Charles Bronson (1921–2003) wie aus dem Gesicht geschnitten, «Death Kiss» versucht dann auch gar nicht erst, etwas anderes zu sein als ein Selbstjustiz-Actioner im Fahrwasser von Bronsons Klassiker, beginnend mit dem Titel, der sich unverkennbar an dem des Originals orientiert: «Death Wish».

Für den Low-Budget-Actioner «Death Kiss» von Rene Perez würde sich wahrscheinlich kein Mensch interessieren, wenn nicht Charles Bronson die Hauptrolle spielen würde. Könnte man meinen, doch er ist nicht etwa von den Toten auferstanden, um dem Abschaum der Strasse noch eine letzte Rache-Lektion zu erteilen. Es handelt sich um Robert «Bronzi» Kovacs, einen Schauspieler aus Fleisch und Blut, der dem Charles Bronson um 1974 wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wohlwollend lassen wir den Film als Hommage ans grosse Vorbild durchgehen. Sicher kein Zufall, dass «Death Kiss» kurz nach Eli Roths Remake «Death Wish» mit Bruce Willis entstanden ist, insofern kann man den Film mit Bronson-Klon Bronzi auch als Mockbuster bezeichnen, der von der aktuellen Aufmerksamkeit für die Neuverfilmung profitieren will. An Eli Roths Neuverfilmung scheiden sich die Geister. Die einen hassen den Film und auch den Regisseur, die anderen mögen den Film und fühlten sich gut unterhalten. Nun scheint es so, als wäre Charles Bronson höchst persönlich von den Toten zurückgekehrt um Bruce Willis und allen anderen Action-Stars zu zeigen, wie man die Rolle des einsamen Rächers wirklich spielt.

Der stylishe, auf die Dauer etwas eintönige Synthie-Score treibt die sparsame Handlung voran. Den einsamen Feldzug des Fremden unterbrechen gelegentliche Monologe eines Radiomoderators, die Zuschauer, welche der Story nicht folgen können, über das Geschehen aufklären. Die Rolle diente wohl eher dazu, mit Daniel Baldwin einen halbwegs prominenten Namen unterzubringen, der das Cover aufwertet. In der deutschen Synchronisation geben sich die Monologe des Radiomoderators deutlich zahmer als im englischsprachigen Original. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren erhielt die ungeschnittene Fassung von «Death Kiss» erst im zweiten Anlauf. Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Cutter Rene Perez hat die bleihaltige Action in der Tat recht brutal inszeniert, Körpertreffer des Bronson-Lookalike verursachen grosse Einschusslöcher und Blutschwalle, die allerdings aus dem Computer kommen. Eine politische oder moralische Haltung muss man nicht ins Geschehen hineininterpretieren, wobei es jedem Zuschauer selbst überlassen ist, das doch zu tun, denn selbstverständlich ist es legitim, das Wirken des Protagonisten als reaktionär zu kritisieren.

Ob Fans von Charles Bronson und «Ein Mann sieht rot» Gefallen an «Death Kiss» finden? Wer zügig und mit niedrigem Budget produzierte Action mag und typische Mängel solcher Filme hinzunehmen bereit ist, wird dem Thriller als kuriose Genre-Randnote etwas abgewinnen können. Jüngeres Actionpublikum ohne Kenntnis der 70er mag er sogar auf «Ein Mann sieht rot» hinweisen, das ist dann auch etwas wert. Für Robert Bronzi markiert «Death Kiss» die zweite Rolle nach dem ebenfalls von Rene Perez inszenierten «From Hell to the Wild West» (2017), sein nächster Film wird «Escape from Death Block 13» sein. Eine Nische als Charles-Bronson-Zwilling sei Bronzi gegönnt, für viel mehr wird es nicht reichen, die Ähnlichkeit zum Vorbild dürfte Fluch und Segen zugleich sein und ihm immerhin als Gast auf Filmconventions ein zusätzliches Einkommen bescheren. Leider ist sein damaliger deutscher Sprecher, der unglaubliche Arnold Marquis bereits vor etlichen Jahren gestorben. Das hätte die Sache perfekt gemacht aus deutscher Sicht.

Lemmy – The Movie

Freunde, heute für euch die Dokumentation «Lemmy – The Movie» in voller Länge:

Die Idee, eine Dokumentation über Ian «Lemmy» Kilmister zu drehen, lag auf der Hand. Denn der Motörhead-Chef entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zur Ikone, deren Strahlkraft weit über die Heavy-Gemeinde hinausreicht und mit der sich selbst das Feuilleton beschäftigt. 2006 begannen die Regisseure Greg Olliver, der schon für Joan Jett, Snoop Dogg, Carmen Electra und Burning Spear gearbeitet hat, und Wes Orshoski, der vor allem als Musikjournalist und Fotograph tätig war, mit den Aufnahmen zu «Lemmy – The Movie».

LEMMY (Dokumentation)
LEMMY (Dokumentation)

50 verschiedene Arten, Weihnachtsgeschenke einzupacken

YouTuber Kevin Parry zeigt uns, welch unterschiedliche Ansätze es beim Verpacken von Geschenken gibt. Mindestens die Hälfte davon dürfte ich auch bereits gemacht haben…

50 Ways to Wrap a Christmas Gift
50 Ways to Wrap a Christmas Gift

Christmas with the Moonies: Wenn man den Weihnachtsmann überfahren hat

Dank des britische Animationsstudio Blue Zoo, in dem unter der Leitung von Will Cook umgesetzten Films, dürfen wir den wohl unterhaltsamsten Verkehrsunfall der Weihnachtszeit beiwohnen… :)

It’s that time of year! And we’d like to introduce you to the Moonies; the chaotic couple who won’t be getting the Christmas they expected this year. When an evening of festivities goes very wrong, the Moonies try to hide any wrongdoing. Little do they know who they’re up against.

Christmas with the Moonies
Christmas with the Moonies

DBD: No Presents For Christmas – King Diamond

Freunde, erwartet dieses Jahr kein Weihnachtsgeschenk, zumindest wenn es nach King Diamond geht, der Song «No Presents For Christmas» ist ein schillernder Scheunenbrenner. So wie unser aktuelles, metaloide Weihnachts-Radioprogramm

No Presents For Christmas - King Diamond
No Presents For Christmas - King Diamond

Kevin allein zu Haus: Alle Fallen in einem Daumenkino

The Flippist hat sich «Kevin allein zu Haus» angesehen und alle Fallen, die Kevin für die beiden Einbrecher gebaut hat, in einem Daumenkino zusammengefasst…

Home Alone Flipbook: Every Booby Trap Compilation (surprise ending)
Home Alone Flipbook: Every Booby Trap Compilation (surprise ending)

Tiny Toast: Müsli-Spots von einer anderen Welt

Um die neue Müsli-Marke von General Mills auf den Markt zu bringen, hat Walrus eine Werbekampagne mit dem Namen «Menschen können nicht widerstehen» lanciert. Ausgehend davon, dass «jedem Tier ein Essen schmeckt, so dass es diesem nicht widerstehen kann», zeigen die Kampagnenvideos eine «surreale Welt, in der Menschen den Tieren ausgeliefert sind und alles dafür tun, um eine Schale voll zu bekommen…

Tiny Toast - Sheep - Humans Can't Resist
Tiny Toast - Sheep - Humans Can't Resist
Tiny Toast - Horse - Humans Can't Resist
Tiny Toast - Horse - Humans Can't Resist
Tiny Toast with Seagull 2016 by Walrus
Tiny Toast with Seagull 2016 by Walrus
Tiny Toast - Birds - Humans Can't Resist
Tiny Toast - Birds - Humans Can't Resist

Glass – Furioser deutscher, finaler Trailer

Mit «Glass» führt M. Night Shyamalan die Geschichten seiner Thriller «Unbreakable» und «Split» zusammen. Der finale, deutsche Trailer gibt einen Vorgeschmack darauf, was uns ab dem 17. Januar 2019 im Kino erwartet. Kevin Wendell Crumb (James McAvoy) vereint viele Persönlichkeiten in sich – und eine davon ist sogar übermenschlich. Es ist die sogenannte Bestie, und diese hat nun die Kontrolle übernommen und droht nach den Ereignissen in «Split» erneut zu morden. Der unverwundbare David Dunn (Bruce Willis) sieht sich dazu berufen, die Bestie zu stoppen. Er heftet sich an ihre Fersen, während der undurchsichtige Elijah Price alias Mr. Glass (Samuel L. Jackson) die sich zuspitzenden Ereignisse beobachtet. Oder zieht er gar die Fäden? Und welches Geheimnis hütet er? M. Night Shyamalan beschliesst mit «Glass» eine Trilogie, die 2000 mit «Unbreakable – Unzerbrechlich» ihren Anfang nahm, um dann 2016 völlig unerwartet mit «Split» eine Art Fortsetzung zu bekommen – eine andere Geschichte, die in derselben Welt spielt. Nun treffen die Figuren aus beiden Filmen im grossen Finale aufeinander…

GLASS finaler Trailer Deutsch German (HD)
GLASS finaler Trailer Deutsch German (HD)

DBD: Oh Holy Night – Halford

Heute für euch Judas Priest-Squealer Rob Halford aus seiner Winter-Songs-LP. Mit «Oh Holy Night» werden uns gedrückte Akkorde, Synthiespuren und hart schlagende Drumbeats präsentiert. Mehr metaloide Weihnachten gibts in unserem Radioprogramm

Oh Holy Night by Halford
Oh Holy Night by Halford

Dieser Tiger will nur Spielen

Die dreijährige Ruby ging mit ihrem Plüsch-Biest (aus «Die Schöne und das Biest») in den Zoo von Tulsa, Oklahoma und platzierte es im Sichtbereich des Tigers – der sofort aufmerksam wurde! Wollte der Tiger nur spielen? Oder vielleicht das Biest adoptieren? Wie auch immer, offensichtlich sollte das Zoopersonal diesem Tiger ein Plüschtier schenken… :)

Tiger Wants a Toy || ViralHog
Tiger Wants a Toy || ViralHog

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