Mit einem Konzeptrailer haben die Macher von «Agony» nun ihr nächstes Projekt «Succubus» vorgestellt, das nahtlos dort weiter macht, wo «Agony» und «Agony Unrated» aufgehört haben. Es geht erneut direkt in die Unterwelt, wo Schmerzen, Qualen und allerlei erschreckende Schöpfungen auf Spieler warten. Die schlüpfen diesmal aber nicht in die Rolle eines hilflosen Höllen-Bewohners, sondern verkörpern den lüsternen, wilden Titelcharakter. Die ist ausser sich vor Wut, weil Baphomet im Agony Spin-Off die Kontrolle über die Hölle an sich reissen und ihren Gatten Nimrod stürzen will. Nachdem sie bei einem Überfall durch seine Armee fast ums Leben kommt, schwört Succubus bittere Rache – und damit auch die Spieler. Ein Feldzug durch die Unterwelt nimmt seinen Lauf. Als Succubus setzt man sich mit verschiedensten Spezialfähigkeiten und Waffen gegen seine Widersacher zur Wehr. Die Macher versprechen eine blutige Mischung aus «Horror, Action und fiesen Bossen», die vor allem durch «brutale und dynamische Kämpfe» punkten soll. Hinzu kommen erweiterbare Fähigkeitenbäume und «eine packende Handlung». Wann Succubus erscheinen soll, ist momentan noch unklar.
Die mexikanischen Originals-Produktion «Diablero» ist ein obskurer Mix aus «Ash vs. Evil Dead», «The Exorcist» und «Buffy – Im Bann der Dämonen». Darin wenden sich die Engel endgültig von Mexico City ab, was seine Bewohner zur leichten Beute für die Mächte der Unterwelt macht. Doch sie sind ihnen nicht vollkommen schutzlos ausgeliefert. Zum Glück taucht just in diesem Moment eine neue Gruppierung, genannt Diableros, auf, die dem Bösen den Kampf ansagt. Unchristlich und dämonisch wird aber es ausgerechnet zur Weihnachtszeit, denn die erste Staffel von Diablero steht jetzt exklusiv für Netflix-Nutzer auf der ganzen Welt zur Verfügung. Im Mittelpunkt von Diablero steht Vater Ramiro Ventura, ein gefallener Priester, der sich mit dem legendären Dämonenjäger Elvis Infante und der paranormalen Expertin Nancy Gama zusammentut, um eine Kette von Ereignissen aufzuhalten, die das Ende der Menschheit nach sich ziehen könnten. Diablero basiert auf dem Roman «El Diablo me obligó» von F.G. Haghenbeck.
Die gestandenen Agenten J (Will Smith) und K (Thommy Lee Jones) werden 20 Jahre nach ihrem ersten Auftauchen durch eine neue Generation von Alienjäger abgelöst. Die beiden «Thor: Ragnarok»-Stars Chris Hemsworth und Tessa Thompson treten im ersten Trailer zu «Men in Black: International» das Erbe an und begeben sich auf eine Reise, die sie durch ganz Europa bis nach Ägypten führt. Ausgangspunkt ist das Londoner MIB-Hauptquartier, in das es Nachwuchsagentin Em (Tessa Thompson) eher zufällig verschlägt. Gemeinsam mit ihrem frischgebackenen Partner Agent H (Chris Hemsworth) soll sie einen merkwürdigen Mordfall aufklären, der sie quer über den ganzen Globus führt. Dabei stossen sie auf alte Bekannte wie Emma Thompson, die sich frische Men in Black-Kollegen wie Action-Ikone Liam Neeson, Rafe Spall (The Ritual), Rebecca Ferguson (Mission: Impossible – Fallout, Doctor Sleep), Kumail Nanjiani und Sartaj Garewal als CIA Officer an die Seite geholt hat. «Men in Black: International» greift auf ein Skript der Iron Man-Autoren Matt Holloway und Art Marcum zurück und wurde von «Fast & Furious 8»-Regisseur F. Gary Gray in Szene gesetzt. Rasante Action und lockere Sprüche dürften somit vorprogrammiert sein. In die Kinos kommt das Spin-Off-Sequel, das ähnlich wie Jurassic World eine vollkommen neue Filmreihe lostreten, aber im gleichen Universum angesiedelt sein soll, dann im Juni 2019…
MEN IN BLACK 4: International Trailer German Deutsch (2019)
«Toilet Paper Gun» werdet ihr euch fragen. Ja richtig gelesen, eine «Toilet Paper Gun» besteht aus einem Laubbläser, einem Farbroller und ner Rolle Klopapier und stammt aus der Kategorie: Dinge, die keiner braucht, um die zu wissen es allerdings keinen Schaden macht. Vielleicht was für den nächsten Kindergeburtstag? Oder den nächsten Spieltag im Stadion…
Omar Najam hat den ohnehin schon leicht grusligen Amazon-Christmas-Spot noch verstörender gemacht, indem er den Originalsong durch den Soundtrack von «Captain America: The Winter Soldier» ausgetauscht hat. Und ich stelle mir gerade eine dystopische Zukunft vor, in der Amazon-Roboter uns alle zerkleinern, in Pakete packen und fröhlich dabei singen…
Die folgende Geschichte des Universums ist nicht nur visuell eindrucksvoll inszeniert, sondern dank der Kommentierung auch durchaus lehrreich. 13 Milliarden Jahre in 10 Minuten. Könnte man so ins Schulprogramm aufnehmen – also für die, die an die wissenschaftliche Erklärung der Weltentstehung glauben (möchten)…
On a cosmic time scale, human history is as brief as the blink of an eye. By compressing all 13.8 billion years of time into a 10 minute scale, this video shows just how young we truly are, and just how ancient and vast our universe us. Starting with the big bang and culminating in the appearance of homo sapiens, this experience follows the unfolding of time at 22 million years per second, adhering closely to current scientific understanding.
Dieses Cover von «God Rest Ye Merry Gentlemen» mit den Genrepionieren Ronnie James Dio und Tony Iommi sowie Rudy Sarzo und Simon Wright ist der ultimativen Christmas Cracker für Metalheads. Iommi stempelt dem Track seine charakteristischen, mit Doom beladenen Riffs auf und der aussergewöhnliche Gesang Dios treibt uns jenseits der Welt. Mehr metaloide Weihnachten gibts in unserem Radioprogramm…
Charles Bronson «lebt»! Oder haben wir es bei «Death Kiss» mit einem verschollenen «Ein Mann sieht rot»-Epigonen aus den 70er-Jahren zu tun? Ach nein, die Leute verwenden Smartphones, somit ist «Death Kiss» also erst jüngst entstanden. Hauptdarsteller Robert Kovacs stammt aus Ungarn und ist Charles Bronson (1921–2003) wie aus dem Gesicht geschnitten, «Death Kiss» versucht dann auch gar nicht erst, etwas anderes zu sein als ein Selbstjustiz-Actioner im Fahrwasser von Bronsons Klassiker, beginnend mit dem Titel, der sich unverkennbar an dem des Originals orientiert: «Death Wish».
Für den Low-Budget-Actioner «Death Kiss» von Rene Perez würde sich wahrscheinlich kein Mensch interessieren, wenn nicht Charles Bronson die Hauptrolle spielen würde. Könnte man meinen, doch er ist nicht etwa von den Toten auferstanden, um dem Abschaum der Strasse noch eine letzte Rache-Lektion zu erteilen. Es handelt sich um Robert «Bronzi» Kovacs, einen Schauspieler aus Fleisch und Blut, der dem Charles Bronson um 1974 wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Wohlwollend lassen wir den Film als Hommage ans grosse Vorbild durchgehen. Sicher kein Zufall, dass «Death Kiss» kurz nach Eli Roths Remake «Death Wish» mit Bruce Willis entstanden ist, insofern kann man den Film mit Bronson-Klon Bronzi auch als Mockbuster bezeichnen, der von der aktuellen Aufmerksamkeit für die Neuverfilmung profitieren will. An Eli Roths Neuverfilmung scheiden sich die Geister. Die einen hassen den Film und auch den Regisseur, die anderen mögen den Film und fühlten sich gut unterhalten. Nun scheint es so, als wäre Charles Bronson höchst persönlich von den Toten zurückgekehrt um Bruce Willis und allen anderen Action-Stars zu zeigen, wie man die Rolle des einsamen Rächers wirklich spielt.
Der stylishe, auf die Dauer etwas eintönige Synthie-Score treibt die sparsame Handlung voran. Den einsamen Feldzug des Fremden unterbrechen gelegentliche Monologe eines Radiomoderators, die Zuschauer, welche der Story nicht folgen können, über das Geschehen aufklären. Die Rolle diente wohl eher dazu, mit Daniel Baldwin einen halbwegs prominenten Namen unterzubringen, der das Cover aufwertet. In der deutschen Synchronisation geben sich die Monologe des Radiomoderators deutlich zahmer als im englischsprachigen Original. Die Altersfreigabe ab 18 Jahren erhielt die ungeschnittene Fassung von «Death Kiss» erst im zweiten Anlauf. Regisseur, Drehbuchautor, Kameramann und Cutter Rene Perez hat die bleihaltige Action in der Tat recht brutal inszeniert, Körpertreffer des Bronson-Lookalike verursachen grosse Einschusslöcher und Blutschwalle, die allerdings aus dem Computer kommen. Eine politische oder moralische Haltung muss man nicht ins Geschehen hineininterpretieren, wobei es jedem Zuschauer selbst überlassen ist, das doch zu tun, denn selbstverständlich ist es legitim, das Wirken des Protagonisten als reaktionär zu kritisieren.
Ob Fans von Charles Bronson und «Ein Mann sieht rot» Gefallen an «Death Kiss» finden? Wer zügig und mit niedrigem Budget produzierte Action mag und typische Mängel solcher Filme hinzunehmen bereit ist, wird dem Thriller als kuriose Genre-Randnote etwas abgewinnen können. Jüngeres Actionpublikum ohne Kenntnis der 70er mag er sogar auf «Ein Mann sieht rot» hinweisen, das ist dann auch etwas wert. Für Robert Bronzi markiert «Death Kiss» die zweite Rolle nach dem ebenfalls von Rene Perez inszenierten «From Hell to the Wild West» (2017), sein nächster Film wird «Escape from Death Block 13» sein. Eine Nische als Charles-Bronson-Zwilling sei Bronzi gegönnt, für viel mehr wird es nicht reichen, die Ähnlichkeit zum Vorbild dürfte Fluch und Segen zugleich sein und ihm immerhin als Gast auf Filmconventions ein zusätzliches Einkommen bescheren. Leider ist sein damaliger deutscher Sprecher, der unglaubliche Arnold Marquis bereits vor etlichen Jahren gestorben. Das hätte die Sache perfekt gemacht aus deutscher Sicht.
Freunde, heute für euch die Dokumentation «Lemmy – The Movie» in voller Länge:
Die Idee, eine Dokumentation über Ian «Lemmy» Kilmister zu drehen, lag auf der Hand. Denn der Motörhead-Chef entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zur Ikone, deren Strahlkraft weit über die Heavy-Gemeinde hinausreicht und mit der sich selbst das Feuilleton beschäftigt. 2006 begannen die Regisseure Greg Olliver, der schon für Joan Jett, Snoop Dogg, Carmen Electra und Burning Spear gearbeitet hat, und Wes Orshoski, der vor allem als Musikjournalist und Fotograph tätig war, mit den Aufnahmen zu «Lemmy – The Movie».
YouTuber Kevin Parry zeigt uns, welch unterschiedliche Ansätze es beim Verpacken von Geschenken gibt. Mindestens die Hälfte davon dürfte ich auch bereits gemacht haben…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!