Musicless Music Video: Dancing in the Street
Strack Azar hat David Bowie und Mick Jagger zwei ganz Grossen der Musikgeschichte die Musik genommen und nur noch ihre Stimmen sowie ein paar Soundeffekte gelassen…
Strack Azar hat David Bowie und Mick Jagger zwei ganz Grossen der Musikgeschichte die Musik genommen und nur noch ihre Stimmen sowie ein paar Soundeffekte gelassen…
Seit einigen Jahren herrscht die Mode, Horrorfilme bewusst auf nostalgisch zu trimmen, um sich in Ehrfurcht vor bestimmten Filmepochen, Stilen oder Regisseuren zu verbeugen. Ganz vorn mit dabei sind die 80er Jahre, eine Zeit in der das Horror-Genre Dank des Videotheken-Booms für viele Filmproduzenten zum hoch lukrativen Geschäft wurde. Auch das gezeichnete Filmplakat von «Fender Bender» lässt die Vermutung aufkommen, dass es sich hier um einen Film aus erwähnter Ära handeln muss. Da wird der Fan neugierig.
In den 80ern war es noch üblich, dass Videocover und Kinoplakate mit dem Pinsel gemalt wurden. Doch auch «Fender Bender» ist kein Film aus genannter Zeit. Es ist ein Horrorfilm neueren Datums, der längst vergessene Zeiten aufleben lässt und sich vor den Horror-Slashern der goldenen 80er Jahre verbeugt. In «Fender Bender» macht ein perverser Stalker in S/M-Lederkluft (Zipperface von 1992 lässt grüssen) Jagd auf attraktive Frauen. Das neueste Objekt seiner Begierde ist Teenager Hilary (Makenzie Vega). Die 17-jährige ist erst seit Kurzem in Besitz eines Führerscheins und wird in einen Autounfall verwickelt, doch der Vorfall wird schnell abgehandelt. Statt die Polizei zu rufen, tauscht man Adressen und Telefonnummern aus – den Rest soll die Versicherung richten. Leider hat der Zwischenfall weit grössere Konsequenzen für die Teenagerin als erwartet. Der Unfallbeteiligte (Bill Sage) tickt nämlich im Kopf nicht ganz richtig und stellt der Schülerin nach – was folgt, ist kein Zuckerschlecken. Der Unbekannte entpuppt sich als kompromissloser Stalker, der eine todbringende Leidenschaft für hübsche Frauen besitzt. Dass Hilary auch noch allein zu Hause ist und die Eltern auf Reisen, kommt dem Psychopathen gerade recht. Er schmiedet einen perfiden Plan und macht seinem neuen Opfer die Nacht zum Wach-Albtraum.
Mark Pavia dürfte noch vielen Horror-Zuschauern als Regisseur der atmosphärischen King-Verflimung «The Night Flier» von 1997 in Erinnerung geblieben sein. Seither ist es um den Filmemacher verdächtig ruhig geworden. Mit «Fender Bender» feiert er nun seine Rückkehr als Regisseur und liefert solide Arbeit ab. «Fender Bender» ist kein Überflieger, aber auch nicht unbedingt schlecht. Was den Gesamteindruck madig macht, sind die Anlaufschwierigkeiten mit denen der Streifen zu kämpfen hat. Lang dauert es nämlich, bis der ohnehin kurze Film Fahrt aufnimmt. So plätschert das Treiben nach dem bitterbösem Auftakt gemächlich daher, zeigt viel nutzloses Zeug und langweilt mit unwichtigen Szenen. Erst in den letzten 30 Minuten wächst «Fender Bender» (was übrigens so viel heisst wie «leichter Blechschaden») zur eigentlichen Grösse heran und entschädigt mit rasanter Killerhatz und fiesen Morden. Hier geht es ohne Längen zum Ziel. Unter Einsatz aggressiver Retro-Sounds, die vermutlich nicht ohne Grund an die Werke des jungen John Carpenter erinnern, geht der Killer reichlich schonungslos mit seinen Opfern um und bringt sie kaltblütig um die Ecke. Spätestens hier muss man zugeben, dass Regisseur Mark Pavia weiss, was Horror-Zuschauer wollen. Die werden mit atmosphärischen Bildern und unbequemen Kameraeinstellungen verwöhnt, die mancherorts dann tatsächlich kurz die rauen und sleazigen 80er aufleben lassen. Das straffe Tempo und ein makabres Ende lassen den schwierigen Start rasch vergessen. So reicht es immerhin für einen Filmabend mit Bier und Chips. Das Slasher-Genre revolutionieren wird «Fender Bender» definitiv nicht.
«Fender Bender» ist ein bitterböser Mix aus «Death Proof» und «The Hitcher», der die rauen Slasher der 80er aufleben lässt. «Fender Bender» ist solide und schwächelt hauptsächlich wegen seinem unoriginellen Drehbuch, das zu lange braucht, um aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen. Nicht nur einmal hat man hier das Gefühl, als habe man versucht einen Gedankenblitz auf Spielfilmlänge zu blasen. Die Geschichte hinter «Fender Bender» gibt eigentlich nicht genug Substanz her, um daraus einen Langfilm zu machen. Trotzdem hat der Regisseur daraus Unterhaltung fürs amerikanische Fernsehen gemacht, die zumindest in den letzten 30 Minuten funktioniert. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn sich Pavia die Geschichte für eine Horror-Serie oder als Segment in einer Horror-Anthologie aufgehoben hätte. Spätestens dort wäre «Fender Bender» ein Highlight geworden.
Freunde, wenn ihr einen Elefanten auf der Strasse beobachtet , solltet ihr euch an gewisse Regeln halten, welche uns in folgendem Clip näher gebracht werden. Man weiss ja nie. Danken könnt ihr mir später!
Seit dem Durchbruch mit «Get Out» hat Jordan Peele alle Hände voll zu tun, bereitet derzeit unter anderem ein modernes Sequel zum Horror-Klassiker «Candymans Fluch» (Candyman) vor. Auch als Serienschöpfer ist Peele aktiv, will uns in dieses Jahr mit dem Revival der Kultshow «The Twilight Zones», welches schon diesen April auf CBS All Access und der für HBO umgesetzten Horror-Serie «Lovecraft Country» das Fürchten lehren. Zuvor erwartet uns aber noch «Wir», denn der läuft bereits am 21. März 2019 in unseren Kinos an. Als Oscar-Gewinnerin Lupita Nyong’o (12 Years of Slave, Queen of Katwe) und ihr Black Panther-Kollege Winston Duke an die Küste reisen, ahnen sie noch nicht, dass sie damit ihr eigenes Todesurteil unterschrieben haben. Anders als im Vorgängerprojekt sind die Monster in «Wir» aber nicht etwa rassistische Fremde, sondern wir selbst – unheimliche Doppelgänger, die uns erschreckend ähnlich sehen und Unaussprechliches vollbringen. In dem mit Spannung erwarteten Horror-Thriller fahren Adelaide (Lupita Nyong’o) und Gabe Wilson (Winston Duke) mit ihren beiden Kindern an den Strand und wollen Zeit mit ihren Freunden (darunter Elizabeth Moss) verbringen. Die ausgelassene Urlaubsstimmung verwandelt sich in einen Albtraum, als am Abend plötzlich eine Gruppe unheimlicher Gestalten vor ihrem Haus auftaucht. Schon bald muss die Familie feststellen, dass die Fremden ihnen ähnlicher sind, als sie dachten. Sie selbst sind ihre schlimmsten Feinde…
«Game Changer» ist ein grossartig animierter Kurzfilm von Aviv Mano. Eine unterhaltsame Kurzgeschichte mit dem Appell, dass man nicht zu vorschnell bei der Einordnung von Leuten sein sollte…
A macho toy arcade prize is quick to judge a young girl who wants to win him, and goes on a life changing journey in attempt to stop her from winning enough tickets and taking him home.
Thundercrow ist musikalisch klassischer Heavy Metal mit einer ordentlichen Schuss Rock’n’Roll, wobei von Song zu Song genreübergreifende Elemente des Power Metal, Thrash Metal, Bluesrock und Punk einfliessen und dem Hörer eine grosse musikalisch Vielfalt bieten. Mitte des vergangenen Jahres hat die Band das Album «Heavy Metal Space Cowboy» veröffentlicht und daraus gibt es heute für euch den Song «Welcome to the Show»…
Manchmal sollte man es so konsequent durchgeziehen, wie dieser tiefenentspannte Goldie hier…
Freunde, es ist wieder einmal Zeit, dass wir unserem Bildungsauftrag nachkommen und die Frage, die die Welt bedeutet, klären. Wie viele Cornflakes sind eigentlich in einer handelsüblichen 500g-Packung? Luke Stephenson ist dieser Frage nachgegangen und hat die Cornflakes nicht nur gezählt, sondern auch jedes einzelne gefilmt. Herausgekommen sind 4 Minuten geballte Nahrungsmittel-Visualisierung! Die Zählung ergibt übrigens, dass in einer Packung 7122 Cornflakes enthalten sind, wobei dies von Packung zu Packung sicherlich variieren wird, was allein schon daran liegt, dass die Packungen mit Sicherheit auch nicht alle exakt 500g wiegen. Würde man übrigens jeden Tag nur einen Cornflake essen, würde eine Packung 19,5 Jahre reichen (Schaltjahre mal ausser Acht gelassen)…
Kill the King, The King is dead, Long live the King…

(via Rob DiLauro)

(via Do Lectures)
Am 21. April 2019 schafft es das asiatische Big-Budget-Spektakel «Monstrum», eine Mischung aus Martial-Arts und Monsterfilm, auch noch regulär auf DVD und Blu-ray in unsere Breiten. Ähnlich wie Netflix‘ «Kingdom» zeichnet sich auch das monströse Abenteuer der Regisseure Huh Jong-ho und Heo Jong-ho durch die Tatsache aus, dass es sowohl als Historien-Epos, Martial-Arts-Film oder auch Monster-Movie angesehen werden kann. Dazu gehören klirrende Schwertkämpfe, Intrigen bei Hofe und ein Ungeheuer, das ähnlich wie die Kreatur aus «The Host» von CJ Entertainment erdacht und umgesetzt wurde.
Anfang des 16. Jahrhunderts wütet die Pest in Korea – besonders stark betroffen ist die Region um den Berg Ingwansan. Neben der furchteinflößenden, todbringenden Seuche muss die Bevölkerung auch eine blutrünstige Bestie fürchten, die sich in der rauen Gebirgslandschaft auf Menschenjagd befinden soll. Als Berichte davon zum Hof von König Jungjong vordringen, schickt dieser seinen Elitesoldaten Jin Yong gemeinsam mit dem erfahrenen Offizier Yoon Gyeom und der geheimnisvollen Myung in die Provinz, um das Monstrum zu jagen und zu töten. Endet das Spezialkommando als Frischfleisch für die Bestie?
Regisseur Joe Kicak und Autorin Karen Moore liefern mit «Must Kill Karl» ein herrlich bescheuertes Stück Nicht-Allerwelts-Drama…
Karl is an a**hole. Maybe his friends should kill him.
Ryan Hurst, der den grausamen Beta in «The Walking Dead» verkörpert, wünscht Daryl Dixon viel Glück. Denn der Mann mit der Armbrust plant den Tod von Beta – doch das könnte gewaltig nach hinten losgehen.
Im Promo-Teaser zur 13. Episode sehen wir ein kurzes Gespräch zwischen Daryl und Lydia. Er erkundigte sich bei ihr, ob Beta (Ryan Hurst) das stärkste und somit gefährlichste Mitglied der Whisperer ist. Als er die Bestätigung bekommt, plant er den Tod des Hünen – doch das dürfte sich nicht allzu einfach gestalten. Denn in letzten Sekunden des kurzen Teaser verraten uns, dass Daryl seinen fast zwei Meter großen Gegner unterschätzt hat und ihm genau das zum Verhängnis werden könnte. “TWD”-Neuzugang Ryan Hurst hat das Video mit einem amüsierten «Viel Glück» geteilt. Fans haben lange gewartet, aber in der nächsten Folge feiert Alphas rechte Hand und Untergebener, der Whisperer-Hühne Beta, endlich seinen ersten richtigen Auftritt. Der von Sons of Anarchy-Darsteller Ryan Hurst verkörperte Whisperer ist der brutalste und mysteriöseste unter ihnen. In den Comics ist Beta dafür bekannt, dass er nie – wirklich nie – seine Maske aus Zombie-Haut abnimmt. In den Comics erfahren wir den Grund für das Versteckspiel, als es Aaron und Jesus gelingt, dem gefährlichen Whisperer die Maske abzunehmen. Denn dann wird ihnen plötzlich bewusst, dass sie dieses Gesicht sehr gut kennen. Es stellt sich heraus, dass Beta vor Ausbruch der Apokalypse ein berühmter und wohlhabender Basketballspieler war, den man in ganz Amerika gekannt hat – das erklärt natürlich auch seine einschüchternde Grösse. Ob diese Hintergrundgeschichte von Beta auch auf die TV-Serie übertragen wird, zeigt sich in den kommenden Folgen.
Auffällig ist, dass Beta in der Vorschau noch nicht seine aus den Comics bekannte Waffe, zwei übergrosse Messer, trägt. Seit dem 6-Jahres-Zeitsprung in Staffel 9 trägt jedoch Daryl zwei ähnliche Messer bei sich. Könnte Beta durch einen grausamen Zweikampf mit Daryl an dessen Messer gelangen? Es wäre nicht das erste Mal, dass Daryl von einem Bösewicht beraubt – oder fast getötet wird. Glück dürfte Daryl im Kampf gegen Beta allemal brauchen, den dieser ist brutal, grausam und gnadenlos und wird alles daran setzen, Daryl aus dem Weg zu schaffen – oder geschieht am Ende das, was sich zahlreiche Fans wünschen und Negan (Jeffrey Dean Morgan) taucht auf und kämpft gemeinsam mit Daryl gegen Beta? In den Comics von Robert Kirkman, auf denen «The Walking Dead» basiert, kommt es tatsächlich zu einem Kampf zwischen Beta und Negan, bei dem der ehemalige Anführer der Saviors einen schweren Verlust verkraften muss. Während Beta mit Dolchen kämpft, greift Negan auf seinen Baseballschläger Lucille zurück. Er schlägt jedoch so hart damit auf Beta ein, dass das Holz bricht und Lucille zersplittert. Noch auf dem Schlachtfeld beginnt Negan, rasend vor Wut, um seine Lucille zu weinen und sinnt auf Rache. Bevor es ihm gelingt, noch einmal auf Beta loszugehen, wird dieser von den Whisperers fortgezerrt.
Beim Look des gefährlichen Hünen hat sich Schauspieler Ryan Hurst übrigens stark selbst eingebracht und kleine Easter Eggs für “TWD”-Fans eingeschleust. Der fast zwei Meter grosse Hurst hat in seinem Beta-Look zahlreiche Easter Eggs versteckt, die in Zusammenhang mit der Zombie-Serie stehen. «Da gibt es einige winzige Easter Eggs, wenn ihr euch Betas Kostüm ganz genau anguckt», verrät Hurst im Interview mit «Entertainment Weekly». Normalerweise ist Elaine Montalvo für die Outfits der Charaktere verantwortlich, doch Hurst bat sie darum, seine eigenen Vorstellungen bezüglich Betas Kleidung einfliessen zu lassen. «Es gibt ein paar kleine Easter Eggs in Form von kleinen Stücken, die anderen Charakteren der Serie ähnlich sehen und das wurde bewusst so gemacht. Mehr werde ich dazu nicht verraten.» so Ryan. Die US-Seite “Comicbook” vermutet, dass unter anderem Betas roter Schal ein kleiner Wink Richtung Negan ist, zu dessen Kult-Outfit nicht nur eine schwarze Lederjacke, sondern auch ein roter Schal gehört. Doch es wird sicherlich noch einiges mehr an Betas Look zu entdecken geben. “The Walking Dead” 9×13 wird bei uns am Montag, den 11. März, um 21.00 Uhr auf FOX ausgestrahlt.