Wer gedacht hatte, die Star Wars-Macher würde es für ihre Aussendrehs ausschliesslich an exotische Orte in Nordafrika, Skandinavien oder nahe der Alpen ziehen, wird durch ein Video vom Frankfurter Flughafen eines Besseren belehrt. Das YouTube-Video zeigt uns wahrhaft nie gesehene Anblicke: Der Frankfurter Flughafen ist darin nämlich für «Star Wars 7: Episode VII» kurzerhand zu einer imperialen Basis umfunktioniert worden! Man sieht neben TIE-Fightern im Landeanflug, majestätisch stapfende AT-AT-Walker, imperiale Shuttels und im Hintergrund ist gar ein waschechter Sternenzerstörer zu sehen, während ein im Bau befindlicher Todesstern bedrohlich am Firmament hängt. Beobachtet hat das Ganze Frank Wunderlich bei einem Rückflug aus den USA, wenn wir dem Info-Text Glauben schenken dürfen. Solltet ihr demnächst am Frankfurter Flughafen sein, nehmt euch in jedem Fall davor in Acht, aus Versehen von einem Walker zertrampelt zu werden…
Als ob der kleine Gunner mit den zwei Schwestern links und rechts, nicht schon gestraft genug ist – jetzt soll tatsächlich noch eine dritte dazu kommen. Für den kleinen Gunnar Grund genug seine ganze Männlichkeit unter Beweis zu stellen und erstmal ordentlich loszuheulen, während die Mädels um die Wette strahlen. So schön ist Familie, der Vater nur dazu: «The same reaction i did…»
Offensichtlich weiss der Kerl in folgenden Video, was er tut, da er mit den Tieren, sprich Bettwanzen arbeitet und sie versucht abzurichten. Trotzdem müssen auch diese manchmal gefüttert werden und da muss man auch schon mal seinen Arm hinhalten und kann sich dabei ein lustiges Muster stechen lassen. Im Video zeigt uns der Herr den Verlauf des Tattoos über 24, 48, 72 Stunden bis hin zu zwei Wochen, bis schliesslich endlich wieder alles verschwunden ist. Am Ende erzählt er uns dann aber noch, warum das alles gar nicht schlimm ist und dass wir vor Bettwanzen eigentlich gar keine Angst haben müssen…
The Bed Bug Tattoo Gun - 1000 Bed Bugs Feeding at Once
Vermutlich waren wir alle schon mal so weit, dass wir einfach weglaufen wollten, um zu sehen, was uns die Welt noch so zu bieten hat. Dieses Gefühl, wenn man in einen tiefen Wald geht, am Strand steht, die Natur beobachtet, vielleicht ein Projekt starten will, das nur einen selbst glücklich macht – der Mann in folgendem Video gibt diesen Gefühlen nach, landet am Ende seiner Reise aber irgendwo ganz woanders und stellt sich die Frage, ob er überhaupt jemals losgegangen ist…
Fast alle ehemaligen Gefängnisbewohner sind bei «The Walking Dead» inzwischen in Terminus angekommen. Eine kleine Gruppe fehlt allerdings noch. Abwesend waren Beth (Emily Kinney), Tyreese (Chad Coleman), Carol (Melissa McBride) und Baby Judith. Der Grossteil derer, welche in «Terminus» angekommen sind, wurden von den dortigen Bewohnern in einen Zugwaggon gesperrt.
Der US-Kabelsender AMC hat nun einen erster Teaser-Trailer zur kommenden fünften Staffel der erfolgreichen Zombieserie «The Walking Dead» veröffentlicht. Die fünfte Staffel wird dort im Oktober dieses Jahres zu sehen sein und kaum 24 Stunden später auch bei uns, vorraussichtlich auf FOX und dies ab dem 13.Oktober. In folgendem ersten Teaser werden wir nun daran erinnert, dass Tyreese und Carol noch unterwegs sind – und dort auf eine grössere Zombieansammlung treffen.
Im August 1991 beehrte die Elite der harten Gitarrenklänge Basel im Rahmen des «Monsters of Rock» und der Name wurde für 50’000 Metal-Jünger zum Programm! Metallica fegten damals mit (heute verbotenen) 110 Dezibel durchs Joggeli, so dass der Hauptact AC/DC trotz wild umher hampelnden Angus Young und einer grossartigen Show wie ein laues Lüftchen wirkten. Legenden besagen, dass Metallica noch im 20 Kilometer entfernten Rodersdorf zu hören waren. Nach über 20 Jahren kehrten Metallica am Freitag nach Basel in den ausverkauften Basler St. Jakob-Park zurück und versetzten 40’000 Fans in Euphorie – und beschwor einen dramatischen Wetterwechsel herauf. So begann die Show bei strahlendem Sonnenschein und endete im wahrsten Sinn des Wortes in einem kleinen Sturm. Die Zuschauer schien das Gewitter jedoch nicht im Geringsten zu stören, im Gegenteil: Es war, als setzten sie Blitz und Donner noch mehr unter Strom!
Nach der absoluten Schlammschlacht am Sonisphere 2010 in Jonschwil, dem organisatorischen Chaos, dass schlussendlich den Veranstalter in den Konkurs trieb am Sonisphere 2011, ebenfalls im Basler Joggeli, und dem Sonisphere 2012 in Yverdon-les-Bains, endlich einem rundum gelungenen Anlass mit Metallica, Motörhead und Slayer, fand letzten Freitag also das Sonisphere 2014 im Basler FCB St. Jakobs Park, mit Kvelertak, Airbourne, Alice in Chains und Metallica statt. Metallica im Sankt Jakob, das ist ein Anlass mit Geschichte. Das letzte Mal trat das amerikanische Quartett im Jahre 1993 hier auf, die Tour nach dem sogenannten schwarzen Album, das die Band von der Spitze der Heavy-Metal-Szene in die Riege der Stadionbands katapultierte und dort halten sie sich seither hartnäckig – trotz schwacher Alben, Besetzungswechseln, Alkoholproblemen und einem Dokfilm, der die Band mit einem Therapeuten beim Sezieren der eigenen Psyche zeigte. Nachdem Schwarzen Album war für mich persönlich Metallica tot und ausverkauft und die Napster-Affäre bestätigte mich in diesem Denken. Doch es gab nichts, was die Band-Fan-Beziehung nachhaltig beschädigen konnte und auch ich konnte den Herren verzeihen und kam mit St. Anger wieder auf den Geschmack.
Metallica live in Basel Switzerland July 4 2014 - Ecstasy of Gold / Battery
Im Publikum dominierte am Freitag ganz klar Schwarz, wie es sich für ein Metal(lica)-Konzert auch gehört. Doch schnell wurde klar, hier ist auch viel Mainstream unterwegs: Besucher mit karierten Hemden und beigen Shorts, Menschen mit Föhnfrisuren und Damen und Herren in Deutschlandtrikots – was gar nicht geht an einem Metal-Konzert. Sei’s drum, Hauptsache die Technik stimmt und hier wurde nicht gekleckert, sondern geklotzt und dass so richtig: Die Bühne ist 110 Tonnen schwer, rund 14 Kilometer Kabel wurden verlegt, 1200 Menschen sind am Tourtag im Einsatz und 55 40-Tonnen LKW’s karrten das Material heran. Zwei Kranwagen à 60 Tonnen und sieben Gabelstapler waren im Dauereinsatz, 312 Meter Traversen wurden montiert und elf Nightliner brachten Musiker und Crew an den Ort des Geschehens. Wie konnte eine Band, die derart harte Musik spielt, zu einer der grössten Rockbands überhaupt werden? Nur so zum Vergleich: Slayer und Anthrax, die seit den Achtzigerjahren zusammen mit Megadeth und Metallica die «Big Four» des Thrash Metal bilden, traten vor einem Monat gemeinsam im Z7 in Pratteln vor 1500 Leuten auf. Im Gegensatz zu ihren Weggefährten schrieben Metallica schon früh auch melodiöse und balladeske Stücke, doch das allein kann nicht erklären, wieso Zehntausende an Metallica Konzerte strömen. Dafür muss es noch einen anderen Grund geben und der heisst James Hetfield. Er gehört zu den wenigen Frontmännern, die mit ihrer Aura ein Stadion füllen können. Breitbeinig steht er da, präsent und lässt mit kumpelhafter Autorität keine Zweifel aufkommen, wer hier das Sagen hat.
Die Vorbands Kvelertak, Airbourne und Alice in Chains konnten sich noch so ins Zeug legen: Die Metal-Könige waren in der Stadt und liessen alles andere verblassen! Bis Metallica war der Sound im kompletten Stadion völlige Grütze und wurde den Bands nicht gerecht. Schade! Doch als Metallica dann nach kurzer Umbauphase loslegten war der Sound äusserst fett! Bereits das altbewährte Intro von «The Good, the Bad und the Ugly» brachte die Meute mehr zum Toben, als jeder bis zu diesem Zeitpunkt dargebotene Song. Die grosse Stadion-Uhr war mit einem schwarzen Tuch verhängt und von der Bühne her erschallte der Hochgeschwindigkeitsangriff «Battery» aus dem Jahre 1986. Es schien, als wollten Metallica die Zeit anhalten. Spätestens beim nahtlos angehängten «Master of Puppets» aus dem gleichen Jahr klangen Metallica deutlich besser als noch vor sechs Jahren in Jonschwil. Die Hände gingen bis in die hintersten Reihen hoch und die Band holzte weiter ein Brett nach dem anderen raus. Seit zehn Jahren «neu dabei» ist Bassist Robert Trujillo, der sich sofort seinen Platz im dichten Frequenzspektrum der Band erkämpft hatte und das metallische Grollen seines Fünfsaiters blieb selbst dann hörbar, wenn Hetfield und Lead-Gitarrist Kirk Hammett schwere Riffs pumpten, wie etwa im erbarmungslosen «Ride the Lightning».
Metallica live in Basel Switzerland July 4 2014 - Master of Puppets (Sonisphere)
Hungrig fieberte die Menge den Titeln entgegen, die im Vorfeld via Online-Voting gewählt werden konnten. «Metallica by Request» lautet das Motto der aktuellen Tour, was bedeutet, dass die Setlist im Vorfeld eines jeden Gigs durch Stimmabgabe der Fans über das Internet festgelegt und veröffentlicht wird. Dienst am zahlenden Kunden, denn wer derartige Massen vor sich hat, darf sich keine künstlerische Freiheit herausnehmen, sondern hat für Unterhaltung zu sorgen. Der Fan will Hits hören, denn dafür gibt er Geld aus und nimmt für die Anreise völlig überfüllte Extrazüge, in denen es viel zu wenig Toiletten gibt, in Kauf. Doch leider wurde nicht die gesamte Setlist per Online Voting bestimmt: Während des Konzerts wurde das Publikum wiederholt aufgefordert zwischen drei noch offenen Songs via SMS abzustimmen. Selbstverständlich für 80 Rappen pro Stimmabgabe, was die Veranstaltung zeitweise in eine richtig schmierige Verkaufsshow abdriften liess.
Somit bewegte sich der Auftritt von Metallica zwischen einem routiniertem Konzert und einer absolut grenzwertigen Verkaufsshow. Ein Wunder konnte man nicht noch an einem SMS Gewinnspiel teilnehmen, mit dümmlichen Fragen im Stile moderner TV-Shows. Diese überflüssige Zuschauerinteraktion zum Voting nervte ungemein, so richteten sich bereits vor dem eigentlichen Gig die Bandmitglieder via Videoeinspieler an die Fans, um sie zum «Voten» aufzufordern. Doch dem nicht genug, so liess es sich James Hetfield nicht nehmen, sogar während des Auftritts immer wieder auf diese Votingmöglichkeit hinzuweisen, wobei er immer wieder mittels eines schicken Balkendiagramms den sehr knappen Zwischenstand präsentierte und die Fans aufforderte, ihr «Bestes zu geben» – gemeint war wohl: Ihr Geld. Und auch wenn Metallica in Basel satt spielten, so dürfte nicht jeder Fan wunschlos glücklich geworden sein bei diesem Wunschkonzert. Angesichts der anbiedernden Ausverkaufsshow wünschte man sich die böse Truppe aus den Zeiten vor dem schwarzen Album zurück, die hatte immerhin eine tiefschwarze Seele.
Metallica live in Basel Switzerland July 4 2014 - One
Abgesehen von diesen störenden Unterbrechungen zeigten sich Metallica im Rahmen der zweieinhalbstündigen Show gewohnt routiniert. Untermalt von gelungenen Visuals und Video-Clips, die über die LED-Wand liefen, ballerte die Band aus der kalifornischen Bay Area die Wunsch-Setliste nahezu fehlerfrei bis ins letzte Eck des Stadions. Metallica spielten, was sich das Publikum wünschte und lieferten solide Arbeit ohne Getue. Die vier Jungs aus San Francisco spielten die 16 meistgefragten Songs und lieferten so «Metallica auf Bestellung». Der Klang war überragend, setzen doch insbesondere die Stücke aus den frühen Jahren vorrangig auf überwältigende Soundwände. Über die gesamte Breite der Bühne hing eine mehr als 360 Quadratmeter grosse LED-Wand, auf der nicht nur Aufnahmen der Musiker aus vier verschiedenen Kameraperspektiven zu sehen waren, da marschierten Soldaten und Skelette auf, es tropfte Blut und es wurde einem eine perfekt abgestimmte Inszenierung geboten. Die Lightshow war atemberaubend, zeichnete aberwitzige Muster auf die Ränge, zersägte die Bühne mit grellen Laserstrahlen und verwandelte die Menschenmenge in ein blutrotes Meer, aus dem lediglich James Hetfield weiss herausragte. Er suchte immer wieder den Kontakt zu den Fans, dazwischen sein dreckiges Lachen – auch wenn das etwas zu einstudiert rüberkam, der Meister liess die Puppen tanzen und immer wieder ging es von der 56 Meter breiten Bühne aus auf den Laufsteg in die Massen.
Als Metallica den einzigen neuen Song des Abends spielten, ging es los: Im Schutze der Dunkelheit hatte sich eine Gewitterfront übers Joggeli geschoben, welche nun die Schleusen öffnete. Die Erstaufführung des Songs, der möglicherweise auf dem neuen Album erscheinen wird, fiel somit komplett ins Wasser. Dabei ist «Lords Of Summer» nicht mal sooo übel. Mit Galopp-Rhythmus und den Wechseln ins schwere Halftime befinden sich Metallica zwar nahe dem Eigen-Plagiat. Egal, Zeit, um Biernachschub zu holen, für dessen Gewährleistung im Laufe der Woche einige Anstrengungen unternommen wurden. Drei Sattelschlepper mit insgesamt 400 Paletten Flüssigkeit standen im Stadion bereit. Fünf Kühlwagen und weitere fünf Kühlzellen kühlten die Getränke auf fünf Grad, zu den bestehenden Ständen im Stadion wurden zusätzliche 50 Durchlaufkühler – wie die mobilen Stände im Fachjargon heissen – installiert. Zudem entbehrte es nicht einer gewissen Ironie, dass sich ausgerechnet nach diesem Schlachtruf für den Sommer ein Regenschauer vom Himmel ergoss. Immerhin wusste Hetfield den plötzlichen Wetterumschwung zu nutzen und stellt sich für die Gesamtdauer von «Sad but True» auf die Rampe in den strömenden Regen. Das ist Solidarität zu den Fans, welche die eingängigen Strophen des wuchtigen Shuffles aus voller Kehle mitsangen. Und es stand nicht nur Hetfield, sondern auch Gitarrist Kirk Hammet und Bassist Robert Trujillo regelmässig auf dem Steg und liessen die Fans nicht alleine im Regen stehen, sondern standen mit ihnen im Regen und gaben dermassen Gas, dass selbst die Blitze, die über dem St. Jakob Park zuckten, zum Teil der Inszenierung wurden.
Metallica live in Basel Switzerland July 4 2014 - Lords of Summer (Sonisphere)
Während ihres Auftrittes unterstrichen Metallica immer wieder ihre Nähe zu den Fans, die sie als Teil der «Metallica-Family» bzw. fünftes Bandmitglied betrachten. Dies wurde auch dadurch zum Ausdruck gebracht, dass einige Fans während der gesamten Show am Bühnenrand stehen durften. Irgendwie fehlt mir das Rotzige, alles «Love, Peace and Happiness», der Frontmann wirkt gezähmt. Es lässt sich nicht verleugnen, dass da ein anderer Mann auf der Bühne steht als vor zwei Jahrzehnten. Ging von ihm damals eine eher bedrohliche, dunkle Aura aus, so wirkt Hetfield jetzt kumpelhaft. Ansatzweise so oft wie er in den Songs «Die!» oder «Kill!» schreit – und das ist beileibe nicht gerade selten, so oft verkündet Hetfield in seinen Ansagen «Metallica loves you, Basel». Es fällt mir schwer, darin keinen Widerspruch zu sehen. Da kann sich Hetfield noch so lange demonstrativ in den Regen stellen. Blitze zuckten während des gesamten Auftritts über den Himmel und Hetfield, Hammet und vorallem Trujillo prügeln unbeirrt auf ihre Instrumente ein. Darum heisst dieses Genre Thrash Metal. Thrash mit H. Nicht Trash, denn das ist kein Müll sondern ein Shredder, der den ganzen Müll, der einem das Leben versaut, zerkleinert und zermalmt, bis nur noch ein Gefühl von Taubheit und Erlösung übrigbleibt. Guter Thrash Metal wirkt wie Meditation, oder so ähnlich…
Erst gegen Ende kam «Nothing else Matters» und gleich hinterher «Enter Sandman». Das Publikum wurde nie abgehängt und zu diesen Songs hing es sich noch mal voll rein. Hetfield hätte sich das «Sing it!» vor dem Refrain sparen können, die Metallica-Meute machte von sich aus mit und das mit einem Enthusiasmus, den selbst das endorphin-gewöhnte FCB-Stadion nur selten erlebt. «St. Anger» eröffnete die Zugaben, ein vergleichsweise neues Stück, dass wohl zu den härteren der Bandgeschichte zählt. Anschliessend spielten die Herren den per SMS gewählten Song, in Basel entschied sich das Publikum für «Orion» bis dann «Seek & Destroy» losgelassen wurde. Noch einmal blitzte es heftig am Himmel, dann verabschiedete sich die Band. Das letzte Stück spielten Metallica kurz nach elf, während im Stadion schon jede verfügbare Lampe brannte. Das lag wahrscheinlich nicht daran, dass man den Musikern ihr pflotschnasses Publikum zeigen wollte, sondern am Umstand, dass in Basel die Sperrstunde auch für Rockgötter gilt.
Metallica almost gone with the wind - Heavy thunderstorm hitting during "Sad But True"
Alles in Allem bleibt festzuhalten: Metallica halt. Zweieinhalb Stunden Weltklasse. Die vier Ausnahmemusiker sind nach mittlerweile mehr als 30 Jahren Bühnenpräsenz nicht nur technisch unschlagbar, sondern schienen in Basel einen echt guten Tag zu haben. Zumindest vermittelten sie den Eindruck, dass sie Bock auf jeden Song hatten, den sie spielten. Und wie sie diese spielten: Hetfield wechselte seine Gitarren öfter, als andere Leute ihre Unterhosen in der Woche. Hinzu kam ein einfach überragender Sound, wuchtig, schneidend, glasklar, absolut rein bei den Balladen, welche die Band geschickt zwischen die thrashigen Songs mischte und so mal die Luft raus nahm, um sofort wieder Gas zu geben. Dass die Fans die Songauswahl jeden Abend der «By Request»-Tour neu bestimmen dürfen, ist schliesslich auch nicht viel mehr als ein Werbegag. Schliesslich setzt sich bei diesem Online-Voting stets der Massengeschmack gegenüber den Insider-Wünschen durch. Angesichts der Abstimmungsergebnisse titelte ein grosses deutsches Metal-Magazin unlängst «Ihr Langweiler!» und meinte damit die Fans. Man darf jedoch gespannt sein, was sich die Marketingabteilung der Band um James Hetfield noch alles einfallen lässt. Nachdem Metallica vor kurzem bereits medienwirksam einen Gig in der Antarktis spielten (Antarctica), scheint im Sinne der Vermarktung alles möglich zu sein. Hier einige Vorschläge: «Titanica – Drown’em all» oder «Desertica – Meet the Sandman». Es darf gevoted werden.
Perfekt auf die Bedürfnisse der Generation Selfie abgeschnitten: Die Produktstudie Löne könnte schon bald den Megatrend Einsamkeit elegant kapitalisieren. Wir Bildschirmarbeiter freuen uns drauf.
Im Trailer zu «St. Vincent» macht Bill Murray endlich wieder Comedy und dass hier sieht wirklich sehr, sehr nett aus. Irgendwie wie eine fröhliche Version von «Gran Torino», mit einem Bill Murray, der einem Jungen zeigt, wie man sich wehrt und Badass wird. Und war das etwa schon wieder «Spirit in the Sky»?
Brent Waller hat über die Cuusoo-Plattform ein mehr oder weniger «kleines» Add-On zu seinem Ghostbusters Pitch hinzugefügt. So sollen die Lego Ghostbusters nicht nur in ihrem Ecto-1 rumfahren, sondern auch fiese Gegner wie den Stay Puft Marshmallow Man besiegen können. Stolze 34 Centimeter wird Rays Albtraum gross sein und aus sage und schreibe 1800 Teilen bestehen, sofern das Produkt die 10’000 Unterstützer-Marke erreicht und von der Jury offiziell in Produktion geschickt wird.
Grossartiges Video zu «We Exist» von Arcade Fire mit Andrew Garfield (The Amazing Spider-Man), der einen zögerlichen Transvestiten spielt und am Ende gross gewinnt und beim Coachella mit Arcade Fire abrockt…
Here The Really Bad 2001 Version! Eine eine der lustigsten Folgen von «Honest Trailers», denn schon bald kommt eine weitere Fortsetzung zu «Planet der Affen» in die Kinos und mit folgendem Video wird das grottenschlechte Remake von Tim Burton so richtig schon zerrissen. Grossartig!
Vor mehr als fünf Jahren erschien ein Youtube Video, in dem ein cooler Typ einen ziemlich chilligen Tag hatte. Nun erschien die langersehnte und völlig überraschende Fortsetzung und ich lach mich schon wieder kaputt, ohne genau zu wissen wieso…
Schöne Anzeigenserie von einem Katzenfutterhersteller mit auf Vintage getrimmten Katzen-Karten von Dave Hopkins. Diee Karten habe ich in SuperHighRez (4961x3307px) gefunden.
Freunde, haltet euch fest! Wubbing ist der neueste Tanz-Trend aus den USA – und der Shit ist einfach nicht zu stoppen. Zwar wurden die Herren aus der Doku sogar für ihren Tanz kurzzeitig von der Polizei verhaftet, aber hey: «There is no law on dancing!» In diesem Sinne: Lets wubb!
Mit allen Sinnen auf 100 Prozent erkennt dieser Vater in folgendem Video, dass seine Tochter in den nächsten Sekunden von einem Spielzeug-Auto umgemäht wird. Auf diesen Reflex folgt eine Steigerung der Kraft in den Beinmuskeln um 1200 Prozent und der Mann schafft es tatsächlich von 0 auf 100 in 5 Sekunden, um seine Tochter vor Schlimmerem zu bewahren.
Lächelnde Mäuschen, lächelnde Bärchen, lächelnde Kätzchen und dazu ganz viele Blümchen: Malbücher sind die Hölle der Freundlichkeit. Doch zum Glück bieten Blogs wie «Coloring Book Corruptions» Möglichkeiten zum Agressionsabbau. Hier werden Malbücher für Kinder auf eine neue Weise interpretiert. Inspirierend und schön zugleich.
Die Leute bei College Humor haben mal wieder ein gutes Video produziert, in dem sie sich fragen, wie Hayao Miyazakis Filme wohl aussehen würden, wenn sie sich eher an normalen Animes orientieren würden. Das Ergebnis ist zum Totlachen…
Freunde, habt ihr euch je gefragt wie ein «Grand Theft Auto» Movie ausseheen würde? Zapruder Pictures hat sich dies auch gefragt und flugs eine grossartige Parodie zum ersten Trailer von «GTA V» erstellt.
Heute Abend findet ja bekanntermassen das Sonisphere in Basel statt mit Bands wie Alice in Chains, Airbourne, Kvelertak und natürlich Metallica. Letztere haben ihre Fans die Songs zum Konzert wählen lassen, dass sogenannte «Metallica by Request» und das haben die Jungs dieses Jahr schon bei einigen Konzerten den Anhängern angedeihen lassen. Leider werden uns in Basel die besteen Songs wie Whiplash und XXX nicht dargeboten, doch sind Metallica Live immer wieder ein Erlebnis.
Für alle die zuhause bleiben mussten gibts nachfolgend zwei «Metallica by Request»-Konzerte: Das erst aus Chile mit den Songs wie Battery, Master Of Puppets, Welcome Home (Sanitarium), Ride The Lightning, The Unforgiven, Lords Of Summer, …And Justice For all, Sad But True, Fade to Black, Orion, One, For Whom the Bell Tolls, Blackened, Nothing Else Matters, Enter Sandman, Creeping Death, Whiplash und Seek And Destroy.
METALLICA By Request FULL Chile 2014
Das zweite stammt aus Südamerika allgemein und enthält die Songs: Battery, Blackened, Master Of Puppets, Welcome Home (Sanitarium), The Unforgiven, Sad But True, Fade To Black, …And Justice For All, Lords of Summer, Orion, For Whom the Bell Tolls, One, The Four Horsemen, Whiplash, Ride the Lightning und Whiskey In The Jar. Have fun with Bullit Belt Thrash at Neck breaking speed!!!
Russland fasziniert immer wieder aufs neue. Ein riesiges Land, über das wir so gut wie gar nichts wissen. Man muss es bereisen, um es zu verstehen. Folgende Fotoreise soll euch die rohe Schönheit eines Landes zeigen, das von nichts intensiver geprägt ist, als der Kreativität seiner Einwohner…
Hier die Videopremiere «Fat Around The Heart» der US Rocker «King 810» aus ihrem ersten Longplayer «Memoirs Of A Murderer» welches am 19. August erscheinen wird…
Hier die Animation zur Rede von George Saunders, die er vor einer Abschlussklasse einer Uni hielt. Diese handelt nämlich davon, dass, wenn jeder nur ein bisschen netter wäre, die Welt gar nicht so Scheisse wäre. Man muss sich nicht völlig verändern, aber eben ab und zu, da wo es drauf ankommt, eine Nettigkeitsspitze zeigen und schon würde es allen viel besser gehen….
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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