Ein Seeigel namens Eluveitie und ein Wurm namens Lemmy Kilmister

Die am Mittwoch im Naturhistorischen Museum Bern eröffnete Sonderausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ lüftet eine heimliche Affäre der Paläontologie: Die Leidenschaft für harte Rock Musik. Nein, bei der Ausstellung werden nicht die versteinerte Überreste dahingeschiedener Rock-Grössen ausgestellt, sondern Fossilien, die allesamt den Namen bedeutender Rock- und Metalbands tragen. Am letzten Mittwoch wurde eine bislang unbekannte Seeigel-Art auf den Namen „Paracidaris eluveitie“ getauft und mit einem Akustik-Konzert der Schweizer Folk-Metaler gewürdigt.

Rock Fossils - Ja, es ist Liebe!

Als Kind besucht man das Naturhistorische Museum meist in Begleitung von Mitschülern und Lehrperson, dann macht man meist eine längere Pause bis später, wenn man selber Kinder hat, man sich wieder im Museum einfindet. Dazwischen, in der Zeitspanne zwischen Kindsein und Elternsein, ist ein Museumsbesuch eher selten. Wie lockt man Nicht-Kinder und Nicht-Eltern ins Naturhistorische Museum? In dem man diese Zielgruppe auf eine etwas andere Art und Weise anspricht, als ein Museum dies sonst tut. Es gibt Wissenschaftler, die neuen, bislang unbekannten Tierarten Namen geben, die einen Bezug auf den Fundort oder die Form haben. Und es gibt Wissenschaftler, die widmen eine neue Art ihrem liebsten Rockstar. Offenbar gibt es gerade in der Paläontologie eine Menge Wissenschaftler, die nicht nur Fossilien lieben, sondern mit derselben Leidenschaft der Rockmusik frönen – der harten Rockmusik. Die Sonderausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe“ präsentiert 36 Dinosaurier und andere Fossilien, welche die Namen von Bands oder Sängern aus der Rockszene tragen. So haben AC/DC, Lemmy von Motörhead, Ramones, Beatles, Rolling Stones und die Sex Pistols ihren Platz in der Erdgeschichte eingenommen.

Paracidaris eluveitie

Die Ausstellung wurde erstmals im Geomuseum in Faxe, Dänemark gezeigt. Dort sorgte sie für weltweites Aufsehen, gerade in der Metal-Szene. Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) hat die Ehre, die Ausstellung als erstes Haus ausserhalb Skandinaviens zu zeigen. Inzwischen hat die Ausstellung prominenten Zuwachs erhalten: Das kürzlich entdeckte Fossil eines Urahns der Flusspferde, das aufgrund seiner vollen Lippen nach Mick Jagger benannt wurde, wird zum ersten Mal mit einer Rekonstruktion und Skelett-Resten zu sehen sein. Eine substanzielle Erweiterung erfuhr die Ausstellung aber durch das Naturhistorische Museum Bern selbst: Die Paläontologen des NMBE widmen eine bislang unbekannte Seeigel-Art der Band Eluveitie. Bei „Paracidaris eluveitie“ handelt es sich um einen 160 Millionen Jahre alten, kürzlich im schweizerischen Jura (Auenstein, AG) entdeckten Stachelhäuter, der mit den Ornamenten seines Gehäuses an die Verzierung keltischer Gegenstände erinnert. Beim Bandnamen Eluveitie handelt es sich ja bekanntermassen um die etruskische Form des keltischen Wortes Helvetios (Der Helvetier).

Rock Fossils

Die Ausstellung wurde stilvoll im Skelettsaal des Museums mit einem akustischen Konzert von Eluveitie eingeläutet, welche bei dieser Gelegenheit ihre „eigene“ Fossilart erhalten haben, welche ihnen in Form eines Modells des Fossils übergeben wurde. Die Kombination von Museum und Metal-Konzert hat mich im Vorfeld äusserst gereizt. Doch funktioniert das mit einem Acoustic-Gig? Funktioniert Pagan-Metal ohne Metal? Nein, tut es nicht! Schade musste man einer eigentlich tollen Live-Band an diesem Abend beim Scheitern zu sehen. Eluveitie waren leider beim experimentieren zu wenig mutig. Nur die Elektrogitarren durch Acoustik-Klampfen zu ersetzen war definitiv zu wenig kreativ. Die ganze Dynamik ihrer Songs ging verloren, was blieb waren Klangbilder die immer gleich klangen. Nix mit wildem Haareschütteln und harten Gitarren! Für den Museums-Gig hat die achtköpfige Winterthurer Truppe ein Akustik-Set einstudiert und im Halbkreis sitzend präsentiert. Den Song „The Call Of The Mountains“ hat Sängerin und Drehleiher-Spielerin Anna Murphy auf Berndeutsch gesungen, was speziell für diesen Abend einstudiert wurde und das Ganze noch etwas rausriss. Manchmal funktionieren Songs nur, wenn sie wie bei Eluveitie durch Gegensätze getragen werden – leider haben diese Gegensätze gefehlt.

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NMBE präsentiert: Paläontologe Bernhard Hostettler & der Eluveitie-Seeigel

Ausser dem 160 Millionen Jahre alten Seeigel, der fortan den Namen der erfolgreichen Folk Metaler tragen wird, bietet das Museum mit dem originalen „Metal Heart“, das als Cover auf Accepts gleichnamigen 1985-er Album verewigt ist, noch ein ganz besonders Ausstellungsstück für Metalfans. Die Ausstellung „Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!“ dauert bis zum 31. Mai. Das Rahmenprogramm umfasst Konzerte, Vorträge sowie unkonventionelle Führungen. Letztere laufen unter dem Namen „Stage Dive“ und bieten den Besuchenden die Möglichkeit, nicht nur in den wissenschaftlichen Aspekt des Themas einzutauchen, sondern auch passende Musik zu hören und an der Bar zu verweilen. Neben den Konzerten wird samstags und sonntags ein Plattenladen von Rathouse Records in der Ausstellung geöffnet sein.

Eluveitie Konzert im Naturhistorischen Museum Bern
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DBD: The Silver Sister – Eluveitie

Hier zum neuen Album „Origins“ das Lyric-Video „The Silver Sister“, einer der düstersten und komplexesten Songs auf dem Album. Er beschäftigt sich mit der lyrischen Thematik und den mannigfaltigen Verknüpfungen in der keltischen Mythologie….

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ELUVEITIE - The Silver Sister (OFFICIAL LYRIC VIDEO)

DBD: The Call Of The Mountains – Eluveitie

Heute ist der Release des neuen Eluveitie Albums „Origins“ und vor kurzem wurde das Video zu „The Call Of The Mountains“ veröffentlicht. Ein Song über das lang gesuchte Ziel am Ende der epischen Reise der Kelten, die sich zu den Helvetiern entwickelten – ein Song über unsere mystischen, majestätischen und unvergleichlichen Alpen. Das Video wurde in einem passenden, wunderschönen (und manchmal schwindelerregenden) Setting gedreht. Der Song wird nicht nur in Englisch und/oder Gallisch veröffentlicht, sondern auch in allen vier Landessprachen der Schweiz! Neben der Englischen Album-Version gibt es den Track auch in Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch und natürlich Rätoromanisch. Das mehrsprachige Track-Video hatten wir hier in der Gruft.

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ELUVEITIE - The Call Of The Mountains (OFFICIAL MUSIC VIDEO)

DBD: The Call Of The Mountains – Eluveitie

Hier ein neuer Song aus dem kommenden Eluveitie Album „Origins“. Und endlich ein Song über unsere schönen Berge. Aber auch die Verwirklichung einer Idee mit dem die Band jahrelang rumgespielt hat: Ein Lied das nicht nur in Englisch und/oder Gallisch veröffentlicht wird, sondern auch in allen vier schönen Landessprachen der Schweiz! Ein Song über das lang gesuchte Ziel am Ende der epischen Reise der Kelten, die sich zu den Helvetiern entwickelten – ein Song über unsere mystischen und unvergleichlichen Alpen. Neben der Englischen Album-Version gibt es den Track auch in Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch und natürlich Rätoromanisch und zwar auf Nuclear Blast’s Mailorder Edition sowie auf iTunes. Für den Anfang gibts hier ein mehrsprachiges Track-Video für euch:

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ELUVEITIE - The Call Of The Mountains (OFFICIAL MULTILINGUAL TRACK)

DBD: King – Eluveitie

Hier das Lyrics Video zum brandneuen Song von Eluveitie, der auf dem kommenden Album „Origins!“, welches am 1. August erscheinen wird, zu finden ist…

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ELUVEITIE - King (OFFICIAL LYRIC VIDEO)

Grave Digger am Boom Openair

Am Samstag, den 31. August, machte das Boom Open Air seinem Namen alle Ehre, denn es gab Metal von Eluveitie und Grave Digger. Das Boom Openair ist ein sehr junges Festival im Oberbaselbiet, genauer Diegten, welches vermutlich durch seine frische auf dem Veranstaltungsmarkt des verwöhnten Schweizer Publikums schlicht zu wenig bekannt ist, die Werbung alleine nicht die nötige Aufmerksamkeit erregte und an diesem Wochenende schlicht zu viele andere Events angesagt waren. So zogen diese zwei grossen Namen alleine nicht allzu viele Metalheads an, denn leider waren geschätzt an diesem Abend vielleicht 150 bis 200 Leute anwesend, um die zwei grossartigen Bands abzufeiern. Dies war aber für die Zuschauer kein Grund Trübsal zu blasen und die Konzerte waren alle erste Sahne!

Grave Digger

Mir persönlich war dieser familiäre Rahmen mehr als nur recht, da ich die grossen Konzert-Open-Airs eh nicht sooo mag, für die Veranstalter werden die spärlichen Zuschauer aber eher ein Desaster gewesen sein. Schade, denn das Boom Open Air war wirklich bestens organisiert, den Besuchern fehlte es weder an Speis und Trank, noch an den Sanitären Anlagen und wo andere Festivals mit teueren Cashless Systemen dieses Jahr so ihre Probleme hatten, zeigte das kleine Open Air den grossen Veranstaltern, dass auch mit einer einfachen Streichkarte gearbeitet werden kann, welche man für 50 Franken kaufen konnte, um den Rest des Abends bargeldlos zu bezahlen. Die Location war absolut genial und das Personal äusserst hilfsbereit und freundlich. Da ist es schon sehr bedauerlich, dass die Veranstalter nicht mit mehr Zuschauern beglückt wurden, denn anhand der vorhandenen Besucher werden sich die zwei Tage kaum ausgezahlt haben und die Durchführung eines weiteres Boom Open Air steht damit wohl mehr als nur in den Sternen…

Boom Openair

Den Abend eröffnete um 19:30 Uhr eine Schweizer Premiere, die Frankfurter Quietschboys, welche mit ihrem auf den Punkt gespielten Rock und mit hessischen Mundart gedichteten Texten auf internationale Hits wie „Nothing else matters“ von Metallica (Ich werd fetter), „Angie“ der Rolling Stones (Hähnche), „Have a nice day“ von Bon Jovi (Die sauf ich mir schee) oder „Thunderstruck“ von AC/DC (Günther Strack) dem Publikum ordentlich einheizte. Die Jungs machten ihren Job ganz gut, obwohl mir persönlich solche Coverversionen und Comedy- oder Fun-Metal à la J.B.O. weniger zusagen. Der leicht einsetzende Regen, der glücklicherweise nach kurzer Zeit wieder aufhörte, liess uns dann doch unter das Zelt wechseln und den kulinarischen Angeboten frönen. Um ca. 21:30 Uhr legte dann die Schweizer Celtic Metal-Band Eluveitie los und vermochte wie üblich gleich von Anbeginn die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Da der grösste Teil der vorhandenen Besucher wegen genau dieser Band da waren, wurde dieses Konzert zu einem absoluten Heimspiel und die Band war sichtlich motiviert. Ein sauberes Konzert, bei dem der Funke sofort auf das Publikum übersprang und für die nächsten fast 2 Stunden das Feuer so richtig zum lodern brachte. Wie immer bot Eluveitie eine absolut geniale Show!

Grave Digger

Um ca. 23:30 Uhr wurde es schaurig düster auf der Bühne als der Reaper die Bühne betrat. Mit einem Dudelsack-Intro stimmte uns der Sensenmann auf den Auftritt von Grave Digger ein. Der maskierte Keyboarder Hans-Peter Katzenburg schritt dabei bedächtig über die Bühne und bereitete das Publikum mit dem Intro auf den Titeltrack des aktuellen Albums „Clash of the Gods“ vor. Was dann kam, war wirklich mehr als beeindruckend, wenn man sich vor Augen hält, dass Grave Digger seit über 30 Jahren aktiv sind und die Herrschaften allesamt keine 20 mehr sind. Von Beginn an überrollten die Totengräber mit Frontmann Chris Boltendahl das noch vorhandene Publikum, leider waren bereits wieder einige nach dem Auftritt von Eluveitie gegangen. Grave Digger knüppelte sich mit glasklarem Sound und viel Druck durch ihre zahlreichen Klassiker. Auf dem höchst präzisen Rhythmusgerüst von Bassist Jens Becker und Stefan Arnold konnte sich Gitarrist Axel Ritt virtuos austoben. Es war schon erstaunlich, wie blitzsauber Axel die anspruchsvollsten Passagen spielen konnte und dabei keine Minute ruhig hielt, sondern wie ein Derwisch bangte und tobte. Nicht zu vergessen Chris Boltendahl, dessen Reibeisenstimme frischer denn je klang und der körperlich topfit wirkte. Es war eine rundum grandiose Show mit grossem Unterhaltungswert. Die Herren haben Songs quer durch ihre Alben gespielt und zum Schluss gab es noch drei Zugaben. Was die Fans an diesem Abend zu sehen bekamen, war phänomenal. Frontmann und Gründungsmitglied Chris Boltendahl sowie seine Mannen haben die Bühne par excellence gerockt und es wäre den Künstlern sowie dem Veranstalter zu gönnen, wenn das Publikum zahlreicher vorhanden gewesen wäre…

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Grave Digger - Intro + Clash of the Gods, Masters of Rock 2013
Grave Digger am Boom Openair
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Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! – Die Toten Hosen am Gurtenfestival

„Ist das noch Punkrock, wenn euer Lieblingslied in den Charts ist?“, fragen Die Ärzte in einem ihrer neuesten Songs und die Antwort wird gleich mit dazu geliefert: „Ich glaube nicht!“ Dieser Meinung bin ich auch, doch Die Toten Hosen vermochten dennoch zu überzeugen. Gut möglich, dass Die Ärzte beim Dichten dieser Zeilen an die Fans der Truppe aus Düsseldorf gedacht haben. Und die Frage ist berechtigt! So erfolgreich wie die Band aus Düsseldorf ist derzeit im deutschsprachigen Raum nur noch der Schlager-Graf von Unheilig. Punk lehnte sich vor Urzeiten mal gegen den gesellschaftlichen Konsens auf, doch diese deutschrockige Bierseligkeit, welche die Hosen auf dem Gurten zelebrieren, ist wohl eher eine Art Antithese zum Punk. Ich habe die Hosen schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten genossen und vielleicht liegt es auch daran, dass die Hosen und ich alt geworden sind, wie singt Campino schon wieder? „Ich bin noch keine sechzig und ich bin auch nicht nah dran.“ Tja, von wegen nah dran, bei Campino dauert es noch neun Jahre… bei mir zum Glück noch einiges mehr :)

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

„No future – das war gestern, seit dem ist viel passiert“, um nochmals den Eingangs erwähnten Song zu zitieren und „das hat so den Coolnessfaktor von einem Gartentraktor“ passt auch wieder wie Arsch auf Eimer. Doch kommen wir erst zum zweiten Tag des 30. Gurtenfestivals, dass mit über 20’000 Besuchern ausverkauft war. Auch hier wieder eine kleine parallele zu den Toten Hosen, welche letztes Jahr ihr 30 jähriges bestehen Feiern konnten. Zurück zum Festival, den Tag eröffneten Hoffmaestro aus Schweden mit einer geballten Ladung Ska. Gebändigten Indiepop präsentierten auf der Zeltbühne die Landsmänner von Friska Viljor und ähnlich wechselhaft wie das Konzertprogramm war das Wetter, welches nicht wusste, ob es sich zwischen brütender Wüstenhitze und Regenschauer entscheiden sollte.

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Die Toten Hosen - Hier Kommt Alex ( Gurtenfestival 2013 )

Wer dem anbahnenden Regen entgehen wollte, verzog sich unter das Zelt der Zeltbühne, wo die Schweizer Celtic Metal-Band Eluveitie sich mit ihrem Sound deutlich von den bisherigen Acts auf dem Gurten positiv abhebte. Keltische Klänge, Dudelsäcke und urhelvetische Ikonografie lockten eingefleischte Metalheads an, schienen aber den Durchschnitts-Besucher eher zu verwirren. Letztere setzten sich daher doch lieber zu den braven Lunik auf der Waldbühne ab. Sophie Hunger schlägt sich derweil tapfer auf der Hauptbühne und ist sichtlich motiviert. Ein sauberes Konzert, doch der Funke will einfach nicht so recht auf das Publikum überspringen. Vereinzelte Zuschauer schunkeln zu den Big Band-Rythmen mit, aber Hunger kann sie auch mit grössten Anstrengung nicht zu mehr bewegen, denn alles wartet auf Die Toten Hosen.

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Dann, endlich, pünktlich wie angesagt um 21:45 Uhr, hissen die Hosen die Flagge auf der Hauptbühne. Frontmann Campino lässt nichts anbrennen und liefert gleich du Beginn eine Riesenshow ab. Bereits beim zweiten Song lässt er sich von seiner „Security“ zu den Fans tragen. Das hungrige Publikum grölt begeistert Hits wie „Ballast der Republik“, „Bonnie & Clyde“ und „Alles aus Liebe“ mit. Es herrscht eine ausgelassene Stimmung und der Frontsänger Campino erzählt uns aus einer Welt, die sich hauptsächlich um Fussball, Gerstensaft, Party und Passivsport zu drehen scheint. Campino, der sich in letzter Zeit ganz gerne auch als Komponist etwas gar plakativer Zusammengehörigkeits-Hymnen („An Tagen wie diesen“, „Steh auf, wenn du am Boden bist“) hervortut, ist ein geborener Entertainer.

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Paradies - Pasci & Die Toten Hosen, Gurtenfestival 2013 HQ

Der Sänger erwähnt, dass er schon in den Jahren 1996 und 2002 auf dem Gurten war und er sich nach eigenen Angaben gut erinnern kann. Auch erinnerte er sich an den April 2012 anlässlich die Band auf der „Magical-Mystery-Tour“ ein privates Hosen-Konzert auf einem Berner Dachboden, der zu einer Privatwohnung gehört, spielte und gemäss Campino eine der besten Parties überhaupt feierten. Ich selbst erinnerte mich daran, als „Die Goldenen Zitronen“ ein Konzert in der Reithalle gaben und Campino, Kuddel und Wölli als Freunde mit auf Tour waren. An diesem Abend war es möglich, mit den Jungs ein paar Bierchen zu kippen, zu plaudern und einigen Unsinn anzustellen. Schön wars, doch das ist ewige Zeiten her, kaum mehr wahr und darum zurück zum Konzert. „Paradies“ brach die Band plötzlich ab, denn einer (Pasci) im Publikum hielt ein Transparent hoch mit „Campino, das kann ich besser“. Campino bat Pasci aus dem Aargau mit den Worten „Hier ist die Bühne der Verlierer“ auf die Bretter die die Welt bedeuten und der Aargauer macht seine Sache gar nicht schlecht und nutzte die einmalig grosse Bühne, um sich in Szene zu setzen und die 15 Minuten Ruhm zu geniessen.

Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Weiter gings und spätesten bei „Alles aus Liebe“ lagen sich die Menschen hüpfend in den Armen und Pyros werden gezündet, was die grimmigen Broncos in helle Aufregung versetzte. Bald war nicht mehr klar, was Schweiss, was verschüttetes Bier und was Freudentränen waren. Der grosse Headliner am Freitagabend brachte das textsichere Bern an den Rande des Kreislaufzusammenbruchs und bot ein gigantisches und energiegeladenes Konzert. Doch irgendwie war es vor vielen Jahren besser auf dem Güsche und dass machten nicht nur die teilweise fein rausgeputzten über 20’000 Zuschauer aus. Nein, irgendwie ist der Gurten Charme dem absoluten Kommerz gewichen, Freundschaften dem Sehen und Gesehen werden und irgendwie sehen sowieso alle gleich aus und das selbst an diesem Abend. Sie sind sauber, gesund, gutriechend, enthaart, leistungsfähig und unauffällig. Wie langweilig und irgendwie ekelhaft. Wo sind all die Freaks geblieben? Wo sind die Gruftis und Punks? All die „Spinner“ kann man an einer Hand abzählen. Nix mehr los, überall gepflegte Menschen, die alle aussehen, als seien sie Mitte 30. Schon wenn sie 20 sind, sehen sie so aus. Wenn sie crazy sind, tragen sie Bärte und Hüte und ein Hosen Shirt.

Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! - Die Toten Hosen am Gurtenfestival

Doch was solls, auch hier eine parallele zu der Band – und irgendwie macht es ja trotzdem Spass. Fast zwei Stunden rockte die Band und der stimmungsmässige Höhepunkt der diesjährigen Jubiläumsausgabe erwies sich einmal mehr als Idealbesetzung für ein Festival in diesen Breitengraden. Die gewohnte Spielfreude und Interaktion mit dem Publikum fehlte ebensowenig wie der crowdsurfende Ausflug Campinos zum Mischturm – inklusive bengalischer Fackel auf dessen Dach – und zurück. Der Gurten befindet sich beim Konzert der Toten Hosen im Sing-Along-Rausch, „Hier kommt Alex“, „Wünsch Dir was“, das Ärzte-Cover „Schrei nach Liebe“, „Tage wie diese“ und als erste Zugabe den „eisgekühlten Bommerlunder“. Den Rest geben die müden Rebellen dem Gurten mit dem Abzählvers „Zehn kleine Jägermeister“ und der amtlichen Verabschiedungshymne „Auf Wiedersehen“. Ganz viel Spektakel, doch was die Toten Hosen bieten hat mit Punk nicht mehr viel am Hut, ist wohl eher zum Schunkelpunk geworden. Macht ja nix, Heino covert mittlerweile auch nen Song von „Die Ärzte“, wird schon alles passen, ansonsten wird es passend „gemacht“… Bist du noch Punkrock?

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Campino zündet Pyro, Die Toten Hosen, Gurtenfestival 2013 HQ

Setlist der Toten Hosen am Gurtenfestival:

  1. Ballast der Republik
  2. Altes Fieber
  3. Auswärtsspiel
  4. Das ist der Moment
  5. Alles was war
  6. Heute hier, morgen dort
    (Hannes Wader Cover)
  7. Bonnie & Clyde
  8. Paradies
    (Kann es Pasci besser?)
  9. Niemals einer Meinung
  10. Alles aus Liebe
  11. Pushed Again
  12. Schrei nach Liebe
    (Die Ärzte Cover)
  13. Liebeslied
  14. Steh auf, wenn du am Boden bist
  15. Hier kommt Alex
  16. Wünsch dir was
  17. Tage wie diese
  18. Encore:

  19. Eisgekühlter Bommerlunder
  20. Alles wird vorübergehen
  21. Far Far Away
    (Slade Cover)
  22. Zehn kleine Jägermeister
  23. Schönen Gruss, auf Wiederseh’n
  24. Encore 2:

  25. Draußen vor der Tür
  26. Wort zum Sonntag
    (Campino Croudsurfing)
  27. Bis zum bitteren Ende
    (Campino Surfing Back)
  28. You’ll Never Walk Alone
    (Gerry & The Pacemakers cover)
Ist das noch Punkrock? Ich glaube nicht! - Die Toten Hosen am Gurtenfestival
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Konzert Review: Sonisphere Festival 2012 in Yverdon-les-Bains mit Metallica, Motörhead und Slayer

Die erste Ausgabe in Jonschwil versank im Schlamm, die zweite in Basel brach Veranstalter Free and Virgin das Genick. Das Sonisphere Festival stand bisher unter einem schlechten Stern. Letzten Mittwoch folgte der dritte Anlauf in neuer Umgebung und mit neuem Veranstalter. 32’000 Metalheads – mehr als erwartet – strömten auf das Gelände Parc Rives Du Lac in Yverdon-Les-Bains am Neuenburgersee mit den Headlinern Motörhead, Slayer und Metallica. Der Neustart ist geglückt, ist jedoch weit weg von perfekt. Der Sound war, wenn er denn kam – bei Mastodon lief zum Beispiel die PA die halbe Zeit nicht und fiel immer wieder aus – doch erstaunlich gut. Der Golden Circle war zu gross ausgelegt und man musste wieder einmal, Jonschwil lässt grüssen, über 30 Minuten für Getränke anstehen. Nichts desto trotz war mein Eindruck dass dies das beste Sonisphere Festival bis jetzt war, das sonnige Wetter und die geniale Location machten so einiges wett.

Rund 32’000 Musikfans haben Metallica auf das ehemalige Expo.02 Gelände in Yverdon-les-Bains, welches selbst 28’000 Einwohner hat, gelockt, wo am Mittwoch die dritte Ausgabe des Sonisphere Festivals über die Bühne ging. Dies war das erste Mal, dass in dieser Stadt ein Festival in dieser Grössenordnung organisiert wurde. Das Festival begann um 15 Uhr bei schönstem Wetter, die Atmosphäre war ok und die Dezibel hoch, so hoch, dass die Konzerte bis ins 13 km entfernte Cheyres (FR) zu hören waren. Rund 1’200 Helfer waren am Gelingen des Festivals beteiligt, die Montage dauerte eine Woche und es hatte rund 50 Imbissbuden, 5.5 km Barrieren und 300 mobile Toiletten. Lustigerweise war keine Bar im Golden-Circle-Bereich aufgestellt, was mir jedoch ziemlich egal war, da ich eh nicht zu den Weichspülmetalern mit zu viel Kohle im Sack gehöre, doch organisatorisch hätte dies sicherlich besser gelöst werden können, aber so musste halt the Rich-People zum Fussvolk Getränke holen, was die Wartezeiten nicht gerade verkürzte.

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Gojira Live @ Sonisphere Switzerland Yverdon - L'enfant Sauvage

Mit den Headlinern Metallica, Motörhead und Slayer konnte wahrhaftig geballte Metal-Macht präsentiert werden. Eluveitie, Gojira und Mastodon waren ebenfalls mit von der Partie, die Drei mussten aber quasi in den sauren Apfel beissen und dem sonnengeschwängerten Publikum – nachmittags bei 30 Grad – ihre Musik schmackhaft machen. Bei Eluveitie war leider noch komplett tote Hose, was vielleicht aber am Sound lag, der vermutlich im Vergleich zum restlichen Programm etwas aus dem Rahmen fiel und so nicht den Erwartungen der Besucher entsprochen hat und die Band bereits eine halbe Stunde nach Türöffnung spielen musste. Doch auch Gojira mussten das Publikum daran erinnern, dass dies ne Metalshow war und forderte zu Pits auf, welche aber nicht stattfanden. Und so konnten erst Mastodon, sie boten vor allem ihr neustes Album „The Hunter“ feil, für gute Stimmung sorgen. Leider stieg während 45 Minuten ohne zu übertrieben 15 mal der Sound aus und dies war wirklich unterstes Niveau, da kann ich nur ein grosses Lob an Mastodon ausprechen, welche sich davon nicht beirren liessen und immer wieder souverän und ohne mit der Wimpern zu zucken weiter machten.

Die anschliessend auftretenden lebenden Legenden, Slayer, hatten zwar keine Ungereimtheiten mit der Technik, irgendwie aber erweckten sie den Eindruck, Probleme mit dem Bewegungsapparat zu haben. Ähnlich dynamisch wie eine Terrakotta-Armee spulten sie ihre Setlist ab. Vielleicht lag dies aber auch am Publikum und Slayer liessen sich von der bewegungslosen Menge anstecken – oder es war schlicht das Alter, denn Tom wirkte in meinen Augen optisch als nicht mehr ganz der Frischeste. Slayer bestachen mit ihrem kompromisslosen, rasend schnellen und knüppelharten Sound. In dieser unglaublichen Präzision konnte das von Slayer aber nicht unbedingt erwartet werden, denn Gitarrist Jeff Hannemann hat sich immer noch nicht von seiner Spinnenbiss-Infektion erholt und musste durch Gary Holt ersetzt werden. Ein paar Moshpits gab es aber dennoch, zwar nicht direkt vor der Bühne (Golden Circle Problem), aber beim Fussvolk ging es doch ab, obwohl diese Pits grösstenteils mehr wie Kindergeburtstag wirkten.

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Slayer - Raining Blood - Angel of Death - Sonisphere 2012

Motörhead zeigte sich wiederum von ihrer schmutzig guten Seite und versprühten niemals Langweile. Doch auch hier fehlte die Stimmung direkt vor der Bühne und Lemmy stand oft fraglos da und wartete auf Reaktionen seitens des Publikums, wenn er einen Song ankündigte. Neues war von den Altmeistern der harten Töne freilich aber nicht zu hören. Kult-Rocker Lemmy Kilmister bot seinen gewohnten, schnörkellosen, ehrlichen Rock. Zeitgleich zog sich die Sonne zurück und übergab ihren Platz der passenden Abenddämmerung. Je mehr Zeit verstrich und je dunkler es wurde, desto mehr suchten ihren Platz mit direkter Sicht zur Bühne. Die gesamte Fanschar wartete auf Metallica und erwartete ein schwarzes Spektakel. Übrigens erstaunt es mich nicht, dass Free and Virgin beim Sonisphere Basel Konkurs gegangen ist, wenn ich an die Schlangensteherei in Yverdon denke und wie viel Umsatz in Yverdon durch das Warten verloren ging, kann ich nur sagen: Schade, Schade, Schade.

Äusserst pünktlich und voller Spielfreude trumpften Metallica auf, jedes songtechnische Register wurde gezogen. Die Kalifornier spielten das „Black Album“ – ihr legendäres Meilenstein-Werk von 1991 – in voller Länge. Doch das Album einfach nur von Song 1 bis 12 runterzunudeln, das wäre für die Metal-Heroen zu einfach, stattdessen drehten Metallica die Reihenfolge der Songs um und starteten mit „The Struggle Within“, dem eigentlichen Abschlusssong des Albums. Die zwölf Songs der Scheibe gelten heute als Hymnen der Rockmusik. Wie sehr, das zeigte sich am Sonisphere-Festival, als tausende Fans in den Gesang von Frontmann James Hetfield einstimmten oder den Takt von Schlagzeuger Lars Ulrich mitklatschten. Und zwar nicht nur bei der radiotauglichen Ballade „Nothing Else Matters“, sondern bei fast jedem einzelnen Song. Metallica überzeugte, bis auf Kirk Hammett, den dieser versemmelte jeweils laufend einfachste Passagen.

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Metallica @ Sonisphere Yverdon Switzerland 2012 - For Whom the Bell Tolls HD

Erfreulich war bei Metallica, dass die musikalische Verirrung mit Lulu und der verunglückten Zusammenarbeit mit Lou Reed schadlos überstanden und mit der Interpretationen des „Black Album“ zwar nichts Neues geboten wurde, doch signalisierten die Jungs mit ihrem langen, beherzten Auftritt, dass sie immer noch die Alten sind. „Blackened“ liess bei jedem kleinen Pyromanen das Herz aufgehen mit grossen Flammen-Säulen und „One“ überzeugte mit oberfetten Lasern. Das „Black Album“ war aus meiner Sicht etwas langfädig und für mich vor Jahren der Tod der Band, doch man wird älter und so kam der Sound insgesamt sehr gut rüber und zu (meinem) Glück bleib es nicht bei den Songs aus diesem Album, sondern es wurde dem geneigten Fan auch älter Kost geboten.

Insgesamt war es ein geiler, entspannender Event in stimmiger Umgebung. Das Sonisphere in Yverdon stand unter dem Zeichen von Mässigung: weniger Bands, weniger Zuschauer, weniger Gigantomanie, weniger Gedränge bei gleichbleibender musikalischer Qualität. Die Bandwechsel verliefen reibungslos und der Sound war von erstaunlicher Transparenz und kam echt fett rüber. Ärgerlich war nur das Gedränge vor den Bierständen und vermutlich für die Bands der viel zu gross angelegte Golden Circle Bereich for the Rich-People, die sich zu fein oder zu faul waren, ihren Arsch zu bewegen. Hauptsache, man geht danach an den Merch-Stand, kauft ein teures Shirt und lässt dann den grossen Fan raushängen. Und dass sich die Golden Circler zu schade waren Begeisterung zu zeigen, war ja eigentlich mehr als absehbar und folglich habe ich dafür keinerlei Mitleid – ausser den Bands gegenüber. Nichts desto trotz, Metallica, Motörhead, Slayer, Mastodon, Gojira und Eluveitie waren einfach Klasse. Offensichtlich braucht es die Romandie um ein gelungenes Festival hinzubekommen. Wirklich tolle Location und wohl das beste Sonisphere bis jetzt…

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Metallica @ Sonisphere Switzerland 2012 - One

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Sonisphere Schweiz 2012: Spielzeiten von Metallica und Co.

Metallica sind die Headliner der dritten Ausgabe des Metal-Festivals Sonisphere, das dieses Jahr zum dritten Mal in der Schweiz durchgeführt wird. Metallica spielen dabei ihr „Black Album“ in voller Länge. Weitere bestätige Acts sind: Slayer, Motörhead, Mastadon, Gojira und Eluveitie. Sonisphere findet am Mittwoch, 30. Mai 2012 in Yverdon-les-Bain statt. Das Openair-Festgelände im Parc des Rives du Lac bildet die einmalige Kulisse für das Festival der Metalfreunde. Das Gelände am Ufer des Neuenburgersees wurde während der Expo.02 als Ausstellungsgelände genutzt und fasst 45’000 Besucherinnen und Besucher. Aber nun zu den Spielzeiten der Herren…

Playtime:

Türöffnung 15.00 Uhr
Eluveitie: 15.45 – 16.15 Uhr, Stage II
Gojira: 16.20 – 16.50 Uhr, Stage I
Mastodon: 17.00 – 17.40 Uhr, Stage II
Motörhead: 17.50 – 19.00 Uhr, Stage I
Slayer: 19.10 – 20.10 Uhr, Stage II
Metallica: 20.30 – 22.30 Uhr, Stage I

Somit sind Metallica fertig, bevor die letzten Züge fahren:

Yverdon Les Bains – Zürich: 23.07 Uhr
Yverdon Les Bains – Bern: 23.07 Uhr
Yverdon Les Bains – Basel: 23.07 Uhr
Yverdon Les Bains – Luzern: 23.07 Uhr
Yverdon Les Bains – St. Gallen: 22.07 Uhr
Yverdon Les Bains – Lausanne: 00.00 Uhr
Yverdon Les Bains – Genf: 23.53 Uhr

Sonisphere Schweiz 2012 mit Metallica und Slayer

*** Mittlerweile ist das Konzert vorbei, hier gehts zum Review ***

Freunde, reserviert euch den Mittwoch, den 30. Mai 2012, denn gestern wurde auf der Metallica Homepage nachfolgendes veröffentlicht. Was für viele für Jubelschreie und Lobgesang sorgen wird, vermag mich aber nicht wirklich zu begeistern, dann offensichtlich soll das komplette „Black Album“ gespielt werden – naja, mal sehen ob ich mir das antue – da könnte höchsten Slayer für den nötigen Ausgleich Thrash sorgen…

Final European Tour Announcement
This is it, our final addition to the summer vacation in Europe with a Sonisphere date at Yverdon-les-Bains, Switzerland on May 30, 2012. You guessed it, the ‚Black Album‘ will be performed in its entirety (yeah, yeah, that 20th Anniversary thing) and the line-up for the day is out of this world as Slayer, Motorhead, Mastodon, Gojira and Eluveitie will all be joining us!
The Met Club pre-sale already in progress, so Clubbers should log in for details. The pre-sale will end on Wednesday, February 15 at 9:00 AM local time. There is a four ticket limit for the pre-sale.
Tickets go on sale on Friday, February 17 at 8:00 AM local time at www.ticketcorner.ch. For more information about Sonisphere, click here: www.sonispherefestivals.com.

Somit sind Metallica die Headliner der dritten Ausgabe des Heavymetal-Festivals Sonisphere, das dieses Jahr in der Schweiz durchgeführt wird. Das Openair-Festgelände im Parc des Rives du Lac bildet eine einmalige Kulisse für das Festival der Metalfreunde und könnte für mich doch zum Grund werden, mir diese Veranstaltung zu Gemüte zu führen. Das Gelände am Ufer des Neuenburgersees wurde während der Expo.02 als Ausstellungsgelände genutzt und fasst um die 45’000 Besucher. Hoffen wir, dass die Organisatoren das Festival dieses Mal besser hinkriegen als im Jahr 2011 (Dawn of the Joggeli) oder 2010 (The Big Desaster)

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