Mehrere Digitalkünstler haben ihre eigene Version einer Bushaltestelle erstellt, die in schnellerer Taktung als die Hauptlinien in Metropolen angefahren kommen – und wer es noch nicht erraten konnte, «Ostanovka» heisst auf russisch so viel wie «Haltestelle». Details zu den Künstlern, die an der Kollaborations-Animation mitgearbeitet haben, gibt es auf der projekteigenen Behance-Profil zu sehen.
There are thousands of bus stops in our country. Some are standart, some are architectural experiments, some are in the steppes, some are by the sea, wooden, concrete or made of glass. There are bus stops full of people, there are those that are lonely. Most of us have already spent several weeks of their lives waiting at bus stops, but we decided to dedicate a couple of weeks more to them by making this project.
Der Kurzfilm «STROBE» von Taylor Cohen hat eine besondere Art und vor allem Atmosphäre an sich. Dafür ist nicht nur das Spiel von Hauptdarstellerin Maia Mitchell, sondern vor allem die Story zuständig, die uns modernes Fantum in seiner Radikalität präsentiert. Denn um Aufmerksamkeit von ihrem angehimmelten DJ-Star zu erhalten, greift das Teenager-Mädchen zu wahrlich drastischen Mitteln…
Am 13. September veröffentlichen Endseeker ihr neues Album «The Harvest». Seit 2015 steht die Band für schwedisch gestylten Death Metal aus Hamburg und nachfolgend gibt es als kleinen Vorgeschmack den Song «Cure»…
«Stircle» ist ein bisschen sehr simpel und deswegen tatsächlich auch ziemlich genial: Dieses ganze Wegwerfplastik ist völlig unnötig, genau so wie diese Plastikumrührer und diese Dinger aus Holz sind natürlich ebenso bescheuert. «Stircle» ist ein Gerät, das den Becher hin und her dreht, bis sich das Gemisch homogenisiert hat. Das wirkt natürlich erstmal wie eine nette Spielerei und rechnet sich tatsächlich ziemlich gut durch, wie Scott Amron, der Erfinder, schreibt:
400 million stir sticks are thrown in the trash every day. That bothers me. Wooden sticks are bad. Plastic sticks are worse. I wanted a way to stir with no sticks. So, it goes… Place cup here. Stir happens. Grab and go. Less trash, less CO2, less money and more trees. A Stircle should stir 50,000 cups on about $0.10 of electricity or $0.000002 per stir. So, it costs 99% less to run than stir sticks. It can significantly reduce waste associated with stir stick production, distribution, transport, packaging, labeling, usage and disposal. It can also replace the spoon used by employees behind the counter, ensuring a consistent taste with zero cross-contamination.
Mein Tipp an euch ist aber, den Zucker und/oder die Milch einfach vor dem Kaffee einzufüllen und ein paar bittere Schlücke zu ertragen. Da muss man sich einfach auch mal nicht so anstellen. Irgendwann sind wir eh da, vermutlich in einem Jahr, dass jeder nach japanischem Vorbild sein eigenes Besteck dabei und griffbereit hat, wie sich das eigentlich gehört. Auf der Seite zum «Stircle» kann man sich einen für schlappe $345 kaufen. Für den Heimgebrauch ist das vielleicht erstmal nicht so sinnvoll, aber sagt ruhig mal euren Lieblingscafés bescheid…
Freunde, die Jagdsaison ist eröffnet! Auf der Abschussliste stehen in «The Hunt» aber nicht etwa Fuchs und Wild, sondern Menschen. Die Jäger, allesamt Schaulustige aus der reichen Elite, haben die Rechnung jedoch ohne eines ihrer Opfer, Crystal (Betty Gilpin), gemacht, die den Spiess kurzerhand umdreht und selbst mit der Jagd beginnt! Schlag und Schlag kämpft sie sich bis ins Zentrum der Gruppierung und bis zu einer mysteriösen Frau, gespielt von der zweifachen Oscar-Preisträgerin Hilary Swank, vor.
Der Trailer geizt nicht mit blutigen Eindrücken aus dem actionlastigen Psycho-Thriller, der entfernt an sozialkritische Vorbilder wie «The Purge» oder «Get Out» erinnert. «The Hunt» basiert auf einer Idee von «Prometheus»-Schöpfer Damon Lindelof (Lost, World War Z) und Kollege Nick Cuse (Maniac, HBO’s Watchmen und Leftovers) und wurde anschliessend von Craig Zobel (Z for Zachariah – Das letzte Kapitel der Menschheit, American Gods, The Leftovers) in Szene gesetzt.
In den US&A beginnt die Jagdsaison bereits am 27. September 2019, Kinogänger hierzulande müssen sich noch zwei Monaten länger in Geduld üben und sind am 28. November 2019 an der Reihe. Neben dem vielversprechenden Kreativteam kann sich auch der Cast sehen lassen. Besetzt ist «The Hunt» mit Hilary Swank (I Am Mother), Emma Roberts (American Horror Story), Justin Hartley (This is Us: Das ist Leben), Betty Gilpin (Isn’t It Romantic ), Glenn Howerton, Jim Klock, Charli Slaughter und Dean West (The Highwaymen).
Atlas sind eine fünfköpfige Metalcore-Band aus Nokia in Finnland, die ihren Stil selbst als «Northcore» bezeichnen. Das Musikvideo ist Teil eines grösseren Konzepts, das die Geschichte der 2018er Veröffentlichung «Pareidolia» fortführt…
Ich bin absolut schockiert davon, was jetzt hier alles für Leute angeheult kommen wegen der Überstunden. Also BEI UNS machen wir auch total viel Überstunden und das ist voll ungerecht!1!!
NA DANN MACHT DIE HALT NICHT, DIE ÜBERSTUNDEN!
Ich komme um 9 und gehe um 5. Nicht mehr, nicht weniger. Wenn ihr das mit euch machen lasst, euch zu unbezahlten Überstunden nötigen zu lassen, dann habe ich überhaupt kein Mitleid. Macht es halt nicht.
«Herr Doktor, wenn ich so mit dem Kopf gegen die Wand haue, tut das immer so weh!»
«Dann mach das halt nicht!»
Duh!
Und erzählt mir nichts davon, in eurem Krankenhaus / in eurer Branche sei das halt so. Dann hättet ihr euch das vielleicht vorher mal angucken sollen?
Meine Güte ey. Nicht DIE beuten euch aus. IHR beutet euch aus. Und rationalisiert euch jetzt hier zurecht, dass das irgendwie magisch doch gar nicht eure Schuld ist. Doch. Ist es.
Und ihr merkt nicht mal, dass das bloß Zurechtrationalisierungen sind, wenn ihr mir erzählt, dass ihr das ja macht, weil ihr sonst nicht befördert werdet. Stellt euch doch mal vor, ihr seid der Boss. Ihr habt zwei Mitarbeiter. Einen, der freiwillig Überstunden macht, und einen, der genau seine Zeit abarbeitet. Wen befördert ihr? Doch nicht dem, dem seine Zeit nichts wert zu sein scheint und der sie euch freiwillig schenkt!? Der ist in zwei Jahren ausgebrannt und dann holt ihr halt den nächsten Jungspund ran, der es noch nicht besser weiß. In so jemanden investiert man doch nichts, wenn der eh bald ausgebrannt ist!
Nein, du investierst in den, der nachhaltig wirtschaftet mit seiner Zeit. Weil du dich bei dem darauf verlassen kannst, dass der dann nicht spontan ausfällt, weil er nicht mehr konnte. Und der ist offensichtlich langfristig interessiert.
Noch ein Punkt. Nehmen wir mal an, du bist der Manager. Du hast ein Projekt mit drei Mitarbeitern. Woher weißt du, wie lange das dauern wird? Du fragst deine Leute und nimmst eine Schätzung. Dann guckst du auf das Feedback und korrigierst nach. Daraus ergibt sich eine Erfahrung, «wie lange sowas braucht». So und was passiert jetzt, wenn die Leute dann Überstunden schieben? Dann fehlt dir das Feedback, dass deine Schätzung zu knapp war. Und die nächste Deadline wird wieder unrealistisch. Damit machst du also nicht nur dich kaputt, du trainierst auch den Manager falsch und machst damit alle zukünftigen Projekte mit kaputt. Das ist aus jedem fucking Blickwinkel falsch, Überstunden zu machen. Projekte mit schlechter Planung muss man kontrolliert gegen die Wand fahren lassen, damit die Planung das nächste Mal besser wird. Das schuldest du dir selbst und auch deinem Arbeitgeber.
Jetzt kommt als Argument rein, ich als privilegierter ITler habe da gut reden, aber in prekären Berufen sehe das halt so aus, dass man die Leute der Reihe nach in den Burnout treibt und dann durch jemand anderen ersetzt. Niemand ist da an Nachhaltigkeit interessiert. Inhaltlich stimme ich dem zu, solche Beispiele kenne ich auch. Aber ein paar Punkte dazu.
Erstens: Ich habe vor ein paar Jahren ein Buch über Foltertechniken der CIA gelesen, und die haben da sehr deutlich den Punkt gemacht, dass Folter dann effektiv ist, wenn das Opfer sie sich selbst zufügt. Daher hat man in den Abu Ghraib-Fotos gesehen, wie die mit ausgestreckten Armen dastanden. Das bist dann du, der die Arm- und Beinschmerzen verantwortet, und das ist der effektivste Aspekt von Folter. Schon aus dem Grunde plädiere ich immer dagegen, bei Dingen mitzumachen, von denen du weißt, dass sie dich später schmerzen werden. Das ist, wieso Burnout-Schäden so lange vorhalten. Das wird dich kaputtmachen.
Zweitens: Du hast die Wahl, ob du Teil des Problems (mitmachen) sein willst, oder Teil der Lösung (nicht mitmachen). Klar, wenn man in einer Notlage ist und das Arbeitsamt einen drangsaliert, wird man notgedrungen auch Dinge mitmachen. Ich mache da niemandem einen Vorwurf. Aber wenn du die Wahl hast, musst du immer darauf achten, Teil der Lösung und nicht des Problems zu sein.
Drittens sind die Branchen mit derartiger Ausbeutungsmentalität genau solche, von denen ich erwarten würde, dass die auch bei der Zeiterfassung massiv bescheißen.
YouTube bietet nun ein paar exklusive Premium-Serien kostenlos an. Mit dabei auch die erste Staffel der neu aufgelegten Karate-Kid-Serie, in der Daniel-san und Macho Johnny Jahrzehnte nach dem Kultfilm erneut aufeinandertreffen. Cobra Kai. Round One. Fight!
Cobra Kai – 1. Staffel der Karate-Kid-Serie auf YouTube jetzt kostenlos
Beeindruckende Aerialaufnahmen der chinesischen Metropole Shenzhen, die mehr an einen SciFi-Film als an ordinäres Drohnenmaterial erinnern, von Drone China…
Shenzhen: City of the Future | Aerial Tour of Shenzhen China
Incel (involuntarily celibate) steht für unfreiwillig im Zöllibat lebend und hat sich zu einer in Troll-Foren (z.B. 4chan) stattfindenden Internet-Subkultur aus sexuell frustrierten Männern geformt, die Frauen aufs Tiefste verachten. Das ging 2014 sogar so weit, dass ein Amokläufer aus «Rache» für die vielen Körbe 6 Menschen nieder schoss. Der Kurzfilm von John Merizalde erzählt die verstörend und bedrückend widerliche Geschichte des Elliot Rodger…
The film follows Sam, a reclusive 22 year old virgin. His countless failed efforts to get female attention are all carefully documented, like a desktop wall of shame. Growing increasingly frustrated and angry, he turns to an anonymous online forum for incels, with dangerous consequences. Incel is an uncomfortable watch. It saturates the senses in a claustrophobic vacuum of fear, which comes at a gentle but inevitable pace, like a bad illness, and the unnerving emotions it induces are likely to linger under your skin.
INCEL | Drama Short Film by John Merizalde | Short of the Week
In bestechender Schwarz-Weiss-Optik lädt uns der «The Witch»-Regisseur Robert Eggers auf einem schroffen Eiland ab, das von zwei Leuten bewohnt wird, einem Leuchtturmwärter und seinem jungen Nachfolger und Gehilfen. Was beide in den nun folgenden Tagen erleben, lässt der folgende Trailer lediglich erahnen. Doch die Gesichtszüge der von Willem Dafoe (Antichrist) und Robert Pattinson (Twilight, Matt Reeves‘ kommender The Batman) gespielten Hauptcharaktere sprechen Bände.
In welcher Beziehung beide Darsteller im Film zueinander stehen, wollte man noch nicht verraten. Mit etwas Glück kommt «The Lighthouse» aber noch dieses Jahr auf die Leinwände. Rodrigo Teixeira und Lourenço Sant‘ Anna sind als Produzenten an Bord. «The Lighthouse», der aktuell noch ohne Starttermin für unsere Breiten ist, feierte Mitte Mai beim diesjährigen Cannes Film Festival Premiere und kommt am 18. Oktober limitiert in amerikanische Kinos. Der US-Verleih A24 beschreibt «The Lighthouse» als «hypnotische und sinnestäuschende Geschichte zweier Leuchtturmwärter auf einer abgelegenen und mysteriösen Insel vor der Küste des New Englands von 1890.» Das lässt viel Raum für Spekulationen. Doch nach Eggers gefeiertem «The Witch» werden Kinogänger gerne bereit sein, diesem speziellen Rätsel auf den Grund zu gehen.
Das Team des Dynamic Robotics Lab der Oregon State University verfügt über einen experimentellen Roboter namens Cassie, der für Aufgaben wie das Liefern von Paketen oder die Unterstützung älterer Menschen entwickelt wurde. Cassie sieht ein bisschen wie ein AT-ST-Walker aus, die in «Return of the Jedi» zu sehen waren. Daher beschlossen einige Mitglieder des Teams, ein Kostüm zu bauen, damit sie wie der Scout-Transporter aussieht…
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
Support your local Draven!
Dass das Betreiben von dravenstales.ch mit erheblichem Zeitaufwand und auch einigen Kosten verbunden ist, dürfte klar sein. Damit Kosten und vielleicht noch ein, zwei Freigetränke gedeckt sind, könnte ich den ganzen Laden hier mit Werbung vollkleistern. Ich mag aber meine Leser, weshalb ich ihnen ein (weitgehend) werbefreies Leseerlebnis bieten möchte. Wenn dir das und/oder das Treiben auf dieser Webseite gefällt, dann wäre es nett, wenn du den Spass hier irgendwie unterstützen würdest. Danke!