Viktor Schauberger. Österreichischer Naturphilosoph, Erfinder, Querdenker – und Mann, dem das 20. Jahrhundert eine besonders unangenehme Lektion erteilte: Wer etwas erfindet, das die Mächtigen nicht kontrollieren können, wird selbst kontrolliert.
Die Repulsine war kein Science-Fiction-Requisit. Sie war ein realer Prototyp – eine fliegende Scheibe, basierend auf Schaubergers Theorien über Implosion, Wasserwirbel und die Energiegewinnung aus natürlichen Strömungsprinzipien. Das NS-Regime erkannte das Potenzial sofort – und zwang Schauberger, seine Ideen in den Dienst des Krieges zu stellen.
Zwei Ziele: Freie Energiegewinnung erforschen. Levitation und Flug testen. Beides hätte die Welt verändert. Beides verschwand nach Kriegsende in jenen Archiven, die offiziell nicht existieren. Schauberger selbst wurde 1958 von amerikanischen Investoren nach Texas gelockt, zur Unterzeichnung sämtlicher Rechte an seinen Erfindungen gedrängt – und starb fünf Tage nach seiner Rückkehr nach Österreich. Gebrochen. Enteignet. Erledigt.
Das Muster ist so alt wie die Erfindungsgeschichte selbst: Was sich nicht monetarisieren, lizenzieren und oligarchisch kontrollieren lässt, wird versenkt. Tesla. Royal Rife. Schauberger. Die Liste ist lang – und die Gemeinsamkeit ist kurz. Freie Energie ist nicht unmöglich. Sie ist unprofitabel. Und das, nicht die Physik, ist ihr eigentliches Problem…
Die Repulsine – oder: Was passiert, wenn freie Energie den Falschen gehört
Idyllisch, oder? Sattgrüne Wiesen, frische Landluft, das einfache Leben auf dem Hof. Der Bauer steht früh auf, macht seine Arbeit, geht abends müde ins Bett – und alles ist gut. So das Bild, das uns Werbespots für Butter und Milch seit Jahrzehnten verkaufen. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus und sie ist so unbequem, dass selbst die Medien sie lieber links liegen lassen. Bauern nehmen sich deutlich häufiger das Leben als die übrige Bevölkerung.
Laut Experten gilt das für praktisch alle westlichen Industrienationen. In der Schweiz ist das Suizid-Risiko bei Landwirten 37 Prozent höher als bei anderen Männern aus einer ländlichen Gemeinde. In manchen EU-Mitgliedstaaten liegt die Suizidrate in der Landwirtschaft um 20 Prozent über dem nationalen Durchschnitt. Frankreich, England, Österreich, die Schweiz – überall dieselbe Tendenz, überall dieselbe kollektive Gleichgültigkeit. Und Deutschland? In Deutschland gibt es keine Daten zu den Suizidraten in der Landwirtschaft, obwohl seit langem bekannt ist, dass sich die psychischen Belastungen häufen. Man erhebt keine Zahlen. Man will keine Zahlen. Denn Zahlen erzeugen Verantwortung und Verantwortung ist in diesem Land bekanntlich das unbeliebteste aller politischen Konzepte.
Dabei wäre die Lage klar genug. Der typische Arbeitstag eines Landwirts beginnt um 5 Uhr und endet um 21 Uhr, es gilt die Sechs- bis Siebentagewoche, an Urlaub ist oft nicht zu denken. Anhaltend schlechte Preise, steigende Kosten und hohe Schuldenlasten führen dazu, dass Betriebe in die wirtschaftliche Schieflage geraten. Ausserdem nehmen die bürokratischen und gesellschaftlichen Anforderungen weiter zu. Bis zu 4,5-mal häufiger als in anderen Berufsgruppen soll das Risiko eines Burn-outs sein. Und jeder fünfte Landwirt scheidet aufgrund schwerwiegender psychischer Erkrankungen aus dem Berufsleben aus. Das ist kein Einzelschicksal. Das ist eine Epidemie. Eine stille, unsichtbare, gesellschaftlich vollkommen akzeptierte Epidemie.
Die Kultur in der Landwirtschaft betone oft Werte wie Stoizismus, Stärke und traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit. Das kann dazu führen, dass Landwirte ihre eigenen Bedürfnisse vernachlässigen. Das Arbeiten in abgelegenen Gebieten sowie die ständige Verfügbarkeit können zu Einsamkeit und sozialer Isolation führen. Der Bauer schweigt. Er hat gelernt zu schweigen. Er hat gelernt, dass Klagen Schwäche ist, dass Hilfe suchen Versagen bedeutet, dass man Probleme selbst löst – so wie seine Eltern und Grosseltern es getan haben. Und so stirbt er leise, ohne dass die Tagesschau darüber berichtet, ohne dass eine Ministerin eine Pressekonferenz abhält, ohne dass irgendjemand auf die Strasse geht.
Dabei ernährt er uns. Buchstäblich. Der Selbstversorgungsgrad für Nahrungsmittel liegt in Deutschland bei 86 Prozent. Ohne die Landwirte kein Brot, kein Gemüse, kein Fleisch, keine Milch. Und was bekommt der Landwirt dafür? Niedrigstpreise vom Discounter, Bürokratie von der EU, Verachtung von Teilen der Gesellschaft – und das gute Gefühl, systemrelevant zu sein. Das muss reichen. Die Politik hat inzwischen reagiert, selbstverständlich. Zehn Organisationen aus der Landwirtschaft haben eine Arbeitsgruppe Suizidprävention in der grünen Branche gegründet, an der unter anderem das Bundeslandwirtschaftsministerium, der Deutsche Bauernverband und die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau beteiligt sind. Eine Arbeitsgruppe. Mit zehn Organisationen. Man trifft sich, man diskutiert, man entwickelt Strategien. Irgendwann gibt es vielleicht ein Papier. Dann vielleicht eine Kampagne. Dann vielleicht eine App. Während draussen weiter Höfe sterben und ihre Besitzer mit ihnen.
Was also kannst du tun? Nicht die Arbeitsgruppe. Nicht das Ministerium. Du, persönlich, heute?
Kauf regional. Direkt beim Bauern, auf dem Wochenmarkt, im Hofladen. Nicht weil es ein Feel-Good-Erlebnis ist, sondern weil jeder Euro, der direkt beim Erzeuger landet, ein Euro ist, der nicht beim Discounter versickert, der den Landwirt mit Dumpingpreisen in die Enge treibt. Das ist keine romantische Geste – das ist strukturelle Unterstützung. Konkret, messbar, wirksam. Hör zu. Wenn du einen Bauern kennst, frag ihn, wie es ihm wirklich geht. Nicht wie die Ernte war. Wie er ist. Benno Winkler vom Schweizer Netzwerk Hofkonflikt rät: Thema ansprechen, rasch Hilfe holen, nicht tabuisieren und nicht glauben, sie seien die einzigen. Das kostet nichts ausser Zeit und Aufmerksamkeit – zwei Ressourcen, die in dieser Gesellschaft angeblich knapp sind, obwohl man sie stundenlang in Bildschirme schüttet.
Sprich über das Thema. In deinem Umfeld, in sozialen Netzwerken, wo immer du eine Stimme hast. Die Suizidrate unter Landwirten ist kein Tabuthema, das man schützen muss – es ist ein Skandal, den man benennen muss. Lautstark, unbequem, so oft wie nötig, bis irgendjemand mit echter Entscheidungsmacht aufhorcht. Und wenn du selbst Bauer bist, oder jemanden kennst, der in der Krise steckt: Das bäuerliche Sorgentelefon in Deutschland erreicht man unter 0800-1110111, in Österreich unter 0810-67 68 10, in der Schweiz unter 041 820 02 15. Kostenlos. Anonym. Von Menschen, die verstehen, worum es geht. Die Felder werden nicht von Arbeitsgruppen bestellt. Und Bauern werden nicht von Bürokraten und Pressemitteilungen gerettet.
Es gibt einen Satz, den man heute in akademischen Kreisen, Redaktionsstuben und Politikbüros mit schöner Regelmässigkeit hört, formuliert mit jenem selbstgefälligen Lächeln, das Intellektualität signalisieren soll: «Es gibt keine objektive Wahrheit.» Wer das sagt, gilt als aufgeklärt, komplex, postmodern. Wer widerspricht, gilt als naiv, gefährlich, verdächtig simpel. Und genau darin liegt die grösste Lüge unserer Zeit – nicht in einer konkreten Falschmeldung, nicht in einem einzelnen Propagandasatz, sondern in der systematischen Zerstörung des Fundaments, auf dem jede Lüge überhaupt erst als Lüge erkannt werden könnte.
Raphael Bonelli, Psychiater, Autor und frischgebackener Träger des Jürgen-Moll-Preises für verständliche Wissenschaft, hat bei der Leipziger Buchmesse eine schlichte, aber explosive These formuliert: Wahrheit ist die Übereinstimmung einer Idee mit der Wirklichkeit. Das ist keine Neuigkeit – Aristoteles hat das bereits vor zweieinhalb Jahrtausenden auf den Punkt gebracht. Aber es ist heute eine politische Aussage. Eine kontroverse. Fast schon eine rebellische.
Denn die Frankfurter Schule – jenes intellektuelle Projekt, das die deutschsprachige Geisteswissenschaft der Nachkriegszeit massgeblich geprägt hat – hat genau dieses Fundament systematisch untergraben. Die Kernthese: Vielleicht gibt es gar keine objektive Wahrheit. Vielleicht konstruieren wir Wirklichkeit immer nur in dem Moment, in dem wir uns ihr nähern. Was praktisch klingt und nach tiefer Reflexion aussieht, ist in seiner gesellschaftlichen Wirkung ein Desaster – denn wer die Existenz objektiver Wahrheit leugnet, nimmt jedem die Werkzeuge aus der Hand, mit denen er Lüge von Wahrheit unterscheiden könnte. Kein Fundament, keine Prüfung möglich. Alles gleich gültig. Alles gleich wahr. Alles gleich falsch. Beliebigkeit als Erkenntnistheorie.
Bonelli stellt dem drei Denker gegenüber: Platon, Freud – und sich selbst, was er mit der ihm eigenen österreichischen Lakonie so formuliert, als wäre es die bescheidenste Selbsteinordnung der Welt. Bei Platon sitzt der Mensch in der Höhle und sieht nur Schatten – er kann gar nicht anders, die Hardware lässt keine tiefere Erkenntnis zu. Bei Freud könnte der Mensch die Wahrheit erkennen, entscheidet sich aber unbewusst dagegen, weil etwas in ihm nicht will, dass sie ans Licht kommt. Und bei Bonelli – das ist der entscheidende Unterschied – organisieren wir uns kollektiv gegen die Wahrheit. Wir haben die Wahlfreiheit. Wir haben die Kapazität. Aber wir schaffen Strukturen, die verhindern, dass sie genutzt wird.
Das ist keine akademische Spitzfindigkeit. Das ist eine präzise Diagnose des Zustands, in dem sich westliche Gesellschaften gerade befinden. Die Denkverbote sind nicht mehr autoritär von oben erlassen – sie werden demokratisch von unten reproduziert. Wer die falsche Meinung hat, wird nicht verhaftet. Er wird gecancelt, demonetisiert, aus Diskussionen ausgeschlossen, als Verschwörungstheoretiker abgestempelt. Das Ergebnis ist dasselbe: Die unerwünschte Wahrheit erreicht nicht die kritische Masse, die nötig wäre, um Wirkung zu entfalten. Der Mechanismus ist eleganter als Zensur – und deshalb viel schwerer zu bekämpfen.
Bonellis Laudator, der Spieltheoretiker Christian Rieck, bringt einen weiteren entscheidenden Aspekt: Wir wollen die Wahrheit nur dann erkennen, wenn wir materiell davon abhängig sind. Wer unabhängig davon gleich gut lebt, ob seine Weltsicht richtig oder falsch ist, hat keinen Anreiz zur Korrektur. Das erklärt mit erschreckender Präzision, warum sich Wissenschaftler, Journalisten und Politiker so hartnäckig an Narrative klammern, die längst falsifiziert sind: Weil das Gehalt weiterläuft. Weil die Fördergelder fliessen. Weil der Status erhalten bleibt. Die materielle Abhängigkeit vom Irrtum ist mächtiger als jede kognitive Dissonanz.
Drei Patienten aus Bonellis Praxis illustrieren das Prinzip mit der Treffsicherheit eines Skalpells. Der Mann, der noch nie mit jemandem gesprochen hat, der anderer Meinung ist – weil er weiss, wie die Fakten liegen. Die Frau, deren Mann «nie eine Affäre hatte» — während er wöchentlich Bordelle besuchte. Der Mensch, der 60’000 Euro an einen angeblichen Hollywood-Star überwiesen hat, den er nie getroffen hat. In allen drei Fällen dasselbe Muster: Die Wirklichkeit war vorhanden. Die Hardware funktionierte. Aber etwas – Eitelkeit, Bequemlichkeit, Angst vor der Konsequenz der Erkenntnis – hat verhindert, dass die Übereinstimmung zwischen Idee und Wirklichkeit hergestellt wurde.
Was für den Einzelnen im Therapiezimmer gilt, gilt für Gesellschaften im grossen Massstab. Die digitale Demenz, die Bonelli diagnostiziert – jene wachsende Unfähigkeit, länger als dreissig Sekunden konzentriert zu denken, kombiniert mit der vollständigen Auslagerung kognitiver Prozesse an ChatGPT und Algorithmen – ist kein technisches Problem. Es ist ein Wahrheitsproblem. Wer sein Denken auslagert, lagert auch seine Urteilsfähigkeit aus. Wer nicht mehr selbst prüft, kann nicht mehr selbst erkennen. Und wer nicht mehr selbst erkennen kann, ist manipulierbar auf einem Niveau, das jeden historischen Propagandaapparat vor Neid erblassen lässt.
Gramscis Konzept der kulturellen Hegemonie schimmert dabei als struktureller Hintergrund durch: Nicht durch direkte Gewalt, sondern durch die Besetzung des Rahmens, in dem gedacht werden darf, entscheidet sich, was als denkbar gilt. Wer den Rahmen setzt, setzt die Wahrheit. Und wer glaubt, er denke frei, denkt oft nur innerhalb der Grenzen, die andere für ihn gezogen haben – ohne es zu merken, weil das Gaslighting so subtil war, dass er die fremden Grenzen längst als eigene Überzeugungen internalisiert hat.
Bonellis Schlussfolgerung ist von bestechender Einfachheit: Wenn wir die Rückführung zur Wahrheit schaffen – wenn wir sie wieder sagen dürfen, wieder erkennen können und wieder sagen wollen – dann ist nicht nur Deutschland, sondern jede Gesellschaft zu retten, die sich das leisten will. Das Problem ist nicht, dass die Wahrheit schwer zu finden wäre. Das Problem ist, dass wir aufgehört haben zu suchen. Und das war keine Naturkatastrophe. Das war Absicht…
Zwei tragische Genies des 20. Jahrhunderts. Auf der linken Seite Stephen Hawking, im motorisierten Rollstuhl, der Mann, der mit gelähmtem Körper das Universum vermass und auf Talkshows lächelnd erklärte, warum Gott überflüssig sei. Rechts Robert Oppenheimer, sein Slogan: «Peaceful Atom». Der Direktor von Los Alamos, der nach der ersten Detonation das Bhagavad Gita zitierte und sich danach lebenslang als reuiger Prometheus inszenierte.
Zwei Ikonen der Wissenschaft, beide vom System produziert, beide vom System zerschlissen, beide bis heute auf T-Shirts und Kaffeetassen weiterverwertet! Das eine Gehirn dachte über das Ende der Zeit nach, das andere baute den Anfang davon, beide stehen hier in einem Game-Loop, in dem nur die Pose zählt! Das Schwarze Loch wird zum Bildschirmschoner, der Atomkern landet auf Schulbuch-Covern – Tragödie ist die billigste Rohware der Unterhaltungsindustrie! Das Jahrhundert frisst seine Helden, kotzt sie als Merchandise wieder aus und feiert sich dafür als Kulturträger!
Hawking gegen Oppenheimer – Schwarzes Loch trifft Pilzwolke
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
Blogosphere zu deutsch
Stubenhockers WICHTIGER Beitrag zu Politik, Kultur, Wissenschaft und Popeln
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