Ein kleines Märchen für Autofans oder Freunde von Wortspielen. Nachfolgend der Anfang schriftlicher Form und die ganze Geschichte zum anhören:
Es war einmal im grossen dunklen Schilderwald ein verstecktes Wurzelholz, dort wohnte in einer klapprigen Rostlaube das Radkäppchen.
Radkäppchen versuchte gerade seit Stunden ein Paar Würste zu bruzzeln, aber sie wurden nicht gar.
«Mensch ist das vielleicht ein kühler Grill!», dachte sie, als es gerade an der Tür klopfte.
«Wer ist da?»
«Ich bin es, Kater Lysator.»
Wie gulli.de zu berichten weiss, ist im Internet das Buch «The Manipulation of Human Behaviour», welches einmal 1961 aufgelegt und seitdem niemals nachgedruckt wurde, als Volltext verfügbar.
Das Buch bezieht sich auf Forschungen des US-Militärs in den 50ern und befasst sich mit den Themen Befragung, Hirnwäsche oder Verhörtaktik. Kapitel wie «Die Effekte reduzierter Umweltstimulation auf menschliches Verhalten» oder «Der Gebrauch von Drogen bei Befragungen» lassen nur erahnen, wie heute im Namen der Terrorbekämpfung vorgegangen wird…
Seit einiger Zeit sind die Online-Office-Applikationen von Google, mit welchen man Texte und Tabellen erstellen und bearbeiten kann in deutsch verfügbar. Die Daten werden hierbei auf Googles Servern gespeichert und wie jeder weiss, sind Online-Anwendungen heikel, wenn es um Datenschutz geht.
Golem.de hat nun einmal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), bei welchen einer Nutzung zugestimmt werden muss, genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass mit der Zustimmung der AGB Google sich genehmigen lässt, alle über die Online-Textverarbeitung und -Tabellenkalkulation eingegebenen Daten für eigene Zwecke zu nutzen.
Nutzer von Googles Text und Tabellen können also kaum absehen, wo ihre Daten einmal landen, die sie in das Online-Office eingegeben haben. Vertrauliche Daten können somit in einer Werbekampagne von Google landen und Nutzer sollten sehr genau überlegen, welche Daten sie online verarbeiten wollen.
UPDATE 10.09.2007: Laut Golem.de distanziert sich heute Google von den eigenen AGB…
Gerade bin ich noch über einen Bericht der infoweek.ch gestolpert, welcher die Einkommensverhältnisse der Schweizer Software-Entwickler aufzeigt. Durchaus interessant, was in diesem Artikel berichtet wird, diesen ganz zu lesen lohnt sich auf alle Fälle.
Am Schluss des Artikels wird noch auf eine Tabelle verwiesen, welche ein Auflistung der Löhne im Vergleich zu unseren Nachbaren Deutschland und Österreich aufzeigt.
Ich mach mich nun mal auf die Socken um bei meinem Cheffe eine Lohnerhöhung zu verlangen :-)
Picidae (lat. für Specht) ist ein ein Schweizer Kunstprojekt von Mathias Jud und Christoph Wachter. Die beiden haben eine Methode entwickelt, wie die Internet-Kontrolle und -Zensur elegant umgangen werden kann:
Über den sogenannten pici-Server kann über eine Suchmaske eine beliebige Web-Adresse eingegeben werden. Der Server erstellt ein Bild der gewünschten Website und diese umgewandelte Bilddatei wird sofort im Browser präsentiert. Die Links bleiben nach dieser Umwandlung in ein Bild anklick- und somit nutzbar. Beim Klick öffnet sich die verlinkte Seite, welche auch wieder als Bild dargestellt wird.
Die (chinesische) Zensur sucht meist einzig nach verdächtigen Texten und heiklen Stichworten im Netz. Mit Picidae wird das Bild als eine Art Verschlüsselung benutzt, die Zensurfilter sind somit nicht mehr fähig, innerhalb eines Bildes den Text zu erkennen. Ich finde das Projekt verfolgt damit einen absolut genialen Ansatz und wie man selbst ausprobieren kann, funktioniert dies auch schon sehr gut :-)
Picidae funktioniert ohne zusätzliche Programme im Browser und verlangt vom Benutzer keine technischen Kenntnisse.
John Carpenter löste 1978 einen wahren Kult um die Hauptfigur Michael Myers aus und aus diesem Grunde wird es mittlerweile auch acht Teile der Geschichte um den legendären Mann mit der Maske geben.
Wie ich gehört habe, ist der Film nun hervorragend in den USA gestartet, was mich doch irgendwie freut, da Rob Zombie (Regisseur und Musiker) dieses Remake des Horror-Klassikers «Halloween» gedreht hat. Schon beim «Haus der 1000 Leichen» (2003) und deren Fortsetzung «The Devil’s Rejects» (2005) war er als Regisseur tätig und die Filme haben mir, sofern man diese ungeschnitten geniessen kann, doch gut gefallen.
Rob Zombie gegenüber Yahoo: «Ich kam auf die Idee, ein grundsätzliches Remake zu machen – kein tatsächliches Remake, sondern eine ausgedehnte Vorgeschichte, kombiniert mit einer Aktualisierung. Der Zuschauer kennt den Anfang der Geschichte, aber alles ist viel detaillierter. Ich dachte, das ist aufregender für Fans des Originals, weil es nicht die gleiche alte Geschichte ist und es wird aufregender sein für Leute, die das Original nie gesehen haben».
Nachdem ich diese Nacht schon absolut miserabel geschlafen habe und der Tag nun auch nicht besser zu schein seint, muss ich doch nun dieses Bild hier posten, denn so komm ich mir in etwa vor :-/
Nachdem es vor paar Jahren noch einige Anbieter in der Schweiz für Free SMS Service gab, sind dies heute doch sehr dünn gesät, resp kaum mehr zu finden.
Gestern habe ich mehr oder weniger per Zufall die Seite von futurebytes.ch besucht und dort über den Service von futuresms.ch gelesen. Klingt doch sehr gut und funktioniert nach der erwähnten Anmeldung auch wunderbar…bis jetzt ;-)
Wie infoweek.ch zu berichten weiss, hat die Schweiz mit 75% der Stimmen dem Vorschlag Office Open XML (ooXML) als Standard der ISO vorzuschlagen zugestimmt.
Der Ausgang dieser zweiten Abstimmung war für mich voraussehbar. 3/4 der Teilnehmer kamen im Auftrag von Microsoft, schliesslich wollte man es sich mit Redmond nicht verderben, nein, man wurde sicherlich noch «bekräftigt», an der Abstimmung teilzunehmen. Es ist erstaunlich, wie offen und unverfroren hier vorgegangen wird, um alles daran zu setzen, dass ein Standard zu Stande kommt. Offensichtlich kann eine einzelne Firma wie Microsoft um auf dem Markt überleben zu können, diesen nach ihrem Gusto manipulieren. Weder technische noch rechtliche Gegebenheiten oder die Abhängigkeit von einem Hersteller sind Hemmnisse für einen Standard. Vom gemachten Lobbyismus ganz zu schweigen.
Es ist zu befürchten, wenn OpenXML bald die letzten Hürden zum ISO Standard überwunden hat, dass das Open Document Format nach 2-3 Jahren in Vergessenheit geraten wird. Wie uns die Vergangenheit mehrfach gelehrt hat kann niemand daran glauben, dass zwei Standards eingehalten werden, wenn der eine Standard von einem Konzern mit 95% Marktanteil kommt. Zudem wenn man weiss, dass in der Informatik ja auch sonst nur selten überhaupt ein Standard mehr schlecht als recht eingehalten wird…
UPDATE: Naja, wenigstens scheint es die ISO selbst nicht sooo eilig zu haben, wie bei golem.de nachzulesen ist. Dann wird wohl Microsoft seinen Standard im Jahr 2008 «durchboxen».
Bela B., der Drummer der besten Band der Welt (die Ärzte ;-) ), hat auf seinem Solo-Album einen absolut genialen Song veröffentlich, welcher mir schon bei erscheinen des Albums sehr gefallen hat und mir damals, wie jetzt beim wiederhören nicht mehr aus dem Ohr geht:
Bela B. Versuchs doch mal mit mir
Wunderschön, so stehst du da Unendlich weit und doch so nah mir fehlt der Mut ich weiss nicht recht Ich kann nichts tun und mir wird schlecht
Das grosse Glück ist manchmal auch ganz klein Und manchmal übergibt es sich Ein bisschen Kotze kann doch auch ganz niedlich sein Nur ich glaub‘ so siehst du das nicht
Wie kann ich dir nur imponieren? Was muss ich tun, was muss passieren? Das was du suchst, ist heut‘ nicht hier Versuch es doch mal – mit mir
Das große Glück ist manchmal auch ganz klein Und echte Liebe kennt keinen Preis Sie ist wahrhaftig, ehrlich, pur und rein Und manchmal riecht sie ein bisschen nach Schweiss
All die Schönen und Perfekten, das hier ist nicht ihr Revier Millionäre, Architekten, die sind alle heut‘ nicht hier Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir
All die Schönen und Geleckten, das hier ist nicht ihr Revier Nimm doch mal einen Defekten, der passt eh besser zu dir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Versuch es doch mal – mit mir Ey Mädchen, ick bin der Mann für dir
Zwei absolut geniale Sketche von madTV über die Politik von Apple und über Steve Jobs mit seinen Produktpräsentationen. Zwei der lustigsten Clips überhaupt, wenn man den ganzen Hype um das iPhone mal betrachtet :-)
Hier das Video des kleinen Mannes aus Schaumstoff! Das Lied hat man vermutlich schon gehört aber das Video? Ich hatte zumindest Spass daran, es zu gucken :-)
Le petit bonhomme en mousse - Jordi Bertran - LE PLUS GRAND CABARET DU MONDE
Es existieren mittlerweile jenste Nanny-Sendungen, egal ob darin überforderte, meist alleinerziehende, Mütter und Väter oder Tierhalter vorkommen, es geht dabei eigentlich immer um dasselbe, die Zöglinge werden zu sehr verhätschelt und inkonsequent wird jeglicher Dickkopf zugelassen. Zulange kann der Nachwuchs oder das anvertraute Tier machen, zu was es gerade Lust oder eben keine hat. Dies geht offensichtlich solange, bis dem Erziehenden irgendwann – die Einsicht grenzt beinahe an Wunder – die ganze Sache dermassen über den Kopf wächst, dass Hilfe gebraucht und gesucht wird, welche sich exhibitionistisch veranlagte Menschen zum Beispiel bei einem Fernsehsender und anfangs erwähnter Nanny finden.
Toll zu sehen, wie weit einem die lange Zeit hochgelobte antiautoritäre Erziehung gebracht hat. Grenzenlosen Spass ohne Rücksicht auf Verluste. Brave new world. Nicht das man in der heutigen Welt schon früh genug auf das eigene materielle Wohlergehen getrimmt wird, nein, jedem Kleinkind und Vieh wird der Trotzkopf gelassen oder gar durch unvermögendes Handeln noch unterstützt. Hallelujah! Die Medien präsentieren heute der Gesellschaft immer mehr Geschichten über sogenannte Kampfhunde, 13 jährige Vergewaltiger und massiven Verletzungen unter sich kloppenden Jugendlichen. Jugendgewalt ist heute ein gängiger Begriff und ein Politikum. Und all meine lieben und netten Mitmenschen gucken mit grossen, treuherzigen Augen aus der Wäsche und diskutieren die abstrusesten Massnahmen: Hunderassen werden verboten und das Strafgesetzbuch soll dahingehend verändert werden, dass die «unflätigen» Rotzlöffel schneller und härter bestraft und «böse» Hunde eingeschläfert werden sollen. Prima, alles wieder in Butter. Wie ging noch der alte Spruch – ach ja – was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Ist doch praktisch, wenn man alle Verantwortung an Staat und Gesellschaft abtreten kann.
Zurück zu den sogenannten Reality-Shows, eine der vielen TV-Supernannies schlägt im aktuell gezeigten Fall mit kleenem Trotzkopf als Massnahme vor, den Buben für 3 Minuten auf der Toilette einzusperren, falls er wieder mal tut und lässt was er will, egal was ihm wiederholt gesagt und zu was er angewiesen wird. Die Mutter hängt an den Lippen der Nanny und nimmt den Tipp dankbar auf und gesagt getan. Der Knabe hat wie es scheint noch nie im Leben Grenzen gesteckt bekommen. Die Mum erklärt nun erst, wie es ab sofort läuft und dass das nicht befolgen von Anweisungen ab sofort eine Auszeit im Badezimmer bedeutet. Der Junge soll nach nem Moment seinen Kleiderschrank einräumen, was aber absolut nicht klappt und nun ist die Mutter gefordert, endlich etwas konsequent durchzuziehen und steckt den Sturkopf ins WC – SCHNITT – grosse Einblendung des WC-Ente Logos und eine sympathische Stimme lässt verlauten: «Supernanny wird ihnen präsentiert von WC-ENTE!».
Ich will auch mit der WC-Ente gross «bis unter den Rand, wo herkömmliche Mittel versagen» reinemachen….
Alle sind Irre; aber wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.
Draven präsentiert Geschichten aus der Gruft mit allerlei Geheimnisvollem aus den unheimlichen Tiefen des Netzes und aus jeder Ecke der Welt. Seit dem Jahre 2007 wird Dir hier ein cooler Weblog-Mix aus Musik, Movies, Comics, Horror, Games, Kunst, Radio, Trash, Punk und Heavy Metal geboten – genau so wie es sein soll! Denn glaube mir, nichts ist trivial.
When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Freunde, die Gruft präsentiert: Dravens Radio from the Crypt! Hier wird Euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven speziell für die besten Leser des Internetz zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk- bis Thrash-Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser!
Duldest du Leugner auf deiner Seite?
Nein.
Immunitätsleugner, Impfschädenverharmloser und diejenigen, die das unendliche Leid von Kindern und alten Menschen negieren, sicher nicht!
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