Irgendwie ist was faul an der Geschichte mit dem Bombenterror – und das waren keine Kalorienbomben für magere Models – bei Germany’s Next Topmodel. Nicht das Stories, über Promis welche „bevorzugt“ evakuiert wurden, schon bedenklich genug wären, dass ist alles nur Ablenkung, Opium fürs Volk, damit man auch immer schön was zu diskutieren hat und dass wesentliche aus dem Blickfeld verliert. Den Mal im Ernst Freunde, die Geschichte erscheint wie eine wunderbar inszenierte Show der Faschisten, um den Polizeistaat weiter vorantreiben zu können. Oder anders formuliert: Hätte es diese „Topmodelterroristen“ nicht gegeben, hätten sie von der SS von unseren Geheimdiensten erfunden werden müssen.

Topmodelterroristen

Genau dieser Polizeistaat, der schon lange in der Kritik steht, egal ob in Deutschland, US&A oder der Schweiz, den Geheimdienste scheint die Überwachung unbescholtener Bürger noch immer nicht weit genug zu gehen. Es ist schon ein unglaublich cleverer Schachzug von den „Terroristen“, ausgerechnet Heidi Klums menschenverachtende Model-Show mit Bombenterror zu überziehen. So liefern sie den Faschisten wieder einen „Grund“ mehr, den Polizeistaat voranzutreiben und erhalten dabei auch noch Applaus von den ganzen Topmodelglotzern, die sich wahrscheinlich grösstenteils aus bildungsfernen Schichten rekrutieren, wohingegen die Schnittmenge von Klum- und Überwachungskritikern recht gross sein dürfte. Na da freuen wir uns doch auf ein spannendes Finale von Germany’s Next Topmodel am 28. Mai.