„Tiger Girl“ folgt dem gleichen Prinzip, für das schon „Love Steaks“, der Vorgängerfilm von Jakob Lass, gepriesen wurde: Er setzte eine fiktive Geschichte in einer dokumentarische Umwelt um und liess seinen Protagonisten anschliessend – nach der Vorgabe einer groben Richtlinie – Raum für Improvisation, um Spontanität und Unberechenbarkeit im Film zu fördern. In „Tiger Girl“ treffen zwei Frauen aufeinander, die eine sehr unterschiedliche Einstellung zum Leben haben: Vanilla (Maria-Victoria Dragus) lebt regelkonform, ist immer zuvorkommend und arbeitet für einen Sicherheitsdienst. Tiger Girl (Ella Rumpf) hingegen bedient sich gern ihrer Tricks und Kniffe, agiert spontan und ist eine Kriminelle, die sich vor nichts fürchtet. Die Begegnung der biederen Bürgerin und der unangepassten Gangsterin entpuppt sich als explosive Mischung.

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