„The Untamed“ beginnt mit dem Absturz eines Meteoriten, der in der Flanke eines mexikanischen Berges aufschlägt. In einer nahe gelegenen Stadt auf der Tiefebene unternimmt ein junges Paar den Versuch einer neuen Annäherung, obwohl der Ehemann seine Frau betrügt. Schon seit einer Weile steuert die gemeinsame Beziehung deshalb auf ein zerstörerisches Ende zu. Erst die Ankunft von etwas, das nicht von dieser Welt ist, ändert das Leben des Paares jedoch grundlegend. „The Untamed“ (im Original „La Region Salvaje“, also eigentlich „die wilde Region“) ist nach einer Äußerung von Regisseur Amat Escalante ein zutiefst sozialer Film, der sich als Metapher mit den aktuellen Problemen Mexikos auseinandersetzt und deshalb Thematiken wie Machismo, Homophobie und die Unterdrückung von Frauen anspricht. Gedreht wurde „The Untamed“ neun Wochen lang in Amat Escalantes Heimatstadt Guanajuato mitten in Mexiko. Für seine Regie-Leistung wurde Escalante 2016 auf den 73. Filmfestspielen von Venedig mit einem Silbernen Löwen ausgezeichnet.

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