Vielleicht ist es manchmal besser, wenn wir eben nicht alles verschenken, das wir haben. Man darf sich selbst nicht aus dem Blick verlieren. Sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse. Seine eigenen Wünsche, Träume, Ängste und Hoffnungen. Das, was uns ausmacht und zu dem macht, das andere an uns lieben können. Denn manchmal schenkt man zuviel und sowas merkt man meist dann, wenn plötzlich mit einem Schluss gemacht wird. Wenn sich die Welt von einem Augenblick auf den anderen aufhört zu drehen. Wer sich völlig selbst aufgibt, hört schnell auch auf derjenige zu sein, in den sich der andere Mensch ursprünglich verliebt hat. Sicherlich ändert man sich – aber am besten doch zusammen. Man geht einen Weg gemeinsam, der beide verändert. Unterscheidet sich das Tempo all zu sehr oder wollen beide unterschiedliche Richtungen einschlagen, kann es nicht mehr weitergehen. Zumindest nicht mehr gemeinsam… „The Gift“ ist ein unheimlich süßsser kleiner Kurzfilm von Julio Pot, der sich genau dieser Thematik annimmt…

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The Gift