Künstler Jesse zieht mit seiner Familie in ein grosses Haus auf dem Land und wird alsbald von gutturalen Stimmen verfolgt und malt nur noch satanische Botschaften. Zwischendrin beobachten wir den ehemaligen Hausbewohner Ray dabei, wie er verzweifelt versucht, seine Besessenheit mit lautem Metal und einer Flying V zu vertreiben, was ihm natürlich nicht so richtig gut gelingt und er weiterhin Kinderseelen an den Teufel opfert – the Devils Candy eben… Die Charaktere sind durch die Bank grundsympathisch, inklusive des enorm gruseligen Schurken gespielt von Pruitt Taylor Vince, dessen irres Augenrollen mich schon in Filmen wie Natural Born Killers, Identity, Jacob’s Ladder und Monster wahnsinnig gemacht hat. Der Künstler Jesse, gepielt von Ethan Embry, sieht hingegen aus wie Catweazle. Die etwas altbackene Possession-Story erhält durch den Metal-Spin eine sehr nette Frischzellenkur und überhaupt ist der Soundtrack mit Metallica, Sunn und Slayer schlicht grossartig!

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