Zum NDG-JA: Die Schweiz als Gefängnis

Zur heutigen Annahme des Nachrichtendienstgesetz muss ich einfach Friedrich Dürrenmatt hier rein stellen. „Jeder Gefangene beweist seine Freiheit, indem er gleichzeitig Wärter ist.“ Hier die legendäre Rede zur Verleihung des Gottlieb Duttweiler-Preises an Vaclav Havel am 22.11.1990 und die Worte Dürrenmatts sind aktueller den je…

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Friedrich Dürrenmatt - Die Schweiz als Gefängnis

Was wirklich geschah…

Die Verschwörungstheorien zum heutigen Tag sind unzählig, wir decken aber heute die volle Wahrheit auf!

Was wirklich geschah

Mir liegt etwas Grosses am Herzen. Ich habe lange genug die Klappe gehalten.

Mit diesen Worten beginnt Tarek Mohamad, der offensichtlich selbst Muslim ist, seinen Beitrag auf Facebook und spricht in der Botschaft an seine muslimischen Glaubensbrüder vielen aus der Seele. Er appelliert an Migranten: „Hört auf, kriminelle Sachen zu machen! Hört auf, die Frauen hier als Schlampen zu betrachten! Hört auf, den Menschen den Glauben aufzwingen zu wollen! Lebt den Islam selbst friedlich.“ und „Ich will nicht Europa einnehmen! Ich will in FRIEDEN mit meinen Türkischen, Deutschen, Kurdischen und Jüdischen Brüdern und Schwestern leben! Unsere Länder sind verseucht von Bomben, Gewalt und Krieg! Wir kommen hier her, meinen einen auf Gangster machen zu müssen! Menschenhandel, Prostitution, Drogenhandel und das verbreiten unserer teilweise mittelalterlichen Traditionen! […] Der Islam ist eine friedliche und tolerante Religion! Er toleriert jedes Lebewesen auf dieser Erde! Ich liebe die Menschen hier in diesem Land, meine Freunde egal woher sie kommen und bin Gott Dankbar das mir hier ein Leben in Wohlstand und Sicherheit gegeben wird! JA! Ich bin Dankbar! Ich verehre keinen Saddam Hussein der Tausende von Kurden ermordet hat, keinen Assad der sein Volk in Massen vernichtet und keinen Gaddafi der sein Volk hat Hungern lassen!“

Vor seinem Appell auf Facebook als Reaktion auf den Amoklauf von München war Mohamad unbekannt. Das hat sich nun schlagartig geändert. Mohamad schreibt nicht, aus welchem Land er stammt. Er vergleicht seine Landsleute mit den Chinesen. „Noch nie habe ich irgendetwas Negatives von denen gehört!“ Von seinen Landsleute schon: „In jeder Stadt haben sie mittlerweile Clans, mafiaähnliche Strukturen und die Puffs in ihrer Hand! Ist das der wahre Islam, frage ich euch?“ Lange genug sei geschwiegen worden. „Was passiert, wenn man schweigt, zeigt Würzburg, und heute München. Morgen können die Toten eure Freunde und Familie sein.“ Mohamad spricht vielen Menschen aus dem Herzen: „Ich möchte, dass die Moslems, die Deutschen und alle anderen Nationen gegen die Bastarde von Salafisten, IS Kämpfern, Amok-Läufern und Nazis Hand in Hand (…) aufstehen“.

Not in my Name

War Child Batman

„Fantasie ist oft der einzige Weg, der Realität zu entfliehen.“ Hier die wahrscheinlich schönste und gleichzeitig traurigste – und damit effektivste – Werbung für die Kriegskinder-Hilfsorganisation War Child

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Warchild Batman

Alone through Iran: 1144 miles of trust – Trailer

Eine Frau zieht alleine 700 Kilometer durch den Iran. Sie ist mit grosser Angst in den Iran gereist, um sich ihren eigenen Dämonen zu stellen und was sie erwartete, war die Gastfreundschaft von Menschen. Man kann sich sicher auch anders davon überzeugen, dass Iran keine terroristische Hochburg ist und die Menschen vor Ort einfach nur ein friedliches Leben führen wollen…

‚Alone through Iran – 1144 miles of trust‘ is a documentary film about Kristina Paltén, a lone Swedish woman who wanted to challange her own and other’s prejudiecs against islam by running across Iran to meet people along the way.

One World Trade Center: 11 Jahre Wiederaufbau im Zeitraffer

Vom Oktober 2004 bis Mai 2015 entstand auf dem Ground Zero ein neues Gebäude, dass zunächst als Freedom Tower bekannt wurde. EarthCam hat das folgende Video veröffentlicht, in dem Hunderttausende High-Resolution-Bilder der letzten 11 Jahre per Hand ausgewählt und in ein Zeitraffer-Video der Entstehungsgeschichte des nun als One World Trade Center bekannten Gebäudes zusammengefügt wurden…

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Official 11 Year Time-Lapse Movie of One World Trade Center

Wer kämpft eigentlich gegen wen in Syrien? – Eine „vereinfachte“ Darstellung

Was gerade in Syrien geschieht, hat Rico Grimm zusammengefasst. Ich hab nach ein paar Minuten Entwirrungsversuchen aufgegeben und bin wieder bei meiner alten Einschätzung des Syrien-Kriegs:

Ich habe nicht den Hauch einer Ahnung, was da genau passiert, wie wechselwirkend die Machtspiele der Akteure sind oder wie man diesen riesigen Schlamassel lösen könnte. Schlussendlich ist es wohl wieder ein Stellvertreter-Krieg, wie damals in Afghanistan oder Vietnam. Es ist einfach nur deprimierend und die naheliegendste Lösung ist gleichzeitig die naivste: Es gibt keine Gewinner! Legt doch einfach die Waffen nieder. Alle. Und für immer.

Wer kämpft eigentlich gegen wen in Syrien? - Eine "vereinfachte" Darstellung

Petition gegen Todesstrafe für iranische Metalband „Confess“

Nikan „Siyanor“ Khosravi und Arash „Chemical“ Ilkhani sind leidenschaftliche Mitglieder von „Confess“, einer iranischen Metalband. Vom 10. November 2015 bis zum 5. Februar 2016 wurden die Beiden in Einzelhaft gehalten, weil ihnen vorgeworfen wird, „satanische“ Musik zu spielen, in ihren Texten das System zu kritisieren, Interviews mit „verbotenen“ Radiosendern geführt zu haben und illegal eine Plattenfirma zu unterhalten. Nun durften sie gegen Zahlung einer Kaution das Gefängnis verlassen, doch den beiden Musikern drohen zwischen sechs Monaten und sechs Jahren Haft – und sollten sie wegen Gotteslästerung verurteilt werden, droht sogar die Todesstrafe. Mit einer Petition an die UN soll nun das internationale Interesse geweckt und die Verurteilung verhindert werden. Wer die Jungs von „Confess“ unterstützen will, kann das an dieser Stelle tun.

Heavy-Metal is not a Crime

TV-Tipp des Tages: #MyEscape

Der WDR zeigt heute um 22:55 Uhr eine Dokumentation, die zum Teil auf Filmmaterial basiert, das Geflüchtete während ihrer Odysseen mit ihren Smartphones aufgezeichnet haben. Der Trailer alleine ist schon berührend, die Doku selber könnte beeindruckend sein, zumal sie einen Blick auf die Erlebniswelten von Flüchtlingen werfen dürfte, den so bisher nur die allerwenigsten Menschen gesehen haben dürften.

Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene und einige dokumentieren damit auch die Fluchtstationen.

In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht über sondern von der Flucht nach Deutschland erzählen, nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm #myescape hat solche Fluchtgeschichten gesammelt: Die (Handy-)Videos der Flüchtlinge erzählen von ihrer Heimat, von ihrem Abschied, den verschiedenen Stationen der Flucht, der Ankunft in Deutschland und schließlich den ersten Eindrücken hier. Die Flüchtlinge kommentieren ihr Filmmaterial in ausführlichen Interviews. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und sich auf den Weg machen – auf der Suche nach Sicherheit.

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#MyEscape / Meine Flucht - Trailer

Deutscher spricht Klartext: Man scheisst nicht auf den eigenen Teppich!

Heute lassen wir mal den ganz normalen besorgten deutschen Staatsbürger zu Wort kommen. Denn „deutsch“ hat nichts mit dem Aussehen oder der Hautfarbe zu tun, sondern damit, das Land und seine Werte zu respektieren. Überall auf der Welt ist wie länger je mehr nur klar-rechts oder klar-links zulässig, wer sich in politische Zwischentöne vorwagt, wird höflich aber bestimmt in eine der beiden Richtungen durchgeschoben. Das ist gleichermassen putzig wie gefährlich, wo doch jeder weiss, dass die Wahrheit meistens in der Mitte liegt. Aber Mitte ist gerade out. Aber sowas von. Die Schulhof-Gesellschaft mit ihrem „Lälälä, waren doch Flüchtlinge in Köln dabei, Ätsch-Bätsch!“ ist dagegen gerade total angesagt. Schön gibt es auch Menschen wie Nathan Dash Menga die die Flagge in der Mitte halten.

Nathan kommt ursprünglich aus dem Kongo, lebt aber mit seiner Familie in Deutschland. Und er tut das gerne, wie er in einem Video bei Facebook und Youtube deutlich macht. Damit reagiert er auf die Diskussion, die nach der Silvesternacht in Köln entstanden ist. Und er wird deutlich, dass er gerne in Deutschland ist: „Weder würde ich Hilfe vom Staat bekommen, wenn es mir beschissen geht, noch hätte ich die Möglichkeit, ein Krankenhaus besuchen zu können.“ Er stellt die Frage, mit welchem Recht sich manche Menschen Sachen herausnehmen, die das Ansehen aller Ausländer in Deutschland besudelten. Denn er glaube nicht, dass jemand bei sich zu Hause auf den Teppich scheissen würde. Seine unmissverständliche Aufforderung: „Packt einfach Eure Klamotten und geht nach Hause!“

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Allahu Quackbar: Die Quietscheentchen des IS

Anfang dieser Woche stiessen Nutzer des Netzwerks 4chan auf den Aufruf, den Terroristen des IS ein neues Gesicht zu geben und sämtliches Fotomaterial, welches von ihrer Propaganda-Abteilung herausgegeben wurde, mit Quietscheentchen zu dekorieren. Macht Sinn, da sich der Output beider Gruppen inhaltlich auf einem ähnlichen Niveau bewegt…

Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
Allahu Quackbar
(via Buzzfeed)

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