Verne: The Himalayas – Die Welt erkunden mit Google 3D-Maps

Google Maps bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl toller Orte in 3D anzuschauen. Zum Beispiel den Eiffelturm oder den Grand Canyon. Ein interessantes Feature, doch seien wir ehrlich, der Spassfaktor kommt dabei ein bisschen zu kurz. Das dachten sich wohl auch die Entwickler bei Google und verfolgen jetzt mit einer neuen App einen spielerischen Ansatz, die Welt zu erkunden. In „Verne: The Himalayas“ kann man das Himalaya-Gebirge als kleiner Yeti – mit Jetpack, Gleitflieger und auf der Jagd nach spannenden Informationen durchstreifen.

Verne: The Himalayas - Die Welt erkunden mit Google 3D-Maps

Die Umgebung des Spiels basiert vollständig auf dem Kartenmaterial von Google Maps und bietet so die Möglichkeit, das beeindruckende Gebirge aus Augenhöhe zu erkunden. Dafür schlüpft man in die Rolle von Verne, eines putzigen Yetis und jagt Riesenwildschafe, fliegt durch die Lüfte und schlägt Bergglocken. Informationen finden sich unter anderem in Form von Gebirgshütten und an Lautsprecherpfosten, die in Textform und akustisch etwas über den Himalaya erzählen.

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Verne: The Himalayas - Explore 3D Google Maps imagery as a 500 ft Yeti

Spielerisch betrachtet ist das natürlich etwas dürftig, aber genau wie bei Pokémon GO liegt der Schwerpunkt von „Verne: The Himalayas“ mehr darauf, die Welt zu erkunden. Und weil der ein oder andere Pokémon-Trainer noch nicht fit genug ist, um den Himalaya zu erklimmen, stellt die neue Google-App eine sichere Alternative dar… ;)

Verne: The Himalayas
Preis: Kostenlos

OvRcharge: Ladestation lässt Smartphone frei schweben

OvRcharge: Ladestation lässt Smartphone frei schweben

Das Aufladen des Akkus ist bei Smartphones naturgemäß ein großes Thema.

Schon seit einer Weile gibt es Ladestationen, die das Telefon kabellos mit Strom versorgen. Der OvRcharge von AR Designs Canada tut das auch, allerdings mit einem coolen Special Effect. Dort schwebt nämlich das Telefon über der Station, während es aufgeladen wird. Mehr als eine Spielerei ist das allerdings nicht.

OvRcharge: Ladestation lässt Smartphone frei schweben

Möglich wird der vermeintliche Zaubertrick durch zwei Magnete, die in die Ladestation und die Hülle eingebaut sind, in die das Telefon zum Laden eingepackt werden muss. Weil die Magnete umgekehrt gepolt sind, stossen sie sich ab und bringen das Smartphone zum Schweben. Auf Kickstarter hat der OvRcharge das Ziel bereits erreicht, dennoch kann man sich noch eines der Geräte sichern, im Dezember soll dann ausgeliefert werden.

OvRcharge: Ladestation lässt Smartphone frei schweben
OvRcharge: Ladestation lässt Smartphone frei schweben

Biometrie toter Augen

Vor Kurzem hat Samsung sein neues Galaxy Phone mit Iris Scanner vorgestellt, doch sehr viel interessanter als neue Telefone ist die Arbeit von Adam Czajka und Piotr Maciejewicz, die die Biometrie toter Augen erforscht haben. Sie haben nun herausgefunden, dass Augen noch 5 Stunden nach dem Tod erkannt wurden, in Einzelfällen bis zu 27 Stunden.

Biometrie toter Augen

They used both infrared and visible light cameras to collect images, getting the first set at 5 hours after death, and doing two other sessions at about 16 and 27 hours after death. Czajka and PhD student Mateusz Trokielewicz then tested whether several commercial products and one open-source iris matching system worked on the dead eyes.

He found that the dead eyes were easily recognizable in the first session, and some could still be used for identification as late as 27 hours after the person’s demise. While the cornea gradually became cloudy over time as the corneal cells broke down, that opaqueness didn’t interfere with the infrared imaging. Czajka’s now conducting research using eyes that are several days or even weeks past their expiration date.

Biometrie toter Augen

Paper: Post-mortem Human Iris Recognition, aus den Conclusions:

This paper presents the only study that we are aware of regarding post-mortem use of human iris as a biometric identifier. Contrary to claims common in the biometric community, our results show that human iris can be successfully employed for biometric authentication for a number of hours after death. Empirical study incorporating four different iris recognition method has shown that a significant portion of irises can be successfully recognized 5-7 hours after a person’s demise (with FNMRs equaling 0% to 8.33% for the best and the worst performing method, respectively).

However, this percentage is expected to decrease significantly as time period since death progresses, reaching FNMRs of 26.67% to as much as 86.67%. Comprehensive medical commentary is also presented to explain the underlying causes of such behavior, with processes assorted with corneal opacification, drying and loss of intraocular pressure recognized as the most probable sources of recognition errors.

Kinetische Kolibriskulptur

Ich mag Kolibris. Und ich liebe kinetische Skulpturen. Derek Hugger hat beides zu einem grossartigen Kunstwerk namens Colibri vereint:

This project took me roughly 700 hours and contains about 400 parts.

Wen es jetzt packt, das nachzubasteln, kann die Pläne dieser Skulptur für 99€ erwerben. Holz, Schrauben und ein wenig Geduld müsst ihr allerdings selbst mitbringen.

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Colibri: an organic motion sculpture

Olive Robotics: Intelligenten Reisekoffer mit integrierter Waage kann auch als Segway genutzt werden

Der Trend geht heute in diese Richtung, dass jeder Gegenstand irgendwie mit einem Prozessor versehen wird, um ihn dann „smart“ zu nennen. Fängt bei Wasserkochern an und hört seit neustem bei smartem Gepäckstücken auf. Das Startup IKAP-Robotics stellte mit „Olive“ den ersten intelligenten Reisekoffer vor. Der Koffer fährt wie ein Segway auf zwei Rädern hinter seinem Besitzer her und balanciert selbstständig. Per Knopfdruck kann Olive sogar wie ein echter Segway bestiegen werden und transportiert seinen Besitzer an den Zielort. Cooler ist aber das Feature, dass er über Bilderkennung den Besitzer ausfindig macht und ihm folgen kann und dass soll auch in den stark frequentierten Flughafenhallen funktionieren. Ein Alarm warnt den Besitzer, falls er den Koffer aus Versehen zurücklässt, Lock/Unlock mit NFC, der integrierte 10’000 mAh Akku lädt elektronische Geräte, WiFi und Bluetooth Verbindung zum Smartphone oder Smartwatch und Olive kombiniert GPS mit 3G/4G Verbindung um den Koffer zu lokalisieren. Sollte also Olive doch mal verloren gehen hilft das GPS-Modul sowie 3G/4G-Konnektivität dabei, den Koffer wiederzufinden – egal, wo auf der Welt er sich befindet.

Praktische Idee finde ich, vor allem die Kombination von verschiedensten Bedürfnissen beim Reisen mit der integrierten Waage und dem Akku finde ich gelungen. Ob autonome Reisekoffer derzeit bei den Sicherheitsbedenken an Flughäfen ein Verkaufshit werden dürften, wage ich aber zu bezweifeln…

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Olive Robot (Intelligent Suitcase)

Wie man transparentes Holz macht – How to make transparent wood

Wie man transparentes Holz macht - How to make transparent wood

In Schweden hat man vor drei Monaten eine Methode zur Herstellung von durchsichtigem Holz gefunden, vor zwei Monaten stellte ein Team aus Maryland ein weiteres Verfahren vor. Schon bald soll das transparente Holz als Glas-Ersatz für Fenster angewendet werden – das behandelte, transparente Holz ist bruchfester und stabiler als unbehandeltes, undurchsichtiges – und wer weiss, was da in ein den nächsten paar Jahren kommen wird. Glücklicherweise muss man aber nicht auf die Holz-Industrie warten, bis sie die Idee aufgreift, Andrew Quitmeyer hat gerade bei Instructables eine DIY-Anleitung basierend auf den Papers online gestellt.

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DIY Transparent Wood - Overview, Recipe, and Examples

The basic idea is that wood can be thought of as two parts: Cellulose (Strong structural strings which are naturally clear) and Lignin (a sort of opaque glue that holds all those strong cellulose fibers together). If you can strip away the opaque (and non-structural) parts of the wood (the lignin) and replace it with clear epoxy, then you will have all the strength of the Cellulose fibers, but also be able to see through it!

In this way, you are making a composite material, much like fiberglass! One of the extra cool things about this, though, is that you are able to retain the existing structures formed by the way the wood grew, to theoretically make it extra strong and lightweight!

Basic Recipe

Make a bath from 1 liter water, 100 grams of NaOH, 50 grams of Na2SO3.
Put in wood and heat at a low temparature for 10 hours
Drain bath, rinse wood with water
Create new bath from 1 bottle of H2O2 and heat for 2 hours
Rinse and preserve in Rubbing Alcohol
Take wood from alcohol and place in epoxy
Vacuum the epoxy through the wood 3 times over 30 minutes
Let cure

Ich hätte jetzt gerne ein Skateboard aus transparentem Holz. Go ahead, Sk8-Chemists!

Wie man transparentes Holz macht - How to make transparent wood
Wie man transparentes Holz macht - How to make transparent wood
Wie man transparentes Holz macht - How to make transparent wood

Muskel-Skelett-Roboter

Das Suzumori Endo Robotics Laboratory lässt künstliche Muskeln ein echtes Skelett bewegen zur Erschaffung moderner Prothesen. So werden multifile (also mehrfasrige), künstliche Muskelstränge an einem mehr oder weniger echten menschlichen Skelett angebracht, um dieses nahezu originalgetreu zu bewegen. Ein schönes Beispiel für Bionik, das sich ja im weitesten Sinne mit der Nachahmung natürlicher Funktionen beschäftigt. Aber vor alle ist es irre cool und total creepy. Vor allem auch, weil es mittels einer lernfähigen Simulation gelernt hat zu laufen…

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Musculoskeletal Robot Driven by Multifilament Muscles

Kassette mit Wechselbändern und das vielleicht genialste Kassettenautoradio der Welt

Hier zwei Relikte aus länst vergangenen Zeiten. In den 80ern hatte Teac mit der Open Kassette ein Tape auf dem japanischen Markt, bei dem sich die Bänder wechseln liessen. Unbrauchbar für den täglichen Gebrauch, aber ein fantastisches Monument der Kassettenkultur.

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TEAC O'Casse Open Cassette - Reinventing the Reel

Und von Kenwood gab es dieses wirklich sehr abgefahrene Tapedeck fürs Auto. Da kann die Generation FurzApp nicht mithalten… ;)

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Kenwood car cassette player KRC999 mark II

Calvin & Hobbes in 3D

Calvin & Hobbes in 3D

Gabriel de Laubier hat mittels Backface Culling und Flat Shading einen Calvin & Hobbes-Comicstrip in eine 3D-Szenerie verwandelt. Wie das dann aussieht, könnt ihr folgend in Echtzeit ausprobieren. Beeindruckend!

Ein Auto aus Holz

Isaac Cohen, seines Zeichens Holzliebhaber und begnadeter Handwerker, baut Karossen, die zum grössten Teil aus Holz bestehen. Dass die kaum einen Crash-Test überstehen dürften und bei uns auch mit zwei zugedrückten Augen keine Zulassung erhalten würde ist geschenkt…

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Wooden Cars: Man Creates Tree-mendous Motors

Taschenlampe mit 1000W und 90’000 Lumen

Mit dieser LED-Taschenlampe mit 1000W und 90’000 Lumen wird absolut jeder Winkel im Dunkeln erhellt. Versprochen!

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1000W LED Flashlight - Worlds Brightest (90,000 Lumens)
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