3D-Drucker zur Tätowiermaschine umgebaut

Das französische Design-Studio Appropriate Audiences hat einen MakerBot 3D-Drucker in eine präzise Tätowiermaschine umgebaut. Gedruckt wird mit bis zu 150 Nadelstichen pro Sekunde, der Drucker folgt dabei den Konturen der Körperteile. Faszinierend und dennoch muss ich irgendwie an „In der Strafkolonie“ von Kafka denken. Naja…

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tatoué. 3D PRINTER X TATTOO MACHINE / EP 14

Neuster Biohacking Trend: Implantation eines Arc-Reaktors unter die Haut

Der neuste Trend im Biohacking kommt mit einer Science-Fiction-Implikation: In Zusammenarbeit mit Dusseldorf’s Cyborg Fair haben die Biohacker von Grindhouse Wetware ein LED-Implantat namens Northstar V1 entwickelt, dass magnetisch aktiviert werden kann.

Northstar V1

Das Implantat, welches aus chirurgischen Silikon hergestellt wird, ist etwa so gross wie ein Silberdollar und ähnelt einer Miniatur des Arc-Reaktors von Tony Stark. „Die Leute von der Biohacking Szene wollten dass so,“ meinte das Team in einem Interview bei Motherboard. „Sie kontaktierten uns, weil sie leuchtende Tätowierungen wollten. Die Community inspirierte uns also zur Entwicklung dieser Implantate.“ Einmal eingesetzt, kann das Implantat mit einem externen Magneten, der fünf LEDs für 10 Sekunden lang leuchten lässt, aktiviert werden. Nachdem die Zeit abgelaufen ist, kehrt das Geräte in den Ruhemodus zurück, bis der Benutzer es wieder aktiviert.

Northstar V1

Grindhouse Wetware wurde im Jahr 2012 aus einer selbsternannten „rag tag group of programmers, engineers, and enthusiasts“ gegründet, inspiriert von den biohack.me Foren. Heute ist das Ziel von Grindhouse, Geräte zu konzipieren und herzustellen, die einfach mit einer Anleitung selbst hergestellt werden können und dies unter Verwendung von sicherer, erschwinglicher Open-Source-Technologie. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob sowas für die Gesundheit schlussendlich unbedenklich ist. Dazu sollte man sicherstellen, dass der Northstar V1 sauber und steril hergestellt wurde und ausserdem sollte man nicht auf die Idee kommen, sich das Implantat selbst einsetzen zu wollen, sondern dies nur durch ausgebildete Fachleute durchführen zu lassen. Wie bei allen subkutanen Implantaten in der herkömmlichen Körpermodifikation besteht immer ein Risiko einer Infektion oder dass das Implantat vom Körper abgestossen wird.

Northstar V1

Weiter stellt sich die Frage zur Lebensdauer der Batterie. Das Implantat kann mit einer Batterie rund 100’000 mal leuchten. Anschliessend muss diese entfernt, resp ersetzt werden, ein Umstand, denn das Team hofft mit der Version zwei ändern zu können. Northstar 2.0 soll dann auch mehrere Farben beherrschen und, wenn es nach Grindhouse-Gründer Tim Kanone geht, sich mit einer Smartphone-App synchronisiert können. Kanone dazu: „Man stelle sich vor, man muss nur die Hand bewegen und das Implantat erkennt die Bewegung und sendet die Daten an das Smartphone. Dort hat man bereits den Befehl zu dieser Bewegung gespeichert, wie zum Beispiel das Öffnen der Autotür. Dann kommuniziert das Smartphone mit dem Auto und die Tür öffnet sich.“ Das Team plant auch einen biometrischen Daten-Leser in ihre zukünftigen Geräte zu integrieren, ähnlich wie diejenigen, die in einem FitBit oder einer Apple-Uhr verbaut sind. „Wir wollen Science-Fiction in die Realität umzusetzen“, erklärt Kanone. Weitere Bilder, auch wie das Implantat eingesetzt wird, findet ihr auf Motherboard oder schaut euch das folgende Video unten an. Na Freunde, möchtet ihr so ein Northstar Implantat unter der Haut?

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Northstar V1 Implant (cw: Bloody)

Endlich! Tattoos selbst gestochen mit Personal Tattoo Machine

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Thats all folks! - Video not available

Tätowieren leicht gemacht für zu Hause. Die Personal Tattoo Machine ist ein Gadget für all diejenigen unter euch, die keinem Tätowierer trauen und sich lieber selber dauerhaft anmalen wollen. Jakub Pollág ist ehemaliger Student des Royal College of Art und hat es sich mit seinem Produkt, der persönlichen Tätowiermaschine, zur Aufgabe gemacht, das Tätowieren für den Heimgebrauch günstig, einfach und sicher zu machen. Wann und wie man an dieses aussergewöhnliche Produkt gelangt, darüber findet man leider noch keine Informationen. Die Bilder des Prototypen sehen allerdings serientauglich aus. Bis es soweit ist bleiben dem echten Individualisten wohl weiterhin nur die gute alte Kugelschreibermine und die Sicherheitsnadel… ;)

Endlich! Tattoos selbst gestochen mit Personal Tattoo Machine
Endlich! Tattoos selbst gestochen mit Personal Tattoo Machine
Endlich! Tattoos selbst gestochen mit Personal Tattoo Machine
Endlich! Tattoos selbst gestochen mit Personal Tattoo Machine

Magic Leap: Erstes echtes Hologramm

Microsoft HoloLens, Oculus Rift und wie sie alle heissen wetteifern derzeit um die Zukunft, diese heisst mal Augmented, mal Virtual Reality, mal Mixed Reality. Magic Leap ist ein mysteriöse Startup, dass eine revolutionäre und neuartige Lösung anbieten will. Irres Video zeigt Sonnensystem mitten im Raum und ein Wal in Sporthalle und wir sagen: WOW!

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Magic Leap | Demos: Everyday Magic with Mixed Reality

Magic Leap hat in den vergangenen Monaten mehr als eine halbe Milliarde Dollar an Inverstoren-Geldern sammeln können, daran beteiligt haben sich unter anderem Google und Qualcomm. Warum? Das weiß keiner so recht, denn bisher hat Magic Leap ein großes Geheimnis daraus gemacht, was man eigentlich macht. Klar war nur: Es ist eine Art Augmented Reality-Lösung, die schon mal als „Google Glass auf Steroiden“ beschrieben worden ist.

Magic Leap präsentiert mit diesen Videos zum ersten Mal die echte Projektion eines kleinen Roboters unterm Schreibtisch und ein ganzes Miniatur-Sonnensystem mitten im Büro! Auch zu sehen ist, wie die virtuelle Sonne einen hellen Punkt auf den realen Tisch wirft. Der Hersteller weist explizit darauf hin, dass es sich bei diesem Video um keine Simulation handelt. Das Hologramm sei direkt mit der eigenen Hardware erstellt worden – ohne jegliche nachträglich hinzugefügte Spezialeffekte. Hier soll es sich also zum ersten Mal exakt um ein Bild handeln, dass sich nach dem aktuellen Stand der Technik mit Magic Leap realisieren lässt. Von der verwendeten Hardware allerdings gibt es noch keine Aufnahme. Wie die Projektionen entstehen bleibt also vorerst offen. Was Magic Leap allerdings in der Zukunft herstellen will, davon kann man sich ein Bild machen, wenn man die Hompage des Herstellers besucht: Da springt nämlich ein Wal aus dem Boden des Sportsaals oder die Arbeiten im Büroalltag gehen wie bei Minority Report von der Hand. Wow!

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Magic Leap | Original Concept Video

Zurück aus „Zurück in die Zukunft“: DeLorean mit Elektroantrieb

In Robert Zemeckis Trilogie „Zurück in die Zukunft“diente als Zeitmaschine seinerzeit ein Sportwagen vom Typ DeLorean DMC-12. Und genauso ein Gefährt hat jetzt eine Studentengruppe an der Queen’s University im nordirischen Belfast modernisiert und einen Elektroantrieb eingebaut. Beibehalten wurde hingegen das originale 5-Gang-Getriebe des Fahrzeugs.

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QUB Electric DeLorean - Electrical Engineering at Queen's

Dass sich eine Hochschule in Nordirland ein solches Projekt vornimmt, ist kein Zufall: Zum einen ist das Netz an Aufladestationen für Elektrofahrzeuge dort verhältnismässig dicht und zum anderen wurden die DeLoreans zu Anfang der 80er Jahre in der Nähe von Belfast gebaut, obwohl es sich beim Hersteller DMC um eine US-Firma handelte. Ein Video des Elektro-Flitzers in Fahrt gibt es leider noch nicht, da hängen die Belfaster der Zukunft doch ein bisschen hinterher. Immerhin haben sie bereits im Februar aufgenommen, wie die Kombination aus neuem Elektromotor und altem Getriebe klingt:

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QUB Electric DeLorean - First test of electric motor

Keurig Kold: Coca-Cola & Co. aus der Kapsel

Nun gibt es die erste Kapselmaschine mit welcher man direkt Coca-Cola & Co. rauslassen kann. Der Keurig Kold Drinkmaker bringt nun Limo aus der Kapsel erfrischend-spritzig auf den Tisch. Zugegeben, praktisch ist es, dass man nicht eine ganze Flasche kaufen und der Frische wegen auch alsbald leertrinken muss. Eine grosse Auswahl an Kapseln macht es möglich, ein Glas Cola zu schlürfen, sich beim nächsten Glas aber für eine Zitronenlimo zu entscheiden. Das Gerät kühlt das Wasser auf erfrischende 4 Grad vor und braucht, anders als artverwandte Konkurrenten wie der SodaStream, keinen zusätzlichen CO2-Zylinder, denn die jeweilige Kapsel liefert alles Nötige. So kann man nicht nur kohlensäurehaltige Limo, sondern auch Eistee geniessen. Für das Gerät muss man aktuell 370 $ löhnen. Soviel zum Thema Nachhaltigkeit…

Keurig Kold Drinkmaker
Keurig Kold Drinkmaker
Keurig Kold Drinkmaker
Keurig Kold Drinkmaker
Keurig Kold Drinkmaker

Wetter in einer Box

Ken Kawamoto hat mit „Tempescope“ eine kleine transparente Box entwickelt, die im Inneren die vorhergesagten klimatischen Bedingungen der echten Welt erzeugt. Ist also vorhergesagt, dass es Regen geben wird, erzeugt „Tempescope“ Regen, bei Nebel Nebel und wenn es draussen gewittern soll, blitzt es in dieser kleinen Kiste. Nur Sonne fehlt weitestgehend… Trotzdem sehr cool. Kawamoto stellt „Tempescope“ hier Open Source zur Verfügung, die Indiegogo-Kampagne, um das Ding in die Stuben dieser Welt zu bringen, findet ihr hier

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tempescope - a box of rain in your living room | Indiegogo

Skarp: Dieser Laser-Rasierer wird die herkömmliche Klinge bald ablösen

Ein Rasierer, der mittels Laser Haare schneidet, hat bei der Crowdfunding Plattform Kickstarter innert kürzester Zeit über zwei Million Dollar erzielt. Leider funktioniert der Prototyp nur bedingt. Im März 2016 sollen die ersten voll funktionsfähigen Rasierer ausgeliefert werden.

Skarp: Dieser Laser-Rasierer wird die herkömmliche Klinge bald ablösen

Die Kalifornier Morgan Gustavsson und Paul Binun wollen das Rasieren revolutionieren: Statt Klingen soll künftig ein Laser für haarlose, glatte Männer-Haut sorgen. Zurzeit sammeln die beiden Macher Geld für den sogenannten Skarp Razor. Das Ziel von 160’000 Dollar wurde bereits nach wenigen Tagen erreicht und steht jetzt bei über zwei Million und die Kampagne läuft noch bis am 19. Oktober.

Skarp: Dieser Laser-Rasierer wird die herkömmliche Klinge bald ablösen

Dank dem neuen Laser-Rasierer sollen kleine Schnitte, Rasurbrand oder sonstige Hautirritationen der Vergangenheit angehören. Möglich gemacht werde das durch einen neuen Chromophor, den Gustavsson und Binun entdeckt haben wollen und Licht mit einer speziellen Wellenlänge. Ein Chromophor ist ein Teil eines Farbstoffes, der für die Farbigkeit verantwortlich ist. Trifft Licht der richtigen Wellenlänge auf den Chromophor, werde dieses geschnitten. Dabei kämen keine UV-Strahlen zum Einsatz und das Licht trete auch nicht in die Haut ein, erklären die beiden auf Kickstarter. Da der Laser zudem nicht sehr stark sei, bestünden keine Risiken für mögliche Haut- oder Augenschäden und weil die Haare nicht weggebrannt würden, werde der Laser auch keinen Geruch von verbranntem Haar verursachen.

Skarp: Dieser Laser-Rasierer wird die herkömmliche Klinge bald ablösen

Gutstavsson hat laut eigenen Angaben 1989 das sogenannte Intense Pulsed Light (IPL) entwickelt. Dieses ist auch heute noch eine weitverbreitete Methode, um Haare zu entfernen. Allerdings funktioniere diese Methode vor allem bei dunklen Haaren, bei hellen oder grauen Haaren dagegen, sei diese Technik wenig effektiv. Dank der Entdeckung des neuen Chromophors werde der neue Rasierer nun aber bei jeglichen Haaren funktionieren. Auf der Kickstarter-Seite haben die Macher von Skarp auch einige Videos aufgeschaltet, die zeigen, dass der Rasierer tatsächlich funktioniert. Zu sehen ist etwa, wie das Gerät Haare auf einem Handrücken schneidet – allerdings mit mässigem Erfolg. Es benötigt teilweise sogar mehrere Versuche, bis ein Haar geschnitten werden kann. Der gezeigte Prototyp stellt für die heutigen Rasierer noch keine ernsthafte Konkurrenz dar.

Skarp: Dieser Laser-Rasierer wird die herkömmliche Klinge bald ablösen

Gustavsson und Binun betonen allerdings, dass dies an der verwendeten Glasfaser liege. Der Grund für die Kickstarter-Kampagne sei denn auch, Geld zu sammeln, um die Herstellung von präzisen, industriell gefertigten Glasfasern zu finanzieren. Diese würden den Wirkungsgrad des Rasierers deutlich erhöhen und praktikabel machen. Geht alles nach Plan, soll der Laser-Rasierer ab März 2016 ausgeliefert werden. Laut Skarp wird der Rasierer mit einer einfachen AAA-Batterie betrieben, die bei normalem Gebrauch etwa einen Monat hält. Der Laser habe eine Lebensdauer von insgesamt 50’000 Stunden. Auch wasserfest soll das Gerät sein, das für Frauen und Männer gedacht ist. Bleibt der Preis gleich wie in der Kickstarter-Kampagne, wird der Rasierer 89 Dollar kosten.

Pst, Edward Snowden twittert

Seit heute twittert übrigens Edward Snowden. Bekanntlich werden dessen Follower überwacht. In diesem Fall dürfte das spätestens morgen früh ebenfalls so sein. Wer also auch endlich ein bisschen NSA-Aufmerksamkeit abgreifen möchte, tut es mir und aktuell 617K anderen gleich und folgt dem Staatsfeind Nr. 1!

Edward Snowden zu "Ich habe doch nichts zu verbergen"

Bier Videoreklametafeln, die auf Frauen reagieren

Bekannterweise trinken Frauen einfach nicht genug Bier, weswegen sich Astra wohl dachte, dass sie mal so eine Reklametafel machen müssen, die ganz besonders auf Frauen reagiert. Technisch finde ich das ziemlich interessant, weil die Gesichtserkennung scheinbar echt gut sein muss, schade ist halt nur, das Astra ganz ekelhaft schmeckt. Aber die Idee ist ganz interessant…

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Astra: The girl detection billboard

Robots Falling Down

Wenn hochmoderne und super teure Roboter en masse umfallen wie hier bei der 2015 DARPA Robotics Challenge Finals in Pomona, Kalifornien, find ich das irgendwie witzig. Vielleicht liegt es daran, dass sie dabei aussehen wie betrunkene Leute. Oder aber es ist bereits mein Unterbewusstsein, das um die kommende Revolution weiss, die unsere Nachkommen versklaven wird. Anyway, die Roboter hier müssen noch etwas trainieren…

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Robots Falling Down at DARPA Robotics Challenge

Wie Lautsprecher hergestellt werden

Wollte ihr mal komplett und ausführlich sehen, wie Lautsprecher hergestellt werden? Dieses Video vom Discovery-Channel zeigt es uns, Infotainment für Technikinteressierte… :)

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[How It's Made] Building a Speaker
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