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Boston Dynamics, deren Roboter regelmässig für Schlagzeilen sorgen, haben jetzt mit Petman einen humanoiden Roboter auf dem Laufband, der hier zwar noch durch Seile gesichert ist, aber dies wird sicherlich auch bald ohne diese funktionieren. Und nein Freunde, die Dinger werden ganz bestimmt nicht gebaut um die Arbeit einer Krankenschwester zu erleichtern…

The PETMAN robot was developed by Boston Dynamics with funding from the DoD CBD program. It is used to test the performance of protective clothing designed for hazardous environments. The video shows initial testing in a chemical protection suit and gas mask. PETMAN has sensors embedded in its skin that detect any chemicals leaking through the suit. The skin also maintains a micro-climate inside the clothing by sweating and regulating temperature.

GeveyUnlockSim

Freunde, wollt ihr euer iPhone legal Entsperren? Viele iPhone Benutzer haben das Bedürfnis ihr iPhone 4 / 4S / 5 zu entsperren (unlocken), ohne dabei etwaige Garantieansprüche zu verlieren. Mit der neuen Gevey Ultra S V2.0 kann man den iPhone 4S Unlock unter iOS 5.1 bis iOS 6.1.3 vornehmen und im Gegensatz zu anderen Unlock Methoden ist der Gevey Unlock nicht illegal, da keine Änderung am iPhone selbst vorgenommen werden. Unterstützt werden die Basebands 1.0.14 – 2.0.10 – 2.0.12 – 3.0.04 – 3.4.01 – 3.4.02 – 3.4.03. Man legt lediglich die ultra dünne Gevey Sim mit der Wunschsimkarte, dass heisst zwischen die eigentliche SIM und den Kontakten im iPhone legt man eine sehr dünne Platine, die im oberen Teil einen kleinen Chip aufgeklebt hat und lässt dann auf seinem iPhone den Entsperrprozess (Unlock) vollautomatisch durchlaufen. Dabei sollte das iPhone 4S bereits aktiviert sein. Die ausgereifte Gevey Ultra entsperrt das iPhone mit Untethered Unlock, sprich es ist kein Jailbreak erforderlich und ist kompatibel mit allen GSM oder CDMA iPhones (kann beim Bestellvorgang ausgewählt werden). Dabei ist keine 911/112 Anwahl nötig, der Energieverbrauch ist gering und es wird kein Einschneiden der Simkarte voraus gesetzt. Nach erfolgtem Unlock muss nur noch das Mobiles Internet, resp die APN Daten auf dem iPhone gemäss Anleitung eingerichtet werden und schon hat man ein entsperrtes iPhone! Der Lieferumfang enthält die Gevey Ultra S Sim, einen speziell angefertigten SIM Tray (SIM Schlitten) für das iPhone 4S, eine Gevey Reset SIM, eine Charmate® Helpcard und eine kleine Anleitung in 4 Schritten. So ist das iPhone 4S in 5 Minuten für die gewünschte Simkarte entsperrt. Eine perfekte Lösung auch für nicht so technikbegabte Benutzer, da dass ganze Vorgehen äusserst einfach und nachvollziehbar ist.

Da hat doch tatsächlich jemand mit einem frühen Google Glass Prototypen den St. Patrick’s Day bestritten. Zu Ehren des Schutzpatrons Irlands fleisst ja bekanntlich an diesem Tag etwas mehr Alkohol als sonst und so kommen wir in den Genuss eines grossartigen Praxis Tests der Weltinnovation von Google…



“The Inebriator” ist eine automatische Cocktailbar, die auf Knopfdruck den gewünschten Drink in den richtigen Proportionen abfüllt. Nur das eventuelle Schütteln oder Rühren kann er noch nicht. Barkeeper rümpfen natürlich die Nase, aber für Grossveranstaltungen und -discos wo Drinks auch mal gerne fertig gemixt aus den Hahn kommen und keiner weiss, was drin ist, vielleicht eine Überlegung wert.



Das Artificial Language Laboratory hat vor 2 Jahren das 35jährige Jubiläum der ersten Anwendung künstlicher Sprachausgabe gefeiert. Damals, im Jahr 1974, haben sie eine Pizza bestellt.

This high-tech sociolinguistic experiment was conducted at the Lab on the evening of December 4, 1974. Donald Sherman, who has Moebius Syndrome and had never ordered a pizza over the phone before, used a system designed by John Eulenberg and J. J. Jackson incorporating a Votrax voice synthesizer, a product of the Federal Screw Works Co. of Troy, Michigan.



Zum 25 Jahre Jubiläum und Weltkongress “Robots on Tour” des Labors für Künstliche Intelligenz der Universität Zürich (AI Lab) waren gestern Samstag Roboter, Cyborgs, Interessierte und Robotik Fans aus der ganzen Welt nach Zürich, mitten ins Industriequartier, in die Giessereihalle Puls 5 gepilgert, um Roboter aus Korea, Japan, USA und Europa zu sehen. Nebst der Präsentation des “Star” Roboters Roboy sorgten ein Weltrekordversuch eines Gehroboters, eine Roboterflugshow, ein Robotertheater und echte Filmroboter wie C-3PO, R2-D2, dem Terminator und Sonny aus I, Robot für Unterhaltung. Die Finanzierung für Roboy fand unter anderem per Crowdfunding statt und wie regelmässige Leser der Gruft wissen, habe ich für das Projekt gespendet und wollte daher auch sehen, ob das Dravens Tales from the Crypt Logo, sprich mein Schädel auf dem Rücken des humanoiden Roboy tatsächlich platziert wurde.

Terminator Terminator Terminator
R2-D2 C-3PO i Robot

Aufgerufen zum Kongress “Robots on Tour” hat Rolf Pfeifer, der Direktor des Labors für Künstliche Intelligenz der Uni Zürich. Er forscht seit über 25 Jahren an so genannten humanoiden Robotern, deren Bauweise und Funktionen denen des Menschen nachempfunden sind. Neben menschenähnlichen Robotern erforscht er auch solche, die aussehen wie Fische oder Quallen. Die besten dem Menschen nachgebauten Roboter versammelten sich am 8. und 9. März in Zürich und Forscher aus aller Welt zeigten, warum sie Maschinen menschliche Züge geben wollen. Dies hat seinen guten Grund. “Die Roboter von früher waren zu schwer und zu sehr wie Maschinen konstruiert”, sagt Pfeifer. “Wir müssen sie einfacher machen, dann werden sie auch besser. Wir wollen Roboter so bauen, dass sie in die Gesellschaft integriert werden könnten.” Deshalb kopieren Robotiker Bewegungen, aber auch Oberflächen und sogar Gesichtsausdrücke des Menschen, denn die Natur ist immer noch das beste Vorbild.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Denn will man Roboter zum Beispiel im Gesundheitswesen einsetzen, dürfen sie nicht wie Gabelstapler aussehen. Bereits heute werden Roboter als Dienstleister in Haushalt und Pflege eingesetzt. Solch unpersönlichen stummen Helfer für Routinearbeiten zu nutzen mag zwar sinnvoll sein, ihnen fehlen aber Mitgefühl und menschliche Wärme. Diesen Mangel versucht man mit Hightech-Nachfolgern von Stofftieren oder Puppen zu kompensieren. So wurde in Japan zu therapeutischen Zwecken der Robben-Roboter Paro (Personal Robot) entwickelt, welcher ebenfalls zu sehen war. Die kuschelige, weisse Robbe ist mit Sensoren ausgestattet, die auf Berührungen reagiert, den eigenen Namen versteht und das natürliche Vorbild täuschend echt imitiert. Der elektronische Kuschelgefährte kommt in japanischen Altersheimen zum Einsatz und ist dort Teil der Aktivierungstherapie.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Die Robotikforschung ist stark auf dem Vormarsch und heute werden Roboter konstruiert, von welchen man vor einigen Jahren nicht zu träumen gewagt hätte. Ein Blick in die Zukunft zeigt, wie das Zusammenspiel von Mensch und Roboter aussehen könnte. Roboter sollen unser Leben erleichtern und je länger je mehr dem Menschen möglichst ähnlich sehen. Diverse Roboter aus der ganzen Welt haben ihr Visa für Zürich gelöst, so haben Affeto aus Osaka und Kenshiro aus Tokio in Japan, Kibo, Silbot, Kist und Mero aus Südkorea und Ranger aus den USA ihr Können demonstriert. Gefehlt haben aus meiner Sicht Asimo von Honda und Aibo von Sony, aber man konnte sicherlich nicht alle Vertreter der Sparte in Zürich zeigen. So haben die Robo Soccer auf dem Fussballfeld auch bestens für Unterhaltung gesorgt, Quadrokopter eine faszinierende Flugshow gezeigt und ein Robotertheater für kulturelle Berieselung der Gäste gesorgt.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Doch was können diese intelligenten Maschinen? Und wie gehen wir mit diesen Maschinen um? Maschinen sind schon lange Schachspieler überlegen. Spezialisierte Maschinen und Roboter sind in bestimmten Bereichen den Menschen bereits heute überlegen und das Feld wird sich in Zukunft noch um etliches erweitern. Intelligenz ist einer der meistgeschätzten Werte in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund wecken intelligente Roboter auch Ängste, denn diese erinnern an Science-Fiction, Hollywood und Terminator. Dabei haben intelligente Maschinen schon jetzt viele Tätigkeiten von Menschen übernommen: Sie rechnen, saugen Staub oder schweissen Motoren zusammen. Sie sind uns in vieler Hinsicht überlegen, weil sie schneller, zuverlässiger und billiger sind. Das stört nicht, solange es sich um Einzeltätigkeiten und Spezialisten handelt, doch je menschenähnlicher uns die Maschinen sind, desto mehr bereiten sie uns Sorgen. Mit der Veranstaltung versuchte das AI Lab auf unterhaltsame und innovative Weise diese Entwicklungen zu thematisieren und Künstliche Intelligenz mit einem breiten Publikum zu diskutieren.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Mit Roboy hat man sich für einen Androiden entschieden, der als Botschafter und Wegbereiter für eine neue Generation von Robotern dient, die künftig mit uns den Lebensraum teilen und nützliche Aufgaben erfüllen werden. Roboy ist eine Forschungsplattform, von der gelernt werden kann, wie intelligente Systeme gebaut werden. Mit einem herzigen Roboter wie Roboy versuchen die Forscher einerseits den Menschen die Angst zu nehmen, dass sie von den Maschinen ersetzt werden können und andererseits sehen die Leute an seinem Beispiel, wie weit die Forschung derzeit ist und verstehen, dass es noch einiges braucht, bis die Roboter gleich viel können wie der Mensch.

Dravens Tales bei Robots on Tour

An Roboy sind 15 Labors und 40 Ingenieure beteiligt und Medien auf der ganzen Welt haben über das ungewöhnliche Projekt berichtet. Am Samstag wurde er erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Die Anatomie von Roboy ist der des Menschen nachempfunden. Er verfügt über künstliche Sehnen und bewegt sich so geschmeidiger. Er kann sprechen, Gesichter erkennen und verfügt über eine eigene Mimik. Stehen oder gehen kann Roboy dagegen noch nicht. Die Herstellung humanoider Roboter stellt die Forscher denn auch vor grosse Herausforderungen: Schnelle, sanfte Bewegungen oder auch robuste, flexible, weiche Haut sind sehr schwer nachzubauen.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Einige ausgestellte Maschinenmenschen blieben jedoch vom Vorführeffekt, sprich Murphy’s Law nicht verschont. So gab es Fussball spielende Roboter, die kippten statt zu kicken – wobei sie sich da wohl auch an den menschlichen Vorbildern orientierten, welche wenn es um die Wurst geht, auch lieber unkontrolliert umfallen. Auch gab es Modelle, die aufgrund eines technischen Problems gänzlich streikten und so zeigten, dass noch nicht alle Kinderkrankheiten ausgemerzt sind.

Dravens Tales bei Robots on Tour

Tiefer in den Kinderschuhen als vorgesehen steckte auch das Forschungsprojekt Roboy des Labors für künstliche Intelligenz der Universität Zürich. Dieses wollte sein Werk nach einer rund neunmonatigen Bauzeit pünktlich zum Auftakt der “Robots on Tour” auf einem kleinen Velo übers Messegelände schicken – doch sitzt die Maschine diese Tage mehrheitlich auf einem Podest anstelle eines Sattels und führt ein paar wenige ferngesteuerte Handbewegungen aus. “Wir hätten seine Beine mit zusätzlichen Muskeln ausstatten müssen. Dazu hatten wir schlichtweg zu wenig Zeit”, sagt Techniker Serge Weydert. Ein weiteres grosses und ungelöstes Problem ist die Energieversorgung: Der Roboter ist bislang auf eine externe Stromquelle angewiesen. Nichtsdestotrotz war es sehr interessant, die Entwicklung von Roboy zu verfolgen und so war wie versprochen auch das Logo der Gruft, das Schädelchen auf dem Rücken von Roboy zu sehen, wie die Fotos beweisen. Rundum war die Veranstaltung sehr gelungen. Trotz längerer Wartezeiten beim Eintritt zu “Robots on Tour”, offensichtlich war der Anlass komplett ausverkauft, war es äusserst interessant zu sehen, was die Technik der Gegenwart Zustande kriegt und wie weit die Forschung heutzutage ist.

Das Game Lab am MIT hat mit Hilfe einer Open Source-Engine ein Game entwickelt, welches Einsteins Relativitätstheorie visualisiert und die Effekte sichtbar macht, die bei Lichtgeschwindigkeit eintreten. An “A Slower Speed of Light” hätte Dr. Dr. Sheldon Lee Cooper da seinen Spass dran und gibt es für Windows und Mac mit Dopplereffekt und allem. Dass ganze sieht irgendwie nach einem LSD Trip aus. Ganz nett, aber wenn man alle 100 gesammelt hat ist das Spiel vorbei und den echten Spass – nämlich mit Lichtgeschwindigkeit zu laufen – kann man dann nur noch ganz kurz am Ende haben…

A Slower Speed of Light is a first-person game in which players navigate a 3D space while picking up orbs that reduce the speed of light in increments. A custom-built, open-source relativistic graphics engine allows the speed of light in the game to approach the player’s own maximum walking speed. Visual effects of special relativity gradually become apparent to the player, increasing the challenge of gameplay.

These effects, rendered in realtime to vertex accuracy, include the Doppler effect (red- and blue-shifting of visible light, and the shifting of infrared and ultraviolet light into the visible spectrum); the searchlight effect (increased brightness in the direction of travel); time dilation (differences in the perceived passage of time from the player and the outside world); Lorentz transformation (warping of space at near-light speeds); and the runtime effect (the ability to see objects as they were in the past, due to the travel time of light). Players can choose to share their mastery and experience of the game through Twitter. A Slower Speed of Light combines accessible gameplay and a fantasy setting with theoretical and computational physics research to deliver an engaging and pedagogically rich experience.



Immer wieder liest man Meldungen über Kontaktlinsen mit sogenannter “Terminator” Augmented Reality View und in diesem Bereich wird auch relativ intensiv geforscht. Die Innovationen dabei besteht vor allem darin, die Elektronik auf der Linse unterzubringen. Innovega scheint mit einer Kombination aus Brille und Kontaktlinse, welche auch medizinisch angepasst werden und gegebenenfalls “normale” bereits vorhandene Kontaktlinsen oder Brillen ersetzen kann, dem ganzen einen Schritt näher gekommen zu sein. Die erste Hälfte des folgenden Videos besteht aus Konzeptkram, die zweite Hälfte sind tatsächlich jetzt bereits durchgeführte Augmented Reality-Projektionen und die sind durchaus beeindruckend. Natürlich wird sich kein Mensch, der nicht sowieso bereits Kontaktlinsen und/oder Brille trägt, auf diese Technologie einlassen, sofern die Augmented Spielereien nicht wirklich zwingend werden…



Die automatische Gesichtserkennung im öffentlichen Raum birgt ein grosses Missbrauchspotenzial. So zum Beispiel soll im Rahmen des EU-Forschungsprojekts Indect laut Wikipedia Personen an öffentlichen Orten von Videokameras erfasst und mit den umfassenden Informationen von sozialen Netzen wie Facebook abgeglichen werden. Auf diese Weise können sogar Leute identifiziert und überwacht werden, die selbst nie ein Foto von sich online gestellt haben. Dieser Überwachung kann man sich kaum entziehen. Wer es trotzdem tun will, dem stehen diverse Möglichkeiten offen, wie der Integralhelm, die Burka oder die Taucherbrille.

Etwas praktischer kommt die Erfindung namens Privacy Visor von den beiden japanischen Forschern Isao Echizen und Seiichi Gohshi daher: Eine Brille mit Infrarotdioden, welche das Gesicht so entstellen sollen, dass die automatische Gesichtserkennung nicht mehr greift. Grundsätzlich sind Fotosensoren von Digitalkameras (und Handys) empfindlich auf Infrarot. Vor dem Sensor befindet sich allerdings in der Regel ein Sperrfilter, der den grössten Teil des IR-Lichts blockt. Starkes Infrarotlicht bleibt aber trotzdem auf Digitalfotos und -videos sichtbar. Davon kann man sich selbst überzeugen, indem man eine Infrarotfernbedienung von vorne aufnimmt, während man eine beliebige Taste drückt. So sollen die Infrarotpunkte der Brille nur auf Fotos und Videos zu sehen sein, das menschliche Auge nimmt sie nicht wahr. So sollte die Brille weder den Träger noch seine Mitmenschen allzu sehr irritieren. Allerdings soll es auch Kameras geben, bei denen das nicht funktioniert…

Anti-Gesichtserkennungs-Brille

Das Google-Auto ist allgemein bekannt. Es fährt selbstständig, tastet dabei seine Umgebung ab und hat im US-Bundesstaat Kalifornien sogar die Zulassung für den Strassenverkehr bekommen. Doch während es für diese Erfindung noch ein weiter Weg bis zur Marktreife ist, präsentierte Audi auf der diesjährigen “Consumer Electronic Show” (CES) eine Einparkhilfe, die wie es scheint neue Massstäbe setzt. Das “Piloted Parking”-System, das Anfang Januar erstmals der Fachpresse vorgeführt wurde, funktioniert wie folgt: Der Lenker stoppt seinen A7 vor dem Parkhaus, in folgendem Video ist es das “Mandarin Oriental”-Hotel in Las Vegas, steigt aus und weist den Autopiloten über eine Smartphone-App an, den Wagen einzustellen. Vollautomatisch fährt der Wagen anschliessend in die nächste freie Parklücke, bis sein Besitzer wieder über das Handy den Befehl zum Ausrücken gibt. Dann startet das Auto eigenständig den Motor, schaltet die Lampen ein und fährt vor das Parkhaus. Das lästige Herumkurven auf der Jagd nach einem freien Platz gehört damit zur Vergangenheit, sowie die Suche nach dem eigenen Auto auf unübersichtlichen Parkdecks.

Doch nicht nur der A7 nutzt neue Technik, auch das Parkhaus muss entsprechend ausgerüstet sein. Die Garage muss mit Laser-Scannern ausgestattet werden, welche über WLAN mit dem Gefährt kommunizieren, um Hindernisse aufzuzeigen. Im A7 selbst steckt die gleiche Technik, wie im Google-Auto, oder dem “Toyota Priu”, oder einem ähnlichen Modell des Konkurrenten “Lexus”. Wie all diese setzen die Ingolstädter auf ein System namens “Light Detection and Ranging” (LIDAR), welches mittels einen schnell rotierenden Laserstrahl die Umgebung abtastet und so eine Karte der Umgebung erstellt. Zwölf Ultraschall-Sensoren runden die Wahrnehmungsfähigkeit des A7 ab, zudem sollen zukünftig vier Videokameras eingebaut werden: So könnte der Autopilot auch eingesetzt werden, wenn der Lenker in einem Stau steckt und nur schrittweise vorwärts kommt. Mal sehen, was die weitere Zukunft bringt…



Dieser Kurzfilm ist tatsächlich äusserst kurz geraten, was eigentlich auch nur deswegen schade ist, dass man gern mehr von dieser Welt sehen würde, in der er spielt. Alles ist angenehm cyberpunkig und die Gadgets sind wirklich interessant. Vor allem jenes, um das es sich hauptsächlich dreht: Einen Erfahrungsaufzeichne-Chip. Jimmy Eriksson schreibt zu seinem Film:

In 2027, everyone is implanted with a chip – the Memorize-chip. It records everything you see, a new system to fight crime. One unit controls the system. The SSU – Special Surveillance Unit.



Weit ist die Technik heute, wie das nachfolgende Video beweist. Snip von YouTube:

A father who lost his arm in an accident six years ago has been given a new lease of life by a hi-tech bionic hand which is so precise he can type again. Nigel Ackland, 53, has been fitted with the Terminator-like carbon fibre mechanical hand which he can control with movements in his upper arm. The new bebionic3 myoelectric hand, which is also made from aluminium and alloy knuckles, moves like a real human limb by responding to Nigel’s muscle twitches. Incredibly, the robotic arm is so sensitive it means the father-of-one can touch type on a computer keyboard, peel vegetables, and even dress himself for the first time in six years.



Dieses brilliante Video von Eran May-raz und Daniel LazoI behandelt eine mögliche Zukunft der menschlichen Interaktion mit Computern. Ein Chip im Auge ermöglicht dem Benutzer mit der Umwelt zu interagieren wie die Spieler eines Games. Das Video selber ist meisterhaft ausgeführt mit aussergewöhnlichen visuellen Effekten. Sehr sehenswert!



Roboy

Innerhalb von 9 Monaten (die Arbeiten haben bereits begonnen) will das AI-Lab der Uni Zürich den fortschrittlichsten humanoiden Roboter der Welt bauen: Roboy. Die Finanzierung findet unter anderem per Crowdfunding statt und ich habe mir gerade den Dravens Tales Skull auf dem Roboter geleistet, ist ein richtig gutes Investment und ich habe definitiv schon Kohle für Dümmeres ausgegeben. Folgendes dazu aus der aktuellsten Pressemitteilung:

Roboy is a robot with a future. He represents a new generation of robots and an innovative research direction for science and industry. This pioneering project began a good five months ago at the Artificial Intelligence Laboratory of the University of Zurich, and its goal is to develop one of the most advanced humanoid robots within the record-breaking timeframe of only nine months. Today “Roboy” is getting a new face and can already move his arms – and soon he will be presented to the public to celebrate the laboratory’s 25th anniversary at the robotics fair “Robots on Tour”.

“Roboy” – a “soft robot” – is a more advanced version of his famous brother “Ecce”. Thanks to his construction as a tendon-driven robot modelled on human beings (“normal” robots have their motors in their joints), Roboy moves almost as elegantly as a human. What’s more, at a later point in the project Roboy will be covered with “soft skin”, so that interacting with him becomes safer and more pleasant.



Studenten der San Jose State University haben als Prototyp ein Chassis für ein omnidirektionales, also in alle Richtungen fahrendes Motorrad gebaut. Dieses ermöglicht es, dass Motorrad nicht nur seitwärts zu bewegen und selbst das Gleichgewicht zu halten, sondern Drehungen um insgesamt 360 Grad und dies während der Fahrt! Die Schüler hoffen, dass sie ihren Prototypen komplette und voll funktionsfähig bis zum Ende des Jahres vorstellen können. Mehr zu den Fortschritten und zum Konzept gibts hier

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