Rock Band: Band aus Steinen

Neil Mendoza hat eine Maschine gebaut, die midigesteuert elektromechanische Gerätschaften verbindet, die mit kleinen Steinen Klänge erzeugen. Eine echte Rockband also…

The rock band is composed of electromechanical instruments that make music with rocks by throwing them through the air, slapping them and making them vibrate. The song that they’re playing, Here Comes the Sun, is biographical, describing the daily experience of a rock sitting on the ground. The rock band is made up of the following members…
Pinger – fires small rocks at aluminium keys using solenoids.
Spinner – launches magnetic rocks, Hematite, at pieces of marble. Rocks are launched by spinning magnets using Applied Motion applied-motion.com stepper motors.
Slapper – slaps rocks with fake leather.
Buzzer – vibrates the plunger of a solenoid against a piece of marble.
The whole project is controlled by a computer running a MIDI player written in openFrameworks talking to a Teensy. The machines were designed using Autodesk Fusion 360 and Autodesk Inventor.

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Rock Band

DBD: Paradise – The Rasmus

Nach fünfjähriger Pause haben „The Rasmus“ eine neue Single mit dem folgenden Lyric-Video namens ‚Paradise‘ veröffentlicht…

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The Rasmus - Paradise (Lyric Video)

Allererster TV-Auftritt der Red Hot Chili Peppers

Die Red Hot Chili Peppers sind heute eher entspannt-seichte Akkustik denn energetischer Punk-Funk von anno dazumal. Wie überdreht und frech die Jungs waren, zeigen die folgenden Aufnahmen des allerersten TV-Auftritt aus dem Jahr 1984…

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Red Hot Chili Peppers (First Time on TV) Interview + Get Up And Jump in 1984

Philip Sayce breathes new Life into Blues-Rock

Clapton, Page, Hendrix… Philip Sayce. Der junge Gitarrist belebt den etwas angestaubten Blues-Rock. Philip Sayce aus Kanada ist mit seinem kernigen Bluesrock eine Klasse für sich und am Samstag, den 8. April bewies er uns sein eindrückliches Talent sowohl auf der Gitarre wie auch als Sänger im Wood Stock Guitares in Ensisheim. In genialer Weise versieht er erdigen Blues mit Rock und einer Prise Psychedelic. Seine Gigs versetzen die älteren Zuschauer zurück in die guten, alten Woodstock-Zeiten und seine unbekümmerte Art gepaart mit der an Lenny Kravitz erinnernden Stimme überzeugt selbst die jüngere Generation.

Der in Wales geborene und in Toronto aufgewachsene Songwriter, Sänger und Gitarrist Philip Sayce ist das, was man gemeinhin als „Wunderkind“ bezeichnen kann. Durch seinen Vater, der bekennender Eric Clapton-Fan war, lernte er die Liebe zur Musik kennen. Philip interessierte sich mehr und mehr auch für die anderen grossen Gitarrenvirtuosen wie Jimi Hendrix und Stevie Ray Vaughan. Im jungen Teeniealter bespielte Sayce bereits in diversen Clubs in Toronto, bis er im zarten Alter von 17 Jahren auf den Kanadier Jeff Healey traf, welcher ihn als Gitarrist für seine kommende Tour verpflichtete. Dort verdiente er sich in den folgenden knapp 4 Jahren seine ersten Sporen. Unkle Kracker und Melissa Etheridge waren sodann weitere Stationen seiner musikalischen Laufbahn.

Wenn der heute in Los Angeles lebende Philip Sayce mit seiner Gitarre die Bühne betritt, erinnert er an einen Popstar aus dem Bilderbuch: Jung, gut aussehend und musikalisch. Doch ihn nur darauf zu reduzieren, wäre allerdings ein ziemlich grosser Fehler. Denn Philip Sayce steht für viel mehr. Er singt wie Lenny Kravitz und spielt Gitarre wie Jimi Hendrix. Am Samstag den 8. April lud Philip zum Konzert und die Leute strömten, zwar nicht gerade in Scharen, aber immerhin ins kleine Wood Stock Guitares in Ensisheim und erstaunlicherweise fand sich relativ viel Jungvolk ein. Will sagen, gut ein Viertel der Belegschaft rekrutierte sich aus Mädels und Jungs, die offensichtlich unter 30 waren. Insofern spielte das Sayce Trio quasi für zwei Generationen, denn die restlichen Blues-Rock Liebhaber waren diejenigen, die irgendwo zwischen 45 und 60 zu verorten waren.

Bereits ab den ersten Sekunden wird man vom rohen und kraftvollen Sound förmlich an die Wand gedrückt. Das Trio wirkte sehr gut aufeinander abgestimmt, der Sound in der Halle war angemessen laut und erfreulicherweise recht transparent, so dass man ein tolles Konzert miterleben durfte. Sayce, bei dem schon nach dem zweiten Stück der Schweiss in Strömen lief, hatte das Publikum relativ schnell im Griff, animierte locker und leicht zum Mitklatschen und Mitsingen, beeindruckte mit rasend schnellen Soli auf seiner abgeschabten Gallagher-Strat und liess keinen Zweifel daran aufkommen, mit ihm einen der absolut besseren Sänger im Blues-Rock-Genre zu bestaunen. Und mit welch einer unwiderstehlichen Dreistigkeit der „Jungspund“ hier seine Gitarre erklingen lässt und dem Publikum mit seiner Klampfe den Scheitel zieht ist einfach nur atemberaubend. Grooviger Funk-Rock den Lenny Kravitz seit 15 Jahren ankündigt, aber wohl nie wieder abliefern wird.

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Philip Sayce à Woodstock guitares

Hier bleibt niemand ruhig und wer sich von dieser Musik nicht mitreissen lässt, muss wohl taub sein. Was für eine Power, was für eine Leidenschaft, was für geniale Songs! Was Philip Sayce an diesem Abend an ambitioniertem, kraftvollem Power-Bluesrock serviert, muss einfach jedem Musikliebhaber Bewunderung abringen. Die rohe Energie, die hier freigesetzt wird überträgt sich sofort auf das Publikum. Seine Qualitäten als Songwriter, Sänger und Gitarrist und insbesondere seine unbändige Leidenschaft machen jeden einzelnen Song zu einem Genuss. Die beteiligten Musiker stehen dem spielerischen Genie ihres Leaders im übrigen in nichts nach. Sayce umgarnt sein Publikum durch leidenschaftliches, energiegeladenes und feuriges Spiel, schenkt der Menge die eine oder andere sympatisch kumpelhafte Ansprache, lächelt den Mädels im Publikum mit seinen braunen Augen zu und betört die Jungs und Männer mit seinem wilden Spiel und seinen kleinen aberwitzigen Kunststückchen am Griffbrett. Wer am Samstagabend im Wood Stock Guitares, wie ich, zum ersten Mal ein Philip Sayce Konzert erlebt haben sollte, wird sich höchstwahrscheinlich wohl eines auf die Fahnen schreiben: Wenn dieser Sayce mal wieder auf Tour geht, darf ich das nicht verpassen! Sayce bläst einem den Feinstaub aus den Ohren!

Philip Sayce breathes new Life into Blues-Rock
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Akustik9.5
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Dinge, die mehr Punk sind als Campino

Chartstürmer Campino biedert sich nach dem Echo mal wieder durch sämtliche Medien. Dringend an der Zeit, endlich mal festzuhalten, welche Dinge mehr Punk sind als Campino. Ich mach da mal den Anfang, euch kommen bestimmt noch bessere Ideen:

  • Duschkabine nach dem Duschen mit einem Abzieher trocken ziehen
  • Glas Prosecco
  • Elektrische Teelichter
  • Postfiliale um die Ecke
  • Hornhautraspler
  • Käpt’n Blaubär
  • Sitzpinkler
  • Gartentraktor
  • Zahnzusatzversicherung
  • Nackenkissen
  • Heino
  • Lange Nacht der Museen
  • Holzperlenverkleidung am Autositz
  • Dunstabzugshaube
  • Kopfsprung vom Beckenrand
  • Wand-Tattoo-Lebensmotto überm Bett

„No Future!“ das war gestern, seitdem ist viel passiert. Hast du dich verändert? Bist du noch Punkrock? Find es raus im ultimativen Punkrock-Persönlichkeits-Test!

DBD: Ten Miles Wide – Stephen Pearcy

Heute gibts für euch den RATT-Frontmann Stephen Pearcy mit dem Song „Ten Miles Wide“ aus dem aktuellen Solo-Album „Smash“, dass seit dem 27. Januar in den Regalen steht…

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Stephen Pearcy - "Ten Miles Wide" (Official Music Video)

DBD: Spellbound – Mammoth Mammoth

Die Rocker aus Down Under haben einen Lyric-Clip zu „Spellbound“ online gestellt. Am 28. April veröffentlichen die Australier „Mammoth Mammoth“ noch mehr neue Songs auf ihrem Album „Mount The Mountain“…

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MAMMOTH MAMMOTH - Spellbound (Official Lyric Video) | Napalm Records

DBD: Skintrade – It’s The Lipstick On Your Teeth

Die Wiener Elektro/Metal-Formation „It’s The Lipstick On Your Teeth“ haben zu „Skintrade“ ein Video veröffentlicht. Der Track findet sich auch auf dem gleichnamige Debüt-Album, dass am 12. Mai erscheint…

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IT'S THE LIPSTICK ON YOUR TEETH - SKINTRADE (official)

Florideah Swamp Fest: Postapokalyptischer BMX Ride

Beim Florideah Swamp Fest ist Extremsport noch Sport unter extremen Bedingungen. Mit jeder Menge Spass, Risiko, Schmerz und allerhand Punk. Da werden die Rampen noch selber aus Paletten gezimmert und fette Sponsoren scheint es auch keine zu geben…

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THE ABSOLUTELY INSANE 2017 FLORIDEAH SWAMP FEST

Chuck Berry im Alter von 90 Jahren gestorben

Elvis Presley wird für immer als der King of Rock & Roll bekannt sein, aber nur wenige würden Chuck Berrys Status als den wahren Paten des Rock’n’Roll bestreiten. „Wenn du Rock & Roll einen anderen Namen geben willst, nenn ihn einfach Chuck Berry“, meinte einst John Lennon über das grosse Vorbild der Beatles. Elvis mag die Krone getragen haben, Chuck Berry war Rock ’n’ Roll. Nun ist der US-Pionier des Rock’n’Roll am Samstag in seinem Haus, wie die Polizei in St. Charles County (US-Bundesstaat Missouri) mitteilte, im Alter von 90 Jahren gestorben.

Chuck Berry wurde am 18. Oktober 1926 in St. Louis als Charles Edward Berry geboren und war vor allem als Gitarrist für den Rock & Roll und die gesamte Rockmusik stilprägend. „Mit seiner Gitarre schuf er ein einzigartiges Rock-’n’-Roll-Vokabular“, schrieb einst der Rock-Publizist Ernst Hofacker, „mit seinem Spiel definierte er das kleine Einmaleins für jeden, der nach ihm die Gitarre in die Hand nahm, um damit zu rocken.“ Chuck Berry ist der Vater der Rockgitarre. Der Rhythm and Blues der 40er-Jahre war noch stark von Bläsern geprägt. Berry hat die Bläserriffs übersetzt, auf sein Instrument übertragen und etablierte damit die Gitarre als führendes Instrument der Pop- und Rockmusik. Dabei hat er die Gitarre wie im Chicago Blues als Rhythmus- und Solo-Instrument eingesetzt. Spielte rhythmische Figuren auf den tiefen Saiten, melodische Figuren als Antwort auf die Gesangsstimme (Call & Response) und schuf 1954 auf dem Song „Maybellene“ das erste grosse Gitarrensolo der Rockgeschichte.

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Chuck Berry - Maybellene

„Maybellene“ war eine Adaption des Country-Songs „Ida Red“ aus dem Jahr 1938, den Berry mit neuem Text in eine Rock-’n’-Roll-Nummer verwandelte und damit den nationalen Durchbruch schaffte. Der Song stürmte nicht nur Platz 1 der Rhythm and Blues Charts, sondern auch Platz 5 in der landesweiten US-Pop-Hitparade. Dies zu einer Zeit notabene, als ein weisser Jüngling namens Elvis Presley gerade seine ersten Gehversuche unternahm und „That’s All Right“ aufnahm. Chuck Berry war also nicht nur früher da als Elvis, er war auch der erste Afroamerikaner, der mit afroamerikanischer Musik auch die weissen Amerikaner erreichte. Er wurde zum Star, zu einem grossen Entertainer, der mit dem „Duckwalk“ ein Markenzeichen und Show-Element schuf, das etwa auch AC/DC-Gitarrist Angus Young in sein Programm aufnahm. Chuck Berry hat in der Folge mit Hits wie „Sweet Little Sixteen“, „Roll Over Beethoven“, „Back In The USA“, „Rock ’n’ Roll Music“ und vor allem „Johnny B. Good“ absolute Klassiker des Rock & Roll geschaffen.

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Chuck Berry - Johnny B. Goode

Chuck Berry war ein Kind des schwarzen Mittelstandes. Literatur, Theater und Bibelzitate gehörten zur geistigen Grundnahrung des Elternhauses. Seine Songlyrics sind denn auch gespickt mit Wortspielereien und erzählen vom Leben, spiegeln die Wirklichkeit und machen auch nicht vor sozialkritischen Inhalten Halt. Etwas, das im amerikanischen Pop der 50er-Jahre eine Rarität war. Insofern kann Chuck Berry sogar als ein Vorläufer von Bob Dylan, des Literatur-Nobelpreisträgers, gesehen werden. Elvis war ein genialer Interpret und Entertainer, der die Massen bewegen konnte. Aber im Gegensatz zu Chuck Berry war er weder Innovator noch Songschreiber. Aus musikalischer Sicht hat Chuck Berry den King um Längen überragt und ist mehr Rock ’n’ Roll als jeder andere. Rock’n’Roll war für Berry nicht nur eine Musikrichtung, sondern auch künstlerischer Ausdruck und zugleich der erste Schritt zu einer nicht mehr in Schwarz und Weiß getrennten Popkultur. In seiner Musik verschmolzen Elemente von Blues, Rockabilly und Jazz zu einigen der zeitlosen Songs Nordamerikas. Berry hatte grössten Einfluss auf fast jeden, der Rockstar-Ambitionen hatte, wie Keith Richards, Paul McCartney, John Lennon und Bruce Springsteen, um nur einige zu nennen. Sowohl die Beatles als auch die Rolling Stones und die Beach Boys coverten seine Songs. Von Bob Dylan wurde die Rocklegende einmal als „Shakespeare des Rock’n’Roll“ bezeichnet.

1984 wurde Berry mit dem Grammy ausgezeichnet, zwei Jahre später wurde er das erste Mitglied der „Rock’n’Roll Hall of Fame“. Privat musste Berry immer wieder Dämpfer einstecken. Nach seinen ersten grossen Hits wurde er Anfang der 1960er-Jahre zu eineinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sexuellen Kontakt zu einer Minderjährigen hatte. Nach seiner Haft nahm er zwar weiter Musik auf, doch die Zeit der ganz grossen Erfolge war vorbei. 1979 folgte eine zweite Haft wegen Steuerhinterziehung. In den 1990er-Jahren gab es Vorwürfe von früheren Mitarbeiterinnen seines Restaurants, er habe sie heimlich gefilmt. „Alle 15 Jahre, so scheint es, mache ich einen grossen Fehler“, schrieb er in seinen Memoiren. Und auch im hohen Alter hatte Berry noch jede Menge zu erzählen: An seinem 90. Geburtstag im vergangenen Oktober kündigte er die Veröffentlichung seines ersten Albums seit fast vier Jahrzehnten an. Das Album mit dem schlichten Titel „Chuck“ hatte er in Studios rund um seinen Geburtsort St. Louis aufgenommen. Berry widmete das Album seiner Frau Themetta Berry, mit der er fast 69 Jahren verheiratet war. „Mein Schatz, ich werde alt! Ich habe an dieser Platte lange Zeit gearbeitet. Jetzt kann ich meine Schuhe an den Nagel hängen“, hatte der Musiker erklärt. Das Album soll im Laute des Jahres erscheinen.

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Chuck Berry "Back in the USA"

Seine Auftritte waren selten geworden. Doch den Abtritt von der Bühne hat er immer wieder dementiert. „Solange ich noch ein wenig sehe und höre, mich noch ein wenig bewegen kann, mache ich weiter“, liess er verlauten. Ein Rock ’n’ Roller gibt nicht auf! Danke Chuck, für all die inspirierende Musik, die du uns gegeben hat. Du hast Licht in unsere Teenager-Jahre gebracht. Deine Texte haben andere überstrahlt und ein merkwürdiges Licht auf den amerikanischen Traum geworfen. Chuck, du warst grossartig und deine Musik ist in uns für immer… Danke für alles! Und nun zeigs denen da oben! Go Chuck! Go, go, go!

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Chuck Berry - You Never Can Tell
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Chuck Berry - No Particular Place to Go.
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Chuck Berry - LITTLE QUEENIE - 1959 HQ!

DBD: Gold – Iggy Pop

Iggy Pop hat einen neuen Song aufgenommen, der nicht nur „Gold“ heisst, sondern auch einen gleichnamigen Film mit Matthew McConaughey begleitet. Dieser Film soll dann auch irgendwann Mitte April in unsere Kinos kommen und im Video zu dem Song seht ihr ja schon mal ein paar ganz nette Szenen. Darum soll es aber eigentlich nicht gehen, sollten wir uns doch lieber an dieser rauchig-bluesigen Stimme von Iggy ergötzen. Geschrieben wurde das Lied tatsächlich von Danger Mouse, Regisseur Stephen Gaghan und Film-Soundtrack-Komponist Daniel Pemberton. Irgendwie gilt das aber trotzdem als der neue Song von Iggy Pop. Ich bin ja nicht so…

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Iggy Pop "Gold" Music Video
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