Hitlary Clintrump

Her ass needs to be way way bigger, and the rest… I don’t dare think about. You’re welcome!

Hitlary Clintrump
(via SurferMag)

Zum NDG-JA: Die Schweiz als Gefängnis

Zur heutigen Annahme des Nachrichtendienstgesetz muss ich einfach Friedrich Dürrenmatt hier rein stellen. „Jeder Gefangene beweist seine Freiheit, indem er gleichzeitig Wärter ist.“ Hier die legendäre Rede zur Verleihung des Gottlieb Duttweiler-Preises an Vaclav Havel am 22.11.1990 und die Worte Dürrenmatts sind aktueller den je…

Vorschaubild
Friedrich Dürrenmatt - Die Schweiz als Gefängnis

Wahlwerbung der Anarchistischen Pogo Partei Deutschlands aus dem Jahr 1997

1997 war die Welt noch in Ordnung! „Jugendliche brauchen Rente – keine Arbeitsplätze!“, Freunde, dass ist doch mal ein Parteiprogramm mit Hand und Fuss! Damit ist die Partei 1997 in St. Pauli immerhin auf 5,3% gekommen.

1994 wurde die APPD neu gegründet. Man beschloss, nun auch bei Wahlen anzutreten. Bei den Bürgerschaftswahlen in Hamburg 1997 erreichte die APPD im Stadtteil St. Pauli 5,3 % der Stimmen und wurde dort viertstärkste Partei. 1998 trat die APPD mit ihrem Spitzenkandidaten Karl Nagel mit den Motto „Arbeit ist Scheiße!“ und „Saufen, saufen, jeden Tag nur saufen!“ bei der Bundestagswahl an. Sie erreichte jedoch bundesweit lediglich 35.347 Stimmen (0,07 %) und damit nicht die nötigen 0,5 %, um den Wählern die Wahlkampfkostenerstattung in Form einer geplanten „Freibierfete“ zurückzahlen zu können. Schließlich wurde die Partei 1999 erneut aufgelöst.
Wikipedia

Vorschaubild
APPD Wahlspot 1997

Aus Angst vor Flüchtlingen: Deutsche fliehen nach Ungarn

Klingt komisch, ist aber so. Kein Witz. Weil „arme, unterdrückte“ Deutsche sich von „Merkels Flüchtlingspolitik“ „bedroht“, „vernachlässigt“ oder „unfair behandelt“ fühlen, suchen immer mehr nach „neuer“ „Heimat“ in Ungarn, wo Viktor Orbán mit ein paar Kilometern Stacheldrahtzaun „die Welt“ wieder zu einem „guten Ort“ gemacht hat. Laut Aussagen des Immobilienmaklers schlagen haufenweise fluchtwillige Bundesbürger und ganz besonders den beiden Protagonisten in folgendem Video in Ungarn auf. Den beiden Stellvertretern und den anderen deutschen Fluchtbegeisterten ist auch gar kein Vorwurf zu machen. Die wurden nicht so geboren. Die wurden so erzogen. Die wurden so (aus)gebildet. Die sind offenbar nicht in der Lage, Fakten von surrealer Angstmacherei, gute Quellen von schlechten Quellen, Journalismus von Schwachsinn zu unterscheiden…

ARVE Fehler:
Thats all folks! - Video not available

Mir liegt etwas Grosses am Herzen. Ich habe lange genug die Klappe gehalten.

Mit diesen Worten beginnt Tarek Mohamad, der offensichtlich selbst Muslim ist, seinen Beitrag auf Facebook und spricht in der Botschaft an seine muslimischen Glaubensbrüder vielen aus der Seele. Er appelliert an Migranten: „Hört auf, kriminelle Sachen zu machen! Hört auf, die Frauen hier als Schlampen zu betrachten! Hört auf, den Menschen den Glauben aufzwingen zu wollen! Lebt den Islam selbst friedlich.“ und „Ich will nicht Europa einnehmen! Ich will in FRIEDEN mit meinen Türkischen, Deutschen, Kurdischen und Jüdischen Brüdern und Schwestern leben! Unsere Länder sind verseucht von Bomben, Gewalt und Krieg! Wir kommen hier her, meinen einen auf Gangster machen zu müssen! Menschenhandel, Prostitution, Drogenhandel und das verbreiten unserer teilweise mittelalterlichen Traditionen! […] Der Islam ist eine friedliche und tolerante Religion! Er toleriert jedes Lebewesen auf dieser Erde! Ich liebe die Menschen hier in diesem Land, meine Freunde egal woher sie kommen und bin Gott Dankbar das mir hier ein Leben in Wohlstand und Sicherheit gegeben wird! JA! Ich bin Dankbar! Ich verehre keinen Saddam Hussein der Tausende von Kurden ermordet hat, keinen Assad der sein Volk in Massen vernichtet und keinen Gaddafi der sein Volk hat Hungern lassen!“

Vor seinem Appell auf Facebook als Reaktion auf den Amoklauf von München war Mohamad unbekannt. Das hat sich nun schlagartig geändert. Mohamad schreibt nicht, aus welchem Land er stammt. Er vergleicht seine Landsleute mit den Chinesen. „Noch nie habe ich irgendetwas Negatives von denen gehört!“ Von seinen Landsleute schon: „In jeder Stadt haben sie mittlerweile Clans, mafiaähnliche Strukturen und die Puffs in ihrer Hand! Ist das der wahre Islam, frage ich euch?“ Lange genug sei geschwiegen worden. „Was passiert, wenn man schweigt, zeigt Würzburg, und heute München. Morgen können die Toten eure Freunde und Familie sein.“ Mohamad spricht vielen Menschen aus dem Herzen: „Ich möchte, dass die Moslems, die Deutschen und alle anderen Nationen gegen die Bastarde von Salafisten, IS Kämpfern, Amok-Läufern und Nazis Hand in Hand (…) aufstehen“.

Not in my Name

Incision

Alexandre Farto, auch unter dem Namen Vhils bekannt, ist portugiesischer StreetArt-Künstler und war in Brasilien unterwegs, um dort sein sozialkritisches Projekt gegen die Globalisierung umzusetzen. Es geht in diesem Fall um das Naturvolk der Guarani und deren Umsiedlung durch die Regierung. Dieses Projekt soll diese fast vergessene Aktion wieder in die kollektive Erinnerung zurückrufen.

We are all products of the chaos that surrounds us,” says Portuguese street artist Alexandre Farto – aka Vhils – in André Santos’s film, which documents the indigenous village of Araçaí, Brazil, where 90 Guaraní people were moved by the government at the turn of this century, displacing them from their ancestral lands. Immortalizing these forgotten people, Farto carves their portraits onto buildings and the doors of their homes – mixing indigenous and new techniques – giving them the voice and dignity they have been denied.

Vielfalt ist gut für die Weltgemeinschaft und das soll im Vordergrund stehen – so hatte Alexandre wieder in unverkennbarer Presslufthammer-Manier, Gesichter der 90 umgesiedelten Menschen an die Hauswände und Türen gezaubert. Klasse Aktion, wie immer grandios umgesetzt. Nowness hat dazu eine kleine, sehenswerte Mini-Doku von knappen 6 Minuten angefertigt. Natürlich auch die altbekannte Art wie Vhils durch Destruktion neue Ansichten bzw. Portraits erschafft.

I believe that art has the power to bring these issues to the fore and perhaps create change, as both the government and the media seem to ignore their plight,” says Farto, who recently created the hypnotic music video for U2’s “Raised by Wolves.” “Indigenous communities around the world are struggling to maintain their local heritage and keep customs alive in face of this overwhelming model of development that is leaving them behind.

Vorschaubild
Vhils : Incision - The street artist artist's ode to Brazil's forgotten community, the Guaraní
Seite 5 von 44«...34567...10...»