Currently viewing the tag: "Musik"

The Strut” hat sich vier Jahrzehnte hat sich lang die Veränderungen der Musikwirtschaft angesehen und in einer sehenswerten Grafik zusammengefasst. Die animierte Grafik zeigt auf simple Art, wie sich der Verkauf verschiedener Tonträger und Medien rasant verändert hat. Von einer Welt, die auf Schallplatten setzt geht es über die Ära der Musikkassetten bis zur CD. Der letzte rasante Sprung findet dann am Ende statt, wo neue Distributionskanälen eröffnet werden und der CD ein Ende gesetzt wird…

Wie sich die Musikindustrie verändert

Wunderschönes Video wie ich finde, mit einem schön schwarzgehaltenen Trickfilm von Fleet Foxes. Der Sound ist zwar nicht ganz meiner, die Bilder entschädigen aber alles…



Strassenmusiker Xavi Lozano verbindet Streetart mit Musik. Seine Querflöte bastelte sich der Mann aus einem handelsüblichen Sperrzaun. Das Ding funktioniert nicht nur irgendwie sondern bombenmässig…



Vor einigen Tagen ist Psy’s neuester Gassenhauer erschienen, mit dem Titel “Gentleman”. Wie zu erwarten war, klingt der Song fast wie und auch das neue Video erinnert stark an “Gangnam Style”! Wenn man sich die Videos genau anschaut, Szenen slomotiert, die debile Partymucke durch schräge und dissonante Klangwelten ersetzt, dann erkennt man schnell, dass der Teufel bei diesem südkoreanischen Exportschlager seine Finger im Spiel hat. Der folgende Trailer ist demnach nicht eine Verulkung des “ambitionierten Musikers”, nein, es ist eine schonungslose Offenlegung, dass Damien’s Bruder längst unter uns weilt…

Perfekter zum heutigen Tage und irgendwie erinnert mich das an so manches durchlittene Konzert…



Accuser - DiabolicBereits seit dem Jahre 1986 prügeln sich die Thrasher von Accu§er durch die Welt des Metals und bei der neusten Veröffentlichung “Diabolic” handelt es sich deshalb auch schon um den neunten Langspieler der Band. Accu§er haben noch nie dermassen rasend vor Wut geklungen, da blendet die gleissende Glut des rasenden Zorns und die Siegener hauen voll drauf, ohne mit der Wimper zu Zucken. Accu§er haben sich zum Glück in keinster Weise vom New-Wave-Trend aus Übersee anstecken lassen, thrashen in alter Manier los und wer die neueren Veröffentlichungen wie “Agitation” oder “Dependent Domination” bereits mochte, wird garantiert auch am neusten Album seine Freude haben. Das aktuelle Werk schafft es qualitativ an die besten Accu§er-Alben anzuschliessen und übertrifft diese sogar in weiten Teilen.

Accu§er gründeten sich im Jahr 1986 in Siegen und fanden mit ihrem Sound zwischen Bay Area Thrash Metal und dem Sound deutscher Vertreter wie “Kreator” oder “Destruction” ihre ganz eigene musikalische Nische. Eine der ersten deutschen Thrash Metal-Bands konnte aber anders als Grössen wie Kreator, Sodom und Destruction nur szenenintern auf sich aufmerksam machen, internationaler Erfolg blieb der Band versagt, während innerhalb Deutschlands einige Erfolge erzielt werden konnten. Nach einigen Besetzungswechseln kommt es 1996 aufgrund mangelnden kommerziellen Erfolgs sowie musikalischer Differenzen zum Split der Band, welche aber im Jahre 2008 mit voller Power sich ihr Plätzchen in der Thrash Metal Szene zurück erobern. Im Mai 2010 gibt es dann mit “Agitation” wieder neues Material mit grossartigen klassischen Trash Riffs, melodischen Leads und virtuosen Soli. Mit Produzent Martin Buchwalter (Destruction, Suidakra) zusammen entsteht das Album “Dependent Domination” und nun legen Accu§er nach und so erscheint am 12. April ihr neues Album “Diabolic”. Darauf zeigen sich Accu§er von ihrer besten Seite, Bullit Belt Thrash at Neck breaking speed und dies mit einer ganz eigenen Note.

Auf “Diabolic” gibts zehn Tracks mitten in die Thrashfresse, voll auf die Zwölf sozusagen. Nach einem progressiv gezupften Intro fliegen die Finger von Herrn Schmidt punkig wie eh und je über das Griffbrett seiner Gitarre. Schon während der ersten Songs wird klar, dass es vor dieser Dampfwalze kein Entkommen geben wird. Der Titeltrack “Diabolic” ist mit einem schönen Groove unterlegt, ballert immer wieder frech davon, baut einige sanfte Verzögerungen ein und neben dem angepissten Gesang, der auch mal mit ein bisschen Hall ausfadet, sind es gerade die immer wie irr flitzenden Soli, die herrlich passende Akzente setzen und den Songs einen hohen Wiedererkennungswert verpassen. Bei allem Thrash muss der Fan aber nicht auf ein wenig Abwechslung verzichten, die überraschend ausgefeilten Tempiwechsel überzeugen genauso wie die tiefen Shouts, welche die Blastbeats des Schlagzeugs ergänzen. Auch bei den Vocals gibt es nichts zu meckern, im Gegenteil, da kommen durchaus auch das eine oder andere Mal Erinnerungen an den grossen Chuck Billy hoch.

Accuser

Solos, instrumentale Ausklänge und Überleitungen sowie ein paar bunte Zwischentöne wie das Horrorschrillen in “Deification” sind die Augen des Sturms, in denen man kurz verschnaufen kann, bevor erneut die Hölle losbricht und die komplette Last der Welt über einem zusammenbricht. In “Cannibal Insanity” konkurrieren akustische und elektrische Gitarre für einige Sequenzen und lässt mit “Deification” schon fast leichte Core-Einschläge hören. “Dethroned” schiebt sich durch den fast schon melodischen Ansatz der Leadgitarre in den Vordergrund und es ist bemerkenswert, wie präzise und zielsicher die komplette Band dabei wirkt. Dabei gibt es nicht permanent nur auf die Zwölf, sondern Songs wie das Titelstück, “Apocalyptic Decay”, “Beyond The Blackness” oder “Save Your Legends” begeistern durch melodische, originelle Riffs, rhythmische Schlenker und fast durchgehend einprägsame Refrains. Selbst beim Longtrack “World Wide Violence” kommt keinerlei Langeweile auf.

Zu keiner Zeit entsteht beim Hören auch nur der Anflug der Idee, dass die Zügel für eine Sekunde aus Händen gleiten könnten. Auch wenn die Songs in aller Regel mit überlanger Spielzeit daherkommen, so sind Worte wie Langeweile oder totgedudelt absolut fehl am Platze. Accu§er nutzen ihre Chance und legen mit “Diabolic” ein unerwartet starkes Album nach, was nach “Dependent Domination” ganz sicher nicht erwartet werden konnte. Klangen auf “Dependent Domination” vor allem gegen Ende der Spielzeit einige Songs etwas gleichförmig, hält man auf “Diabolic” den Spannungsbogen aufrecht. Zudem lassen sich die Bay-Area-Einflüsse der Band zwar noch heraushören, aber Accu§er klingen mittlerweile mehr nach sich selbst als je zuvor. Besondere Erwähnung sollen an dieser Stelle noch die wirklich genialen Gitarren-Soli finden, welche stets einen echten Höhepunkt des jeweiligen Songs darstellen und sowohl technisch beeindrucken als auch mit feinen Melodien glänzen.

Auf Nummer sicher gehen Accuser nicht, denn die Songs knacken allesamt die Fünf-Minuten-Marke, zehn Songs in mehr als sechzig Minuten purer Thrash-Power. Obwohl man mehr als eine Stunde weichgeklopft wird, liegt der erfahrene Stahlschädel am Ende nicht in Trümmern, sondern grinst selig. Was die Texte angeht, gehörten Accu§er schon immer zu den angenehm kritischen Geistern und da macht auch dieses Album keine Ausnahme. Anstatt komplexe Experimente zu wagen, wird eine geschlagene Stunde lang geholzt, bis sich der Wald ins Nirvana verabschiedet hat. Tiefe Gitarren und hohe Soli, eingängige Midtempo-Hymnen und unberechenbare Blastbeats, Hardcorepunk Attitüde und Metalsound – dieses Album setzt sich zwischen die Stühle und ist auch noch stolz darauf. Und das völlig zurecht, denn ich würde nicht darauf wetten, dass in diesem Jahr noch ein Thrashalbum derart schnaubend und tobend die Gehörgänge durchputzen wird. Also Freunde, Sense weg und ab auf den Mähdrescher, denn mit “Diabolic” habe ich aktuell ein Lieblingsalbum und halte es für einen heissen Anwärter auf den Titel “Thrash-Album des Jahres”. Unbedingt kaufen!

  1. Apocalyptic Decay
  2. Diabolic
  3. Cannibal Insanity
  4. Deification
  5. Dethroned
  6. Beyond the Blackness
  7. Save your Legend
  8. Immortal Aggression
  9. Remains of Chaos
  10. World Wide Violence

Terminal Prospect - Redefine ExistenceAm 5.April haben die schwedischen Thrasher von Terminal Prospect ihr zweites Album “Redefine Existence” über Gravity Entertainment veröffentlicht. Die Band bezeichnet ihre Musik ganz bescheiden als “Superior Swedish Thrash” und sind stolz ihr neustes Werk auf den Markt zu bringen: Das Album beschäftigt sich mit Themen die Terminal Prospect selbst ein Anliegen sind und die Musiker persönlich beschäftigt.

Terminal Prospect wurde im Jahre 2005 von Kristian Norelius und Jussi Niiranen gegründet mit der Idee den klassischen Thrash Metal mit Melodic Death Metal zu kombinieren. Die Idee nimmt aber erst allmählich Gestalt an, als Ex- DOGMA Drummer und Produzent Sebastian Rojas im Jahr 2006 ein Teil der Band wird. Mit dem Debüt “Absence of Light” bewiesen die vier Jungs dass durchaus musikalische Kompetenz für einen “Durchmarsch” vorhanden ist. Wuchtig und Brachial verarbeiten Terminal Prospect in ihrer Musik und in ihren Texten das Versagen der Menschheit und die Auswirkungen des jahrhundertelangen Raubbaus an der Umwelt und der Menschen untereinander.

Dabei scheinen Terminal Prospect auch eine durchaus “lernwillige” Truppe zu sein und zudem eine, die sich trotz ihrer selbsternannten stilistischen Zuordnung keinerlei Limits auferlegt. Die Band erweist sich auf auf dem neusten Album nämlich vielschichtiger und kann nicht nur reichlich Thrash verschiedener Herkunft und Generationen (von “Forbidden” über “Trivium” bis hin zu “Nevermore”) sowie Melodic Death Metal (von “At the Gates” über die frühen “In Flames”) anbieten, sondern auch reichlich eingängige Passagen und Harmonien der Maiden-Schule. Diese setzen einen Kontrast, nicht nur bei den Heftigkeit des Materials, sondern auch zu den teilweise recht harschen, komplexen Parts, welche dadurch noch besser zur Geltung kommen, zumal die Herren es wirklich gut verstehen, ihre Kompositionen eingängig zu gestalten. Heavy, Melodic Thrash Metal-Riffing kombiniert mit klassischen Rhythmen und Harmonien. Folgendes Statement zu “Redefine Existence” der Band selbst:

This album is the soundtrack of the different states of mind: anger, hate, frustration, power and strength.The thoughts of this album are simple and directly to the point: It’s just the band playing. We developed our sources of inspiration as we as a band considered the power of life. The lyrics are written in different situations of our lives. “Redefine Existence” means that when you ask yourself to retry everything, clean up yourself from the frustrations – then in the end you are much stronger than before.

Terminal Prospect

Viele Songs pflügen sich schon nach kurzer Anlaufzeit einen direkten Weg ins Gedächtnis. Als etwas gewöhnungsbedürftig erweist sich allerdings das Organ von Kristian Norelius, dessen Stimme zwar ordentlich Aggression zu vermitteln weiss und in manchen Passagen passend böswillig rüberkommt, auf Dauer allerdings eher den Eindruck hinterlässt, er müsste gegen die Urgewalt seiner Kollegen ankämpfen. Freilich passt die Stimme vor allem im eher geradlinig dargebotenen Thrash- Bereich zum gnadenlos drückenden Instrumental-Vortrag, auf lange Sicht gesehen aber stellt sich auf Grund der Stimmlage und des Krakelns aber doch eine gewisse Sättigung ein, da hilft auch der starke Hall auf dem hohen und immer gleichen Krächzgesang nicht.

Leider kommt “Redefine Existence” komplett ohne jeden Hit daher und sofern man sich mit dem Gesang anfreunden kann, der nun wirklich kein Highlight geworden ist und nach verstärktem Genuss doch sehr an den Nerven sägt, ist das Ablum ein solides aber höhepunktarmes und damit eher belangloses Werk, das aufgrund des Gesangs starke Nerven erfordert und dafür einen Punktabzug kassiert.

  1. The Exodus
  2. Chains Of Guilt
  3. The Edge Of Confusion
  4. A Memory To Keep
  5. Price Of The Age
  6. Unfortunately Not
  7. Resurrection
  8. Unleash The Fury
  9. Aggressive Obsession
  10. Redefine Existence
  11. Liquid Mind

Den Beat von Netskys “Memory Lane” auf dem Punching Bag im Rhythmus zu boxen gehört aller Wahrscheinlichkeit nach zu einer der schwereren Übungen. Redditor Aboynamedsanti zeigt uns wie das geht und spätestens nach einer halben Minute glaubt man nicht, was man da sieht…



Beim französischen “Supertalent” bekamen Jury und Zuschauer ganz schön grosse Augen und Ohren, als das Mädchen mit Namen Rachel Aspe zu grunzen anfing. Aspe wurde durch ihren Auftritt bei “La France a un incroyable talent”, dem französischen Pendant zum “Supertalent”, dank dem Web schnell international bekannt, nun steht sie mit einer richtigen Band in den Startlöchern: Das Casting-Sternchen ist die neue Sängerin der französischen Metaller Eths, deren bisherige Sängerin Candice Clot die Band im Oktober 2012 verlassen hatte. Erste Hörproben lassen leider noch auf sich warten und bis wir die neuen Eths zu hören kriegen, hier der Death Metal-Auftritt von Rachel bei der französischen Casting-Show und dieser klingt durchaus überzeugend!



Auf den Spuren von Edgar Allan Poe befindet sich “The Raven that Refused to Sing” von Steven Wilson, welcher damit sein gleichnamiges Album promotet und es ist schwer zu sagen, ob die Animation die Musik beflügelt oder umgekehrt, aber feststeht, dass das folgendes Musikvideo eine faszinierende Stimmung, mit einer grossen Portion Melancholie, erzeugt und Edgar Allan Poes Geist ist allgegenwärtig. Im Clip wurden verschiedenste Stile und Techniken verwendet, wie Legetrick, Stop-Motion, handgezeichnete Animationen und selbst echte Fototexturen sind zu erkennen. Inszeniert wurde das Video von Jess Cope und Simon Cartwright.



Da baut man nichtsahnend in Minecraft sein Haus auf oder buddelt unter der Erde nach Edelsteinen und von irgendwoher kommt einer dieser grünen Unruhestifter und jagt alles in die Luft. Und warum? Das weiss man nicht, aber ein wenig Licht ins Dunkel bringt der Song von GameStain, welcher sich mit der Motivation von Creepern beschäftigt.



Ziemlich schockiernd, wenn man den Film von Hiroshi Sato und Videographer Daihei Shibita für einen Track von Yaporigami zum ersten Mal sieht. Aber auch beeindruckend.



  • Newsletter abonnieren

    Möchtest Du gerne auf aktuellstem Stand sein in der Gruft? Dann bereichere das nachfolgende Feld mit Deiner E-Mail Adresse und abonniere unseren Newsletter. Bei uns ist Deine E-Mail Adresse 100% sicher und wird garantiert nicht an Dritte weitergegeben.

  • Dravens Shop from the Crypt

    Dravens Shop from the Crypt
  • The Cryptkeeper quoted

    “Yes, I'm sick, officer. Sick from the disease eating away at me inside. Sick of people who don't appreciate their blessings. Sick of those who scoff at the suffering of others. I'm sick of it all!”

     John Kramer/Jigsaw
  • Dravens Tumblr from the Crypt

    Bewiesen? Kiffen ist gesund!: Wer kifft verringert Diabetes-Risiko - Magazin auf virtualnightsVirusinfektion : Tollwütige Fledermaus beißt Mann ins Gesicht - DIE WELTNach Überfall in Bern: Bankräuber Enzo G.* in Thailand verhaftet – Blick
  • The best blog in the world

  • The Crypt Buttons

    Blogparade Blog Top Liste - by TopBlogs.de Entertainment