Blutiges Chaos in russischem Zirkus als Musikvideo

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Die russische Band „Leningrad“ macht Folk-Rock und das ist nicht wirklich mein Ding, wenn es dazu nicht noch dieses phänomenal gut gemachte Video dazu gäbe, das vom Regisseur von Hardcore Henry stammt und demnächst vermutlich quer durchs Internet gereicht wird. Verspultes Musikvideo und ganz schön was los da…

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Ленинград — Кольщик

Heavy Metal ohne Verzerrung tönt wie Surf Rock aus der Hölle

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Freunde, habt ihr euch schon gefragt, was Heavy Metal zu einem einzigartigen Genre im Rock macht? Ist es das finstere Image, die harten Drums, der intensive Gesang und oder die verzerrten Gitarren? Was passiert im wesentlichen, wenn man eine oder mehrere dieser Komponenten weglässt? Der Paranormal Guitar Channel zeigt uns, wie die Musik klingt, wenn man die Distortion, die Gitarren-Verzerrer, weglässt. Dies anhand von Beispielen bekannter Bands wie Slayer, Pantera, Death, Cannibal Corpse, Megadeth und Metallica – und Freunde, lasst euch eines gesagt sein, ohne den Gitarren-Effekt klingt die Sache nicht halb so gut…

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Top Famous Metal Riffs without Distortion #1 a.k.a. Surf Music From Hell

Das Essstäbchen-Piano

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Aus Teilen alter Instrumente und einigen Essstäbchen hat sich Sami Elu ein Piano gebaut und das klingt überraschend gut…

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What Does a Chopstick Piano Sound Like? 🎹
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割り箸ピアニスト、サミエル/Sami Elu plays「Chopstick Piano」

Mit Quadrocoptern das James Bond Theme spielen

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Eine Band aus Quadrocopter spielt das James Bond Theme…

Flying robot quadrotors perform the James Bond Theme by playing various instruments including the keyboard, drums and maracas, a cymbal, and the debut of an adapted guitar built from a couch frame. The quadrotors play this „couch guitar“ by flying over guitar strings stretched across a couch frame; plucking the strings with a stiff wire attached to the base of the quadrotor. A special microphone attached to the frame records the notes made by the „couch guitar“.

These flying quadrotors are completely autonomous, meaning humans are not controlling them; rather they are controlled by a computer programed with instructions to play the instruments.

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Robot Quadrotors Perform James Bond Theme

Album Review: Sunterra – Reborn

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Sunterra“ wagen mit ihrer Wiedergeburt etwas Neues und wenn Gitarren schwere Riffs anstimmen, quietschen dazu die Synths und Growls werden mit hüpfenden Beats untermalt. Die österreichische Gothic Metal Band macht Musik im Zeichen der altägyptischen Göttin Isis und kombiniert Metal mit Scratching und mixt dazu eine ordentliche Prise Industrial und Dubstep (!) in die Kompositionen. Ja Freunde, richtig gelesen! Klingt komisch, aber genau dies macht die sechs Lieder auf „Reborn“ abwechslungsreich. Die Band definiert für sich die Richtung und mischt die Zutaten neu, um erstaunlich mitreissende Tracks zu präsentieren.

Mit „Reborn“ endet eine zwölfjährige Durststrecke, damals erschien mit „Graceful Tunes“ das letzte Album der bereits 1994 gegründeten Gothic Metaller. Danach herrschte Ruhe, die österreichische Band lag ganze neun Jahre lang auf Eis und wurde 2015 mit neuem Line-Up und musikalischen Kurswechsel reaktiviert. Mit deutlich experimentelleren Klängen könnte der Titel der EP „Reborn“ passender nicht sein. Irgendwie erinnern mich die Wiener an „Crematory“, auch wenn „Sunterra“ nicht auf Clear- und Grwol-Gesänge männlicher Vertreter baut und sich hier Libuscha „Lilly“ Hruska und Karl „Carlos“ Heinz Krug duellieren. Auch Assoziationen zu „Lacuna Coil“ und „Theater of Tragedy“ sind zu erkennen, doch muss man klar erwähnen, dass die Wiener Band nicht wie ein Abbild dieser Bands klingt, sondern die Eigenständigkeit im Vordergrund steht. „Reborn“ markiert die Auferstehung der Metalformation und stellt ein frisches, neues Opus dar, das zu 100% „Sunterra“ ist, aber eine musikalische Weiterentwicklung der Band markiert, ohne dabei das eigene Erbe mit Füssen zu treten. „Sunterra“ kreieren ihren ganz eigenen, unverkennbaren Sound und zeigen damit alten und neuen Fans, das sie in neuer Frische auferstanden sind.

Vergleicht man „Graceful Tunes“ mit „Reborn“ erkennt man kaum Gemeinsamkeiten. Lediglich die Vocals erinnern an einstige Taten. Noch immer dominieren kraftvolle Growls, die Hand in Hand mit weiblichem Klargesang gehen und sich hier und da zu harschen Screams verzerren. Hier und da werden auf „Reborn“ noch interessante Spoken Word-Passagen und andere Spielchen in den experimentellen Sound irgendwo zwischen Progressive Metal und Hardstyle/Dubstep gegeben. Vertrackte Riffs und wechselhafte Songstrukturen spielen mit Groove-Anleihen und hier und da wird etwas Death Metal eingestreut. Garniert wird das Ganze mit ordentlich Electro, dass mal in Hip Hop Beats, dann wieder in herbe Industrial-Gefilde stösst, nur um im nächsten Song eine fette Hardstyle-Breitseite abzuliefern, es jedoch erstaunlicher Weise schafft, die Fülle an Abwechslung mit Metal abzuschmecken und das Ganze gut klingen zu lassen. Wenn man solche Experimente nicht gewohnt ist, muss man vielleicht etwas Anlauf nehmen und sich die EP ein oder zweimal mehr anhören. Danach erwischt man sich jedoch recht schnell dabei die Beats zu feiern und die Refrains mitzusingen.

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Sunterra - Reborn - 01 Reign Surpreme

Mit dem Opener „Reign Supreme“ versucht man noch die Brücke in die Vergangenheit zu schlagen. Es gibt heroisch stampfenden Gothic Metal mit Drum-Gewitter, sägenden Gitarren, tiefkehligem männlichem Growlen und bezauberndem weiblichem Gesang um die Ohren. Im fortschreitenden Verlauf der Platte entfernt man sich aber komplett aus der Gothicecke und auch der Metal erhält eine zunehmend untergeordnete Rolle. Dafür wendet man sich immer mehr dem Electro zu, dass wird wohl der im Promosheet genannte Begriff Metalstep (!) sein. Der zweite Song ist vollkommen anders ausgefallen, nach einem experimentellen Anfang folgt eine dunkle Melodie. Dramatisch wird „Shadow In The Dark“ eingeleitet, bis sich interessante Klangkonstrukte dazu gesellen, die in ein trauriges Klavier-Spiel übergehen. Dunkeldüstere Traurigkeit die von Lillys Gesang getragen wird. „Lord Of Lies“ geht richtig ab und ist elektronisch verzerrter Gothic Metal mit treibender Melodie. Richtig brachial wird es bei „This Is W.A.R.“. Gesteigerte Geschwindigkeit, derber Gothic Metal, Drum-Salven, gefühlvoll traurige Klavier-Passagen und ein Schuss Electro. Der Song ist wesentlich experimenteller und hat viele Anleihen an Crossover-Soundscapes und Progressive Metal. In „Ministry Of Thoughts“ treffen Gothic Metal, düsterer Electro und wabernde Dubstep-Elemente aufeinander. Klingt merkwürdig beim lesen, hört sich aber gut an und passt prima zum Track. „Shut up“ hingegen kommt dunkel und skurril aus den Boxen. Das Ganze bietet aggressive Death Metal-Bestandteile, Riffing im klassischen Industrialsound und Melodielinien wie im Gothic Metal. Mit den Scratches zusammen ist es eine eigenartige, eigenwillige und so bisher ungehörte Variante metallischer Musik. Dazu kommen eine deutlich experimentelle Schlagseite und viele Sounds, die man aus dem Prog Metal kennt.

Insgesamt sind die Songs voller musikalischer Kontraste und die Musik von „Sunterra“ strotzt nur so vor Abwechslung, was die Tracks aber auch stellenweise etwas „unruhig“ wirken lässt. Ich vermisse ein wenig den „roten Faden“ in dieser EP, doch wer es laut, grummelig und abwechslungsreich mag, wird mit diesem Album gut bedient sein. Technisch gibt es nicht viel zu mosern und auch Ideen hat die Formation. Die Electro Vibes muss man mögen, passen trotz des veranschlagten Sounds wie die Faust aufs Auge. Das Grundgerüst von „Sunterra“ tut dem natürlich keinen Abbruch, man bekommt abwechslungsreiche, leicht zugängliche und einprägsame Gothic-Rock/Metal-Songs mit einer Vielzahl von Untertönen geboten. „Sunterra“ schaffen es, aus vorgeschriebenen Genre-Korsetts auszubrechen und erschaffen etwas ganz eigenes. Extrem abwechslungsreich, sehr wandelbar, dennoch absolut authentisch. Im Zentrum steht der Duett-Gesang von Lilly und Carlos getreu dem Motto: Die Schöne und das Biest. Der coolste Song auf der Scheibe ist ausgerechnet der am meisten elektronische: „Shut Up!!!“ wird mehr oder weniger im Duett und mit gewissem Hörspielcharakter vorgetragen. Eine interessante Idee, die auch gut umgesetzt wurde und den Silberling deutlich aufwertet. Insgesamt kommt die EP gut in die Gehörgänge und macht auf längere Sicht Laune. Da kann man nur hoffen, dass die Wiener fortan sich nicht noch einmal zwölf Jahre Zeit lassen bis zum nächsten Release. „Reborn“ ist von Anfang bis Ende spannend und gleichzeitig erfrischend anders. Welcome back!

Tracklist:

  1. Reign Supreme
  2. Shadow in the Dark
  3. Lord of Lies
  4. This is W.A.R.
  5. Ministry of Thoughts
  6. Shut Up!!!
Album Review: Sunterra - Reborn
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Originalität9.5
Tempo8
Musikalische Fähigkeiten9
Gesang8
Songtexte8
Substanz9
Produktion9.4
Langlebigkeit8.4
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