DBD: Deceiver Of The Gods – Amon Amarth
Die Könige des Viking-Metal Amon Amarth melden sich mit ihrem neunten Studioalbum “Deceiver Of The Gods” zurück und den Titeltrack könnt ihr euch hier anhören und auch gleich herunterladen. Für die Produktion wurde diesmal der britische Star-Produzent Andy Sneap verpflichtet, nachdem die letzten drei Alben unter der Leitung von Jens Bogren gemacht wurden. Das Artwork erklärt die Band wie folgt:
Das Cover greift den letzten Kampf zwischen den Göttern und Loki auf. Loki erreicht das Feld von Vigrid mitsamt seiner Armee der Toten und schlägt die Schlacht zum Ende der Welt, wie sie aus der Ragnarök-Sage bekannt ist.
Album Review: Accuser – Diabolic
Bereits seit dem Jahre 1986 prügeln sich die Thrasher von Accu§er durch die Welt des Metals und bei der neusten Veröffentlichung “Diabolic” handelt es sich deshalb auch schon um den neunten Langspieler der Band. Accu§er haben noch nie dermassen rasend vor Wut geklungen, da blendet die gleissende Glut des rasenden Zorns und die Siegener hauen voll drauf, ohne mit der Wimper zu Zucken. Accu§er haben sich zum Glück in keinster Weise vom New-Wave-Trend aus Übersee anstecken lassen, thrashen in alter Manier los und wer die neueren Veröffentlichungen wie “Agitation” oder “Dependent Domination” bereits mochte, wird garantiert auch am neusten Album seine Freude haben. Das aktuelle Werk schafft es qualitativ an die besten Accu§er-Alben anzuschliessen und übertrifft diese sogar in weiten Teilen.
Accu§er gründeten sich im Jahr 1986 in Siegen und fanden mit ihrem Sound zwischen Bay Area Thrash Metal und dem Sound deutscher Vertreter wie “Kreator” oder “Destruction” ihre ganz eigene musikalische Nische. Eine der ersten deutschen Thrash Metal-Bands konnte aber anders als Grössen wie Kreator, Sodom und Destruction nur szenenintern auf sich aufmerksam machen, internationaler Erfolg blieb der Band versagt, während innerhalb Deutschlands einige Erfolge erzielt werden konnten. Nach einigen Besetzungswechseln kommt es 1996 aufgrund mangelnden kommerziellen Erfolgs sowie musikalischer Differenzen zum Split der Band, welche aber im Jahre 2008 mit voller Power sich ihr Plätzchen in der Thrash Metal Szene zurück erobern. Im Mai 2010 gibt es dann mit “Agitation” wieder neues Material mit grossartigen klassischen Trash Riffs, melodischen Leads und virtuosen Soli. Mit Produzent Martin Buchwalter (Destruction, Suidakra) zusammen entsteht das Album “Dependent Domination” und nun legen Accu§er nach und so erscheint am 12. April ihr neues Album “Diabolic”. Darauf zeigen sich Accu§er von ihrer besten Seite, Bullit Belt Thrash at Neck breaking speed und dies mit einer ganz eigenen Note.
Auf “Diabolic” gibts zehn Tracks mitten in die Thrashfresse, voll auf die Zwölf sozusagen. Nach einem progressiv gezupften Intro fliegen die Finger von Herrn Schmidt punkig wie eh und je über das Griffbrett seiner Gitarre. Schon während der ersten Songs wird klar, dass es vor dieser Dampfwalze kein Entkommen geben wird. Der Titeltrack “Diabolic” ist mit einem schönen Groove unterlegt, ballert immer wieder frech davon, baut einige sanfte Verzögerungen ein und neben dem angepissten Gesang, der auch mal mit ein bisschen Hall ausfadet, sind es gerade die immer wie irr flitzenden Soli, die herrlich passende Akzente setzen und den Songs einen hohen Wiedererkennungswert verpassen. Bei allem Thrash muss der Fan aber nicht auf ein wenig Abwechslung verzichten, die überraschend ausgefeilten Tempiwechsel überzeugen genauso wie die tiefen Shouts, welche die Blastbeats des Schlagzeugs ergänzen. Auch bei den Vocals gibt es nichts zu meckern, im Gegenteil, da kommen durchaus auch das eine oder andere Mal Erinnerungen an den grossen Chuck Billy hoch.
Solos, instrumentale Ausklänge und Überleitungen sowie ein paar bunte Zwischentöne wie das Horrorschrillen in “Deification” sind die Augen des Sturms, in denen man kurz verschnaufen kann, bevor erneut die Hölle losbricht und die komplette Last der Welt über einem zusammenbricht. In “Cannibal Insanity” konkurrieren akustische und elektrische Gitarre für einige Sequenzen und lässt mit “Deification” schon fast leichte Core-Einschläge hören. “Dethroned” schiebt sich durch den fast schon melodischen Ansatz der Leadgitarre in den Vordergrund und es ist bemerkenswert, wie präzise und zielsicher die komplette Band dabei wirkt. Dabei gibt es nicht permanent nur auf die Zwölf, sondern Songs wie das Titelstück, “Apocalyptic Decay”, “Beyond The Blackness” oder “Save Your Legends” begeistern durch melodische, originelle Riffs, rhythmische Schlenker und fast durchgehend einprägsame Refrains. Selbst beim Longtrack “World Wide Violence” kommt keinerlei Langeweile auf.
Zu keiner Zeit entsteht beim Hören auch nur der Anflug der Idee, dass die Zügel für eine Sekunde aus Händen gleiten könnten. Auch wenn die Songs in aller Regel mit überlanger Spielzeit daherkommen, so sind Worte wie Langeweile oder totgedudelt absolut fehl am Platze. Accu§er nutzen ihre Chance und legen mit “Diabolic” ein unerwartet starkes Album nach, was nach “Dependent Domination” ganz sicher nicht erwartet werden konnte. Klangen auf “Dependent Domination” vor allem gegen Ende der Spielzeit einige Songs etwas gleichförmig, hält man auf “Diabolic” den Spannungsbogen aufrecht. Zudem lassen sich die Bay-Area-Einflüsse der Band zwar noch heraushören, aber Accu§er klingen mittlerweile mehr nach sich selbst als je zuvor. Besondere Erwähnung sollen an dieser Stelle noch die wirklich genialen Gitarren-Soli finden, welche stets einen echten Höhepunkt des jeweiligen Songs darstellen und sowohl technisch beeindrucken als auch mit feinen Melodien glänzen.
Auf Nummer sicher gehen Accuser nicht, denn die Songs knacken allesamt die Fünf-Minuten-Marke, zehn Songs in mehr als sechzig Minuten purer Thrash-Power. Obwohl man mehr als eine Stunde weichgeklopft wird, liegt der erfahrene Stahlschädel am Ende nicht in Trümmern, sondern grinst selig. Was die Texte angeht, gehörten Accu§er schon immer zu den angenehm kritischen Geistern und da macht auch dieses Album keine Ausnahme. Anstatt komplexe Experimente zu wagen, wird eine geschlagene Stunde lang geholzt, bis sich der Wald ins Nirvana verabschiedet hat. Tiefe Gitarren und hohe Soli, eingängige Midtempo-Hymnen und unberechenbare Blastbeats, Hardcorepunk Attitüde und Metalsound – dieses Album setzt sich zwischen die Stühle und ist auch noch stolz darauf. Und das völlig zurecht, denn ich würde nicht darauf wetten, dass in diesem Jahr noch ein Thrashalbum derart schnaubend und tobend die Gehörgänge durchputzen wird. Also Freunde, Sense weg und ab auf den Mähdrescher, denn mit “Diabolic” habe ich aktuell ein Lieblingsalbum und halte es für einen heissen Anwärter auf den Titel “Thrash-Album des Jahres”. Unbedingt kaufen!
- Apocalyptic Decay
- Diabolic
- Cannibal Insanity
- Deification
- Dethroned
- Beyond the Blackness
- Save your Legend
- Immortal Aggression
- Remains of Chaos
- World Wide Violence
Album Review: Terminal Prospect – Redefine Existence
Am 5.April haben die schwedischen Thrasher von Terminal Prospect ihr zweites Album “Redefine Existence” über Gravity Entertainment veröffentlicht. Die Band bezeichnet ihre Musik ganz bescheiden als “Superior Swedish Thrash” und sind stolz ihr neustes Werk auf den Markt zu bringen: Das Album beschäftigt sich mit Themen die Terminal Prospect selbst ein Anliegen sind und die Musiker persönlich beschäftigt.
Terminal Prospect wurde im Jahre 2005 von Kristian Norelius und Jussi Niiranen gegründet mit der Idee den klassischen Thrash Metal mit Melodic Death Metal zu kombinieren. Die Idee nimmt aber erst allmählich Gestalt an, als Ex- DOGMA Drummer und Produzent Sebastian Rojas im Jahr 2006 ein Teil der Band wird. Mit dem Debüt “Absence of Light” bewiesen die vier Jungs dass durchaus musikalische Kompetenz für einen “Durchmarsch” vorhanden ist. Wuchtig und Brachial verarbeiten Terminal Prospect in ihrer Musik und in ihren Texten das Versagen der Menschheit und die Auswirkungen des jahrhundertelangen Raubbaus an der Umwelt und der Menschen untereinander.
Dabei scheinen Terminal Prospect auch eine durchaus “lernwillige” Truppe zu sein und zudem eine, die sich trotz ihrer selbsternannten stilistischen Zuordnung keinerlei Limits auferlegt. Die Band erweist sich auf auf dem neusten Album nämlich vielschichtiger und kann nicht nur reichlich Thrash verschiedener Herkunft und Generationen (von “Forbidden” über “Trivium” bis hin zu “Nevermore”) sowie Melodic Death Metal (von “At the Gates” über die frühen “In Flames”) anbieten, sondern auch reichlich eingängige Passagen und Harmonien der Maiden-Schule. Diese setzen einen Kontrast, nicht nur bei den Heftigkeit des Materials, sondern auch zu den teilweise recht harschen, komplexen Parts, welche dadurch noch besser zur Geltung kommen, zumal die Herren es wirklich gut verstehen, ihre Kompositionen eingängig zu gestalten. Heavy, Melodic Thrash Metal-Riffing kombiniert mit klassischen Rhythmen und Harmonien. Folgendes Statement zu “Redefine Existence” der Band selbst:
This album is the soundtrack of the different states of mind: anger, hate, frustration, power and strength.The thoughts of this album are simple and directly to the point: It’s just the band playing. We developed our sources of inspiration as we as a band considered the power of life. The lyrics are written in different situations of our lives. “Redefine Existence” means that when you ask yourself to retry everything, clean up yourself from the frustrations – then in the end you are much stronger than before.
Viele Songs pflügen sich schon nach kurzer Anlaufzeit einen direkten Weg ins Gedächtnis. Als etwas gewöhnungsbedürftig erweist sich allerdings das Organ von Kristian Norelius, dessen Stimme zwar ordentlich Aggression zu vermitteln weiss und in manchen Passagen passend böswillig rüberkommt, auf Dauer allerdings eher den Eindruck hinterlässt, er müsste gegen die Urgewalt seiner Kollegen ankämpfen. Freilich passt die Stimme vor allem im eher geradlinig dargebotenen Thrash- Bereich zum gnadenlos drückenden Instrumental-Vortrag, auf lange Sicht gesehen aber stellt sich auf Grund der Stimmlage und des Krakelns aber doch eine gewisse Sättigung ein, da hilft auch der starke Hall auf dem hohen und immer gleichen Krächzgesang nicht.
Leider kommt “Redefine Existence” komplett ohne jeden Hit daher und sofern man sich mit dem Gesang anfreunden kann, der nun wirklich kein Highlight geworden ist und nach verstärktem Genuss doch sehr an den Nerven sägt, ist das Ablum ein solides aber höhepunktarmes und damit eher belangloses Werk, das aufgrund des Gesangs starke Nerven erfordert und dafür einen Punktabzug kassiert.
- The Exodus
- Chains Of Guilt
- The Edge Of Confusion
- A Memory To Keep
- Price Of The Age
- Unfortunately Not
- Resurrection
- Unleash The Fury
- Aggressive Obsession
- Redefine Existence
- Liquid Mind
DBD: Rob Zombie – Dead City Radio And The New Gods Of Supertown
Heute der brandneue Song von Rob Zombie “Dead City Radio And The New Gods Of Supertown” aus dem kommenden Album “Venomous Rat Regeneration Vendor”. Rob selbst meint dazu:
I think for the first time this new album perfectly merges the old days of White Zombie with the future of what I am doing now . I think fans of both will agree that this is the perfect combo of the two worlds
Und die nachfolgende Auskopplung aus diesem Album klingt absolut vielversprechend und scheint diese Lücke aus White Zombie Tagen zu schliessen. Hell yeah! Da freut man sich doch höllisch auf die kommende Veröffentlichung…
Kids and Metal – Eine Kombination die passt
Meinereiner wurde damals noch mit Kasperl und Heino ruhig gestellt, heute wissen moderne Heranwachsende durchaus Death Metal zu schätzen. Diese beiden hier schwelgen zu Korns “Falling Away From Me” – und der Kleine ist mit dermassen viel Herzblut dabei, der wird mal ein ganz Grosser…
Rachel Aspe: Vom TV-Casting zur Metal-Band
Beim französischen “Supertalent” bekamen Jury und Zuschauer ganz schön grosse Augen und Ohren, als das Mädchen mit Namen Rachel Aspe zu grunzen anfing. Aspe wurde durch ihren Auftritt bei “La France a un incroyable talent”, dem französischen Pendant zum “Supertalent”, dank dem Web schnell international bekannt, nun steht sie mit einer richtigen Band in den Startlöchern: Das Casting-Sternchen ist die neue Sängerin der französischen Metaller Eths, deren bisherige Sängerin Candice Clot die Band im Oktober 2012 verlassen hatte. Erste Hörproben lassen leider noch auf sich warten und bis wir die neuen Eths zu hören kriegen, hier der Death Metal-Auftritt von Rachel bei der französischen Casting-Show und dieser klingt durchaus überzeugend!
Kerry Potter
DBD: Save You From Yourself – Shakra
Freunde, heute gibts im Rahmen des “Death Bell of the Day” für Euch mal wieder Metal aus der Schweiz, mit den Emmentaler Hardrockern Shakra und der Schlangenfrau Nina Burri, welche den Song “” aus dem Album “Powerplay” zum Besten geben. Aktuell sind die Jungs übrigens gerade auf Tour, mit folgenden Daten:
28.03. CH – Pratteln, Z7
29.03. CH – Luzern, Schüür
12.04. DE – Morlenbach-Weiher, Music Hall
13.04. DE – Essen, Turock
14.04. DE – Obermarchtal, Kreuz
19.04. CH – Zürich, Komplex
26.04. CH – Zug, Chollerhalle
27.04. FR – Mulhouse, Festival Noumatrouff
24.05. CH – Vilters (Sargans), Rockfestival
DBD: Atomic Playboys – Steve Stevens
Heute im Rahmen des “Death Bell of the Day” etwas älteres aus den 80ern, hier der als Billy Idol Gitarrist bekannt gewordene Steve Stevens mit “Atomic Playboys”.
Where the big boys meet on the Vegas Strip, yeah
With the SDI as the gun in his hip
There’s a gleam in his eye as he shakes her hand and he leaves you
Then his sellin’ plans are to walk away and deceive you, whoaShe’s a shell shocked baby in the cradle of time
Were just a walk soft army on a human land mine
I’ve walked a million miles far beyond the stars of your future
I’ve walked a million miles far beyond the hope of your futureSo ivory tower man
Was it part of your plan
Turn this city to sand
With a one way ticket to the promise landAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You built this body
But can’t take away my soul, noAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You stole the sky
And dared to watch the world explode, RomeoSo its one wrong move and two worlds collide
With this touch and go game of suicide
I’m a atom brained man with a heart of gold
And I’ll heat you up when your body gets coldSo ivory tower man
Was it part of your plan
Turn this city to sand
With a one way ticket to the promise landAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You built this body
But can’t take away my soul, noAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You stole the sky
And dared to watch the world explode, RomeoAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You built this body
But can’t take away my soul, noAtomic Playboys
We are Radiation Romeos
You stole the sky
And dared to watch the world explode
Romeo
Touch and go
Romeo
Romeo
Rock und Metal Infusion
Alice and Jason
Come to the Dark Side
DBD: Unscarred – Ektomorf
Heute wieder mal etwas bodenständige Kost, Ekotmorf mit “Unscarred” aus ihrem letztjährigen Album “Black Flag”…
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DRC – Dravens Radio from the Crypt

When there’s no more room in hell, the dead will dance on earth! Natürlich immer noch ein Stückchen lauter und besser! Freunde, die Gruft präsentiert: “Dravens Radio from the Crypt“! Hier wird euch ein handverlesenes Musikprogramm geboten, welches von Draven für Euch zusammengestellt wurde. Von Punk bis Rock, von Folk Metal bis Thrash Metal, für jeden finsteren Musikgeschmack das Richtige. Du kannst unser Radio in einem Popup öffnen und oder gleich folgend direkt reinhören!
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