Viajando” aus North Carolina spielen auf ihrer EP “Counting Days” eine Mischung aus Doom- und Stoner-Metal mit einem Hauch von Sludge und Punk. Fans dieser Musikrichtungen sollten sich unbedingt diese Band anhören, denn der Genre Mix wird zum eigenen Stoff, mit viel Melodie, schön Retro und professionell präsentiert, überzeugt die EP vom ersten Ton an.

Viajando - Counting Days

Das Stoner-Trio spielt punkaffinen Riff-Rock mit viel Power und einer zerstörerische Kraft. Monotonie und Schwermüdigkeit, Energie und Dynamik entfesseln eine Kraft, die sich aufheizt und mit einem regelrechten Gewitter entlädt, mal gehetzt, mal schwer bleiern und mystisch. Schön kraftvoller Sound mit klarem Gesang und jeder Menge traditioneller Doom Metal Elementen. Manchmal nutzen die Vocals aggressive Sludge Shouts und während der Sound weiter auf die Gehörgänge einprügelt, kann man Hardcore-Punk-Elemente hören und bei Soli und Leads kommt bestes Retro- und Stoner-Rock-Feeling auf. Alle Songs halten sich an langsames oder mittleres Tempo und lassen es dennoch ordentlich krachen.

Viajando - Band

Im “Hell’s Pit” türmen sich die Riffs wie ein nahender Sturm bedrohlich auf. Auch wenn sich die wenigen Akkordfolgen wiederholen, reicht die durchgespielte extreme Heavyness für impulsive donnernde Rock-Grooves. Meiner Meinung nach sind Viajando eine vielversprechende Mischung aus Stoner- und Doom-Metal mit einer ordentlichen Prise Punk. Wir empfehlen euch unbedingt in “Hells Pit” und “Sleeper” reinzuhören und bei gefallen, die aus unserer Sicht gelungene EP auf Bandcamp zu kaufen. Get Weird!

Tracklist:

  1. Counting Days
  2. Nothing is Sacred
  3. Hell’s Pit
  4. Rogue
  5. Dead Mask
  6. Sleeper
Viajando - Counting Days
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Originalität8
Tempo7
Musikalische Fähigkeiten9
Gesang8.5
Songtexte8
Substanz8
Produktion7.5
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In der letzten Zeit bekommt man wieder häufiger Oldschool-Thrash-Metal zu hören und so sind auch “Mortal Peril” Vertreter dieses Genres. Mit “Walking On Hellish Trails” veröffentlichten die Kölner vergangenen Monat ihr Debüt-Album. “Mortal Peril” wurden im Jahr 2010 von Schlagzeuger Jonas Linnartz und Bassist/Sänger Jan Radermacher im Industrie-Kaff Wesseling gegründet und machte 2012 mit ihrer EP “Of Black Days And Cruel Alliances” zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Mit ihrem Debütalbum “Walking On Hellish Trails” lassen Mortal Peril gut abgeschmeckt mit rauer, punkiger Energie und klassischen NWOBHM-Melodien ihren ersten Longplayer auf den thrashenden Teil der Menschheit los.

Mortal Peril - Walking On Hellish Trails

Wie erwähnt wurde “Mortal Peril” im Jahr 2010 durch Jonas und Jan gegründet und nach dem Zugang von Gitarristen Tasso wurden erste Gigs in Clubs und auf Hauspartys gespielt. 2011 verstärkte man sich mit Lucas als zweitem Gitarristen und Mitte 2012 folgte die erste EP “Of Black Days and Cruel Alliances”, welche nicht nur in Deutschland gefallen fand, sondern auch positive Kritiken aus Italien, Frankreich und Südamerika erntete. 2013 verliess Tasso die Band, um sich anderen musikalischen Richtungen zu öffnen, worauf kurz darauf auch Lucas aus beruflichen Gründen aus der Band ausstieg. Nach einigen Monaten der Suche vervollständigten sich die Thrasher Anfang 2014 wieder mit Bjornsson Greene und Fabian Gerhardt an den Sechssaitern und beackerten weiter die Bühnen in NRW. In dieser Besetzung wurde auch das erste Album “Walking on Hellisch Trails” in Eigenregie aufgenommen. Leider musste Ende 2014 Fabian studiumsbedingt aussteigen und so war der Platz frei für den Gitarrist Pete Rode. Wieder einmal vollständig und mit ihrem Album im Rücken freuen sich Mortal Peril darauf, ein paar heftige Gigs runterzureissen.

Mortal Peril - Band

Soundtechnisch feiern Mortal Peril den Thrash ab, gut abgeschmeckt mit punkiger Energie und klassischen NWOBHM-Melodien. Trotz aller 80iger Nostalgie drücken die vier Jungs ihren Songs einen eigenen Stempel auf. Das Quartett setzt auf schnellen, punkigen und mit viel Power aufwartenden Thrash Metal, der mit einer gehörigen Portion NWOBHM angereichert wurde. Auch Mortal Peril erfinden das Rad nicht neu, sind dafür absolut authentisch und hauen live rein wie ein gut geschmiertes Zäpfchen. “Clear in the head or drunken as shit” – nach diesen Zeilen aus dem Opener ist klar, unter welchem Motto die Studioarbeiten standen. Die abwechslungsreiche Thematik der Songs zeigt, dass Songschreiber und Frontman Jan Radermacher sich kreativ völlig auslässt und die Band sich nicht in eine stilistische Ecke stellen möchte. So werden gesellschaftskritische Themen in Stücken wie “Death to all the Tyrants” und “Devil Seed” von humorvollen Texten wie in “Señor Wampo” oder “Eyekiller” abgelöst, was letztendlich durch den Tribute-Song “Inglorious Basterds” zum namensgebenden Film abgerundet wird.

Radermacher zieht seine Inspiration zu den Songs aus erlebten Ereignissen. So ist zum Beispiel der Song “Eyekiller” eine Hommage daran, dass sich Drummer Jonas beim erstmaligen Anspielen dieses Stückes mit seinem Drumstick ins Auge schlug und seine Kontaktlinse direkt im Auge zersprang. Somit lieferte er die perfekte Vorlage für einen der besten Songs des Albums. Mit ihrem Sound überzeugen die Jungs auf ganzer Linie. Die Kompositionen aus harten Drumbeats, rhythmischen Basslines und zweistimmigen Gitarrenriffs ergeben den unverkennbaren Sound der Band. Gekrönt wird das Ganze durch die melodiösen Gitarrensoli der beideen Axtschwinger. Die Produktion ist gelungen und textlich bedient man sich der üblichen Clichés, wobei im Song “Hail Satan” mit “Rape Maria, Kill Jesus” etc. doch ein wenig der Vogel abgeschossen wird und auch der Refrain von “The Ones Left Behind” etwas gar infantil daher kommt.

Mortal Peril - Logo

“Walking on hellish trails” ist ein abwechslungsreiches Album, dass zeigt, dass “Mortal Peril” den Thrash-Metal-Sound der 80er Jahre wieder auferstehen lässt und Lust auf mehr macht. Dieses Album ist das beste Beispiel dafür, dass sich auch ein ganz in Eigenregie produziertes Album nicht vor anderen Platten verstecken muss. Was die vier Jungs hier eingeprügelt haben, lässt einfach keinen Kopf still auf dem Hals sitzen. Herausragend sind das sehr geile “My Inner Condition”, “Eyekiller” sowie der rasante Opener “2 Step Crew”. Der Stil der Band beschränkt sich nicht auf reinen Thrash Metal, Einflüsse aus Punk, Hardcore und NWOBHM sind mal mehr, mal weniger stark zu hören. Die Band drückt ihren Songs einen ganz eigenen Stempel auf und irgendwie habe ich das Gefühl, dass man in Zukunft von “Mortal Peril” noch einiges hören wird. In diesem Sinne: “Clear in the head or drunken as shit, Mortal peril Turnschuh crew is wasting the pit!”

Tracklist:

  1. 2 Step Crew
  2. The Ones Left behind
  3. Escalation
  4. Devil’s Seed
  5. Eyekiller
  6. Hail Satan
  7. Warcult
  8. Death To All The Tyrants
  9. My Inner Condition
  10. Senor Wampo
  11. Inglorious Basterds
  12. Hellish Trails
Mortal Peril - Walking On Hellish Trails
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Originalität7.5
Tempo9
Musikalische Fähigkeiten8.5
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Songtexte7
Substanz7.5
Produktion7.5
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Nick Augusto war von 2009 bis 2014 Schlagzeuger bei Trivium. Nun hat das Ex-Mitglied seine eigene Band “Corrosion” aus der Taufe gehoben. Zusammen mit Sänger/Bassist Tommy Hjelm (Insense) und den Gitarristen Christopher Cussell (Before The Mourning) und Martin Rygge (Insense) präsentiert Augusto den neuen Song “Machine Says No”…

Fans müssen sich noch bis zum Start der neuen Folgen von “Game of Thrones” ein paar Tage gedulden, denn die fünfte Staffel läuft erst ab dem am 12. April beim amerikanischen Kabelsender HBO an, zum Warmwerden gibts für euch schon jetzt das neue Mixtape zur Serie.

"Game of Thrones"-Mixtape mit Anthrax, Mastodon & Killswitch Engage als kostenloser Download

Auf “Game of Thrones Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2″ finden sich auch Beiträge einiger Metalbands. So steuern Anthrax “Soror Irrumator” bei, Killswitch Engage sind mit dem Track “Loyalty” vertreten, Mastodon mit “White Walker” und schliesslich Mushroomhead mit “Among The Crows”. “Catch the Throne: The Mixtape Vol. 2″ ist die zweite Sammlung von exklusiven Songs, inspiriert von der Serie und durchzogen von Samples aus “Game of Thrones”. Musikalisch liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Genres HipHop und Metal. Nachfolgend könnt ihr euch die 15 Songs starke Tracklist anhören und bei gefallen auch gleich kostenlos runterladen.

Die am Mittwoch im Naturhistorischen Museum Bern eröffnete Sonderausstellung “Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!” lüftet eine heimliche Affäre der Paläontologie: Die Leidenschaft für harte Rock Musik. Nein, bei der Ausstellung werden nicht die versteinerte Überreste dahingeschiedener Rock-Grössen ausgestellt, sondern Fossilien, die allesamt den Namen bedeutender Rock- und Metalbands tragen. Am letzten Mittwoch wurde eine bislang unbekannte Seeigel-Art auf den Namen “Paracidaris eluveitie” getauft und mit einem Akustik-Konzert der Schweizer Folk-Metaler gewürdigt.

Rock Fossils - Ja, es ist Liebe!

Als Kind besucht man das Naturhistorische Museum meist in Begleitung von Mitschülern und Lehrperson, dann macht man meist eine längere Pause bis später, wenn man selber Kinder hat, man sich wieder im Museum einfindet. Dazwischen, in der Zeitspanne zwischen Kindsein und Elternsein, ist ein Museumsbesuch eher selten. Wie lockt man Nicht-Kinder und Nicht-Eltern ins Naturhistorische Museum? In dem man diese Zielgruppe auf eine etwas andere Art und Weise anspricht, als ein Museum dies sonst tut. Es gibt Wissenschaftler, die neuen, bislang unbekannten Tierarten Namen geben, die einen Bezug auf den Fundort oder die Form haben. Und es gibt Wissenschaftler, die widmen eine neue Art ihrem liebsten Rockstar. Offenbar gibt es gerade in der Paläontologie eine Menge Wissenschaftler, die nicht nur Fossilien lieben, sondern mit derselben Leidenschaft der Rockmusik frönen – der harten Rockmusik. Die Sonderausstellung “Rock Fossils – Ja, es ist Liebe” präsentiert 36 Dinosaurier und andere Fossilien, welche die Namen von Bands oder Sängern aus der Rockszene tragen. So haben AC/DC, Lemmy von Motörhead, Ramones, Beatles, Rolling Stones und die Sex Pistols ihren Platz in der Erdgeschichte eingenommen.

Paracidaris eluveitie

Die Ausstellung wurde erstmals im Geomuseum in Faxe, Dänemark gezeigt. Dort sorgte sie für weltweites Aufsehen, gerade in der Metal-Szene. Das Naturhistorische Museum Bern (NMBE) hat die Ehre, die Ausstellung als erstes Haus ausserhalb Skandinaviens zu zeigen. Inzwischen hat die Ausstellung prominenten Zuwachs erhalten: Das kürzlich entdeckte Fossil eines Urahns der Flusspferde, das aufgrund seiner vollen Lippen nach Mick Jagger benannt wurde, wird zum ersten Mal mit einer Rekonstruktion und Skelett-Resten zu sehen sein. Eine substanzielle Erweiterung erfuhr die Ausstellung aber durch das Naturhistorische Museum Bern selbst: Die Paläontologen des NMBE widmen eine bislang unbekannte Seeigel-Art der Band Eluveitie. Bei “Paracidaris eluveitie” handelt es sich um einen 160 Millionen Jahre alten, kürzlich im schweizerischen Jura (Auenstein, AG) entdeckten Stachelhäuter, der mit den Ornamenten seines Gehäuses an die Verzierung keltischer Gegenstände erinnert. Beim Bandnamen Eluveitie handelt es sich ja bekanntermassen um die etruskische Form des keltischen Wortes Helvetios (Der Helvetier).

Rock Fossils

Die Ausstellung wurde stilvoll im Skelettsaal des Museums mit einem akustischen Konzert von Eluveitie eingeläutet, welche bei dieser Gelegenheit ihre “eigene” Fossilart erhalten haben, welche ihnen in Form eines Modells des Fossils übergeben wurde. Die Kombination von Museum und Metal-Konzert hat mich im Vorfeld äusserst gereizt. Doch funktioniert das mit einem Acoustic-Gig? Funktioniert Pagan-Metal ohne Metal? Nein, tut es nicht! Schade musste man einer eigentlich tollen Live-Band an diesem Abend beim Scheitern zu sehen. Eluveitie waren leider beim experimentieren zu wenig mutig. Nur die Elektrogitarren durch Acoustik-Klampfen zu ersetzen war definitiv zu wenig kreativ. Die ganze Dynamik ihrer Songs ging verloren, was blieb waren Klangbilder die immer gleich klangen. Nix mit wildem Haareschütteln und harten Gitarren! Für den Museums-Gig hat die achtköpfige Winterthurer Truppe ein Akustik-Set einstudiert und im Halbkreis sitzend präsentiert. Den Song “The Call Of The Mountains” hat Sängerin und Drehleiher-Spielerin Anna Murphy auf Berndeutsch gesungen, was speziell für diesen Abend einstudiert wurde und das Ganze noch etwas rausriss. Manchmal funktionieren Songs nur, wenn sie wie bei Eluveitie durch Gegensätze getragen werden – leider haben diese Gegensätze gefehlt.

Ausser dem 160 Millionen Jahre alten Seeigel, der fortan den Namen der erfolgreichen Folk Metaler tragen wird, bietet das Museum mit dem originalen “Metal Heart”, das als Cover auf Accepts gleichnamigen 1985-er Album verewigt ist, noch ein ganz besonders Ausstellungsstück für Metalfans. Die Ausstellung “Rock Fossils – Ja, es ist Liebe!” dauert bis zum 31. Mai. Das Rahmenprogramm umfasst Konzerte, Vorträge sowie unkonventionelle Führungen. Letztere laufen unter dem Namen “Stage Dive” und bieten den Besuchenden die Möglichkeit, nicht nur in den wissenschaftlichen Aspekt des Themas einzutauchen, sondern auch passende Musik zu hören und an der Bar zu verweilen. Neben den Konzerten wird samstags und sonntags ein Plattenladen von Rathouse Records in der Ausstellung geöffnet sein.

Eluveitie Konzert im Naturhistorischen Museum Bern
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Atmosphäre9
Performance6.5
Akustik6.5
Sichtverhältnisse7.5
Vor-Ort-Service7
Sanitäre Einrichtungen8
Parkplatzsituation5
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Heute für euch die schwedische Death-Metal-Band “Unleashed” mit der ersten Single “Where Is Your God Now?” von ihrem aktuellen Studioalbum “Dawn Of The Nine”, welches am 24. April erscheinen wird. “Unleashed” zählen mit ihrer Mixtur aus Melodie und Brutalität als die Ur-Gesteine des Viking-Death Metal schlechthin. Auch nach 26 Jahren Bandgeschichte sind ihre Riffs immer noch Geschosse, ihre Refrains episch und dies verbindet sich zu kompromissloser Härte mit Hymnen an Odin.

Zwei Jahre nach ihrem Debüt melden sich “Gloomball” mit “The Quiet Monster” zurück. Das zweite Album der Newcomer aus Deutschland ist etwas härter als der Vorgänger und groovt und rifft nach allen Regeln der Kunst. Das Rad haben die fünf Jungs zwar nicht neu erfunden, aber das, was sie machen, machen sie gut. Gloomball reihen sich ohne Probleme in die Riege der Bands ein, die es verstehen eingängige Melodie bzw. Songs zu schreiben, dabei verbinden sie die Moderne mit klassischem Material so geschickt, dass man selbst nach dem dritten Durchlauf nicht weiss, wo man die Jungs einordnen soll. Aber eines ist klar, “The Quiet Monster” geht definitiv direkt in die Blutbahn.

Gloomball - The Quiet Monster

Mit ihrem im April 2013 mehr als nur hörenswerten Debütalbum sorgten die deutschen Newcomer “Gloomball” für frischen Wind in der deutschen Rock- und Metal-Szene. “The Distance” machte die fünfköpfige Band um Frontmann Alen Ljubic mit einem Schlag international bekannt. Die anschliessenden Tourneen und Konzerte unter anderem mit “Eat The Gun”, “Motorjesus”, “Eisbrecher” oder “Saltatio Mortis” verstärkten noch den Eindruck, dass sich hier eine Band auf den Weg gemacht hat, von der man in Zukunft noch hören wird. Und tatsächlich steht nun das zweites Album “The Quiet Monster” stolz zur Veröffentlichung bereit und dokumentiert eine unverkennbare Weiterentwicklung. Das zweite Album schliesst stilistisch nahtlos an das starke Debütalbum an, geht aber kompositorisch und textlich einen Schritt weiter.

Gloomball - Band

Die zwölf neuen Songs erweisen sich als noch abwechslungsreicher und dynamischer, die Texte aus Ljubics Feder als reife Reflektionen seiner Gedanken und Gefühlswelt. Gleich zu Anfang fällt auf, dass die Jungs rund um Frontmann Alen Ljubic wesentlich direkter, abwechslungsreicher und rauer zu Werke gehen, als dies noch bei “The Distance” der Fall war. Grundlage des neuen Albums ist die stabil geblieben Besetzung von Gloomball. Wie schon auf “The Distance” verteilen sich die künstlerischen Kräfte gleichmässig auf Ljubic, die Gitarristen Björn Daigger und Jossi Lenk, auf Bassist Basti Moser und Schlagzeuger Danny Joe. Im Vergleich zum Debüt basieren die Songideen von “The Quiet Monster” diesmal auf den Schultern aller Bandmitglieder. Eine Prise Southern Rock der Marke “Anti-Mortem”, die wiederum manchmal nach “Pantera” tönen, einen ordentlichen Schuss “Godsmack” oben drauf und das Ganze mit feinster “In Flames”-Würze abgeschmeckt – fertig ist der “Gloomball”.

Besonders “Godsmack” scheinen bei den Jungs einen bleibenden Eindruck hinterlassen zu haben, denn gerade das nach dem Intro “The Quiet…” eröffnende “Monster” könnte ebenso aus deren Feder stammen. Typische Gloomball- Rock-Kracher wie “Straight To Hell” oder “Towards The Sun” dokumentieren die grosse Energie dieser Band, sowie ihre Fähigkeit, Dynamik und Eingängigkeit in eine ausgewogene Balance zu bringen. Spätestens mit dem leicht an ruhige “In Flames” erinnernden “All Beauty Dies” nimmt das neue Langeisen monstermässig an Fahrt auf, und Gloomball präsentieren uns eine sehr gelungene Achterbahnfahrt. Während das wuchtige “Sirens (Die Alone)” kräftig nach vorne schiebt, verbreitet “One More Day” eine angenehme Melancholie. Mit “Sullen Eyes” zeigen sich Gloomball erstaunlich derbe und heavy, ein schwermetallischer Groove-Track mit – wie Ljubic es nennt – “für uns ungewöhnlich bösem Feeling.” Ähnlich experimentell, wenn auch in anderer stilistischer Ausrichtung, zeigt sich der Track “Blood Red World”, bei dem Gloomball neue Wege beschreiten, mit Chören arbeiten und am Ende des Songs sogar mit Streichern experimentieren. Mit dem abschliessenden “Blue Is Turning Into Gray” gibt es einen etwas ungewöhlich anmutenden Track, der aber genau durch seine etwas andere Ausrichtung ein facettenreiches Album gelungen zu Ende bringt.

Gloomball - Logo

Apropos Chöre: Namhafte Unterstützung bei den BackgroundVocals fanden die Musiker in den Songs “Monster” und “Blue Is Turning Into Gray” durch Matthias Hechler von den deutschen Gothic-Metallern Crematory. Erwähnt werden sollten auch die erneut gelungenen Texte aus der Feder von Alen Ljubic. Schon auf “The Distance” hatte der Gloomball-Frontmann seine durchdachten Storys in passende Worte verpackt, diesmal sind seine Themen sogar noch ein tück persönlicher. Wie etwa in “Monster”, dem Album-Opener, mit seiner markanten Textzeile “light the world up be the monster, I will never break and I know I can take this monster.” Ljubic: “Ich arbeite gerne mit Metaphern, und irgendwie gibt es kleine Monster ja in uns allen, es kommt nur darauf an, ob man sie positiv oder negativ nutzt.” Ljubics Texte haben Tiefgang und Aussagekraft, ohne dabei kryptisch oder abgehoben zu wirken. “Ich möchte natürlich, dass mein Anliegen von jedem verstanden wird, um meine Ideen und Sichtweisen weitergeben zu können.”

Gloomball - Band2

Wie der Albumtitel suggeriert, kommt hier das Monster auf leisen Sohlen angeschlichen, um einen umso stärker zu erschrecken. Dementsprechend entfaltet der Longplayer sein ungemeines Potenzial und seine ungeahnte Vielseitigkeit nach und nach sowie mit jedem Hören ein bisschen mehr. Unterm Strich haben Gloomball auch auf ihrem zweiten Werk soweit alles richtig gemacht. Zwar fehlt noch ein kleines Quäntchen, um aus “The Quiet Monster” ein wahres Biest zu machen, aber wenn die Musiker so weitermachen, dann sollte dem bald nichts mehr im Wege stehen. “The Quiet Monster” ist ein gutes Album auf altbekannten Pfaden, mit etlichen Höhepunkten, aber auch 2-3 Nullrunden. Der Gesamteindruck ist überwiegend positiv und damit bekommt das Album eine klare Empfehlung. Fans von groovendem Alternative Metal bekommen hier ein gelungenes Fressen.

Tracklist

  1. The Quiet…
  2. Monster
  3. Straight To Hell
  4. All Beauty Dies
  5. Towards The Sun
  6. Sirens (Die Alone)
  7. One More Day
  8. Sullen Eyes
  9. (Don’t) Surrender
  10. Unbreakable
  11. Blood Red World
  12. Blue Is Turning Into Gray
Gloomball - The Quiet Monster
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Tempo7
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Gesang8
Songtexte8
Substanz7
Produktion8
Langlebigkeit6
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Hier der neue Clip zum Track “Serpents On Parade” von Angelus Apatrida. Vertreten ist der Song auf dem aktuellen Langspieler “Hidden Evolution”, der es in den spanischen Albumcharts auf den zweiten Platz schaffte…

Für all diejnigen unter euch, welche die alten “The Haunted” mochten und Songs wie “99” nachtrauern haben wir mit “Fateful Finality” genau das Richtige! Das neue Album “Battery” klingt so, wie eingangs genannte Band heute klingen könnte. Eingängige und aggressive Thrash-Metal-Eskapaden, stimmige Refrains, viel Melodie und Abwechslung. “Battery” ist ein grundsolides und rundes Thrash-Metal-Album geworden, das fast alles erfüllt, was man sich von einem solchen Werk erhoffen kann.

Fateful Finality - Battery

Drei Jahre nach ihrem ordentlichen Debütalbum “King Of Torture” präsentieren uns Fateful Finality eine einwandfreie Auslese von elf Prachtstücken aus der von Machine Head bis Testament vorgeglühten Scharfschmiede. Die Gitarristen teilen sich den Gesang, so dass dieser schön abwechslungsreich daher kommt. Das Energielevel befindet sich ständig am Anschlag und das musikalische Können ist über jeden Zweifel erhaben. Mit ihrem zweiten Album “Battery” belegen die süddeutschen Thrash-Metaller eindrucksvoll, dass ihnen zu Recht der Ruf als eine der hoffnungsvollsten neuen deutschen Metal-Formationen vorauseilt. Als Gewinner des Wacken Metal Battle Germany 2012 haben die vier Bandmitglieder die Gunst der Stunde also genutzt und zeigen sich weiter gereift. Die elf Songs der neuen Scheibe sind nicht nur um einiges härter und kompromissloser ausgefallen, sondern gleichzeitig auch vielseitiger und tiefgründiger. Diese erstaunliche Weiterentwicklung kommt allerdings nicht von ungefähr. Bereits seit der Kindergartenzeit eng miteinander befreundet haben Simon Schwarzer (Gitarre, Gesang) Patrick Prochiner (Gitarre, Gesang) und Philipp Mürder (Bass) die Band zusammen mit Schlagzeuger Mischa Wittek 2007 gegründet und ziehen seither mit unvermindert grosser Energie am gleichen Strang.

Von Beginn an eine der auffallendsten Stärken der Gruppe sind die unterschiedlichen Gesangsstile: Simon Schwarzer übernimmt den derben Gesang, während Patrick Prochiner für die cleanen Vocals steht und damit für einen raffinierten Gegenpol sorgt. Von dieser bewusst gewählten Reibung leben bei Fateful Finality viele der Songs, die künstlerisch wohl am ehesten als souveräne Mischung aus den Klangwelten von Bands wie Machine Head, Exodus, Lamb Of God, Testament oder auch Trivium bezeichnet werden können. Riff-lastiger, ungemein druckvoller Thrash Metal, der mit Songs wie “Dirt In The Closet” oder “Under Pressure” mal temporeich oder mal groovend wie in “Remain In Mind” daherkommt. Doch Fateful Finality hat mit “Unchained” auch einen überraschend modern klingenden Nu Metal-Track am Start und auch textlich vermögen die Musiker zu überzeugen. So wird in “Facades” die Heuchelei erbarmungsloser Kriegsszenarien angeklagt, wenn unter dem Banner weisser Fahnen anscheinend sogar mit weltweiter Legitimation getötet wird. In “Never There” stellt sich die Band die Frage, ob man lebt um zu arbeiten oder arbeitet um zu leben. Passend dazu auch das Cover-Artwork zu “Battery”, das offensichtlich die Frage aufwirft, wann die menschliche Batterie wohl endgültig ausgelaugt ist.

Fateful Finality Band

Was mir fehlt, ist das gewisse Etwas, dass die Band aus der grossen Masse an guten Bands herausragen lässt, aber da ist meines Erachtens noch Luft nach oben. Die stilistische Ausrichtung ihrer Musik ist unmissverständlich, die grosse Eigenständigkeit und die kompositorische Cleverness sind allerdings für eine noch dermassen junge Band erstaunlich. Man zitiert den Bay Area Thrash, ist aber eigentlich viel näher an Bands wie Machine Head, Lamb Of God, Trivium oder eben The Haunted. Was mir auf “Battery” fehlt, sind die richtigen Highlights. Wäre ein Knüller auf dem Album vertreten, wären sicher noch paar Punkte mehr drin gewesen. Doch ich denke, wir werden in Zukunft sicherlich noch einiges von dieser vielversprechenden jungen Thrash Metal-Band zu hören bekommen. Fateful Finality haben zweifelsfrei die Energie und die musikalische Qualität, sich auch international zu etablieren. Einen Originalitätspreis wird man hier nicht gewinnen, dafür sind die Zutaten alle zu bekannt, was allerdings nicht schlimm ist, weil der Mix sehr gut passt. Für alle, die Thrash mögen, gilt auf jeden Fall, reinhören ist hier angesagt.

Fateful Finality Logo

Tracklist

  1. Possession
  2. Get Things Straight
  3. Dirt In the Closet
  4. Never There
  5. Facades
  6. Misfit
  7. Rite
  8. Unchained
  9. Under Pressure
  10. Suck Me Dry
  11. Remain In Mind
Album Review: Fateful Finality - Battery
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Die Europa-Touren von Black Label Society enthalten oft nicht viele Termine in der Schweiz und so freute ich mich schon bei der ersten Ankündigung des Auftritts im Z7 der “Catacombs of Black Vatican”-Tour. Black Label Society ist eine Hardrock-Band aus den Staaten, die von Zakk Wylde, seines Zeichens behaarter Riese und Gitarrengott, angeführt wird. Es schien eine Ewigkeit her zu sein, seit diese Band letztmals die Schweiz besuchte und das merkte man an jenem Samstag dem zahlreich erschienen Publikum an. Endlich wieder Zakk Wylde, endlich wieder Black Label Society und die Jungs liessen es krachen, dass im Z7 nur so die Wände wackelten!

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Zakk Wylde war über viele Jahre hinweg der Leadgitarrist von Ozzy Osbourne und als dieser nach dem Album “Ozzmosis” Ende der 90er beschloss, eine voraussichtlich längere Pause einzulegen, war dies für Zakk Wylde die Gelegenheit, seine Zeit den Nebenprojekten “Pride and Glory” und “Zakk Wylde’s Book of Shadows” zu widmen. 1998 schliesslich hob Wylde “Hell’s Kitchen” aus der Taufe und begann am Album namens “Sonic Brewery” zu arbeiten, bei dem Teile des Songmaterials noch aus einer Session mit Guns N’ Roses stammten. Das komplette Artwork und die Songs standen bereits fest, als man feststellte, dass man sich den Namen “Hell’s Kitchen” nicht sichern konnte und so wurde aus der Vorliebe für Whisky das Projekt kurzerhand in” Black Label Society” umbenannt. So ist Black Label Society bis heute quasi Zakk Wylde’s Soloprojekt und auf den Alben spielt er meistens abgesehen von den Drums alle Instrumente selbst ein, Live greift er allerdings auf Mitmusiker zurück.

An diesem Samstag Abend fanden sich viele alte aber auch neue Black Label Society Fans im ausverkauften Z7 ein. Den Abend eröffneten Crobot, die Heavy Metal-Band aus den US&A kann mit ihrer Classic Rock- & Metal-Mischung relativ schnell punkten. Mit Songs a la “Nowhere To Hide” beherrscht Sänger Brandon Yeagley das perfekte Posing und kann schnell das Publikum für sich gewinnen. Crobot boten eine solide Vorstellung und ebnten den Weg für Black Tusk, welche aber irgendwie nicht so richtig ins Vorprogramm passten. Ihre Musik liegt irgendwo zwischen Metal, Thrash, Doom und Sludge. Also rau, fies und heavy, mit recht viel Double Bass-Drums und auch der zweistimmige Gesang ist sicherlich ein Alleinstellungsmerkmal. Leider klingt die Band auf Dauer recht eintönig, stumpf, dreckig und schlicht langweilig und für die Band können sich leider auch nur Teile des Publikums begeistern. Der grösste Teil starrt einfach nur auf die Bühne und gibt manchmal Höflichkeitsapplaus, Stimmung sieht anders aus.

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Es erhob sich dann ein Banner mit dem Logo von Black Label Society um die Bühne etwas zu verhüllen. Viel hat es nicht genutzt, da man an den Seiten wunderbar vorbei schauen konnte. Es wurde alles vorbereitet und gecheckt und schon hier wurde deutlich, leise wird es nicht. Die Band war absolut in Hochform. schon im ersten Song nach dem Intro spührte man die Energie von der Bühne. Das Intro erklang, gefolgt von Sirenenklängen und dem Song mit dem passenden Titel “The Beginning? At Last”. Mit einem glasklaren Sound und einer massiven Bühnenpräsenz bläst die Band die Fans direkt an die Wand und legt gleich mit dem stampfenden “Funeral Bell” oder “Bleed For Me” weitere Brecher nach. Die Menge bebt und feiert jeden Song ab, während die Band das mit fast perfekter Spielfreude und Posing unterstützt. Natürlich lässt es sich auch Zakk Wylde nach “Damn The Flood” nicht nehmen, noch ein gefühlt viertelstündiges Gitarrensolo hemmungslos abzubrennen, Gitarrenporno deluxe. Wer’s mag… was ich an diesem Abend definitiv zu bemängeln habe ist, dass es kein Dosenbier gab und man aus unerfindlichen Gründen mit schwabbenden Plastikbechern durch das proppenvolle Z7 wackeln müsste.

Bassist John DeServio mischt ja schon seit einiger Zeit in der Band mit und strotze nur so vor Energie. Bärtig und wie ein kleines Rumeplstilzchen wuselte er auf seiner Seite. Seine fünf Saiten aber lies er nie aus den Augen. Was der Mann mit den tiefen Tönen anstellte, war schon grandios. Gleiches gilt für Dario Lorina, dem neuen Gitarristen in der Band. Der junge Spund wusste sein Instrument zu bedienen und sollte in einem ganz besonderem Song seinen grossen Auftritt bekommen. Den hatte auch Chad Szeliga am Schlagzeug. Es gab zwar kein Drum-Solo, doch donnerte es aus dem Hintergrund mächtig. Die Doublebass wummerte mächtig und sorgte für den richtigen Druck. Doch das Hauptaugenmerk lag eindeutig auf den Meister selbst. Zakk Wylde überzeugte mit einem fantastischem Umgang an seinen Klampfen und davon hatte er reichlich bei. Unter den Fans wird ein besonders enger Zusammenhalt demonstriert, den nicht zuletzt auch Zakk selbst immer wieder betont, sie seien schliesslich alle “eine Familie”. So entstehen unter Anderem auch die “Colors”, Motorradclub-ähnliche Aufnäher die viele Fans auf ihren Westen tragen. Letztendlich ist dieser Zusammenhalt jedoch eher darstellerisch, auch der vermeintliche “Ehrenkodex” wie er ursprünglich im Booklet des zweiten Albums “Stronger Than Death” zu finden ist, ist eher spasshaft zu verstehen, wie beim Lesen des Inhaltes schnell klar wird.

Black Label Society in den Katakomben des Z7

Es folgte der Balladenblock, beginnend mit “Angel Of Mercy”, wozu sich Zakk extra ans Keyboard setze. Als hinter ihm Fahnen mit dem Konterfei von Dimebag Darrel aufgehängt wurden, war klar, was kommt: “In This River”, das er einmal mehr seinem im Jahr 2004 ermordeten Freund Dimebag Darrel widmete. Zakk sang diesen Song mit viel Gefühl und doch enormer Kraft und damit war das Highlight der Show bereits gelaufen. Schade, ich hätte den Song in einer extra langen Version hören können und das in Dauerschleife. Die Hymne geht durch Mark und Bein und hinterlässt dabei ein andächtiges Publikum. Den Abschluss vom Set bildeten dann “The Blessed Hellride”, “Suicide Messiah”, “Concrete Jungle” und “Stillborn”. Zurück bleibt zu später Stunde ein geflashtes Publikum, Top Performance der Black Label Society. Gute Arbeit leistete auch der Mann hinter den Reglern, der dem Z7 einen fetten Sound angedeihen liess. Als die letzten Töne von “Stillborn” verklungen waren und das Saallicht gefühlt viel zu schnell wieder eingeschaltet wurde, zeigte die Uhr haargenau 90 Minuten an. So gesehen hätte noch der eine oder andere Song mehr im Set Platz gehabt.

Ein durchaus gelungener Abend und auf der Platte wirken die Songs eher gemächlich, live hauen die aber einen zum Teil so um, speziell die vom neuen Album, das ist unglaublich. Eine absolute Live-Band, die man einmal im Leben gesehen haben sollte. Zakk Wylde zählt nicht umsonst zu den besten Metal Gitarristen der heutigen Zeit und ist ohnehin eine publikumswirksame Figur. Seine Mitmusiker wechselt er allerdings recht häufig, insbesondere der Bassistenposten unterlag in der Vergangenheit einer Vielzahl von Besetzungswechseln. Zu den bekanntesten Inhabern zählt wohl Robert Trujillo, welcher zeitgleich mit dem Ende seiner Zeit bei Ozzy Osbourne auch sein Schaffen bei BLS beendete um wenig später bei Metallica einzusteigen. Black Label Society rockten den Basler Traditions-Tempel eindrücklich. Zwar nicht mehr so “wylde” wie früher, mit weniger rotzen, weniger bekreuzigen, weniger Aggression, dennoch heavy, mit gutem Sound, mit vollem Brett an Gitarren und allem, was zu erwarten war. Black Label Society sind definitiv live immer noch eine Macht und absolut hörenswert. No mercy and hell yeah!

Setlist Black Label Society:

  1. Intro: Whole Lotta Sabbath (Wax Audio Song)
  2. The Beginning… At Last
  3. Funeral Bell
  4. Bleed for Me
  5. Heart of Darkness
  6. Suicide Messiah
  7. My Dying Time
  8. Damn the Flood
  9. Guitar Solo
  10. Godspeed Hell Bound
  11. Angel of Mercy
  12. In This River
  13. The Blessed Hellride
  14. Concrete Jungle
  15. Stillborn
Black Label Society in den Katakomben des Z7
7.5 Total
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Atmosphäre9
Performance9
Akustik9
Sichtverhältnisse7.5
Vor-Ort-Service3
Sanitäre Einrichtungen7
Parkplatzsituation8
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In Other Climes haben ein neues Musikvideo zum Song “Now I Know” veröffentlicht. Der Track stammt vom neuen Album “Leftover”, welches am 27. Februar erschienen ist…