Guns N‘ Roses Reunion: 14 Videos der zwei Konzerte in Las Vegas, Gastauftritt von Sebastian Bach

Bei der ersten Reunion-Show im Troubadour hat Guns N‘ Roses-Frontmann Axl Rose scheinbar etwas übertrieben und sich einen Fussknochen gebrochen, der bei einem operativen Eingriff mit einer Halteplatte und Schrauben wieder fixiert werden musste. „So etwas passiert, wenn du etwas tust, was du seit fast 23 Jahren nicht mehr gemacht hast“, kommentiert der Frontmann bei Twitter und liess sich trotzallem nicht unterkriegen und bestreitet die kommenden Konzerte trotz Gips und Krücken. Tatsächlich zog Axl die beiden GNR-Konzerte in Las Vegas klaglos durch und sass, ganz nach dem Beispiel von Dave Grohl während des Konzerts auf einer Art Thron, wie ihr nachfolgend sehen könnt.

An der zweiten von zwei Shows in der neuen T-Mobile Arena in Las Vegas stand am Samstagabend, den 9. April dann auch der ehemalige SKid Row Sänger Sebastian Bach bei Guns N‘ Roses auf der Bühne, um den GNR-Klassiker „My Michelle“ zum Besten zu geben. Den Auftritt von Bach könnt ihr euch in folgenden Videos aus den verschiedensten Perspektiven anschauen:

Auch diesmal waren vom Original Lineup der GNR „nur“ Axl Rose, Gitarrist Slash und Bassist Duff McKagan mit dabei, unterstützt von Keyboarder Dizzy Reed, Gitarrist Richard Fortus und Drummer Frank Ferrer. Auch erscheinen mit ihnen ein zweiter Keyboarder oder genauer, eine Keyboarderin, Melissa Reese. Hier haben wir für euch noch ein paar Clips mehr vom Auftritt in Vegas zusammen gestellt, damit man sich auch mal einen Eindruck der Band Reunion machen kann. Zu sehen gibt es Songs wie It’s so Easy, Mr. Brownstone, Welcome to the Jungle, The Seeker, Nightrain, Paradies City, Don’t Cry, Attitude und November Rain. Die Jungs sind zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber es geht doch ordentlich ab an den Konzerten…

Space Lord Motherfucker – Monster Magnet im Z7

Am vergangenen Montag legte das Raumschiff des Space Lords im Z7 in Pratteln an. Unterstützt durch den Wahnsinnssupport der Texaner Scorpion Child, die wirkten, als kämen sie direkt aus den 70er Jahren, gab es Psychedelic Rock vom Feinsten! Monster Magnet „Celebrating The A&M Years Live“ stand auf dem Programm und die Jungs um Dave Wyndorf waren schlicht grossartig! Es gab Power-Riffs, viel Schweiss und am Ende eine Ode an das Wort „Motherfucker“.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Am Montagabend wüteten Monster Magnet in der gut besuchten Konzertfabrik Z7 mit all der Kraft ihrer Leidenschaft. Bereits in den vergangenen Jahren bewiesen Dave Wyndorf und seine Band immer wieder, dass sie grossen Spass daran haben, ihre bisherigen Veröffentlichungen noch einmal live zu zelebrieren. Unter dem Tourmotto „Celebrating The A & M Years Live“ feiern Monster Magnet die vier womöglich wichtigsten Tonträger ihrer Geschichte. Auf dem Label A&M Records unterschrieb die Band Anfang der Neunziger und brachte dort ihre bisher bekanntesten und einflussreichsten Alben heraus – angefangen mit „Superjudge“ im Jahre 1993. Zwei Jahre später erschien „Dopes to Infinity“ mit der Single „Negasonic Teenage Warhead“, die die Band erstmals auch im Musikfernsehen platzierte. Wiederum drei Jahre später folgte mit „Powertrip“ ihr bis heute erfolgreichstes Album. Im Jahre 2000 erschien mit „God Says No“ dann ihr letztes Album auf A & M Records.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Im Vorprogramm zeigten aber erst Scorpion Child, wie Psychedelic Rock früher ging. Sehr groovig, Vintage und voller Atmosphäre. Wie schon vor knapp drei Jahren hatte Sänger Aryn Jonathan Black alles im Griff. Die fünf Herrn gingen auf der Bühne so richtig ab und legten sich ordentlich ins Zeug. Optisch wie stilistisch erinnerten die Jungs an „Led Zeppelin“, mit ausufernde Psychedelic-Jam-Passagen mit wabernden Echogeräten und Rückkopplungseffekten. Titel wie „Polygon Of Eyes“ oder „The Secret Spot“ verfehlten ihre Wirkung nicht und liessen das Publikum immer wieder in Jubel ausbrechen. „Scorpion Child“ sind absolute Vollblutmusiker, die bombastischen Rock spielen und dass mit viel Herzblut, Freude und Elan. Die anfängliche Zurückhaltung im Publikum legte sich sehr schnell und die Bühnenpräsenz der Band war einfach grossartig.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Nach einer halben Stunde Verschnaufpause traten dann endlich die Rock-Helden aus New Jersey aufs Parkett. 27 Jahre steht der umtriebige Sänger Dave Wyndorf mit seiner Kombo schon auf dem Parkett und Dave wirkte fitter den je, ja sogar der Speck von vor paar Jahren war fast komplett weg und man merkte nichts von seinem hohen Alter. „Crop Circle“ ballert mit dicken Bassdruckwellen durch die Boxen und Dave brüllt wie ein Bär. Der zweite Song beschrieb die Marschrichtung des Abends: „Powertrip“, nichts anderes war das hier. „Es ist schön, zurück in Pratteln zu sein“, freute sich Dave und legt gleich wieder los und haute mit aller Kraft in die Saiten seiner Gitarre. Spätestens jetzt, mit dem dicken Groove-Monster „Melt“ ist es um fast alle im Publikum geschehen. Songs wie „Superjudge“ und „Look to Your Orb for the Warning“ steckten das Z7 in Brand und die punk-orientierte Stücke wie „Dinosaur Vacuum“ und „Tractors“ brannten schliesslich alles nieder.

Die Band wurde zwar schon 1989 gegründet, ist aber immer noch enthusiastisch und mit vollem Einsatz dabei. Genau diese Begeisterung kommt 1:1 rüber und man merkt, dass sie Bock hatten, den Laden zum Beben zu bringen. Auch das Publikum ist von der ersten Sekunde an voll dabei, welches übrigens auch einige ältere Semester enthält. Dasselbe gilt für die Band, die zwar etwas in die Jahre gekommen ist, aber mehr abgeht als viele jüngere Kollegen. Stimmlich ist Dave Wyndorf wirklich top und mit einem Ventilator vor ihm auf der Bühne wehen seine Haare im Wind. Man hört die Leute mitsingen, einige lassen sich auch zum Tanzen verführen, wenn auch eher etwas zurückhaltend. Was feststeht ist, dass Monster Magnet eine der wenigen noch übrig gebliebenen „echten“ Rockbands der alten Schule ist, der deswegen wahrscheinlich die Fans von damals bis heute treu geblieben sind. Von Classic Rock über Acid Rock bis hin zu progressiveren Nummern war an diesem Abend alles dabei. Zur Bombe „Space Lord“ zeigt Wyndorf alle Gesten, die ihm die Rockgeschichte gelehrt hat. Es folgt Ruhe, Pfiffe und überzeugende Rufe nach mehr. Dieser Meinung waren auch Monster Magnet und so traten sie mit „I Want More“ wieder auf die Bühne, gefolgt vom brutalen „Face Down“ gehts ins Finale mit „Negasonic Teenage Warhead“, eine deftige Ansage und ein fulminantes Schlusslicht. Auch für Nicht-Kenner der einzelnen Songs war es eine unterhaltsame Show.

Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7

Monster Magnet und ihre Kollegen von Scorpion Child brachten dem Publikum einen unterhaltsamen Konzertabend voll Rock’n’Roll. Wynford muss nach 27 Jahren und zehn Studioalben als Songschreiber und cooler Performer längst niemandem mehr etwas beweisen. Monster Magnet steht wie keine andere Band für Kick Ass-Hardrock mit Stoner-Flair und diesem gewissen Garagenfeeling der 60er und 70er Jahre. Ein Klasse Konzert, super Stimmung und eine Horde begeisterter Fans, die garantiert einen tollen Start in die Woche mit diesem Montag-Abend Konzert erleben durften. Wer an diesem Montag als Zuhörer nicht im Z7 in Pratteln war, hat definitiv etwas verpasst!

Setlist

  1. Crop Circle
  2. Powertrip
  3. Melt
  4. Superjudge
  5. Twin Earth
  6. Look to Your Orb for the Warning
  7. Dinosaur Vacuum / Brainstorm
  8. Cage Around the Sun
  9. Tractor
  10. Dopes to Infinity
  11. Space Lord
  12. Encore:

  13. I Want More
  14. Face Down
  15. Negasonic Teenage Warhead
Space Lord Motherfucker - Monster Magnet im Z7
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KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe

KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe

Wer gerne regelmässig mehrtägige Open-Air Festivals besucht, kennt dass: Man legt sich extra für diese Zeit ein Zelt zu und muss dann zusehen, wie man das Teil transportiert. Deshalb wundert es nicht, dass einer von 4 Festival-Besuchern das Zelt auf dem Gelände zurücklässt. Ziemliche Verschwendung dachten sich die Macher von KarTent und entwickelten deshalb eine umweltfreundlichere Lösung. Ihr Zelt besteht komplett aus Pappe und ist somit nach der Benutzung vollständig recyclebar. Wer jetzt zwecks des Materials skeptisch wird: Das Dach über dem Kopf ist wasserfest und soll sogar drei (!) Tage Dauerregen überstehen. Ausserdem kann man sein Zelt noch personalisieren und mit Fotos, Texten oder dem eigenen Logo versehen lassen. Ein weiterer Pluspunkt ist, man kann ungestört seinen Rausch ausschlafen, ohne dass man von der Morgensonne wachgekitzelt wird. Im Karton-Zelt ist es nämlich immer dunkel. Über den Transport muss man sich auch keine Gedanken machen. Man bestellt zum gewünschten Open-Air Festival-Ticket einfach sein KarTent dazu und genau dorthin wird es dann auch gebracht. Im Moment steckt das Konzept noch in den Anfängen und kann deshalb vorerst nur für Festivals in den Niederlanden bzw. Belgien gebucht werden. Wäre aber durchaus auch hier denkbar und sicherlich ne sinnvolle Sache!

KarTent, a temporary festival tent made entirely out of cardboard. The cardboard allows for easy recycling of the tent; after the festival the tent can go directly to the paper recycling industry so that they can re-use your tent to make toilet paper, schoolbooks, shoe boxes or other romantic things!

KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
KarTent: Wasserfeste Open-Air Festival Behausung aus Pappe
(via)

The Night Before: Metallica Konzert im Stream

Am 6. Februar, der Nacht vor dem Super Bowl, haben Metallica als Headliner beim „The Night Before“-Event gespielt. Die gesamte Performance im AT&T Park in San Francisco wurde live gestreamt. Die Aufzeichnung des zweieinhalbstündigen Konzerts gibt es jetzt hier zu sehen…

Mötley Crüe Tommy Lee „The Crüecifly“ Störungen am Final Concert

Mötley Crüe Drummer Tommy Lee’s Schlagzeug hatte während des letzten-Konzerts-ever am 31. Dezember, welches im Staples Center in Los Angeles, Kalifornien stattfand, eine Fehlfunktion. Seht hier was dabei abging und den tränenreichen Abschied der Band.

Tommy Lee’s Trommel Stunt, „The Crüecifly„, eine Maschinerie, welche ihn auf einer Plattform mit seinem Schlagzeug auf eine Achterbahn ähnliche Strecke an der Decke der Halle über den Köpfen des Publikums schickt. Auf dem Kopf stehend sitzend. Mit Bassmusik und allem Pipapo. Eigentlich eine riesen Show an jedem Mötley Konzert. Doch während dem allerletzten Konzert der Band, blieb der Achterbahn-Drum-Wagen plötzlich einfach kopfüber stehen und bewegte sich weder vor- noch rückwärts. Die Road Crew Members versuchten noch das Teil zu reparieren, doch Tommy musste von der Plattform runterklettern und meinte dazu:

It looks like the roller coaster is broken. Well, fuck the roller coaster! Come on, guys, help. Come get me. I can’t believe this is happening on the last night. I knew something wasn’t right when I took off.

Das Drum-Kit wurde schliesslich ohne Tonny von Hand wieder auf die Bühne gerollt, so dass der Schlagzeuger sein Set zu Ende spielen konnte.

Ein Review zum letzten Konzert von Mötley Crüe in Basel in der Schweiz findet ihr hier. Das allerletzten-Konzert-ever bewegte Fans und Band sehr, wie die folgenden Videos beweisen. Als dieses zu Ende ging, setzte Bassist Nikki Sixx den Punkt:

Maybe a year from now, somebody’s gonna look at you and say, ‚Remember that band Mötley Crüe? They were pretty cool.‘ And you know what you’re gonna say? ‚Well, fuck you, because I was at their last concert ever!‘

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Die finnische Band Nightwish befindet sich aktuell mit ihrem neuem Album „Endless Forms Most Beautiful“ auf gleichnamiger Europa Tournee und machte dabei am Samstag, 28. November 2015 Halt in der St. Jakobshalle in Basel. Als Support waren Hochkaräter wie die Schwedische Metal-Band Arch Enemy und die Finnen von Amorphis mit dabei, die das Publikum mit einem Mix aus Death- und Pagan-Metal unterhalten haben. Im Metal finden unter harten Gitarrenriffs, oft Elemente aus Folk, Rock, Pop und sogar Operngesang wieder, denn im Metal sind fast alle Spielarten denkbar. Die finnische Band Nightwish nutzt diese Toleranz bis an die Grenzen aus, ihr „Symphonic Metal“ vermengt so viele Stile, dass einem am Ende der Show der Kopf schwirrt.

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Schon um 17:30 Uhr öffneten sich die Tore der St. Jakobshalle in Basel, um dem gewaltigen Ansturm der Fans Herr zu werden. Die Halle war ausverkauft, das heisst ca. 9000 Fans wollten Nightwish und deren Hits live erleben. Das ist für Symphonic-Metal, wie sich die Band selbst kategorisiert, unglaublich und daher spielt die Band im Musik-Business auch in der ersten Liga. 1996 gründeten Tuomas Holopainen, Emppu Vuorinen und Sängerin Tarja Turunen die finnische Symphonic Metal Formation Nightwish. Kurz darauf stiessen Schlagzeuger Jukka Nevalainen und Basser Sami Vänskä dazu. Bis ins Jahre 2001 und drei Studioalben blieb die Band in dieser Besetzung, bis Basser Vänskä, wegen Unstimmigkeiten innerhalb der Band, durch Marco Hietala ersetzt wurde. Jetzt startete man mit den Alben „Century Child“ und „Once“ richtig durch. Nach Ende der „Once“-Tournee im Oktober 2005, kam es dann zum Split mit Tarja Turunen.

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Ohne Sängerin verzogen sich die Finnen im September 2006 ins Studio um am Nachfolger von „Once“ zu werkeln. In der Zwischenzeit wurde die Sängerin-Suche intensiviert um schliesslich Ende Mai 2007 die Schwedin Anette Olzon, aus ca. 2000 eingesandten Demos ausgewählt, vorzustellen. Im selben Monat konnte man bereits die erste Single „Eva“ downloaden und im August veröffentlichten sie die Single „Amaranth“. Ende September 2007 erschien dann das von den Fans langersehnte Album „Dark Passion Play“. Das Album verkaufte sich Unkenrufen zum Trotz sehr gut. In Finnland hatten Sie bereits am zweiten Tag 60’000 Exemplare abgesetzt, was ihnen eine Doppel-Platin-Auszeichnung einbrachte. Auch im übrigen Europa katapultierte sich die Scheibe auf Platz 1, u.a. in Deutschland und der Schweiz. Die nachfolgende Tour war so erfolgreich wie das Album. Natürlich stiess die neue Sängerin nicht allerseits auf Freudenrufe, was oft auf ihre andere Interpretation der „Tarja“-Songs zurückzuführen war oder einfach weil die DieHard-Fans Tarja vermissten. Die Schwedin arbeitete hart (inkl. Zusammenbruch auf der Bühne) an sich, mit gleichzeitiger Unterstützung der anderen Mitglieder und konnte sich so als neue Sängerin von Nightwish durchboxen.

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Am 11. November 2011 erschien das mit Spannung erwartete siebte Album mit dem Titel „Imaginaerum“. Die 13 Songs bilden den Soundtrack zum gleichnamigen Nightwish-Film. 2012 startete die Tour, auf welcher Anette Olzon erkrankte und in Denver, am 28. September 2012 durch Elize Ryd (Amaranthe) und Alissa White-Gluz (Kamelot, jetzige Sängerin bei Arch Enemy) ersetzt wurde. Diese Entscheidung hielt Olzon für falsch und es kam zum Zerwürfnis. Am 1. Oktober 2012 kam die Nachricht, dass Olzon im Einvernehmen die Band verlassen hat. Als anfänglicher Ersatz wurde die jetzige niederländische Sängerin Floor Jansen (After Forever, ReVamp) verpflichtet. Es blieb für die kommenden Aufnahmen zum achten Album „Endless Forms Most Beautiful“ nicht der einzige Wechsel/Neuverpflichtung. So wurde Uilleann Pipe-Spieler und bisheriger Gastmusiker Troy Donockleyein festes Band-Mitglied. Aufgrund starker Schlafstörungen musste sich Drummer Jukka Nevalainen zurückziehen. Im finnischen Wintersun-Schlagzeuger Kai Hahto wurde fürs Album und diese Tour ein würdiger Ersatz gefunden. Am 27. März 2015 war es soweit und es erschien das ersehnte achte Album mit Melodien, Chören und Musik mit epischer Bandbreite im Metalgewand und zu der Tour zu diesem Album wurde am 28. November 2015 in die St. Jakobshalle in Basel geladen.

Supportet werden „Nightwish“ auf der Tour und an diesem Abend von den beiden Bands „Arch Enemy“ aus Schweden und den ebenfalls aus Finnland stammenden „Amorphis“. Gerade letztere Band ist ein Urgestein des Heavy Metal und prägte Anfang der 1990er Jahre die skandinavische Death Metal-Szene. Im Laufe der Jahre entwickelten sie sich weiter und liessen dem progressiven Einfluss freien Lauf, ebenso wurde der gutturale Gesang im Laufe der Jahre immer mehr durch eine klare, helle Stimme ersetzt. Amorphis hat aus 25 Jahren des Schafens eine Menge dem teilweise erstaunten Publikum anzubieten. Nicht jeder Nightwish-Fan ist auch ein Heavy Metal-Fan, das ist deutlich in einigen (langen) Gesichtern zu lesen. Aber mit Evergreens wie „Sky is mine“ und „Hopeless Days“ fängt man auch Leute, die sich nicht mit Amorphis auskennen. Ein sehr guter Auftritt, der leider viel zu kurz ausfällt.

Setlist Amorphis

  1. Death of a King
  2. Sacrifice
  3. Hopeless Days
  4. Bad Blood
  5. Sky Is Mine
  6. Silver Bride
  7. The Four Wise Ones
  8. House of Sleep

Nach Amorphis wird in kürzester Zeit die Bühne umgebaut und „Arch Enemy“ betreten die Bretter, die die Welt bedeuten. Bei der Band gab es 2014 eine in der Metal-Szene vielbeachtete Neubesetzung am Mikrofon. Alissa White-Gluz übernahm den Posten der Sängerin und spielte auch das letzte Album ein. Für die Kenner ein Leckerbissen, die neue Sängerin live zu erleben. Ein wahres Powerbündel mit blau gefärbten Haaren lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie die richtige Besetzung ist. Etwas befremdlich erscheint das Kostüm, das sie trägt und eher an eine Zugehörigkeit zu „The X-Men“ erinnert. Die Setlist steht klar im Zeichen der letzten beiden Alben „War Eternal“ und „Khaos Legions“. Songs aus alten Tagen kommen bis auf zwei Ausnahmen nicht vor, was den Auftritt und dessen gute Qualität aber nicht schmälert.

Setlist Arch Enemy

  1. Yesterday Is Dead and Gone
  2. War Eternal
  3. Ravenous
  4. Stolen Life
  5. You Will Know My Name
  6. As the Pages Burn
  7. Under Black Flags We March
  8. Avalanche
  9. No Gods, No Masters
  10. Nemesis

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Um 21:10 Uhr fällt dann der für die Umbaupause hochgezogene Vorhang und nach einem kurzen Intro ergiesst sich mit fetten Paukenschlägen und einer famosen Pyroshow eine fulminante Licht-, Video- und Musikinstallation auf die sehnsüchtig wartende Menge. Nightwish Sängerin Floor Jansen läuft federnden Schrittes auf die Bühne. Welch eine Präsenz der hübschen Niederländerin, die mit ihrem Charisma das Publikum sofort in ihren Bann zieht. So sehr auch die Trennungen der vorherigen Frontfrauen die Fans gespalten haben, Nightwish haben mit Floor Jansen den perfekten Ersatz gefunden. Ebenso merkt man dem Rest der Band, vor allem Marco Hietala und Emppu Vuorinen, die Freude daran an, das Publikum in eine Mischung aus Traum- und Filmwelt mitzunehmen. Das wird unterstützt durch eine wahnsinnige Videoinstallation im Hintergrund und immer wiederkehrende Pyrotechnik in Form von Mini-Flammenwerfern oder auch kleineren bengalischen Effekten wie Feuerkreiseln. Die Lichtschau und Sound tun ihr übriges, um den Abend für die meisten Besucher unvergesslich zu gestalten.

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Die Fans haben Spass, klatschen und singen voller Freude mit. Doch manchmal grenzt der Sound der Finnen für mich so nah am Kitsch, dass man sich fast veräppelt vorkommt – wird das ganze doch Metal genannt und hat mit Metal eigentlich gar nichts zu tun, ausser den Gitarrenriffs. Nightwish sind gewaltige Kompositionen, die auch von Hans Zimmer stammen könnten. Aber wenn nur noch sphärische Keyboardklänge, Orgel und Panflöte zu Floor Jansen hübschem Stimmchen erklingen, ist von Metal wahrlich gar nichts mehr zu spüren – leider auch nichts von Ironie, die diese Pathosexzesse vielleicht erklärlich gemacht hätte. Zumindest sehe ich keine Haarmatten Bangen ausser vielleicht dieser von Floor selbst. Doch die Show ist definitiv grossartig, anders wie bei anderen Bands ist vom Bühnenbild bis zu den Flammenwerfern alles auf den Sound abgestimmt, unterstreicht diesen und setzt ihn in den Mittelpunkt. Die Videoeffekte sind schon fast sphärisch und wirken einfach grossartig zu dieser Filmmusik, schon alleine davon konnte man Hirnflattern bekommen. Nightwish vermengte bei ihrem Konzert so viele Stile, dass einem am Ende der Show der Kopf schwirrt. Nightwish verbinden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem makellosen Ganzen. Ist es Zeit für eine neue Ära? Es ist Zeit für „Endless Forms Most Beautiful“.

Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel

Setlist Nightwish

  1. Shudder Before the Beautiful
  2. Yours Is an Empty Hope
  3. Ever Dream
  4. She Is My Sin
  5. My Walden
  6. The Islander
  7. Élan
  8. Weak Fantasy
  9. 7 Days to the Wolves
  10. Alpenglow
  11. Storytime
  12. Nemo
  13. Stargazers
  14. Sleeping Sun
  15. Ghost Love Score
  16. Last Ride of the Day
  17. The Greatest Show on Earth
Nightwish: Möchtegern-Metal in der St. Jakobshalle in Basel
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Slash spielt in Mumbai „Sweet Child O’Mine“ – und alles singt

In Mumbai standen nicht Guns’n’Roses auf der Bühne, sondern Slash und seine Conspirators, die gerade auf Welttournee sind. Allerdings hatten die mindestens einen Roses-Song mitgebracht, zu dem dann auf der Bühne keiner singen musste. Das haben die Zuschauer übernommen – und dies gänzlich! Woah ist das geil. Vor allem: In Mumbai! Nicht auszudenken, was da bei einer ernsthaften Reunion los wäre… Gänsehaut!!!

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Die Zeiten von Glam-Rock, toupierten Mähnen und Spandexhosen sind glücklicherweise schon laaange vorbei. Doch einige Bands halten bis heute durch. Mit Mötley Crüe trat gestern 9. November 2015 einer der Prototypen ab, endgültig und mit einem lauten Knall. Das Vorprogramm bestritt an diesem Abend der 67 jährige Shock-Rock-Veteran Alice Cooper. Ihr allerletztes Konzert spielt die Crüe dann am 31. Dezember im heimischen Los Angeles und wer wissen will, wie richtiger Grössenwahn on Stage aussieht, wurde schon immer bei Mötley Crüe fündig, so auch gestern. Die Band bot die grösste Show ihrer Geschichte, mit gewaltigen Pyro-Effekte – unter anderem ein Feuerspuckender Bass für Nikki Sixx (Rammstein lässt Grüssen) – und ein auf Gleisen montiertes Schlagzeug, dem „Crüecifly„, mit dem Drummer Tommy Lee wie auf einer Achterbahn durch die St. Jakobshalle sauste.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Gestern Abend kam für die Fans der Glam-Metal-Band Mötley Crüe die Stunde des Abschieds. Mötley Crüe, eine der skandalträchtigsten Bands aller Zeiten, für viele Metal-Fans nur Poser, die kaum ihre Instrumente in den Händen halten können, gehören so oder so zu den schillerndsten musikalischen Vertretern der 80er Jahre. Nun haben Nikki Sixx, 56, Vince Neil, 54, Tommy Lee, 53 und Mick Mars, 64 auf ihrer letzten Torunee, kurz von der Band als „Final Tour“ angekündigt, ihren definitiv letzten Gig in der Schweiz gespielt. Am 31. Dezember 2015 soll im Staples Center von Los Angeles die beeindruckende Karriere von Mötley Crüe ihr Ende finden. Davor spielen sie aber noch ihre „Final Tour“ und machten dabei auch am Montag Halt in Basel, um sich von den Fans in der St. Jakobshalle zu verabschieden. Im Gegensatz zum Auftritt vor 3 Jahren in derselben Location, war die Halle dieses mal höchstens halbvoll und ich habe noch nie erlebt, dass die oberen Ränge der Halle durch einen schwarzen Vorhang verdeckt werden mussten. Das Publikum bestand auch vorwiegend aus Fans, die die glorreichste Epoche der Band noch miterlebt haben, doch auch jüngere Metalheads waren anwesend, um einen exzessiven Abschied mit der Band zu feiern und der Rest blieb wohl zuhause und schaute „The Walking Dead“, war ja fast das Gleiche… ;)

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Als sich im Jahre 1981 Sänger Vince Neil, Drummer Tommy Lee, Gitarrist Mick Mars und Basser Nikki Sixx in Los Angeles zusammen taten, hatten sie nur eines in Kopf: Sich mit Sex, Drugs und Rock’n’Roll durchzuschlagen. Nikki, welcher mit bürgelichem Namen Frank Ferrano heisst, trifft in L.A. auf Tommy Lee, der zu der Zeit den Spitznamen T-Bone trägt, weil er kaum Fleisch auf den Knochen hat. Als nächstes stossen sie auf den Gitarristen Robert Alan Deal, der seinen Namen bald in Mick Mars ändert. Auf der Suche nach einem Rhythmusgitarristen stolpern sie schliesslich über Vince Neil Wharton, der als Sänger perfekt zu dem Trio passte und schon wenig später spielten sie ihren ersten Gig im Vorprogramm von Y&T. Bereits in den ersten Monaten nach der Gründung machten sie mit extremer Partyleidenschaft und bunten Kostümierungen auf sich aufmerksam. Ihrem Bandnamen, einer Abweichung von ‚Motley Crew‘, zu deutsch ‚bunter Haufen‘ fügen sie Umlaute hinzu, weil sie Löwenbräu als ihr Lieblingsbier betrachten.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Für 6000 Dollar nehmen sie ihr Debüt „Too Fast For Love“ (1981) auf. Zunächst nur bei ihren Auftritten erhältlich, unterschreiben sie 1982 einen offiziellen Plattenvertrag bei Elektra. Schon zu der Zeit fahren sie ihre erste Headlinertour durch Kanada, spielen dort aber hauptsächlich in kleineren Clubs und Schwulenbars. Doch schon mit ihrem Zweitling „Shout At The Devil“ gelingt ihnen 1983 der Durchbruch, der ihnen grosse Konzerte in Kalifornien, eine Australien-Tour als Vorband von Kiss und eine US-Tour mit Ozzy Osbourne einbringt. Auch Europa kommt langsam in den Genuss der Band, im Vorprogramm von Iron Maiden verbraucht das Quartett so manche Dose Haarspray. Doch kein Erfolg ohne Skandal, lautet ihre Devise. Erst kritisiert ein ‚Committee On Pornography In Rock Music‘ des US-Senats die Band wegen gewaltverherrlichender und frauenfeindlicher Texte. Dann knallt ein verkokster, nackter Sixx mit seinen Porsche gegen einen Mast. Schliesslich baut Neil einen wüsten Unfall, als er besoffen in ein anderes Auto fährt. Sein Beifahrer Razzle, Schlagzeuger von Hanoi Rocks, stirbt, die Insassen des beteiligten Fahrzeugs kommen mit lebensgefährlichen Verletzungen davon.

Anstatt für Ewigkeiten in den Bau zu fahren, muss Neil gerade einmal 30 Tage absitzen, 200 Stunden Sozialdienst leisten und 2,6 Millionen Dollar Schadensersatz zahlen. Nachdem sich Neil einer Therapie unterzieht, geht das kollektive Saufen aber fröhlich weiter. Zwar ist „Theater Of Pain“ (1985) dem verstorbenen Freund gewidmet, am Lebensstil der Party Animals ändert sich aber nichts. Auf den anschliessenden Touren kommt zum ersten Mal der seitdem bekannte Drumriser der Band zum Einsatz, der Tommy Lee während seines Drumsolos einmal quer durch die Luft schwenkt und dabei sogar kopfüber spielen kann. Nachdem Lee im Mai ’86 Heather Locklear heiratet, findet Neil auch endlich die Zeit seine 30 Tage Knast abzusitzen, von denen er aber nur 18 tatsächlich hinter Schwedischen Gardinen verbringt. Auf „Girls, Girls, Girls“ (1987) findet die Crüe wieder zu ihrer alten Thematik zurück, zeigen sich aber deutlich härter. Das Album erreicht Nummer zwei in den US-Charts und muss sich nur Whitney Houston geschlagen geben. Für die Tour verpflichtet das Quartett zunächst Whitesnake und etwas später Guns N’Roses als Opener. Bei einem drogenreichen Abend in Slashs Hotelzimmer erliegt Sixx während der Japan-Tour beinahe einer Überdosis Heroin – wie in „Pulp Fiction“ rettet ihn eine Adrenalinspritze ins Herz. Der Bassist war aber laut eigenen Aussagen schon zwei Minuten in Valhalla und legte dort wohl ein paar Walküren flach. Elektra stellt die Band daraufhin vor die Wahl, zu entziehen oder ohne Vertrag da zu stehen. Sie entscheidet sich für die erste Option.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Im Sommer 1989 spielen sie mit Bon Jovi, Ozzy Osbourne, Skid Row und den Scorpions vor 100’000 Zuschauern in Moskau. Der Liveübertragung im Fernsehen sollen sogar eine Milliarde Menschen beiwohnen. Die globale Aufmerksamkeit trägt Früchte: Das wenig später veröffentlichte Album „Dr. Feelgood“ erreicht die Nr.1 in den US-Charts und verkauft sich im Heimatland über drei Millionen Mal. Auf dem Album sind neben Bryan Adams, Steven Tyler und Skid Row noch einige andere Gäste vertreten. Die sich anschliessende Mammut-Tour rund um die Welt ist beinahe komplett ausverkauft. Sowohl Mick, als auch Nikki heiraten 1990 und nachdem die Best-Of „A Decade Of Decadence“ erscheint, geht es an neues Material. Allerdings nicht ohne Probleme, denn Neil verfällt erneut dem Alkohol und interessiert sich eher für Autorennen als für Musik. Die Band feuert ihn und holt John Corabi als Ersatzmann. Das Ergebnis „Mötley Crüe“ (1994) ist zwar ihre bis dato teuerste Produktion, verkauft sich aber spärlich, wie auch die Eintrittskarten zur Tour. Neil macht derweil solo weiter und holt sich für seine Band den ehemaligen Billy Idol-Klampfer Steve Stevens, sowie den Ex-Ozzy Osbourne-Basser Phil Soussan. Das Debüt der Vince Neil Band verkauft sich noch ganz anständig, jedoch sieht es mit den darauf folgenden Veröffentlichungen nicht ganz so rosig aus. Nachdem Corabi bei Mötley Crüe wieder seinen Hut nehmen muss, startet er zusammen mit dem ehemaligen Kiss-Gitarristen Bruce Kulick die Band Union. Da all das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, holen sich Mötley Crüe Vince wieder zurück in die Band.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Zwischenzeitlich gelingt es einzig Schlagzeuger Lee weiterhin für Schlagzeilen zu sorgen. Seine Eskapaden sind so berühmt wie die Mick Jaggers, seine Hochzeit und Streitereien mit Bay Watch-Silikonbusen Pamela Anderson beherrschen jahrelang die Gazetten aller Welt. Ein Video, das die beiden beim Sex am Pool zeigt sorgt für Überlastung so manch einer Internet-Leitung. Dagegen macht eine Kinderfeier in Lees Villa 2001 traurige Schlagzeilen, als der Sohn der deutschen Schauspielerin Ursula Karven im Pool ertrinkt. Ein Prozess wegen fahrlässiger Tötung endet mit einem Freispruch. Wenig glamourös gestalten sich auch die Aktivitäten um Mötley Crüe. Zwar kehrt Neil 1997 zurück, nach dem Album „Generation Swine“ und einer Tour (teilweise als Opener für Type O Negative), die von Randalen und Streitereien bestimmt ist, schmeisst Lee das Handtuch. Während er die Metal Rap-Band Methods Of Mayhem gründet und mit dem gleichnamigen Album 2000 einen grossen Erfolg landet, verpflichtet seine Ex-Band den ehemaligen Ozzy Osbourne-Schlagzeuger Randy Castillo. Mit ihrem gemeinsamen Studiowerk „New Tattoo“ (2000) landen sie aber einen Flop und auch die Tour mit Megadeth und Anthrax bringt nicht den erwarteten Erfolg. Nach der Veröffentlichung der lesenswerten Autobiografie „The Dirt“ (2001) und dem Krebstod Castillos 2002 lösen sich Mötley Crüe faktisch auf. Der tätowierte Schlagzeuger Lee widmet sich wieder hauptsächlich dem anderen Geschlecht, Pamela Anderson schickt ihn aber derweil wieder in die Wüste. Ende 2003 ist es Pink, die an seiner Angel anbeisst, sich aber bald schon wieder verabschiedet. Nikki Sixx startet in der Zwischenzeit mit Tracii Guns (Ex-L.A. Guns) die Brides Of Destruction. Auch als Songwriter ist er umtriebig und schreibt für Saliva, Drowning Pool und Tantric. Derweil konzentriert sich die mediale Aufmerksamkeit auf Tommy und im Hintergrund ziehen unmerklich andere Leute die Mötley Crüe-Strippen.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Ein gewisser Mags Revell, britischer Promoter der Metropolis Music Group, bringt den Stein wieder ins Rollen, indem er eine Initiative startet, deren Ziel es ist, die Originalmitglieder der Crüe zu einer Reunion zu bewegen. Dank des Internets erhält er bald enormen Zuspruch seitens gefrusteter Mötley-Fans. In Eigenregie reserviert er Venues in Grossbritannien und zwingt die Band quasi dazu, dort auch aufzutreten, denn andernfalls hätte der gute Mags finanziellen Schiffbruch erlitten. Offensichtlich haben Vince, Nikki, Mick und Tommy diesen Arschtritt gebraucht, denn nachdem sie spitz kriegen, dass alleine im Vereinigten Königreich mehrere zehntausend Fans nach einer Reunion geifern, kommt es schliesslich am 6. Dezember 2004 zum offiziellen Vollzug. Bei einer Pressekonferenz erklärt das Quartett, wieder gemeinsam auf Tour zu gehen und auch neues Material aufnehmen zu wollen. Der Presse-Tamtam um Mötley Crüe führt sogar dazu, dass der Server der offiziellen Seite ob dieser Nachricht in die Knie geht, das Interesse der Fans scheint wirklich vorhanden zu sein. Nicht kleckern, sondern klotzen lautet das Motto der Tournee, die unter dem Banner „Red, White And Crüe Tour… Better Live Than Dead“ nur in den ganz grossen Hallen Station macht.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Neben der Mötley-Reunion versucht Tommy Lee sich auch wieder als Solo-Künstler. Er nimmt Platten mit Mitgliedern von Incubus und den Deftones auf, ausserdem bringt er zwei Solo-Alben „Never A Dull Moment“ (2002) und „Tommyland – The Ride“ (2005) heraus. Danach satteln die Amis allerdings ihre Hühner und gehen mit Motörhead zusammen auf Australien-Tour. Bevor neues Material der Band auf den Markt kommt, erscheint über Nuclear Blast Records zunächst die Biographie „The Dirt“ als Hörbuch, gelesen von Schauspieler und Knastbruder Ralf Richter. Im Sommer 2006 sind sie mit Aerosmith auf US-Tour unterwegs, gleichzeitig aber dabei, an einem neuen Album zu basteln. Nikki ist unterdessen als Sixx A.M. aktiv, Mick hilft bei den Finnen von Crashdiet mit Ideen aus und bringt seine Songwriter-Qualitäten auch anderweitig gern ein. Tatsächlich melden sie sich 2008 mit dem starken „Saints Of Los Angeles“ zurück. Während vor allem Nikki neben der Musik auch als Autor und Fotograf einige Meriten einsammelt, versucht sich auch Sänger Vince Neil 2010 auf dem Gebiet und veröffentlicht „Tattoos & Tequila“, sowohl als Buchtitel, als auch als CD. 2011 kommt es schliesslich sogar zu einer Tour mit den eher weniger geschätzten Poison, ohne dass auf oder hinter der Bühne gross die Fetzen fliegen. Ofensichtlich wird man älter, oder profesioneller oder einfach müde, vom ewigen Sex, Drugs und Rock’n’Roll.

Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel

Nun also die „Final Tour“, zu welcher Mötley Crüe sogar einen Vertrag unterzeichnet haben, dass sie danach nie mehr zusammen auftreten dürfen. Die Crüe will nach eigenen Angaben, nicht als alte Witzfiguren enden. Davon gäbe es schon genug. Einst coole Bands, die ihren Zenit überschritten hätten, aber weiter auf irgendeiner Bühne herumkriechen würden. Am Ende hätten die Zuschauer nur noch Mitleid. Das soll Crüe nicht passieren – sie wollen den Fans in bester Erinnerung bleiben. „Heute Abend feiern wir 34 Jahre Musik von Mötley Crüe“, kündigt Sänger Vince Neil an. Dann feuern nicht nur die Pyrotechniker, sondern auch Mötley Crüe aus allen Rohren. Beim Auftakt der Show ist alles so überzogen, wie es der Glam-Rock aus den 80er-Jahren verlangt: Feuerbälle und Funkenregen schiessen von der Bühne, Background-Sängerinnen agieren auch gleich als laszive Tänzerinnen, Tommy Lees Schlagzeug fährt an Schienen die Decke entlang, damit der Drummer sein Solo kopfüber spielen kann. Die Band wird ihrem exzessiven Image gerecht. Mötley Crüe sind keine Freunde emotionaler Ansprachen – und das, obwohl sie unterwegs auf der letzten Tour der Band-Geschichte sind. Lieber lassen sie Taten sprechen.

Keiner der Hits wie „Girls, Girls, Girls“, „Dr. Feelgood“, „Kickstart My Heart“ oder „Wild Side“ lassen sie in den knapp zwei Stunden aus. Die vier Amis sind nicht mehr die jüngsten, lassen sich aber kaum Müdigkeit anmerken. Ob sie für all die Partys und Drogen-Geschichten ihrer langen Karriere einen Preis gezahlt haben, ist nicht ersichtlich. Doch nach eigenen Angaben sind Nikkis Schultern kaputt, Vince Gelenke lädiert und praktisch alle taub. Heute schauen sie alle fast schon exzessiv auf ihre Gesundheit, um das Massaker, das sie am Körper angerichtet haben, einigermassen zu vertuschen. „Alles okey“, gemäss Neil, „Am Leben zu sein, ist alles, was zählt.“ „Wir haben uns alle verändert, sind älter und weiser geworden“, sagte Tommy Lee kürzlich in einem Interview. Seit 2014 touren sie nun um die Welt, um Abschied zu nehmen. „Manchmal war es ein bisschen wie auf einer Beerdigung“, sagt Tommy Lee. In Basel war es eine Beerdigung bei bester Stimmung und die Fans kleideten sich dem Anlass entsprechend: Haarspray-Mähnen, Motorrad-Lederjacken und Bandanas. „Alles Schlechte muss einmal ein Ende haben““, ruft Vince Neil in Basel der Menge entgegen: „Erinnert euch immer daran: Wir sind Mötley Crüe!“ Rest In Peace, Glam-Rock-Kings!

Setlist:

    Intro: So Long, Farewell (Rodgers & Hammerstein Song)

  1. Girls, Girls, Girls
  2. Wild Side
  3. Primal Scream
  4. Same Ol‘ Situation (S.O.S.)
  5. Don’t Go Away Mad (Just Go Away)
  6. Smokin‘ in the Boys‘ Room (Brownsville Station Cover)
  7. Looks That Kill
  8. Mutherfucker of the Year
  9. Anarchy in the U.K. (Sex Pistols Cover)
  10. In the Beginning
  11. Shout at the Devil
  12. Louder Than Hell
  13. O Fortuna (Carl Orff Song)
  14. Drum Solo
    Guitar Solo

  15. Saints of Los Angeles
  16. Live Wire
  17. T.N.T. (Terror ‚N Tinseltown)
  18. Dr. Feelgood
  19. Kickstart My Heart
  20. Zugabe:

  21. Home Sweet Home
  22. Outro: My Way (Frank Sinatra Song)

Konzert Review: Mötley Crüe finally on Final Tour in Basel
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Performance8.5
Akustik8.5
Sichtverhältnisse8
Vor-Ort-Service7.5
Sanitäre Einrichtungen7
Parkplatzsituation5
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An Epic Night with Machine *Fucking* Head!

Über 20 Jahre ist es her, seit „Machine Head“ an der Seite von „Slayer“ erstmals im Z7 auftraten. Unter dem Motto „An Evening with Machine Head“ feierten die Bay-Area-Metal-Titanen am 5. Oktober in Pratteln ihr Band-Jubiläum. Was in den US&A bereits mehr als erfolgreich lief, brachte die Band nun auch auf den alten Kontinent – ohne Supportbands, dafür mit einer ausgedehnten, Karriere umfassenden Setlist. Wie Frontmann Robb Flynn auf der Bühne verkündete, nahmen sie bewusst keine Vorband mit und was die Fans geboten bekamen war Metal allererster Sahne, denn die Jungs aus Oakland liessen es über zwei Stunden so richtig krachen und das altehrwürdige Z7 bis in die Grundmauern beben! Je verrückter die Crowd, desto länger der Evening! Rob Flynn dazu: „Wir hätten die ganze Nacht durchspielen können, so verrückt war die Menge!“

An Epic Night with Machine Fucking Head!

Im November 1994 traten Machine Head an der Seite von Slayer erstmals im Z7 auf, was etwa gleichbedeutend war mit dem ersten Metalkonzert überhaupt in den heiligen Wänden der Konzertfabrik! Seither hat die 1991 gegründete Band aus dem kalifornischen Oakland so manche Veränderung erfahren, ohne dabei jedoch an Qualität einzubüssen, im Gegenteil, je länger es die Band gibt, umso besser wird sie! Frontmann Robert Flynn und seiner Truppe ist es gelungen, ihrer Linie treu zu bleiben und den bandeigenen Musikstil mit Einflüssen aus Thrash- und Groove-Metal stets weiterzuentwickeln und zu perfektionieren! Im November 2014 präsentierten Machine Head ihr achtes Studioalbum „Bloodstone & Diamonds“ im Zürcher Komplex 457 ihren Schweizer Fans. Nicht einmal ein Jahr später sind sie zurück und übertreffen die grandiose Show vom Vorjahr noch! Im Rahmen ihrer „An Evening with“-Tour verzichten die Amerikaner vollständig auf Supporting Acts. Stattdessen kamen ihre hartgesottenen Fans am 5. Oktober 2015 im ausverkauften Z7 in den Genuss eines umfangreichen, auf alle Epochen ausgedehntes Set, dass absolut keinen Wunsch offen liess!

An Epic Night with Machine Fucking Head!

Vor ein paar Jahren schrieb der „Guardian“, dass Machine Head Mainstream-Metal sei, doch ausgelöst hat den Begriff wohl weniger die musikalische Ausrichtung der Band als – ganz basal – die Anzahl Fans und verkaufter Alben. Stilistisch waren Machine Head nie experimentierfreudiger, abwechslungsreicher und – man beachte den dramatischen Aufbau der neuen Stücke – ehrgeiziger. Das Konzert war wie eine Zeitreise durch die dunklen Höhlen des MH-Repertoires. Natürlich fanden alte Klassiker wie „Beautiful Mourning“, „Davidian“, „Old“, „Ten Ton Hammer“ oder „Aesthetics of Hate“ ihren Platz, sowie auch Songs ihres aktuellen Album „Bloodstone & Diamonds“ oder aus dem absoluten Hammer-Albums „Locust“. Neue Songs wie „Now We Die“, „Killers And Kings“, „Game Over“ oder „Darkness Within“ schienen auch bei alteingesessenen Fans auf grosse Begeisterung zu stossen. Verständlich, wie ich finde, denn diese Band kriegt etwas zustande, was nur sehr wenigen gelingt: Sie werden mit jedem Album besser!

Machine Head sind ja ohnehin dafür bekannt, lange Sets für ihre Fans zu spielen – mit Betonung auf „für ihre Fans“. Flynn und Co. haben offensichtlich die Schnauze voll davon, vor „Fremdpublikum“ zu spielen: „Wir werden nicht länger versuchen, eine gute Zeit mit Leuten zu haben, die nicht wissen, wer wir sind. Wenn Machine Head eine Party schmeissen, wollen wie dort keine „Fremden“ haben. Hier geht es um uns und um euch da draussen, die Die-Hard-Fans, die Verrückten, die verdammten „Unerwünschten“! Die anderen interessieren uns nicht. Wir sind hier und gehen nicht weg. Wer daran teilhaben will, weiss, wo er uns finden kann. Vorerst, oder vielleicht sogar für immer, haben wir damit abgeschlossen, diese anderen Leute erreichen zu wollen“, heisst es weiter in einem epischen Facebook-Post der Band. Wer Machine Head kennt, weiss genau, was eine Live-Show à la Machine Head heisst: KILLER!!! Unzählige „Headbang Motherfucker“, verzerrte Gitarrenklänge ohne Ende, ein Robb Flynn in Ekstase und eine gnadenlose Wand aus bestem Metal lassen keinen Nacken ruhen. Bei der Einführung von „Darkness Within“ sprach der unverwüstliche Mr. Flynn davon, was Musik ihm bedeutet. Wie viel Macht die Musik auf ihn hat und davon, dass er sich, vor allem in jüngeren Jahren, oft von der Musik seiner Idole verstanden fühlte. Solche Momente an Konzerten wie diesem seien sein Lebenselixier und der Grund, warum er jeden Tag aufstehe. Die Musik schaffe es, jede einzelne Zelle mit Leidenschaft zu füllen, und erzähle viel mehr als 1000 leere Worte. Auch erinnerte sich Rob an das erste Konzert zusammen mit Slayer und wie er in der damals noch neuen Konzertfabrik Z7 in Pratteln auf Jeff Hanneman traf:

Slayer Jeff Hanneman Machine Head Robb Flynn

I can remember some good hangs with him though. The first was in Basel, Switzerland back in November, 1994 when Machine Head was main support to Slayer on the Divine Intervention tour. It was one of those shows were something so random happens it just never leaves you, in this case, the show was sponsored by Chesterfield cigarettes and every kid entering the show got 2 free packs of smokes. I’ve never seen so much smoke in a venue in my life. I remember walking onstage and yelling at our roadie/everything-guy Mike Scum, „Dude, turn off the fuckin‘ smoke machine“, he said „Yooooo, it’s not the smoke machine bro, it’s the cigarettes!“ It was damn near impossible to breath onstage. After the show we were hanging backstage and Jeff walked back, we started bitching about the crazy cigarette show, and he invited me back to the dressing room to grab a beer, we sat down and chatted for a while, and then I went all Slayer-nerd on him and started grilling him on what songs he wrote.

Me: „Who wrote Angel Of Death?“
Jeff: „I did“
Me: „Lyrics too?“
Jeff: „Yep“
Me: „Reign In Blood?“
Jeff: „Me“
Me: „Dead Skin Mask?“
Jeff: „Yep“
Me: „South Of Heaven?“
Jeff: „Me“
Me: „Black Magic?“
Jeff: „You know it“
Me: „Hell Awaits?“
Jeff: „Yep“

On and on it went, that man wrote both the music and lyrics to a large goddamn portion of my favorite Slayer songs. He was a huge influence on my songwriting growing up in particular with arrangements and the bold use of key changes. The one thing Slayer band always had over so many other bands is they were all over the guitar neck when it came to key changes. Leads would be in some of the most random keys ever, but somehow it made it all that much more frantic, and when the chorus kicked back in, Boom! Set up perfectly. He was one of the few metal heads I met who never really got into Pantera, he told me he „liked some stuff“, but thought they we’re „too bluesy at times“, and that he „liked more evil notes or sad riffs“

An Epic Night with Machine Fucking Head!

Neben solchen sympatischen Ansagen und Erinnerungen aus alten Tagen der Band zeigten Machine Head vom ersten Song an, dass sie die aktuellen Könige des Trash Metals sind. Seit nun 21 Jahre gibt es die Band schon, welche sich mit Hits wie „Imperium“, „Helo“ oder „Old“ in die Herzen der Fans gespielt haben. Und was die Metal-Titanen in einer fast zweieinhalbstündigen Show boten, war schlicht grossartig! Dass das keine leeren Worte sind, weiss jeder, welcher Machine Head schon einmal auf der Bühne erlebt hat. Besser, ehrlicher und kraftvoller gehts einfach nicht! Wie es sich gehört, wurde die Hymne „Halo“ für den Schluss aufgespart. Das gab dem feierwütigen Publikum noch einmal den Rest. Über 2 1/2 Stunden voller schädelspaltender Metal-Hymnen, Singalongs und atmosphärischen Stücken! Einfach genial! Einfach nur MACHINE *FUCKING* HEAD! Die Bay-Area-Metal-Titanen haben mit ihrer „An Evening with“-Tour etwas gewagt, wozu keine Band vor ihnen den Mut dazu hatte, sie spielten einen ganzen Abend lang völlig ohne Support. Die Bedenken des Managments, dass kein Mensch einen ganzen Abend lang einer einzigen Metal-Band zuhören möchte, konnte Machine Head locker zerstreuen.

An Epic Night with Machine Fucking Head!

Die Jungs stehen nicht zuletzt für Härte, Tempo, Groove, musikalische Kompromisslosigkeit mit zum Teil nahezu brutalen Sounds und vermögen genau damit locker einen ganzen Abend die Nacken der Fans zur Ekstase zu bringen – es hätte auch noch mehr als die 2 1/2 Stunden sein dürfen! Was den Fans um die Ohren geschmettert wurde war schlichtweg grandios und wird nicht so leicht zu toppen sein! Offenbar haben Rob und seine Mannen gefallen am Format „Ein Abend mit…“ gefunden und kehren daher Februar/März des kommenden Jahres zurück auf Europas Bühnen und wenn möglich werde ich mir diese absolut grossartige Show nochmals geben! „Wir sind echt begeistert davon, längere Sets zu spielen, ein paar tiefe Parts reinzuwerfen und alles zu unserer Welt zu machen“, erklärt Sänger Robb Flynn. Eine ganz schön coole Entscheidung – schliesslich kann eine Band wie Machine Head, die inzwischen Headliner-Status hat, auf Festivals mit vergleichsweise kurzen Auftritten ziemlich viel Geld verdienen. Stattdessen nun also Zweistunden-Konzerte für die Hardcore-Fans in eher überschaubaren Hallen? Respekt, Jungs! Und danke dafür! Ihr seit grossartig! Just two hours of Fucking Machine Head! Besser gehts nicht!

Setlist:

  1. Imperium
  2. Beautiful Mourning
  3. Now We Die
  4. Bite the Bullet
  5. Locust
  6. From This Day
  7. Ten Ton Hammer
  8. This Is the End
  9. In Comes the Flood
  10. The Blood, the Sweat, the Tears
  11. Crashing Around You
  12. Darkness Within
  13. Declaration
  14. Bulldozer
  15. Killers & Kings
  16. Davidian
  17. A Farewell to Arms (First time played live since 2010)
  18. Take Me Through the Fire
  19. Aesthetics of Hate
  20. Game Over
  21. Old
  22. Halo
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Metallica: Komplettes Video zum „Rock In Rio“-Auftritt

Metallicas Show beim „Rock In Rio“ Festival vom 19. September könnt ihr euch nun in voller Länge als Video-Mitschnitt anschauen. Folgende Songs spielten James Hetfield und Co. in Brasilien:

  1. Fuel

  2. For Whom The Bell Tolls
  3. Battery
  4. King Nothing

  5. Ride The Lightning

  6. The Unforgiven

  7. Cyanide

  8. Wherever I May Roam

  9. Sad But True

  10. Turn The Page

  11. The Frayed Ends Of Sanity

  12. One

  13. Master of Puppets

  14. Fade To Black

  15. Seek And Destroy
  16. Zugabe:

  17. Whiskey In the Jar

  18. Nothing Else Matters

  19. Enter Sandman

Evolution auf Konzerten

Zu grossen Teilen ist dies eine Tatsache und ob dass mit der Drohne wirklich umgesetzt wird, liegt sicherlich in den Händen der Veranstalter, die Idee alleine ist aber witzig…

Evolution auf Konzerten

Live at Hellfest: Slash feat. Myles Kennedy and the Conspirators

Am 20. Juni brachten Slash feat. Myles Kennedy And The Conspirators das Hellfest zum Brodeln, das Konzert könnt ihr euch nun in voller Länge im folgenden Video ansehen.

Setlist beim Hellfest:

  1. 0You’re A Lie
  2. Nightrain (Guns’n’Roses-Cover)
  3. Avalon
  4. Back From Cali
  5. You Could Be Mine (Guns’n’Roses-Cover)
  6. The Dissident
  7. World On Fire
  8. Anastasia
  9. Sweet Child O‘ Mine (Guns’n’Roses-Cover)
  10. Slither (VELVET Revolver-Cover)
  11. Paradise City (Guns’n’Roses-Cover)

Neulich auf dem Open Air: Police Dance

Wer wissen will, wie souveränes Verhalten im Ausnahmezustand aussieht, der muss sich an die britischen Ordnungshüter halten. Dieser 35 Sekunden Clip bewiest: Hier sind Profis am Werk, die wissen was zu tun ist, wenn es Alarm gibt. Ob sie vorher auf Drogensuche waren, wissen wir leider nicht, könnte aber sein…

Rockstar fängt Bierbecher im Flug

Es gibt ja etliche coole Typen auf den Bühnen dieser Welt. Der Sänger David Achter de Molen von der niederländischen Punkband John Coffey hat auf dem Pinkpop Festival 2015 in Holland seine Fans mit einer unglaublichen Aktion zum Jubeln gebracht. Beim Crowdsurfen im Publikum machte er kurz Halt und während er auf den Schultern der Leute stand, flog aus der Ferne ein Becher Bier in seine Richtung. Diesen fing er cool mit der Hand auf, trank den Becher leer und warf ihn ganz lässig weg. Als ob es das Normalste auf der Welt wäre.

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