Tom Gerbers Kurzfilm “Metal King” ist eine Liebeserklärung an die wahrscheinlich brachialste Musik der Welt. Heulende Gitarren, Lederkluft und Songtexte, dass ist Heavy Metal – jene Musik, die aus sehr schnellen, sehr harten Gitarrenklängen gemacht wird und die man mit Vorliebe sehr laut hört. Auch David, der Protagonist dieses Kurzfilms, hört Heavy Metal. Allerdings mit Kopfhörer, denn er muss arbeiten. Im Coop, wo er Regale auffüllt. Kein Wunder, flüchtet er schon mal in Tagträumereien, die eine brüllende Masse, einen grantigen Filialleiter und allerlei Luftgitarrensoli beinhalten. Ein Film mit viel Humor, überraschende Pointen und Sinn für kleine, schön ausgeführte Details, wie den gesungenen Abspann…

Heute im “Death Bell of the Day” etwas passendes für den Montag: Die Vorlesung in der Uni will nicht enden? Das Meeting auf der Arbeit ist stinklangweilig? Hier kommt die Rettung. Hier kommt “Kopfkirmes”! Aber Vorsicht: Bei jedem Döp 30% IQ weniger! Döp! Döp! Döp! Döp! Döp! Döp! Döp! :)

Im Internet und in Zeitungen schrieb der amerikanische Kartenladen Cardstore den härtesten Job der Welt aus. Diverse Leute haben sich für den “Director of Operations” beworben und in Vorstellungsgesprächen via Skype erklärt ein Mann im Anzug den Kandidaten die Rahmenbedingungen für den “wichtigsten Job”. Die Verantwortlichkeiten und Anforderungen seien extrem hoch. Der Richtige für den Job müsse die Arbeit grundsätzlich stehend verrichten. “Sie sind ständig auf den Beinen und ständig in vorgebeugter Haltung”, sagt der Mann. Die Arbeitszeiten seien grundsätzlich 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen pro Woche. “Gibt es Zeit, um Pausen zu machen?”, fragt ein Kandidat. “Nein, Pausen gibt es nicht”, die klare Antwort des Chefs. “Ist dies überhaupt legal?”, fragt eine junge Frau. Die Antwort: “Oh, ja”. Jetzt kommt der vermeintliche Boss zu den Ausbildungen, die der Kandidat mitbringen muss: Abschluss in Medizin, Wirtschaft und in Kochkünsten. Der vermeintliche Chef treibt es auf die Spitze: “Wenn Sie ein Leben haben, müssen Sie dieses aufgeben. Feiertage gibt es nicht. An Weihnachten oder Thanksgiving steigt die Arbeit massiv an”. “Und wann schläft man?”, fragt ein Mann verwundert. “Oh, es gibt keine Zeit zum Schlafen”, so die knappe Antwort. Zum Schluss gibt der Chef noch den Lohn bekannt, der bei dieser Tätigkeit bezahlt wird: “Nichts.” Den Kandidaten ist die Fassungslosigkeit ins Gesicht geschrieben. Sie kommentieren das Stellenangebot mit “das ist unmenschlich” oder “das ist doch grausam”, bis der Chef erklärt, wer die Stelle derzeit besetzt: Die Mütter dieser Welt.

Was tut man nicht alles, um seine Kollegen im Büro zu beeindrucken. Da kann es schon mal ein Salto sein. Doch wenn man dabei auf einem Sitzsack landet, spielt man auch gleich Frau Holle, wie im folgenden Clip…

Wenn Beruf zur Berufung wird, am Frankfurter Flughafen gibt es diesen einen Job, der für uns chronisch Überforderte genau richtig ist. Viel Spass vor allem auch mit dem Satz am Ende… :)

Übrigens Freunde ist das Video am Schluss so geschnitten, dass er etwas schlecht da steht. Im Originalfilm erwähnt er, dass er jede Woche woanders eingesetzt wird. Wer die hohe Kunst des cleveren Schneidens nicht erkennt, hat wohl noch nie eine Sendung auf RTL oder Sat1 gesehen…

Freunde, so sehen rennende Pendler aus, die versuchen, ihren Zug zu erwischen und das in Zeitlupe. Wehende Haare und hängende Zungen – Londoner Pendler im Stress. Andy Leek und Lisa Morgenthau haben mit dem folgenden Video eine schöne Typologie über das morgendliche Durchbeissen am Start. Extrapunkte gibts für das bärenstarke “Highway to the Danger Zone” von Kenny Loggins… und irgendwie kommen mir etliche Szene nach dem heutigen Morgen bekannt vor… ;)