Ein kroatischen Unternehmer hat eine kostenlose App kreiert, die eine Zeichen­erkennungs­software nutzt und damit mathematische Gleichungen innerhalb von Sekunden lösen kann. Man scannt mit dem Handy eine mathematische Gleichung und die App namens “PhotoMath” rechnet ihnen die Lösung aus und zeigt auch alle Schritte, die zum Endergebnis führen. App-Erfinder Damir Sabol sagt dazu: “Die Schüler können ihre Ergebnisse in ihren Büchern nachschlagen. Sie können schnell rechnen und erhalten so umgehend das Ergebnis. So können sie überprüfen, was sie richtig oder falsch gemacht haben. Sie können sich aber auch alle Lösungsschritte detailliert anschauen. Es geht also nicht nur darum, Ergebnisse zu bekommen, sondern den gesamten Prozess bis zur Lösung verfolgen zu können.”

Die App, die im vergangenen Oktober auf dem Markt erschienen ist, wurde bereits elf Millionen Mal heruntergeladen. Aber nicht alle sind zufrieden: Einige sagen, die App funktioniert nicht richtig, besonders wenn es um lange und komplizierte Gleichungen geht. App-Erfinder Damir Sabol dazu: “Wir sind dabei, eine neue Version der App zu veröffentlichen. Zuerst wird die Android-Version rauskommen, da dies ein viel grösserer Markt ist und wir da noch ein Wachstum erwarten, aber nicht nur das – die neue Version wird auch viel komplexere mathematische Probleme lösen können.”

PhotoMath
Entwickler: Microblink
Preis: Kostenlos

Google hat zum 1. April ein kleines Osterei gebaut, welches nach diesem Datum über den normalen Google Maps Zugang leider nicht mehr zur Verfügung steht. Wir haben hier den Direktlink für euch, mit dem ihr weiterhin mit dem Karten-Dienst Pac Man in eurer Stadt spielen könnt.

Pac Man in Google Maps spielen

Hier der Jahresrückblick für 2014 aus Sicht von YouTube. In diesem 6,5 Minuten-Clip wurden viele Prominente, virale Video-Helden und Musiker, die dieses Jahr von Bedeutung waren untergebracht…

Ian ist 188 Zentimeter gross, 150 Kilo schwer und ein Atlas-Roboter, der von Boston Dynamics entwickelt wurde. Die US-Firma gehört seit letztem Jahr zu Google. Programmiert wurde Ian von einem Team des Institute for Human and Machine Interaction. Die Forscher aus Florida haben dem Roboter beigebracht, auf einem Bein zu balancieren und den Kranich zu machen – eine Karate-Übung, die seit dem Filmklassiker “Karate Kid” auch Kampfsport-Laien kennen. Eigentlich fehlt nur noch der Kick, aber da wäre es schwer für den Roboter, die Balance zu halten.

Der Roboter erreichte Platz 2 bei der Qualifikation zum Roboter-Wettbewerb, den die US-Rüstungsagentur Darpa im Juni 2015 ausrichten wird – dem Siegerteam winken zwei Millionen Dollar. Der Roboter verfügt über 28 hydraulisch angetriebene Gelenke und beherrscht räumliches Sehen. Er kann auf zwei Beinen gehen, was ihm erlaubt, seine Arme für andere Aufgaben zu nutzen. Wird das Gelände unwegsamer, kann er auch auf allen Vieren kriechen. Dank der IHMC-Software ist er sogar in der Lage, ein Auto zu lenken.

Freunde, ihr kennt sicher die Szene in “Minority Report”, wo Tom Cruise auf der Flucht vor dem Gesetz ist, aber nicht fähig ist, unentdeckt zu bleiben, denn überall wo er hingeht werden ständig Netzhaut-Scans durchgeführt, die seine Lage der zentralen Datenbank füttern. Das ist Zukunft. Heute findet Google-Tracking statt, wo immer du dich mit deinem Smartphone hin bewegst setzt Google einen roten Punkt auf der Karte, um den Aufenthaltsort zu markieren.

Android: Google weiss jede Bewegung von dir und mit Google Maps kann man dies beweisen

Falls du also ein Android Handy besitzt, kannst du die Karte mit deinen roten Punkten hier finden. Alles was du tun müsst ist dich mit dem gleichen Konto, das du auf deinem Telefon nutzt, anzumelden und sofort siehst du die Aufzeichnung der Aufenthaltsorte, wo du in den letzten Tagen und Monaten warst und es wirkt auf der Karte, als würden die Windpocken ausbrechen. Übrigens wird Apple mit seinem iPhone die Daten auf eine ähnliche Weise festhalten. Ob es dabei den Benutzern möglich ist, diese einzusehen, entzieht sich meiner Kenntnisse.

Wir alle wissen, egal wie die “Privatsphäre”-Einstellungen sind, werden alle Informationen gesammelt und irgendwo gespeichert. Erinnert alles irgendwie schon sehr stark an 1984, doch die Realität holt einem mit einem scharfen Ruck ein, wenn man feststellt, dass Google über ein zweidimensionales Bild mit Markierung verfügt, welches aufzeigt, wohin deine täglichen Fahrten hinführten, inkl. gelegentlichen Abstechern ins Kino oder zum Haus eines Freundes.

Bei der Prüfung meiner Daten musste ich aber auch feststellen, dass ich an gewissen Orten gar nicht gewesen sein kann und ich kann mir auch nicht erklären, wie Google darauf kommt, dass ich im Schlaf in der Wood Street in North Melbourne war. Vielleicht reist mein Handy ohne mich in der Weltgeschichte herum, oder es findet eine geheime Verschwörungen gegen mich statt…

Bekanntlich wurden ja vor kurzer Zeit über 15 Millionen Passwörter von Yandex, Mail.ru, Gmail, Yahoo, Hotmail-Konten geknackt. Kaum ein Internet-Nutzer hat kein Konto bei einem dieser Anbieter. Wer nun gerne seinen eigene Account prüfen möchte, kann sein Konto mit dieser Datenbank kontrollieren…

Is my email leaked?

Nun ist sie da, die Fussball-Weltmeisterschaft und vor uns stehen zahlreiche Spiele. Wer nun den Google Kalender verwendet und den Überblick nicht verlieren will, kann den offiziellen WM-Spielplan ganz einfach in seinen Kalender integrieren.

Um den WM-Kalender in den Google Kalender zu muss man einfach die Web-Version des Dienstes unter www.google.com/calendar mit den Zugangsdaten zum eigenen Google-Konto besuchen. Auf der linken Seite findet sich die Option “Weitere Kalender” und neben ihr ein Drop-Down-Menü. Mit einem Klick darauf wählt man “Über URL hinzufügen” aus und kopiert in das sich nun öffnende Feld die folgende Feed-URL:

In Englisch:
https://www.google.com/calendar/feeds/vdmtdcektajkqjk51vvda4ni4k%40group.calendar.google.com/public/basic
Oder in Deutsch:
http://www.google.com/calendar/ical/spielplan.fussball.wm%40gmail.com/public/basic.ics

Der WM-Spielplan wird nun im eigenen Web-Kalender angezeigt. Jetzt kann man noch in die App auf dem Smartphone und unter Einstellungen das Konto auswählen, mit dem man eben den WM-Spielplan verknüpft hat. Ganz unten in der Liste sollte nun dieser jetzt auch auftauchen. Nun setzt man daneben den Haken, damit er fortan auch mit dem mobilen Google Kalender synchronisiert wird. und schon ist man immer im Bilde, wann welches Land antritt.

Fussball-Weltmeisterschaft

Das Warten hat ein Ende, am 6. März ging die iOS-App an den Start (Link siehe unten) und jetzt endlich gibt es eine Android-Variante, welche die beliebte TV-Serie “South Park” für unterwegs bietet. Es können alle Episoden der kultigen Serie rund um Kenny, Cartman & Co. angeschaut werden und dies komplett kostenlos!

South Park: Per Android App alle Episoden anschauen

South Park ist eine der erfolgreichsten Serien des TV-Senders “Comedy Central” und inzwischen gibt es mehr als 17 Staffeln und Serien-Specials. Schon seit einiger Zeit können die Episoden kostenlos und legal im Internet gestreamt werden und nun kommen auch Android-User in diesen Genuss und können sich ab sofort die alle South-Park-Episoden auf Smartphone und Tablet ansehen. Dabei gibt es alle Folgen, welche auch auf southpark.de und southparkstudios.com zur Verfügung stehen, nun für unterwegs. Dabei können die Episoden auf Deutsch oder Englisch angesehen werden und dies komplett kostenlos!

Die Qualität des Videostreams passt sich durch HTTP-Live-Streaming automatisch der jeweiligen Netzwerkverbindung an, dabei greift die App auf insgesamt drei unterschiedliche Qualitätsstufen zurück:

  • Bandbreite: 160 KB, Auflösung: 416 x 312 Pixel
  • Bandbreite: 560 KB, Auflösung: 416 x 312 Pixel
  • Bandbreite: 1,2 MB, Auflösung: 640 x 480 Pixel

South Park: Per Android App alle Episoden anschauen

Für zukünftige Updates planen die Entwickler das Streaming der Videos in HD-Qualität (720p), sowie Unterstützung für Google Chromecast. Die South Park App kann kostenlos im Google Play Store und iTunes heruntergeladen werden.

South Park
South Park
Entwickler: VIMN Germany GmbH
Preis: Kostenlos

Ein Street View Hack zeigt wie Stadtlandschaften von Grün überwuchert aussehen könnten, da fehlen jetzt nur noch die Zombies. Nachfolgend seht ihr die Städte London und Bern und weiter unten könnt ihr euch auch einen Eindruck per Video machen, falls der Urban Jungle etwas zäh laufen sollte, was vermutlich daran liegt, dass gerade zu viele Neugierige die ergrünten Städte sehen wollen.

Urban Jungle Street View Bern
Urban Jungle Street View London

Einar Öberg hat sich an der Google Maps API zu schaffen gemacht, um eine Version von Street View zu erzeugen, in der Stadtlandschaften von tropischem Grün überwuchert werden. Die verbotene Schnittstellenmanipulation ermöglicht dabei die halbwegs genaue Platzierung von Kletterpflanzen, Bäumen und Büschen in der Urban Jungle Street View, was prinzipiell funktioniert (am besten mit Chrome), aber derzeit nur sehr zäh, was aber natürlich daran liegen kann, dass gerade zu viele Neugierige die ergrünten Städte sehen wollen.

Dieses Spiel ist wohl fast auf iOS- und Android-Gerät vertreten und ist eigentlich eine simple Idee, aber macht verdammt viel Spass. Laut der Macher wird ein aktueller Internet Explorer empfohlen, aber mit meinem Chrome läuft das Spiel auch ohne erkennbare Probleme…

Cut The Rope

Die Veröffentlichung von “Der Hobbit: Smaugs Einöde” am 12. Dezember 2013 rückt immer näher und wer sich noch auf den Ausflug nach Mittelerde vorbereiten muss, hat jetzt die Möglichkeit mit einer interaktiven Karte die Orte von Mittelerde kennenzulernen. Wer diesem Link folgt, kann in der Welt aus Tolkiens Saga versinken und sich jetzt interaktiv in den Trollwald, nach Bruchtal und Dol Guldur begeben. Die Karte liefert auch Biografien über die einzelnen Charaktere, einige Behind-The-Scene-Infos und eine beträchtliche Anzahl an Mini-Games. Einige Orte wie Thranduils Halle (Thranduil’s Hall), Seestadt (Lake Town) und Erebor (Lonley Mountain) sind auf der Karte noch gesperrt. Diese werden im Laufe der Zeit zugänglich gemacht, doch sollte jemand Angst vor Spoilern haben, wird empfohlen diese Orte zu meiden, da “Der Hobbit: Smaugs Einöde” genau an diese Orte führen wird. Dies ist also die perfekte Vorbereitung, um zum Kinostart genau zu wissen, wo sich die Protagonisten in Mittelerde gerade aufhalten.

Somit bietet die Karte für glühende Anhänger von Tolkiens Geschichten, sowie solchen, die noch ganz neu im Mittelerde Universum sind für jeden ein kleines Schmankerl. Die Karte würde ganz speziell für Googles Browser Chrome entwickelt und befindet sich auch jetzt noch in einem Work-in-Progress-Zustand, somit sollte man vor der Reise nach Mittelerde sicherstellen, dass auch die neuste Version von Chrome installiert ist, damit man vollends in die Welt eintauchen kann. Google bezeichnet das Ganze als Chrome-Experiment, “Eine Reise durch Mittelerde” lauft nach eigenen Tests aber sowohl auf dem Desktop als auch auf mobilen Endgeräten in allen Browsern, wobei im aktuellsten Internet Explorer von Microsoft die Minispiele am Schluss der Abschnitte falsch dargestellt werden. Auch auf Android-Geräten mit leistungsstarker Grafikeinheit sollte das Ganze laufen, weil Chrome dort WebGL unterstützt.

Auf dem Firmenblog und dem Entwicklerblog erklärt Google ein paar weitere Details zur Technik hinter Smaugs Einöde. So ist ein Grossteil der Anwendungen in HTML, CSS und Javascript programmiert. Dazu kommen für Touchscreen-Eingaben die Touch Events API sowie das Web Audio API. Sehr interessant!

Send Me To Heaven

S.M.T.H. (Send Me To Heaven) ist ein Sport Game und funktioniert so: Man schleudert sein Handy so hoch wie es geht und ein Sensor ermittelt die Höhe. Das Ergebnis wird automatisch in die Send Me To Heaven Highscore Liste eingetragen. Yeah! Dafür wurden Handys gebaut.

S.M.T.H. (Send Me To Heaven) is a sport game. Player throws his phone as high as he can. The higher, the better. The phone registers the height and uploads result to leader boards. World Top 10, Week Top 10 and Day Top 10 lists are available.

Hints: Be careful not to injure yourself or others. Be always aware that there is enough space above you and around you. Do some training to learn right skills to get best results. Switch on GPS on your phone and allow the App to use location to be able to take part in local competitions.

S.M.T.H.
Entwickler: Carrot Pop
Preis: Kostenlos

God bless America! Ein paar Hobby-App-Entwickler haben sich einen nicht ganz ernst zu nehmenden Scherz erlaubt. Ist die App USA PRISM Plus, einmal installiert, schiesst die Handykamera in unregelmässigen Abständen Zufallsbilder und leitet sie auf Wunsch per Twitter weiter, wobei der Tweet dann mit dem Hashtag #USAPrismrandomcheck verstehen ist. So sind die Agenten der NSA jederzeit alarmiert und müssen sich sogar ein bisschen mehr anstrengen, weil der Tweet nicht an deren Instanzen direkt gesendet wird. Mit den Tweets und den angehängten Bildern können Sie so jederzeit der NSA beweisen, dass Sie zur Zeit nichts Unrechtes tun. So kann man sich jetzt selber an der umfassenden Prism-Überwachung beteiligen:

USA Prism Plus

Mehr als 300 Millionen Amerikaner geniessen bereits den Service von USA Prism Lite, einem riesigen Netzwerk zum Sammeln persönlicher Kommunikations-Daten. Aber nicht nur die Amerikaner – dank der globalen Zulassung der NSA kann es auch unzählige Millionen in anderen Ländern bedienen. Jetzt kommt mit USA PRISM Plus als nächster Schritt der Fotobeweis hinzu. Fotos von Ihrem Smartphone werden, ohne dass Sie es mitbekommen, genutzt, um sicherzugehen, dass Sie in keinerlei illegale Aktivitäten verwickelt sind. Ihre Aktivitäten können durch Mitglieder der Twitter-Community verifiziert werden, oder Sie können die Fotos auch zur besonderen Überprüfung direkt an die National Security Agency senden.

Kleiner Tipp am Rande: Wenden Sie Die App sollte man besser nicht nutzen, wenn man einen Flug in die USA vor sich hat. Bekanntlich ist die Sicherheitsbehörde der USA nicht zu Scherzen aufgelegt. Tweets im Stile von “Hallo NSA” sind schon bei einer Einreise in die USA besser zu unterlassen. Sie riskieren ein Einreiseverbot oder eine langanhaltende Untersuchung. Es gab schon zahlreiche ähnliche Vorfälle.

USA PRISM Plus
Entwickler: Fergus Macpherson
Preis: Kostenlos