„Fear The Walking Dead“ Staffel 2: Teaser-Trailer und Poster

Knapp in einem Monat startet endlich die 2. Staffel „Fear The Walking Dead“ auf AMC. Welche neuen Gefahren die Überlebenden erwarten, verraten der offiziellen Teaser-Trailer und ein neues Poster.

"Fear The Walking Dead" Staffel 2: Teaser-Trailer und Poster

Als uns die erste Staffel von „Fear The Walking Dead“ mit Folge 6 zurückliess, hatten es die Hauptcharaktere gerade so geschafft, sich aus Los Angeles hinaus an die Küste zu retten. Dort wurden sie von jenem mysteriösen Mann namens Victor Strand in dessen Villa aufgenommen, von der aus man einen beeindruckenden Blick auf den Pazifischen Ozean und Strands luxuriöse Jacht hatte. Wie Serienkreator Robert Kirkman bereits früh ankündigte, werden sich die Überlebenden in der kommenden 2. Staffel von „Fear The Walking Dead“ in der Tat hinaus aufs Wasser retten – doch ob dies so eine clevere Idee ist? Wenn wir uns da den neuen Teaser-Trailer zu den kommenden Folgen so anschauen, scheinen die Gefahren draussen auf See nicht gerade weniger zu werden. Und selbst die Walker scheinen sich – wie auch immer – an die nassen Gegebenheiten anzupassen.

"Fear The Walking Dead" Staffel 2: Teaser-Trailer und Poster

Da trifft es das Motto des offiziellen Posters ganz gut: „No safe harbor“ – und damit womöglich auch keine Verschnaufpause für unsere Patchwork-Familie in ihrem täglichen Kampf ums Überleben. Showrunner Dave Erickson kündigte schon an, dass die Flucht hinaus aufs Meer wohl nicht unbedingt die cleverste Wahl für unsere Truppe sein werde, denn so seien Madison, Travis, Alicia, Nick & Co. zwar auf Strands luxuriöser Jacht zunächst einmal gut versorgt, doch rufe dieser Umstand selbstverständlich auch zahlreiche Neider auf den Plan. Wie wir im Teaser-Trailer schon sehen können, werden nämlich auch viele andere Überlebende auf die Idee kommen, hinaus aufs Meer zu fliehen – dies jedoch in grossen Gruppen auf kleineren Schlauchbooten, weshalb der Anblick der Riesenjacht sicherlich diverse Wünsche wecken wird. Wie werden unsere Überlebenden damit umgehen?

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Die zweite Staffel von „Fear The Walking Dead“ umfasst insgesamt 15 Folgen, die in zwei Blöcken ausgestrahlt werden: Der Start der ersten sieben Episoden ist am Sonntag, den 10. April 2016, auf AMC und einen Tag später wie immer auch wieder auf Amazon Prime Instant Video. Somit startet FTWD eine Woche nach dem Staffelfinale von „The Walking Dead“ Staffel 6, wodurch wir ohne Unterbrechung gleich mehrere Monate am Stück ins TWD-Universum eintauchen können. Wann der zweite Block mit den Folgen 8-15 startet, ist aktuell noch nicht bekannt, jedoch dürfte es mit Blick auf den Start von „The Walking Dead“ Staffel 7 im Herbst wohl wieder im Juli/August soweit sein.

Vorschau „Fear The Walking Dead“ Staffel 2 – Promo und Sneak Peek

Freunde, habt ihr die erste Staffel der Prequelserie „Fear The Walking Dead“, die ja nur aus 6 Folgen bestand, durchgeschaut? Hier wurde der Ausbruch der Seuche beleuchtet, die aus harmlosen Menschen blutrünstige Beisser macht. Bis wir Staffel 2 von „Fear The Walking Dead“ im April sehen können, wird noch ein wenig Zeit ins Land gehen. Um euch die Wartezeit bis zum Start zu verkürzen, hat AMC erste Teaser veröffentlicht und wir erfahren etwas mehr über Cliff Curtis‘ Erwartungen an seine Rolle des „ewigen Optimisten“ Travis und zwei Neuzugänge im Cast.

Vorschau "Fear The Walking Dead" Staffel 2 - Promo und Sneak Peek

Die Spin-Off-Serie zu „The Walking Dead“ erzählt den Ausbruch der Zombie-Apokalypse aus den Augen der Familien um Madison Clark und Travis Manawa. In der zweiten Staffel soll die Frage, inwieweit man für andere Personen zurücksteckt, um sein eigenes Leben zu retten, im Zentrum stehen. Nach den anfänglichen ersten Begegnungen mit den ersten Walkern soll es in der zweiten Staffel wesentlich mehr untote Gefahren zu sehen geben. In ersten Vorschau-Videos bekommen wir bereits einen kurzen Eindruck von den Ereignissen, die uns in den neuen Folgen von „Fear The Walking Dead“ Staffel 2 Mitte April 2016 erwarten werden.

Vorschau "Fear The Walking Dead" Staffel 2 - Promo und Sneak Peek

In der zweiten Staffel des post-apokalyptischen Familien-Dramas werden sich die Überlebenden auf das Schiff „Abigail“ retten und damit zum ersten Mal in der Geschichte des „The Walking Dead“-Universums Schutz auf dem Wasser suchen. Ein allzu grosser Zeitsprung zwischen den beiden Staffeln von „Fear The Walking Dead“ ist nicht zu erwarten, denn die Protagonisten haben so einiges zu verarbeiten, nachdem die bunt zusammengewürfelte Truppe am Ende der ersten Staffel doch so einige Verluste in Kauf nehmen musste. Vor allem Travis, der von Cliff Curtis gespielt wird, wird es nicht leicht haben: Im Finale der ersten Staffel erschoss er nämlich seine Ex-Frau Liza, da sie von einem der Infizierten gebissen wurde. In einem Interview erklärte der 47-jährige Schauspieler etwas mehr zu der schwierigen Situation, in der sich Travis jetzt befindet.

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Fear the Walking Dead: AMC Global Season 2 Teaser

Cliff Curtis erklärte hierzu gegenüber MTV: „Er hat sich definitiv verändert. Du kannst so etwas nicht durchmachen, ohne dich danach nicht zu verändern. Aber Travis ist um einiges stärker, als man es erwartet. Er ist einer dieser Männer… Er ist nicht wirklich ein Macho, besonders nicht in Bezug auf die anderen Männer der Serie. Er war zusammen mit all diesen Soldaten, die alle einen auf Alpha-Männchen machten, Machos eben. Und dann ist da auch noch Salazar und dann die faszinierende Figur von Strand, und sogar seine Freundin, die sich ja irgendwie auch viel schneller an diese neue Situation anpasst – zuerst zu handeln und dann erst die Konsequenzen zu bedenken. Das ist so diese Antithesis, in der er sich gerade befindet.“ Ausserdem glaube Travis wirklich an die Grundsätze der Menschlichkeit. „Er wird wirklich total als ein Optimist und Idealist verstanden. Er wurde vielleicht gebrochen, aber ich denke, er ist belastbarer, als wir es glauben. Er sieht, wo er jetzt hingeht und entscheidet, wer er sein muss, um in dieser neuen Welt klarzukommen.“

Vorschau "Fear The Walking Dead" Staffel 2 - Promo und Sneak Peek

Doch nicht nur Travis hat sich verändert, auch seine Beziehung zu Madison ist nicht mehr so, wie sie vorher war. Sie mussten einige gemeinsame Tiefs durchstehen und es war nicht immer einfach für die beiden. „Was lustig und komischerweise auch ein Funke Hoffnung ist, ist, dass sie zwar am Anfang von Staffel 1 total verliebt ineinander waren, sich aber dann immer weiter und weiter voneinander entfernten. Dann, im letzten Moment, am Ende der ersten Staffel, kommen sie sich wieder näher. Also besteht immer noch Hoffnung, dass ihre Beziehung durch diese Not noch stärker wird und dass sie sich darum kümmern werden, ihre Familie aufzubauen und herauszufinden, was nötig ist, damit die Familie überleben kann.“ Wir sind jedenfalls schon sehr gespannt, wie es für Travis weitergeht!

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Fear the Walking Dead Season 2 Premiere Trailer "No Safe Harbor"

Seit Anfang Dezember 2015 befindet sich das Cast von „Fear The Walking Dead“ in Mexiko, wo in den berühmten Baja-Studios die Dreharbeiten zur kommenden zweiten Staffel laufen. Die Showrunner von FTWD kündigten bereits an, dass die Flucht raus aufs Wasser nicht unbedingt eine vielversprechende Lösung im Rahmen der Zombie-Apokalypse sei. So werden weiterhin zahlreiche Gefahren auf die Überlebenden warten, angefangen mit den üblichen Verdächtigen, den Walkern, bis hin zu anderen Überlebenden, die ihnen das süsse Leben auf der Luxusjacht schnell zu einem Albtraum werden lassen. Wer diese „Piraten“ sein werden, dazu sind noch keine Informationen bekannt, jedoch wurden zwei neue Nebendarsteller für Staffel 2 bekanntgegeben, die möglicherweise schon erste Hinweise auf ihre Identität geben. Daniel Zovatto (24) ist ein in Costa Rica geborener Wahl-New-Yorker und könnte einigen unter euch bereits aus dem Horrorfilm „It Follows“ bekannt sein. Zu seiner Rolle ist leider nicht mehr bekannt als der Fakt, dass er eine „wiederkehrende Rolle“ spielen werde, was bedeutet, dass sich sein Auftritt möglicherweise nur über wenige Episoden hinweg erstreckt.

Fear The Walking Dead

Ein weiterer Neuzugang im Cast von „Fear The Walking Dead“ ist Arturo Del Puerto. Der spanische Schauspieler kann schon auf eine beachtliche Filmographie zurückblicken, wobei ihr ihn beispielsweise aus „Ride Along 2: Next Level Miami“, „Agent X“, „Navy CIS“, „The Lottery“ oder „Chicago P.D.“ kennen könntet. Zu seiner Rolle, ebenfalls als „wiederkehrend“ bezeichnet, gab Deadline an: „Er wird Carlos spielen, einen eher zurückhaltenden Kerl, der aber über ein spirituelles Verständnis der Welt verfügt.“ In welchem Verhältnis diese beiden Herren zu unseren Überlebenden stehen werden, ist aus diesen kargen Informationen leider noch nicht ersichtlich, doch können wir wohl davon ausgehen, dass sie noch während ihres Aufenthalts auf der Abigail deren Bekanntschaft machen werden.

Vorschau "Fear The Walking Dead" Staffel 2 - Promo und Sneak Peek

„Fear The Walking Dead“ Staffel 2 startet am Sonntag, den 10. April 2016, in den US&A auf AMC und ist wie gehabt am darauffolgenden Tag auch bei uns auf Amazon Prime Instant Video verfügbar. Dabei soll sich die 2. Staffel aus ganzen 15 Folgen zusammensetzen und das Loch zwischen der sechsten und siebten Staffel von „The Walking Dead“ stopfen, bislang liefen die Staffeln der Hauptserie von Oktober bis zum März des Folgejahres. Um Staffel 7 anzukurbeln und das Sommerloch zu stopfen, folgt „Fear The Walking Dead“ Season 2 unmittelbar nach der finalen Folge der Hauptserie.

Sammlung animierter Comic Covers

Comic-Covers wurden dazu gezeichnet, um dem Leser davon zu überzeugen, dass er das Buch haben muss. Je mehr Action auf einem Cover gezeigt wird, desto wahrscheinlicher ist es, eine spritzige, actionreiche Geschichte vorzufinden. So erhält der Leser einen Vorgeschmack darauf, was ihn im Comic erwarten wird. Dabei sind viele Comic-Covers wahre Comickunst und manchmal sogar besser als die Kunstwerke in dem Buch selbst. ComicsAlliance haben eine knallende Sammlung aus 25 animierter Comic Covers zusammengestellt, wovon wir euch nachfolgend einen kleinen Auszug präsentieren.

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The Walking Dead: So sieht der Kinder-Zombie heute aus

Fans der Serie „The Walking Dead“ werden sich an „Summer the Teddy Bear Walker“ aus dem Jahr 2010 erinnern, heute ist sie nicht mehr wieder zuerkennen, das kleine Mädchen mit blonden Haaren und dem Teddy Bären und einem blutverschmiertem Zombie-Gesicht ist gross geworden! Die inzwischen 15 jährige Schauspielerin geht noch zur Schule, ihr Lieblingsfach ist „Englische Grammatik“. Anstatt Menschen zu erschrecken, spielt sie in ihrer Freizeit lieber Fussball und trägt anstatt Blut lieber Rosen im Haar… ;)

The Walking Dead: So sieht der Kinder-Zombie heute aus

Fear the Walking Dead: Flight 462 – Alles zur 3. Zombie Serie von AMC

AMC scheint seine Erfolgswelle mit den „Walking Dead“-Zombies professionell auszuschlachten, nachdem im August erst „Fear the Walking Dead“ gestartet ist, bekommt „The Walking Dead“ ein weiteres Geschwisterchen. „Fear the Walking Dead“ kriegt ein eigenes Spinoff, das bereits diese Woche startet. Am Sonntag bekommen wir einen ersten Vorgeschmack auf „Flight 462“, in der wir Zombies hoch über den Lüften antreffen. Doch was ist bisher über die neue Serie bekannt, die bereits diesen Sonntag, am 4. Oktober 2015 läuft und kriegen wir in unseren Breiten „Flight 462“ auch zu sehen?

Fear the Walking Dead: Flight 462 - Alles zur 3. Zombie Serie von AMC

Wer keine Zombies mag, der hat es aktuell wahrscheinlich nicht einfach. Der Start und das Ende eines jeden Jahres ist bereits in fester Hand von „The Walking Dead“. Seit August toben sich die Untoten mit „Fear the Walking Dead“ auch noch in der Zeit dazwischen aus. Und das ist scheinbar noch nicht alles! AMC plant bereits eine weitere, kleine Schwester für die beliebte Zombie-Serie. Das berichtet zumindest die amerikanische Seite „Entertainment Weekly“ und beruft sich dabei auf eine offizielle Stellungnahme des Senders AMC.

Fear the Walking Dead: Flight 462 - Alles zur 3. Zombie Serie von AMC

Es soll sich dabei um eine Serie handeln, die, wie der Titel „Flight 462“ unschwer erahnen lässt, in einem Flugzeug angesiedelt ist und zeitlich an „Fear the Walking Dead“ anknüpft – also genau zu dem Zeitpunkt, als die ersten Beisser ihr Unwesen treiben und die Zombie-Apokalypse loslegt. Im Fokus steht eine Gruppe, die sich gegen den Beisser-Angriff zur Wehr setzen muss, um zu überleben. Einen dieser Charakter, der mit dem Leben davonkommt, werden wir schliesslich in der 2. Staffel „Fear the Walking Dead“ wiedersehen. Bisher gibt es jedoch noch keine genauen Informationen zur Ausstrahlung der Folgen. „Entertainment Weekly“ und „Variety“ widersprechen sich zum Teil. Während eine Seite berichtet, dass wir die Folgen während den Pausen von „The Walking Dead“ Staffel 6 sehen werden, heißt es auf anderer Seite, dass sich die Fans auf halbstündige Folgen im Web freuen dürfen. Eines steht auf jeden Fall fest: Die Serie wird kommen und dann gibt es ausnahmsweise keine „Snakes on a Plain“, sondern „Zombies on a Plain“.

Fear the Walking Dead: Flight 462 - Alles zur 3. Zombie Serie von AMC

Bisher hält sich AMC mit genauen Details zurück. Fest steht, dass das Spinoff 16 Episoden umfasst, wobei jede Folge nicht länger als eine Minute dauert. Es ist zwar nur ein kurzer Spass, aber der könnte es in sich haben. Denn in einem Flugzeug finden sich die Passagiere plötzlich einem Beisser ausgesetzt, der zur Gefahr für alle wird. Bereits diese Woche erhalten wir einen Vorgeschmack auf den Horror-Flug nach Seattle. Die weiteren Folgen werden dann immer in den Werbeunterbrechungen der 6. Staffel „The Walking Dead“ gezeigt – das ist zumindest der Plan in Amerika. In Deutschland gibt es aktuell noch keine Pläne, die Mini-Serie auszustrahlen. Das Team von FOX Germany gab auf Facebook bekannt: „Eine Ausstrahlung von ‚Flight 462‘ hierzulande auf FOX ist derzeit nicht geplant.“ Die letzte Hoffnung ruht für viele Fans nun auf Amazon Instant Prime, die sich bereits „Fear the Walking Dead“ gesichert haben. Aber auch hier gab es bisher keine offizielle Bekanntgabe.

Fear the Walking Dead: Flight 462 - Alles zur 3. Zombie Serie von AMC

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 6

Das Finale der ersten Staffel von „Fear The Walking Dead“ steht vor der Tür! Nach dem Review der letzten Folge gibts hier schon das Promo-Video, Sneak Peek und erste Bilder und etwas zur Synopsis der Folge 6 namens „The Good Man“.

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 6

In der zurückliegenden fünften Folge überstürzten sich die Ereignisse. So sahen wir das „Krankenhaus“, zu dem Nick, Griselda und Liza transportiert wurden und welches sich schliesslich als umfunktionierte Sporthalle entpuppte. Während Liza dort glücklich ist, ihre Krankenschwester-Fähigkeiten zum Einsatz zu bringen, ging es der verletzten Griselda immer schlechter. Nachdem ihr zunächst der Fuss amputiert worden war, erlag die Mutter von Ofelia am Ende ihren Verletzungen. Nick wiederum befindet sich in einer Art Auffangsstation, wo er von dem geheimnisvollen Strand gerettet wird, der offenbar irgendeinen Nutzen aus ihm ziehen will…

http://www.dravenstales.ch/fear-the-walking-dead-so-war-episode-5/

Zu Hause bei den Clarks werden derweil brutalere Töne angeschlagen: So kidnappten die Salazars den gutmütigen Soldaten Andrew, um von ihm Informationen zum Aufenthaltsort von Griselda zu erhalten. Dass Daniel dabei auch auf Foltermethoden zurückgreift, gefällt weder seiner Tochter Ofelia noch Hausherrin Madison, die jedoch beide nicht eingreifen. Ganz im Gegensatz zu Travis, der bei seiner Rückkehr vom missglückten Trip zum „Krankenhaus“ alles andere als gut gelaunt ist! Durch Andrew erfahren Travis & Co. aber von den wahren Plänen des Militärs und so will die Nationalgarde nämlich am nächsten Tag aufbrechen, um sich in Sicherheit zu bringen, während sie die Zivilisten in der Schutzzone alle „vorsorglich“ töten wollen. Die vermeintlichen letzten Hüter des Gesetzes agieren also vielmehr wie Gefängniswärter, was sich auch in der Synopsis zu Folge 6 („The Good Man“) widerspiegelt, in der der Konflikt zwischen Soldaten und Bürgern die zentrale Rolle spielt.

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Als die Bürgerunruhen immer stärker werden und die wandelnden Toten allmählich die Kontrolle übernehmen, müssen Travis und Madison im Finale von Staffel 1 neue Wege in Betracht ziehen, um ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Die Uhr tickt also für alle unsere Helden, was unter anderem auch Daniel dazu zwingen wird, sich zu entscheiden, was er mit seinem Gefangenen tun soll. Wie wir in den vergangenen Wochen erfuhren, gibt es aus Daniels Vergangenheit in seinem Heimatland noch einige dunkle Geheimnisse darüber, wie er es schaffte, die dortigen Unruhen zu überleben, was wohl noch einige unliebsame Charakterzüge von Ofelias Vater enthüllen dürfte – zumal er irgendwann ja auch vom Tod seiner Frau erfahren wird! Im Promo-Video zu Folge 6 sehen wir bereits, wie Daniel überlegt, den gefangenen Andrew zu töten – ein Plan, den Travis hoffentlich zu durchkreuzen weiss! Wohin werden die drei Familien nun aber fliehen, nachdem auch ihr Zuhause nicht mehr sicher ist? Und warum um alles in der Welt sollte Travis überlegen, seinen Sohn Chris dort zurückzulassen, wie es in der Vorschau suggeriert wird?

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 6

Im „Krankenhaus“ wiederum scheint ebenfalls Aufbruchsstimmung zu herrschen: So scheint das Militär die verbliebenen gesunden Mitarbeiter mitnehmen zu wollen, was bei Liza jedoch ein schlechtes Gewissen weckt. Wird sie zurückbleiben, um sich weiter um die Kranken zu kümmern? Oder will sie vielleicht doch nochmals nach Nick suchen? Dieser scheint wiederum von Strand in irgendeinen Fluchtplan verwickelt zu sein, von dem er jedoch alles andere als überzeugt scheint. Das Video endet schliesslich damit, dass Chris und Alicia ängstlich kauernd im Auto zu sehen sind, während die Walker inzwischen in Massen durch die Gänge des Krankenhauses schlurfen und oh Schreck, auch noch Madison von einem Untoten am Bein gepackt wird! Wo steckt Maddie da und wird sie es noch schaffen, sich rechtzeitig vor dem Walker in Sicherheit zu bringen? Dies alles sehen wir kommenden Montag

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Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Nun haben wir noch eine letzte Folge vor uns, bevor die erste Staffel „Fear The Walking Dead“ zu Ende geht. In der 5. Episode bringt „Fear The Walking Dead“ seine Figuren ein ganzes Stück weiter. Die vorletzte Folge setzt für das Finale, in dem das Schlimmste befürchtet werden muss, einige Grundsteine und wir konnen davon ausgehen, dass es nochmal so richtig rund gehen wird!

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

In Folge 3 von “ Fear The Walking Dead“ hatte das Militär seinen ersten Auftritt und damit kam zunächst neue Hoffnung in L.A. auf. Würden die Soldaten endlich wieder für Ruhe und Ordnung sorgen können? Doch schnell zeigten sie ihr wahres Gesicht: Sie haben die Waffen, sie haben die Macht! In Folge 4 „Not Fade Away“ bekamen auch unsere Serien-Familien das am eigenen Leib zu spüren. Die Versorgung mit frischem Wasser und Strom ist nicht mehr gewährleistet, ebenso wie die medizinische Versorgung. So kommt es, dass eine Ärztin, Dr. Exner, die Leute, die krank oder verletzt sind, kurzerhand in ein vermeintliches Krankenhaus in der Nähe abtransportieren lässt. Allerdings erinnert das Ganze fast mehr an eine Entführung als an einen Krankentransport. So werden auch Nick und Griselda mitgenommen, doch Daniel, der seine Frau begleiten wollte, durfte nicht mit. In der schmucklosen Folge 5 namens „Cobalt“ sehen wir nun, was die Familien tun, um ihre Angehörigen zu retten und was das Militär tatsächlich vor hat.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Nachdem das Militär also die Führung übernommen hat, haben sich die Umstände trotz einer zunächst bequemen und garantierten Sicherheit vor den wandelnden Toten zum Schlechteren gewendet. Die Bevölkerung wird angesichts der Besatzung und fehlender Informationen unruhig, das Leben wird wieder rauer und spätestens seitdem rigoros gegen mögliche Bedrohungen vorgegangen wird, steht der Bösewicht in den Sicherheitszonen fest. Lieutenant Moyers verleiht der harten Linie des Militärs ein Gesicht. Er bleibt jedoch trotz einiger netter Sprüche recht farblos und eindimensional. Und dennoch kann er uns in seinen wenigen Interaktionen immerhin über den moralischen Stand des Militärs informieren. Er lässt bei seiner Truppe wenig Gnade walten. 50-Stunden-Schichten, Androhungen von Gewalt, ein beunruhigender Sarkasmus. Die Soldaten wissen weitaus mehr als der Zuschauer oder Travis, der mit ihnen auf diese Einschüchterungstour ging. Sie können den Zustand des Kampfes gegen die schwelende Apokalypse besser einschätzen und wenn sie desertieren und sich vom Acker machen wollen, um ihre eigenen Familien (womöglich vor dem Militär) zu retten, spricht das Bände.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Travis versucht, über Oberbefehlshaber Moyers an Informationen zu kommen und schafft es schliesslich, mit den Soldaten loszufahren, um zu dem Krankenhaus zu gelangen. Doch auf dem Weg dahin wird die Truppe zwei Mal gestoppt: Moyers zwingt Travis durch das Fernrohr eines .50 Caliber Scharfschützengewehrs zu blicken und einen Zombie zu töten. Der bisher gutgläubige und naive Travis hadert mit der Herausforderung und kann sich am Ende nicht dazu durchringen. Schliesslich ist er eher friedliebend und wenn er einer gewaltsamen Auseinandersetzung aus dem Weg gehen kann, tut er das auch. Der interessante Aspekt der Figur ist, dass Travis inzwischen durchaus begreifen mag, dass die Kellnerin namens Kimberley nicht mehr zu retten ist und wahrscheinlich sogar erlöst werden sollte. Er selbst kann sich jedoch einfach nicht zu diesem Schritt durchringen. Ob Travis‘ Pazifismus tiefgehende Gründe hat, wird sich noch zeigen. Während sich aber seine Frau sogar recht schnell mit Daniels Foltermethoden anfreunden kann, ist es doch beruhigend, dass mit Travis auch eine komplizierte Figur mit der Situation hadern darf, die als nicht völlig unschuldig idealisiert wird. Beim zweiten Mal halten die Soldaten an einer Bücherei an, die anscheinend voller Infizierter ist. Während es innen zu heftigen Szenen kommt, wobei einige Soldaten auch den Tod finden, wartet Travis draussen im Wagen, bis die Soldaten schliesslich völlig entsetzt zurückkehren und beschliessen, zu ihrer eigenen Sicherheit zur Schutzzone zurückzufahren.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Ach ja, genau: Folter. Der zu Beginn durch Ofelia inszenierte Aufstand war lediglich eine Falle für ihren Militärfreund Andrew. Daniel konnte ihn, im Haus angekommen, überwältigen und will nun herausfinden, wo seine Frau hingebracht wurde. Ausserdem wird im Funk der Soldaten immer wieder das Wort „Cobalt“ erwähnt. Um das Geheimnis zu lüften, ist Daniel zu blutigen Methoden bereit, die er nicht zum ersten Mal anwendet. Nein, er wirkt sogar äusserst routiniert. Dass hinter dem unscheinbaren Friseur mehr steckt, konnte man recht früh erahnen. Sein Tatendrang wurde in der letzten Woche zunächst verständlich. Er kennt aufgrund der Übergriffe in seiner Heimat El Salvador die Abgründe der menschlichen Psyche nur allzu gut und wird nicht warten, bis er selbst zum Opfer wird. Doch Soldat Andrew will seine Geheimnisse natürlich nicht preisgeben. Er erzählt zwar, wo sich das Krankenhaus befindet, aber nicht mehr. Daniel foltert ihn auf grausame Weise, schneidet ihm dabei unter anderem mit seinen Rasiermessern den Arm auf, denn er möchte um jeden Preis herausfinden, was sich hinter dem Codenamen „Cobalt“ verbirgt.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Als Ofelia erfährt, dass ihr Vater trotz seines Versprechens den Soldaten foltert, ist sie sehr sauer und enttäuscht. Als Travis von seiner Tour mit den Soldaten zurückkommt, findet er die völlig verstörte Ofelia vor und checkt gleich mal die Lage. Natürlich ist er sauer auf Madison, dass sie die Folter zuliess. Für mich nicht überraschend, dass Madison sich nicht wirklich daran stört, sondern Verständnis hat. Seit der Verdrehung der Tatsachen, die zur Tötung von Osama bin Laden führten, gilt die Folter wieder als legitime Methode, um an bedeutende Informationen zu gelangen. Dass eine Mutter ihr Kind aus der Gefangenschaft befreien will, ist verständlich. Dass Madison sich jedoch derart schnell an ihre neue Umwelt anpassen kann, ist verblüffend und sorgt für einige Spannungen innerhalb der Familie und in der Beziehung mit ihrem Freund. Auch über das Finale hinaus wird dieser Konflikt wohl für durchaus dramatische Momente sorgen dürfen. Was die Truppe jedoch dann von Andrew erfährt, ist noch viel schlimmer: Der Code „Kobalt“ bedeutet die Evakuierung von Los Angeles. Allerdings nur für das Militär. Die verbleibenden Zivilisten sollen umgebracht werden und das schon am nächsten Morgen um neun Uhr.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Das mysteriöse „Krankenhaus“ ist, wie wir schliesslich erfahren, in einer Sporthalle untergebracht und sieht ehrlich gesagt fast ein wenig erbärmlich aus. Auf kleinstem Raum sind die ganzen Kranken und Verletzten zusammengepfercht. Dr. Exner und Liza versorgen hier und da einige Kranke, doch Liza lässt der Gedanke an Nick und Griselda nicht los. Sie kann einen Blick ins Untergeschoss der Halle werfen, doch kann sie Nick nicht finden. Dafür entdeckt sie aber Griselda, der es anscheinend nicht sehr gut geht. Ihr Fuss musste amputiert werden und sie erlitt einen septischen Schock, an welchem sie dann auch stirbt. Dr. Exner erklärt Liza daraufhin, dass alle, die sterben, automatisch als Infizierte ins „Leben“ zurückkehren, wenn man ihnen nicht vorher das Gehirn zerstört. Liza sieht es nun als ihre Pflicht an, diesen Schritt zu erledigen. Sie ist es Daniel und Ofelia schuldig. Doch nicht alle, die als „krank“ bezeichnet wurden, kamen auch wirklich ins Sporthallen-Krankenhaus. Nick und Nachbar Doug landeten etwa irgendwo im Untergeschoss, in einer Art Keller oder unterirdischem Parkhaus, wobei es sich wohl um eine Art Auffangstation handelt. Als Nick von den Soldaten abgeführt werden soll, rettet ihn der charismatische Victor Strand, der bereits am Anfang der Folge mit Doug sprach. Er rettete Nick offenbar und will eine Gruppe von fähigen Leuten um sich scharen, um aus dem Krankenhaus zu entkommen.

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Es ist erfreulich, dass das Militär anscheinend tatsächlich nur den Menschen helfen will und keine Experimente an ihnen durchführt. Das wäre ein Schritt zu weit gewesen. Regisseurin Kari Skogland zeigt den Moment der Tötung von Griselda aus der Ferne und erst später ein Close-up von Griseldas Stirn. Ein würdevoller Abschied von einer uns kaum bekannten Figur und diese Szene sagt auch sehr viel über die Herangehensweise und Zukunft der Serie aus. Während „The Walking Dead“ keine Gelegenheit auslässt, einen gore-haften Moment nach dem nächsten zu suchen, ist das Spin-off weitaus vielschichtiger und nuancierter. Ebenso verharrt die Kamera nicht lange auf dem Kopfschuss von Kimberley. Das Gemetzel in der Bibliothek ist ebenfalls nicht zu sehen, sondern nur zu hören. Die Kamera verharrt auf Travis. In Fear geht es nicht um die Zombies, sondern um die Menschen und ihre Reaktion auf diese neue Welt. So erfährt Liza hier auch, dass alle Menschen zu Zombies werden – selbst wenn sie nicht gebissen wurden. Alicia und Chris, die sich ja eigentlich nicht so gut verstehen, scheinen durch ihre missliche Lage einander näherzukommen. Sie gehen gemeinsam in ein Haus einer gut betuchten Familie in der Nachbarschaft und lassen mal so richtig die Sau raus. Sie betrinken sich, nehmen das Zeug der anderen Leute, verkleiden sich und schlagen dann alles kurz und klein. Nachdem die beiden endlich ihren Frust und ihre Wut auf ihre Familie und die Situation auslassen konnten, geht es ihnen scheinbar besser. Doch nicht lange, denn sie bemerken, dass die Soldaten nicht mehr patrouillieren, sondern ihren Kram packen und sich zum Aufbruch bereit machen!

Fear The Walking Dead: So war Episode 5

Die Gefahr geht also weniger von den Infizierten aus, als vielmehr vom Militär! Was werden die Familien jetzt machen? Werden sie Nick und Liza rechtzeitig wiederfinden? Und wie werden Ofelia und Daniel reagieren, wenn sie von Griseldas Tod erfahren bzw. dass Liza ihre Frau und Mutter schliesslich sogar erschoss? Ist das Stadion voller Zombies innerhalb der Sicherheitszone? Wo genau war eigentlich die Bibliothek? Hat das Militär hunderttausende Menschen binnen der übersprungenen Woche getötet? Haben Millionen von Menschen Los Angeles einfach so verlassen? Wenn ja, wo ist das Chaos? Wenn nicht, wo sind alle? Wieso ist alles so leer? Manche, das haben wir letzte Woche gesehen, verstecken sich in ihren Häusern. Doch das erklärt ja nicht die Abwesenheit eines Grossteils der Bevölkerung. Diese schmucklose Folge ohne visuelle Highlights oder Höhepunkte legt den Grundstein für ein zombiereiches, wenn auch vorhersehbares Finale, da ich davon ausgehe, dass Daniel die Tore des Stadions öffnet und von dem Chaos profitieren will. Doch die Staffel scheint gerade jetzt zu enden, wo es interessant wird. Wahrscheinlich dürften alle Figuren das nun beginnende Chaos überleben und den Untergang der letzten Herrschaft in Los Angeles mitansehen. Wahrscheinlich endet die Staffel sogar mit der Bombardierung der Stadt, ähnlich wie in dem oft vergessen Auftakt der zweiten Staffel der Originalserie. Dort bombardiert das Militär Atlanta mit Napalm. Womöglich ist das auch die Lösung aller Probleme für Los Angeles, wir werden es nächste Woche in der finalen sechsten Folge („The Good Man“) der ersten Staffel von „Fear The Walking Dead“ erfahren.

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 5

Schon bald nähert sich die erste Staffel von „Fear The Walking Dead“ tatsächlich schon ihrem Ende. Wie geht es in der kommenden 5. und damit vorletzten Episode weiter? In den folgende Promo- und Sneak Peek Videos zu „Cobalt“ erfahren wir etwas mehr, was im Krankenhaus wirklich vor sich geht und was das Militär wirklich im Schilde führt.

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 5

Gegen Ende der ersten Staffel von „Fear The Walking Dead“ scheinen nun deutlich härtere Zeiten in L.A. anzubrechen. In der letzten Folge „Not Fade Away“ bekamen wir deutlich zu spüren, dass das Militär nicht gerade freundlich mit den Bewohnern in der Sicherheitszone umgeht. Das Leitungswasser muss nun abgekocht werden, Strom ist nur zu bestimmten Tageszeiten verfügbar und auch die medizinische Versorgung ist, sagen wir mal, eher suboptimal. Liza, Travis‘ Ex-Frau, tut was sie kann, um den Kranken zu helfen, dabei hat sie ja noch nicht einmal ihre Krankenschwester-Ausbildung abgeschlossen. Alles ändert sich jedoch, als Dr. Exner (Sandrine Holt) auftaucht. Unter dem Vorwand, die kranken Leute in ein Krankenhaus zu bringen, wird einer nach dem anderen „abgeführt“. Daniel will seine Frau Griselda, die sich ja in der 3. Folge schwer am Knöchel verletzte, begleiten, doch dieser Wunsch wird ihm verwehrt. Alle befürchten das Schlimmste. Was werden sie jetzt unternehmen? Im Promo-Video zu Folge 5 „Cobalt“ bekommen wir schon mal einige Hinweise.

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„So werden wir sie nach Hause bekommen“, eröffnet uns Daniel Salazar zu Beginn des Videos. Anscheinend haben die beiden Familien schon einen Plan ausgeheckt, wie sie ihre Freunde retten können. Dass das nicht ohne ein grosses Risiko möglich ist, dürfte klar sein. Travis spricht eindringlich auf seinen Sohn Chris ein, dass er jetzt stark sein müsse. Kurz darauf sehen wir Travis in einem der Militär-Fahrzeuge. Ob er sich krankstellt, um ebenfalls in dieses ominöse „Krankenhaus“ zu kommen? Und wo treibt sich Madison da schon wieder rum? Sie läuft alleine, nur mit einer Taschenlampe bewaffnet, in irgendeinem dunklem Keller herum. Nach was sucht sie? Einen Blick auf Liza und Dr. Exner können wir auch erhaschen, sie scheinen tatsächlich in so etwas wie einem Krankenhaus zu sein, doch ist nicht klar, ob sie sich wirklich um die Verletzten kümmern, oder ob sie nur die Infizierten näher untersuchen wollen.

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 5

Vor allem Ofelia scheint sich grosse Sorgen um ihre Mutter Griselda zu machen und wirft sogar mit Steinen nach den Soldaten, damit diese ihr sagen, wo sie nun ist und wie es ihr geht. Und diese Sorgen kann man durchaus teilen, sahen wir doch in der letzten Folgen, dass die Soldaten nicht nur verwandelte Menschen erschossen haben, sondern dass sich auch einige „gesunde“ Leichen unter den verwesenden Körpern auf der Strasse befanden! Es ist also davon auszugehen, dass Madison nicht länger tatenlos zusehen wird, was da um sie herum – und mit ihrem Sohn – geschieht und auch Travis dürfte nach seinen „Lichtblicken“ auf dem Dach hoffentlich auch endlich begreifen, dass die Ankunft des Militärs alles andere als die erhoffte Rettung darstellt. In der offiziellen Synopsis zu Folge 5 heisst es: „The National Guard’s plan for the neighborhood is revealed; Travis and Madison make a difficult decision.“ („Der Plan der Nationalgarde für das Wohngebiet wird enthüllt, Travis und Madison müssen eine schwierige Entscheidung treffen.“)

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Worin könnte dieser Plan des Militärs liegen? Etwa darin, alle auch nur geringfügig Verletzten oder Kranken sofort zu erschiessen? Oder sollen die Bewohner womöglich alle an einem zentralen Ort untergebracht werden, wo man sie besser kontrollieren kann? Eines ist wohl sicher: Solange sich Nick und Griselda in den Händen irgendwelcher Doktoren befinden, werden Madison, Travis, Ofelia & Co. kaum tatenlos abwarten und Däumchen drehen! Wir sind gespannt, zu sehen, welchen Plan sie schmieden werden, um ihre Angehörigen wieder zu sich zurückzuholen…

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 5

So ist Fear the Walking Dead: Meine Meinung zu den ersten 3 Folgen

Seit Ende August erobert die erste Staffel „Fear the Walking Dead“ die heimischen Bildschirme, die Companion Serie zu „The Walking Dead“, die zu einem anderen Zeitpunkt an einem anderen Ort spielt. Hier erfahren wir, wie die Menschen den Ausbruch der Zombie-Apokalypse erlebt haben. Und für die Apokalypse lässt man sich erfrischend viel Zeit. Zumindest Beisser – bei „Fear“ als „die Infizierten“ bekannt – machen sich zu Beginn der Serie rar. Und das ist gut so! Der Zombie-Ausbruch bedroht nicht nur die Lebenden in „Fear the Walking Dead“, sondern zerstört auch die Ordnung der Gesellschaft. Was folgt sind Anarchie, Chaos und Panik. Doch auf den ersten Blick würden wohl nur wenige die Bilder der neuen Zombieserie zuordnen. Wenn man denn überhaupt noch daran glauben möchte, dass sich diese bisher sehr vielversprechende Companion Serie einer etwas abgenutzten Serie tatsächlich um Zombies dreht.

So ist Fear the Walking Dead

„Fear the Walking Dead“ beleuchtet einen anderen Zeitrahmen und bringt neue Charaktere ein, aber die grobe Geschichte kennen wir. Die ist eh in jedem Zombie-Film fast identisch. Nur in der neuen Serie sehen wir, wie sie sich langsam, sehr langsam entfaltet und so bleibt für die Zuschauer Zeit, die Charaktere richtig kennenzulernen. Es ist durchaus unterhaltsam, zu beobachten, wie ahnungslos die Bürger von Los Angeles mit der Bedrohung umgehen, weil sie die Gefahr völlig unterschätzen. Die Serie spielt wie erwähnt in Los Angeles, gedreht wurde dort aber nur die erste Folge, die restlichen in Vancouver, Kanada. Die Entscheidung, überhaupt in einer Grossstadt zu drehen, war auch dazu gedacht, einen Unterschied zur Mutterserie zu schaffen. Dort sind wir ja eher in ländlichen Gegenden und in den Wäldern unterwegs. Ich selbst begrüsse den Ortswechsel vom tiefen Wald hin in eine Grossstadt sehr, wo wesentlich mehr Menschen, demnach auch potenzielle Walker, anzutreffen sind. Und bei der Apokalypse langsam zu beginnen zeigt die wahre Stärke von „Fear the Walking Dead“!

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Es ist äusserst spannend zu sehen wie es der Patchworkfamilie rund um Madison (Kim Dickens), ihrem Lebensgefährten Travis (Cliff Curtis), die beiden Teenager-Kinder von Madison, Alicia (Alycia Debnam-Carey) und Nick (Frank Dillane) und auch Travis Ex-Frau Liza (Elizabeth Rodriguez) und Sohn Chris (Lorenzo James Henrie) ergeht. Der grandiose sowie düstere Start der 1. Folge mit Nick, Madisons heroinabhängigem Sohn, der in einer verlassenen Kirche aufwacht, die anscheinend ein beliebter Platz für die Junkies ist, lässt einiges erwarten. Noch völlig durch den Wind sucht er seine Freundin Gloria, doch als er sie dann endlich findet, erwartet ihn das Grauen: Das blutverschmierte Mädchen ist gerade dabei, an jemanden rumzuknabbern und Nick bleibt nichts weiteres als die Flucht, welche durch ein Auto abrupt gestoppt wird. Anschliessend wird es deutlich ruhiger im Erzählstrang und erinnert teilweise fast schon an eine Soap, wenn wir an die Gespräche mit Nick im Spital denken oder Tobias, der ein Messer mit in die Schule schmuggelt und behauptet, dass es zu seiner Verteidigung sei. Oder Travis, der wirklich ein grosses Herz zu haben scheint und nach den Schilderungen von Nick, was er in der Kirche gesehen hat, sich aufmacht zu dieser, um die Lage dort abzuchecken. In der Tat, da ist eine Menge Blut, überall… aber keine Leichen.

Gloria, eine junge Zombie-Dame aus Fear The Walking Dead

Der merkwürdige Unfall, der Travis und Maddy aufhält auf dem Weg nach Hause tritt später nochmals im Zusammenhang mit Polizeigewalt in Erscheinung. Am nächsten Morgen nämlich kommen immer weniger Schüler in die Schule, das Gerücht um ein gefährliches Grippevirus macht die Runde und es wird entschieden, dass heute nur ein halber Schultag stattfinden wird. Im Lehrerzimmer wird unterdessen in den Nachrichten von dem gestrigen Unfall berichtet und man staunt nicht schlecht, als der Verletzte auch nach mehreren Schüssen immer wieder aufsteht. Es wird von Polizeigewalt gesprochen, was den Bezug zu aktuellen Ereignissen in den Staaten knüpft. Unter dem Vorwand, Nick neues Heroin zu besorgen, bringt Dealer Cal Nick an einen abgelegenen Ort, um ihn eigentlich zu erschiessen. Doch Nick wehrt sich und tötet Cal in Notwehr. Maddy und Travis kommen, um Nick abzuholen und er gesteht ihnen, was er gerade getan hat. Seine Eltern begleiten ihn zum Ort des Verbrechens doch – Überraschung – die Leiche ist nicht mehr da. Nick ist dabei komplett durchzudrehen und die Familie ist im Begriff die Heimfahrt anzutreten, als plötzlich Cal auftaucht. Travis und Maddy wollen mit ihm sprechen, doch dieser versucht nur, sie zu beissen. Nick versteht als einziger den Ernst der Lage und überfährt Cal ein paar Mal. Dieser erweist sich allerdings als sehr robust und ist nicht so leicht tot zu kriegen. Nachdem er bewegungsunfähig gemacht wurde, sehen sich Maddy, Travis und Nick dieses Geschöpf aus der Nähe an und so endet die erste Folge von „Fear“.

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Nach dem atmosphärischen Start in der Pilotfolge macht die Serie genau dort weiter. Seit kurzem sind die Polizisten des Los Angeles Police Departments auf Streife mit Kameras unterwegs. Am Körper befestigt sollen diese Aufnahmegeräte garantieren, dass sich die Polizisten bei ihrer Arbeit beobachtet fühlen, um so der potentiellen Korruption eine zusätzliche, psychische Barriere vorzuschieben. Dies ist leider eine traurige Notwendigkeit geworden, besonders nach einer anhaltenden Welle ausufernder Polizeibrutalität in den letzten Jahren. Es ist auch eine Folge von beschämenden Zwischenfällen wie dem Tod von Walter Scott, den nach einer Auseinandersetzung mit einem Polizisten auf der Flucht mehrere Kugeln in den Rücken trafen. Momente später legt der Polizist einen Gegenstand, mutmasslich einen Taser, neben den toten Scott. Festgehalten wurden diese Momente von Feidin Santanas Kamera, einem zufälligen Augenzeugen. Erst dank dieses Beweisvideos konnte es zu einer Anklage gegen den Polizisten kommen. Es ist eines von leider viel zu vielen Beweisvideos, die in den letzten Jahren bei der Aufklärung dieser Zwischenfälle nötig wurden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Chris in der zweiten Episode von „Fear the Walking Dead“ in einer Mischung aus Neugier und Wut den Bus verlässt, zur Gefahr läuft und sich mit seiner Kamera nützlich machen will.

So ist Fear the Walking Dead: Meine Meinung zu den ersten 3 Folgen

Eine Person liegt tot auf der Strasse, notdürftig mit einem Leichentuch bedeckt. Die Polizisten haben die Strasse mässig abgesperrt. Augenzeugen und zugelaufene Menschen fangen an zu protestieren. Es sind Szenen, wie man sie viel zu oft in den letzten Monaten auf die Bildschirme in aller Welt übertragen wurden. Ein weiterer Walker stösst hinzu und kann schnell erledigt werden, doch die Situation eskaliert. Die Menschen beginnen zu randalieren und zu toben. Szenen, wie sie sich jüngst erneut in Ferguson abgespielt haben, kommen einem in den Sinn. Inmitten dieses Chaos kann Travis seine Familie, übrigens allesamt people of color, aus der Gefahr bringen und bei einem Friseur und seiner Latino-Familie Zuflucht finden, während ausserhalb der Sicherheitstore die Ausschreitungen blutig werden. Los Angeles im Feuer, dunkle Rauchschwaden steigen über der Stadt auf. Ob sie nur von brennenden Gebäuden oder sogar von verbrannten Leichen stammen, ist ungewiss. Es wäre wohl zu viel des Lobes, wenn man „Fear The Walking Dead“ hier eine wohlformulierte Gesellschaftskritik unterstellen würde. Es geht viel mehr um die eigentlichen Opfer. Die Authentizität dieser Szenen verleiht diesen gefühlt immer häufigeren Zwischenfällen nämlich eine neugewonnene mediale Bedeutung. Sie werden in den Mainstream gedrängt, bis man sie nicht mehr ignorieren kann.

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Fear the Walking Dead | official World Premiere trailer (2015)

Während in der Originalserie Katana und Machete mühelos Schädel spalten, versucht Tobias vergeblich, mit seinem Messer seinen ehemaligen Schuldirektor auszuschalten. Noch sind die Zombies dafür zu frisch. Zu wenig lange verwehst. In der Begegnung mit ihnen muss man sich nicht nur zuerst vergewissern, ob sie tatsächlich bereits tot sind, denn bis auf die Augen und ein hungriges Knurren lässt nämlich nur höchstens ein bisschen Blut am Hemd diese Vermutung zu, sondern auch noch wesentlich härter zuschlagen. Diese Härte wird insofern intensiviert, als dass die Walker noch als die Menschen zu erkennen sind, die sie einmal waren. Das Zögern, das in diesen schwierigen Konfrontationen über Leben und Tod entscheiden kann, erklärt auch die Vermehrung der Walker trotz ihrer offensichtlichen Bewegungsschwäche. So gelingt es Autor Robert Kirkman und Showrunner Dave Erickson, die Walker neu zu definieren und die Companion Serie von seinem Original abzuheben. Während die Zombies in der Originalserie schon lange nur noch die Hintergrundmusik spielen, höchstens Inspiration für Greg Nicoteros FX-Zombie-of-The-Week bieten und als brachiale Naturgewalt die Figuren zum äussersten Handeln zwingen, gewinnen sie in „Fear“ deutlich an Persönlichkeit, Gewicht und metaphorischer Kraft zurück.

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Allgemein wird viel geredet, wo wir wieder bei der Soap sind. Manche Momente würden in ihrer Simplizität eine starke Identifikation hervorrufen, würde man sie nicht durch ausdruckslose One-Liner unterbrechen. Doch immer wieder findet Regisseur Adam Davidson imposante Bilder und lässt Blicke in die Umgebung Bände sprechen. Zusätzlich hat er auch ein Auge für das Bizarre dieser langsam erzählten Apokalypse: So putzt Alicia noch den Boden ihres Elternhauses, während ihre Mutter bereits Konserven und Arzneimittel für die Flucht organisiert und sich von ihrem vorausahnenden Schüler das Untergangsszenario erklären lässt. Komponist Paul Haslinger unterstreicht dies musikalisch absolut grossartig. Sein monotones Brummen im Hintergrund wirkt wie eine Bestätigung des kommenden Untergangs, wie das Grollen einer Explosion, die niemand so richtig gehört haben oder wahrhaben will, die aber dennoch zu jedem Zeitpunkt spürbar ist.

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Zusammen mit den Autoren schafft Davidson bisher weder ekelerregenden Momente oder Jump-Scares, sondern erheblich realere und menschliche Momente. So können die Sicherheitsmassnahmen in der Schule wie das Abhörgerät und der Metallscanner einen schaurigen Warneffekt hervorrufen, der wesentlich effektvoller als eine verwesende Leiche ist. Dass der anschliessend aufgefundene Walker in seinem aktuellen Zustand keine Dämonisierung zulässt, kann Madison nicht verkraften. Es folgt ein emotionaler Zusammenbruch. Am Ende der zweiten Folge fallen die Nachbarn gegenseitig über sich her. Madison hätte sie warnen können, tat es jedoch nicht. Vielleicht hatte man kein gutes Verhältnis, doch die Unschuld der Menschen ist zu diesem Zeitpunkt der Apokalypse noch zu vermuten. „Fear the Walking Dead“ hat die einmalige Chance, die Konventionen der Zombieapokalypse zu durchbrechen, indem es nicht nur um die moralischen Kämpfe um das Für und Wider des Überlebens der Überlebenden geht. Aktuell ist das Schicksal der Opfer wesentlich interessanter – und die Brutalität, die ihnen widerfährt. Denn nun kann man sie nicht mehr ignorieren, da die Bedrohung alle betrifft. Dass das Schicksal der Opfer medial so ins Zentrum gerückt wird, überrascht und beeindruckt. Noch sind die Walker zu wenige an der Zahl, um als Romero’sche Metaphern zu gelten. Tatsächlich sind sie nicht einmal als Zombies zu erkennen. Die Verwesung hat noch nicht eingesetzt, eine Entmenschlichung des „Feindes“ lässt sich nicht bewerkstelligen. Und so bewahrt sich „Fear“ die Unschuld des Zombies und lässt sie als das erkennbar werden, was sie sind: Menschen.

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Nach und nach wird den Figuren bewusst, in welcher Gefahr sie schweben. Die Serie hat in ihren drei Folgen eine sehr interessante Nische gefunden, die überzeugt, Genrefans jedoch verzweifeln lässt. In minutiösen Erörterungen der Apokalypse ist „Fear“ nämlich intelligenter als die grosse Serienschwester. Als Rick Grimes nach ein paar Wochen 28 Days Later-Style in der zombiefizierten Nachwelt erwacht, sind die Regeln bereits etabliert und die Fronten geklärt. Rick erleidet einen Schock, aber er muss sich schnell an diese neue Welt anpassen, um zu überleben. Der Überlebenskampf in dieser Welt ist klar definiert. Dahingegen lässt „Fear“ seine Figuren noch im Unklaren. Der Zuschauer weiss natürlich, worauf dies hinausläuft. Das spannende Element ergibt sich daher also nicht aus der Frage, ob die Welt untergeht. Sondern daraus, wie die Figuren auf dieses minutiös erzählte Untergangsszenario reagieren und es psychisch verarbeiten. In der Originalserie bleibt den Figuren dafür kaum Zeit. Traumata können höchstens in Verschnaufpausen realisiert, aber sicherlich nicht bewältigt werden. „Fear“ gibt sich und seinen Figuren jedoch die notwendige Zeit und zeigt dem Zuschauer durch einnehmende POV-Shots, wie die Welt tatsächlich untergehen könnte und was diese Erkenntnis mit den Figuren zunehmend macht.

So ist Fear the Walking Dead: Meine Meinung zu den ersten 3 Folgen

Das spiegelt sich auch in den bisher besten Momenten dieser Serie wider und das Grossartige dabei ist, die Figuren tun fast nichts, sie beobachten nur. Über den Sinn des Aufstands darf man sich sicherlich streiten, doch die Umsetzung ist zweifellos stark. Im Vorbeilaufen fängt die Kamera mit einem Schwenk zum Boden einen Zombie ein, der einen Polizisten angegriffen hat. Inmitten der Menge sind einzelne Zombies zu sehen, die vielen Close-Ups erlauben dem Zuschauer keinen Überblick. Die Panik ist greifbar. Komponist Paul Haslinger unterstreicht den hochschnellenden Pulsschlag der Figuren mit seiner pochenden Musik. Am Krankenhaus fährt Travis in einem langsamen Tempo vorbei, während Menschen aus dem Gebäude flüchten und Polizisten das Feuer auf einzelne Walker eröffnen. Fantastische Sequenz! Es geht keine grosse Gefahr von einer Horde aus. Leichtes Jogging bringt die Menschen in Sicherheit und es gibt noch eine sichere Distanz zu den ersten wandelnden Toten. Selbst Travis muss nicht das Gaspedal durchtreten, um zu entkommen. Er kann zunächst im Schritttempo das Auto rollen lassen, während sie alle gerade erkennen, dass es keine Hilfe mehr geben wird. Und trotz des gemächlichen Tempos ist die Spannung unerträglich. Man kann den Blick nicht abwenden. Was gerade passiert, ist der Zusammenbruch des Systems. Weiter verbildlicht wird dies durch den anschliessenden Blackout in der Grossregion L.A.s. Wieder setzt Regisseur Davidson auf Close-Ups, während die Lichter in der Spiegelung der Windschutzscheibe erlöschen. Im Gesicht von Cliff Curtis darf man ablesen, wie man womöglich selbst mit diesem imposanten Bild umgehen würde.

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 3

Der Stromausfall bedeutet jedoch nicht den Untergang. Noch nicht. Über den gesamten restlichen Verlauf der Folge springt der Strom immer wieder an und aus. Am Ende verabschieden sich die Clarks von ihrer Nachbarschaft, nur, um dann doch von der Nationalgarde gerettet zu werden. Folge 3 verdeutlicht noch besser als die beiden Episoden zuvor, wie allmählich die Zivilisation scheitert und dass die Nachwelt nicht von jetzt auf gleich auf die Figuren hereinbrach. Dies gibt ihnen Zeit zu hoffen und sich auch gegenseitig zu helfen. „Gute Menschen sterben zuerst“, weiss Daniel, der ehemalige Besitzer des Friseurladens zu berichten. Der stufenweise Verfall ist auch auf einer psychologischen Ebene spannend. Travis scheint zum immer grösseren Problem der Gruppe zu werden. Er scheint nicht verarbeiten zu können, dass die Walker nicht krank, sondern tatsächlich tot sind. Bei vielen Zuschauern kann das für Unmut sorgen, hat er schliesslich doch inzwischen genug Beweise mit eigenen Augen gesehen. Doch „Fear“ fragt, wie Menschen in einer Welt ohne das Konzept des Zombies und des Zombiefilms tatsächlich auf die Konfrontation mit den lebenden Toten reagieren würden. In „The Walking Dead“ kann man die Tatsachen nicht mehr leugnen, doch wenn der eigene Nachbar als Zombie am Gartenzaun oder im Wohnzimmer steht, sieht die Situation anders aus. Sowieso ist die Gefahr in „The Walking Dead“ ohnehin so offenkundig, dass man gar nicht erst nachdenken kann oder darf. An diese Situation scheint sich Madison besser anpassen zu können als Travis. Sie bereitet sich für den Fall der Fälle auch vor und versichert sich schon bei Travis‘ Ex-Frau, dass sie aus ihrem eventuellen Elend befreit wird.

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Daniels Familie ist hingegen noch wenig interessant und wirkt wie Zombiefutter. Er scheint jedoch die nötige Vorahnung und Härte zu besitzen, um sich in der Welt durchsetzen zu können. Er zögert nicht, den Walker im Wohnzimmer zu erschiessen, übrigens ein grossartiger Splatter-Effekt von Greg Nicoteros Team, und er bezeichnet das Zögern der Clarks als „schwach“. Wird ihm dieses vorschnelle Urteil womöglich heimgezahlt, wenn er selbst seine Frau erlösen muss? Nicks Sucht wirkt nicht wirklich störend, doch sie wird trotz einer guten Darstellung kontinuierlich instrumentalisiert und womöglich am Ende der Staffel für den kalkulierbaren Tod eines Familienmitglieds sorgen. Denn die Kavallerie wird, wie wir wissen, nicht für den Erhalt der Zivilisation sorgen können und am Ende wird die Welt doch untergehen. Bis dahin können die Clarks nur das tun, was wir auch machen. Zuschauen. Wie die Nachbarn über sich herfallen. Wie der Hund gefressen wird. Und wie die Lichter ausgehen. Wie um Kontrolle gerungen wird. Wie das Kartenhaus in sich zusammenfällt. „Fear“ findet unglaublich grossartige Bilder für seine Apokalypse und das völlig abseits von Gore und Zombies. Man muss nur hinschauen!

Fear The Walking Dead: Promo und Sneak Peek zu Folge 3

Kaum hat „Fear The Walking Dead“ angefangen, mussten wir uns zwei Wochen lang auf die neue Folge gedulden, da am 7. September ein Feiertag in den US&A war, der sogenannte „Labor Day“ und die Serie deshalb nicht ausgestrahlt wurde. Nachdem Travis und Madison in Folge 2 „So nah und doch so fern“ getrennt wurden, müssen sich beide irgendwie unabhängig voneinander durchschlagen. Travis machte sich mit seiner Ex-Frau Liza auf die Suche nach seinem Sohn Chris. Nachdem sie diesen gefunden hatten, kamen sie aber leider nicht mehr aus der Stadt raus, da die Situation eskalierte. Unterschlupf fanden sie im Frisörladen der Familie Salazar. Maddy versuchte in der Zwischenzeit, mit ihrem Drogenkind Nick und ihrer Tochter Alicia, die immer noch nicht auf den Stand der Dinge gebracht wurde, die Stellung im Haus zu halten.

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Wir sind zu Hause bei Madison, der Strom ist wieder weg und die drei haben nur Taschenlampen und Kerzen als Lichtquelle. Während Nick und Maddy sich in der Küche streiten, betritt Alicia den Raum und verkündet: „Es passiert schon wieder!“ Was meint sie damit? Die drei gehen daraufhin zum Fenster und sehen nach draussen, aber da ist nichts zu sehen. Spricht sie vielleicht von dem untoten Nachbarn? Nick fordert beide auf, vom Fenster wegzutreten, und bittet seine Mutter, Alicia endlich aufzuklären. Doch dann hören wir plötzlich Geräusche, die von einem verhangenen Fenster oder eventuell einer Veranda-Tür zu kommen scheinen. Todesmutig öffnet Nick den Vorhang, allen Warnungen von Mutter und Schwester zum Trotz… Die Folge trägt den Titel „The Dog“ , kratzt da vielleicht ein (zombifizierter?) Vierbeiner an Maddys Tür? Oder ist es doch was ganz anderes? Was glaubt ihr versteckt sich hinter diesem Geräusch? Wir werden es bald wissen!

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Auch der Frisörladen von Daniel Salazar scheint offenbar kein so gutes Versteck für Travis und die anderen zu sein. Der Laden hat keinen Hinterausgang und somit ist die einzige Fluchtmöglichkeit nach vorne zur Hauptstrasse. Gleichzeitig scheint in Feuer nebenan die Truppe früher als erwartet zur Flucht aus dem Gebäude zu zwingen! Beruhigend an der Sache ist, offensichtlich scheinen Travis & Co. unbeschadet aus dem Frisörladen fliehen zu können, wie die offizielle Synopsis zu Folge 3 verrät: „Nachdem sie den Strassenkämpfen entfliehen können, suchen Travis, Liza und Chris gemeinsam mit Familie Salazar nach einem Unterschlupf. Madison verteidigt ihr Zuhause.“ Ob sie jedoch noch rechtzeitig beim Haus von Madison ankommen werden, um ihnen zu Hilfe zu eilen? Das Promo-Video zeigt, dass in dieser Folge deutlich mehr Action zu sehen ist, als je zuvor!

Fear The Walking Dead: Sneak Peek zu Folge 2

Morgen Montag läuft bei uns die zweite Folge von „Fear The Walking Dead“ und für all diejenigen unter euch, die das nicht abwarten können, gibts hier eine kleine Vorschau auf die kommende Folge!

Letzte Woche feierte die Begleitserie zu „The Walking Dead“ Premiere und diese war ein voller Erfolg und die Begeisterung der Fans war gross. In Folge 1 hatten wir die Gelegenheit, Maddy und ihre etwas kaputte Familie kennenzulernen. Nick, den drogenabhängigen Sohn von Madison, der von vielen weibliche Fans optisch mit dem jungen Johnny Depp verglichen wird, hatte die zweifelhafte Ehre, als einer der ersten mit den Untoten in Kontakt zu kommen, was ihn total traumatisierte. Waren es die Drogen? Wird er verrückt? Der Arme ist vollkommen durch den Wind… Doch Stiefvater Travis geht der Sache auf den Grund und gemeinsam mit Maddy entdeckt er am Ende der Folge den untoten Calvin. In Folge 2 „So close yet so far“ geht es nun so richtig rund: Strom und Handy-Netz fallen aus, Polizei und Militär haben ihren grossen Einsatz und Chris, Lizas und Travis Sohn, geht verloren.

Maddy und Tobias in Aktion! Die beiden sind in der Schule und schieben einen Wagen durch die Gegend, auf dem anscheinend einige Konservendosen sind. Im Hintergrund hören wir einen Alarm und das ungleiche Paar ist sehr in Eile. Ob jemand hinter ihnen her ist? Sind sie etwa in die Schule eingebrochen? Wie wir am Ende sehen, sind die beiden nicht alleine: Der Direktor, den wir schon in Folge 1 kennengelernt haben, schleicht auch durchs Gebäude. Allerdings hört er nicht auf Madisons Rufen und es sieht so aus, als sei er am Rücken verletzt…

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Fear The Walking Dead – Sneak Peek

Einen Vorgeschmack auf die erste Episode von „Fear The Walking Dead“ gibts mit den folgenden ersten drei Minuten der neuen Zombie-Serie und wir sehen auch den ersten Beisser!

„Fear the Walking Dead“ startet mit Nick Clark (Frank Dillane), dem Sohn von Madison Clark (Kim Dickens), der aus einem Drogenrausch erwacht. Er befindet sich in einer verlassenen Kirche, in der er sich gemeinsam mit seinen Freunden zurückgezogen hat, um sich dem gefährlichen Laster hinzugeben. Während Nick langsam wach wird, bemerkt er, dass er alleine ist und jede Spur von seiner Freundin Gloria fehlt. Noch ein bisschen benommen macht er sich auf die Suche nach ihr. Dass etwas nicht stimmt, fällt ihm erst auf, als er Blut und die ersten Leichen entdeckt. Schliesslich sieht er auch Gloria und will mit ihr fliehen – bis er erkennt, dass sie an den Toten in der Kirche Schuld ist! Gloria ist ein Zombie und hat sich die ersten Opfer ausgesucht!

Die nächste Szene gibt es zwar nicht in der Sneak-Peek, doch wir kennen sie schon aus dem Trailer: Schockiert ergreift Nick die Flucht und stürmt aus der Kirche, um sein Leben zu retten. Dabei achtet er nicht auf den Verkehr und wird auf der Strasse von einem Wagen erfasst. Nick wird in ein Krankenhaus gebracht und erklärt dort seiner Mutter und seinem Stief-Vater Travis (Cliff Curtis) die Situation. Doch ob man dem Junkie wirklich glaubt? Das könnte sich erst nach weiteren Vorfällen in Los Angeles ändern.

„Fear the Walking Dead“ startet am 23. August 2015 in den US&A. In Deutschland haben Zombie-Fans 24 Stunden später auf Amazon Instant Prime Video die Möglichkeit, die erste Episode zu sehen…

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Fear The Walking Dead – Neue Trailer und warum man sich FTWD auf jeden Fall ansehen sollte

Ende Monat, genauer am 23. August, startet „Fear The Walking Dead“, das Spin-Off- bzw.die Begleitserie zu „The Walking Dead“ im amerikanischen Fernsehen. Wir haben hier für euch ein paar neue Trailer und einige Gründe zusammengestellt, warum man wirklich gespannt auf die neue Serie sein darf und warum man sich diese unbedingt ansehen sollte!

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Fear the Walking Dead Teaser "Skate Park" Kim Dickens

Bald startet die lang erwartete Serie „Fear The Walking Dead“ auf dem US-Sender AMC und bereits im Vorfeld wurden schon einige Informationen zur Serie bekanntgegeben, sodass wir schon grob wissen, um was es gehen wird. Immer wieder wurde betont, dass es sich bei FTWD um ein Familien-Drama handeln wird. Wir begleiten die Patchwork-Familie rund um Madison (Kim Dickens) und Travis (Cliff Curtis) durch die Apokalypse. Beide bringen aus vorangegangenen Ehen Kinder mit: Madison ist Witwe und die Mutter von Alicia (Alycia Debnam-Carey) und Nick (Frank Dillane); Travis hat einen Sohn, Chris (Lorenzo James Henrie), der aber bei seiner Ex-Frau Liza (Elisabeth Rodriguez) lebt. Der Ort des Dramas wird die Grossstadt Los Angeles sein und zeitlich wird es einige Monate vor „The Walking Dead“ spielen. Wir bekommen also genaue Einblicke in den Beginn der Apokalypse.

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Fear the Walking Dead Teaser "Neighborhood" (HD) Kim Dickens

FTWD wird uns die Möglichkeit gegeben, die Zombie-Apokalypse von Anfang an mitzuerleben. Während wir in „The Walking Dead“ in die bereits „untergegangene“ Zivilisation eintauchen, ist in FTWD zu Anfang alles noch normal, die Menschen gehen ganz normal zur Arbeit, die Kinder gehen zur Schule, spielen draussen und gehen einfach ihrem ganz normalen Leben nach. Die Menschen sind also noch überhaupt nicht auf dem Laufenden, was um sie herum geschieht. Wie wir in einem Teaser auch schon sehen konnten, versucht ein Schüler von Madison, ihr von dem Virus bzw. dem Bakterium zu erzählen, das wohl jene bizarre Krankheit auslöst, die offenbar immer mehr Menschen im Land zu befallen scheint. Er habe davon im Internet gelesen. Durch die Vernetzung über das Internet anhand von Smartphones & Co. kann man zu dieser Zeit also noch leicht an Informationen kommen, die mitunter auch von der Regierung nicht unbedingt weitergegeben werden. Den einzigen Rat, den Madison für ihn hat, ist, sich weniger im Internet herumzutreiben.

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Fear the Walking Dead Trailer Clip 2015

Wo wir auch schon beim nächsten Punkt wären: In FTWD werden wir sehen, wie die Regierung auf diese Ausnahmesituation reagiert. Im offiziellen Trailer, der im Rahmen der Comic-Con veröffentlicht wurde, konnten wir zwar nicht direkt die Regierung sehen, aber doch gewisse Vertreter, wie zum Beispiel die Polizei, die Feuerwehr oder das Militär im Einsatz gegen diese seltsame Epidemie und auch gegen die gesunde Bevölkerung. Allerdings müssen wir wohl davon ausgehen, dass sie der Epidemie nicht gewachsen sein werden und dass niemand auf eine derartige Situation vorbereitet sein wird. Die Regierung scheint nicht zu verstehen, was genau hinter diesem Krankheitsausbruch steckt. Im Trailer sieht es so aus, als ob Polizei und Militär dafür sorgen sollen, dass niemand aus der Stadt herauskommt. Doch das führt nur zu noch mehr Panik und die so eingesperrten Menschen revolutionieren!

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Fear the Walking Dead | official World Premiere trailer (2015)

Auch werden in FTWD mehr Kinder bzw. Jugendliche im Zentrum der Handlung stehen. Während in „The Walking Dead“ – mit Ausnahme von Carl – ja bislang kaum Kinder bzw. Jugendliche im Mittelpunkt standen, haben wir hier gleich drei Jugendliche in einer Familie, Alicia, Nick und Chris. Ausserdem kommt hinzu, dass Madison und Travis beide in einer Schule arbeiten. In einem Video, dass uns einige Einblicke hinter die Kulissen der Dreharbeiten offenbarte, erklärte uns Produzent Dave Alpert, dass sie auch viel in einer Schule drehen würden. Wie werden die Kinder, als eigene Gruppe, dieses Endzeitszenario erleben? Generell kann man sich mit den Menschen, die in „Fear The Walking Dead“ dargestellt werden, leichter identifizieren als mit denen aus „The Walking Dead“. Diese Leute müssen erst mal mit der ganzen Situation klarkommen und versuchen, einen klaren Kopf zu bewahren. Ihnen wird alles genommen, was in einer zivilisierten Gesellschaft eine Grundlage ist. Es ist nur normal, dass sich Leute mit verschiedenen Charakteren auf unterschiedliche Weise in diesem Chaos entwickeln. Es wird Anführer geben und es wird auch Schurken geben, manche Menschen werden versuchen, zusammenzuhalten, andere werden warten, bis du schläfst, um dir einen Dolch in den Rücken zu stossen…

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