DBD: Heiligs Wasser – Excelsis

Freunde, hier ein erster Song aus dem kommenden Album „Tod u Vergäutig“, welches am 28. August veröffentlicht wird. „Heiligs Wasser“ ist inspiriert von Jeremias Gotthelfs Geschichte „Die schwarze Spinne“…

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Excelsis - Heiligs Wasser (Holy Water) 2015

DBD: Dr Tod vo eim – Excelsis

Freunde, hier eine etwas andere Art wie Excelsis ihre Musik präsentiert! Und trotzdem ist es voll und ganz und total Excelsis! Der Song „Dr Tod vo eim“ wird auf dem neuen Album „Chrieger Lieder“ zu hören sein, das übrigens schon bald fertig gemischt und gemastert ist! Zudem wird auf diesem Unplugged Silberling ein Special Guest und eines der Gründungsmitglieder von Excelsis zu hören sein: Daniela Herrmann (Münggu’s Schwester und Küsu’s Frau) hat alle Piano-Parts auf dem Album übernommen! Und jetzt viel Spass mit wirklich speziellem Excelsis-Sound!

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Excelsis - dr Tod vo eim (lyric Video)

Excelsis: „Chrieger Lieder“ Unplugged Album – Trailer

Freunde, hier der erste Trailer vom kommenden Excelsis Unplugged Album „Chrieger Lieder“. Auf diesem wurden sämtliche Songs des „Vo Chrieger u Drache“ Albums komplett umgeschrieben und neu in einer Unplugged Version komponiert und aufgenommen. Die Lieder kommen komplett auf Berndeutsch daher und wie immer kommen natürlich auch viele spezielle Instrumente zum Einsatz. Der Trailer macht neugierig und lässt einiges erwarten…

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Excelsis - "Chrieger Lieder" Trailer Unplugged Album 2014

Album Review: Excelsis – Vo Chrieger u Drache

Metal-Fans kennen wahrscheinlich einige dieser legendären Bands aus der Schweiz, wie „Krokus“, „Celtic Frost“ und „Coroner“, vielleicht jüngere Fans auch „Eluveitie“, einer der Leader der aktuellen Folk Metal Bands. Doch warum kennt denn „Excelsis“ aus dem schweizerischen Kriegsstetten keine Sau? Das kann doch gar nicht sein! Seit 1996 machen die selbsternannten Dragonslayers schon die Berge unsicher und wenn man diese Band nicht kennt, geht einem wirklich etwas durch die Lappen! „Excelsis“ haben diesen Sommer das nun siebte Album „Vo Chrieger u Drache“ vorgelegt, dass in Sachen Folk Metal locker in oberen Regionen mithalten kann. Excelsis sind etwas eigenwillig und ihre Markenzeichen sind Metal mit Instrumenten wie Dudelsack, „Bäsechlopfe“ oder Blockflöte und Texte, die teils in Mundart verfasst sind. Bei „Vo Chrieger u Drache“ beschränkt sich dies zwar nur auf Teile der Songs und etwa die Hälfte der Songtitel – trotzdem sind Excelsis neben Eluveitie wohl die keltischste unter den Schweizer Metalbands. Dabei erreichen die Jungs ein Level, das ich seit Manowar nicht mehr gehört habe. Der Sound der aktuellen Scheibe zeichnet sich durch einen Gegensatz von dichtem Metal und den darüber liegenden hellen Spezialinstrumenten aus und erzählt Geschichten in Form von Schlachtgesängen. Wer also auf kraftvollen Folk/Pagan Metal mit Pfupf steht, ist hier an der richtigen helvetischen Adresse.

Excelsis - Vo Chrieger u Drache

Das „Vo Chrieger u Drache“ Album wurde in den Iguana Studios von Christoph Brandes eingespielt und gemischt und das Cover ist sehr schön gelungen, ebenfalls das ganze Innenleben des Booklets. Allgemein macht das Album den Eindruck eines liebevoll inszenierten Werks einer völlig einzigartigen Band. „Vo Chrieger u Drache“ passt genau in das Konzept der Band von mittelalterlichen Volksmythen. Es geht um Krieger und Drachen, um die Gründungslegende der Stadt Burgdorf im Kanton Bern, wo das Brüderpaar Sintram und Bertram, Herzoge zu Lenzburg im Kanton Aargau, im Drachenkampfe siegte und zum Danke der heiligen Margareta eine Kapelle stiftete. Diese Sage erzählen uns die helvetischen Barden in ihrer ureigenen Weise, indem sie sich einer rauen, ungeschliffenen und unkitschigen Variante des Folk Metals bedienen. Die in berndeutsch gesprochene Einleitung stimmen perfekt auf diese Heimatgeschichte ein, die Texte der Lieder selbst wechseln zwischen Englisch und Berndütsch, wobei Letzteres oft die hymnischen Refrains prägt. Der „Prologue (of Sintram and Bertram)“ ist zwar durch das Schweizerdeutsch nicht ganz leicht zu verstehen, aber wenn „Brothers of War“ so richtig im mittleren Tempo abgeht, ist alles im Trockenen, dazu die passenden Flötenklänge und das hymnisch tragende in dem Stück macht Lust auf mehr. Die „Druids“ sind ein heldenhaftes Epos, das mit folkloristischen Instrumenten unterstützt wird und dadurch auch zu gefallen weiss, gerade in der Szene ist die Grenze zwischen Kitsch und Genialität eng gesteckt, aber „Excelsis“ machen das meisterlich. Die Grundausrichtung der Stücke ist in der Regel getragen und episch, die Band lässt sich Zeit zum Erzählen ihrer Geschichte. Instrumental begegnet uns einmal mehr die volle Palette aus folkloristischen Instrumenten wie Talerschwingen, Sackpfeifen, Harmonika, Maultrommel und Flöten, die jedoch perfekt in das metallische Gewand integriert sind und die Band so kein Stück weit in eine schunkelige Ecke des Mittelaltermarkts drücken.

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Excelsis - Uechtland (official Video 2013)

Die Quetschkommode, auch Akkordeon genannt, bietet dem flotten Spiel bei „Heathen Princess“ zu Beginn richtig Paroli, dann wird es etwas ruhiger, bevor es im tragenden Tempo erneut spitzenmässig abgeht. „The Fear“ ist ein kleiner Zwischenspieler, danach kommt „Uechtland“ in typischer „Excelsis“ Manier daher und verbreitet Top Laune. „Chrieger“ ist eine drückende, heldenhaft klingende Nummer, die nah an Manowar herankommt. Schleppend wälzt sich der Song dahin und versprüht so seinen ganz eigenen Charme. Mit knapp neun Minuten Spielzeit ist das Lied auch das längste auf der Scheibe. An Stimmung ist „Chrieger“ kaum zu übertreffen. Darauf folgt mit „Dragonhole“ wieder so eine starke, tragende Nummer, „The Chapel“ hat ein paar flottere Passagen und mit „The Fall of the One“ bietet noch einmal eine volle Folk-Breitseite inklusive Mundharmonika. Im Up Tempo hält sich „The Avenger“ richtig überragend, um mit „Wissi Bärge“ den Double Bass rotieren gelassen. Mit dem starken „Epilogue“ endet dieses krachende Album und das Folk Metal richtig geil klingen kann, haben „Excelsis“ hiermit bewiesen und aus dem Geheimtipp dürfte nun der Durchbruch folgen. „Excelsis“ sind mit Leib und Seele eine Metalband, die mich in ihrer erzählerischen Art und durch das gehörige Mass an Härte und Rohheit und durch Münggus ungeschliffenen Gesang durchaus an „Grave Digger“ erinnert, sich aber melodisch und instrumental merklich folkiger präsentiert. Die zahl- und variantenreichen Backing Vocals sorgen dafür, dass nicht nur das Reibeisen regiert, sondern die ganze Palette bedient wird, vom zaghaften, artikulierten Growlen über Klargesang bis hin zu mächtigen Chören. Dabei kann die eigenwillige Truppe auch mit glänzenden Soli und messerscharfen, treibenden Riffs aufwarten, die immer für die stimmige Balance zwischen metallischer Härte und heimeligem Storytelling finden.

Excelsis

„Excelsis“ erinnen an Bands wie „Eluveitie“, „Nerthus“, „Mithotyn“ oder „Finntroll“. Der Sound der aktuellen Scheibe zeichnet sich durch einen Gegensatz von dichtem Metal und den darüber liegenden hellen Spezialinstrumenten aus und die Mundart-Teile lassen einen immer wieder die Ohren spitzen und bereichern den Sound schon nur, weil man es sich einfach nicht gewohnt ist. Münggu (Vocals, Guitars, Bagpipes, Mouthharp and Whistles), Ädu (Keyboards, back. Vocals, Flutes and Whistles), Mäk (Bass, Harmonica), Rölu (Guitars, back. Vocals, Besenklopfen) und Küsu (Drums, Talerschwingen) wissen nach Jahren und mittlerweile sieben Alben eben ganz genau, wie sie die Leute packen können. Der Sound wirkt zwar kompromisslos hart, bietet aber auch Harmonien und diese Kombination wirkt. Sie haben sich eine Identität erschaffen, um die andere Metal-Bands sie beneiden. Visuell haben sich die Berner fürs aktuelle Album in Mönchskutten gekleidet und unterstreichen damit das Druidische in ihrer Musik noch mehr. Insgesamt ist „Vo Chrieger u Drache“ ein Erlebnis. Es empfiehlt sich, „Excelsis“ nicht einfach nur so im Hintergrund laufen zu lassen, sondern sich richtig darauf einzulassen. Die Band gehört in die gleiche Liga wie die ganz grossen des Folk Metal, vor allem, aber nicht nur, weil sie dem Genre schon frönten als es offiziell noch gar nicht erfunden war. „Vo Chrieger u Drache“ ist ein Hammeralbum, das jeden interessieren sollte, der auch nur ansatzweise etwas mit Folk Metal anfangen kann. „Excelsis“ haben mit dem Machwerk „Vo Chrieger u Drache“ etwas geschaffen, was in keiner Sammlung bzw. Party der Genrefans fehlen sollte. Schön wie hier vom „Drachätötä“ gesungen wird und man sich an die Geschichtsstunden erinnert, in denen es um mutige Schweizer ging, die ihr Land mit Heugabel, Hellebarde und Schweizerdeutsch bewaffnet verteidigten. Hier liegt auch ein bisschen die Crux mit Excelsis: Vocals-mässig sind die Schweizer empfindlich schwächer, wenn sie sich auf Englisch ausdrücken. Warum auf diese Sprache ausweichen, wenn alles auf Schweizerdeutsch viel, viel besser und eigenständiger klingt? Traumhaft ist hierbei auch das wunderbar melancholische Finale im dunklen Epilog der Emmentaler Drachentöter: „Sag mein Herz, was weisst du mehr?“

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Excelsis - Song 4 - Heathen Princess - 2013

Tracklist:

  1. Prologue (of Sintram and Bertram)
  2. Brothers of War
  3. Druids
  4. Heathen Princess
  5. The Fear
  6. Uechtland
  7. Chrieger
  8. Dragonhole
  9. The Avenger
  10. The Fall of the One
  11. The Chapel
  12. Wissi Bärge
  13. Epilogue
Album Review: Excelsis - Vo Chrieger u Drache
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Originalität10
Tempo8
Musikalische Fähigkeiten8
Gesang8
Songtexte9
Substanz9
Produktion8
Langlebigkeit9
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Konzert Review: Eluveitie – Ich, der Helvetier

Eluveitie (wird „El-veiti“ ausgesprochen) gehört zu dieser Sorte Schweizer Bands, die klammheimlich erfolgreich ihre Runden um den Globus dreht und hierzulande kaum wahrgenommen wurde. Zu recht nimmt das Interesse nun aber auch endlich im Heimatland Formen an und Eluveitie löst sich vom Geheimtipp-Status. Ich hatte dieses Jahr nun schon das zweite Mal das Vergnügen, das Achtergespann zu sehen und ihren selbsternannten „New Wave Of Folk Metal“ zu feiern. Eluveitie gehören klar zu der schnell wachsenden Pagan Metal Szene, bringen jedoch etwas „frischen Wind“ hinein.

Wenn ich ehrlich bin, hätte ich vor einigen Monaten noch mit dem Kopf geschüttelt, wenn mich jemand gefragt hätte, ob ich zu einem Eluveitie Konzert mitgehen möchte. Doch „Alles bleibt so, wie es niemals war“. Eluveitie ist eine schweizerische Pagan-Metal-Band aus Winterthur, deren Mitglieder ursprünglich aus allen Teilen des Landes stammen. Die Band kombiniert in ihrer Musik keltische Folklore mit Death- oder Black Metal. Die Texte der Band orientieren sich an der Geschichte, dem täglichen Leben und der Spiritualität des keltischen Stammes der Helvetier und sind teilweise in einer rekonstruierten Form des helvetischen Gallisch geschrieben. So ist selbst der Name der Band aus dieser Sprache und bedeutet so viel wie: „Ich, der Helvetier“.

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Eluveitie - Primordial Breath @ Z7 Pratteln (04.03.2011) live

Doch schön der Reihe nach, als erstes treten Pertness als Vorband auf, welche seit 1992 rocken und mit straightem, melodiösem Heavy Metal die letzten Gletscher im Berner Oberland zum schmelzen bringen. Die Band zeichnet sich nicht nur durch mitsingbare Gesangslinien und massgenaue Riffs aus, sondern auch durch imposante Gitarrenthemes und eine zementierte Rhytmusarbeit und vermögen Live absolut zu überzeugen. Excelsis sind schon immer ihren eigenen Weg gegangen. Seit 1997 spielen sie ihren Metal, den sie mit so rockuntypischen Instrumenten wie Alphorn, Bäsechlopfe oder Dachchänneli zum „Helvetic Folk Power Metal“ anreichern. Die Berner Metaller fielen auf mit fetten Riffs, abwechslungsreichen Strukturen und einer atmosphärischen Stimmung, sind aber ehrlich gesagt, nicht mein Fall.

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Eluveitie - Quoth The Raven @ Z7 Pratteln (04.03.2011) live

Gegen 21.30 Uhr betraten die acht Mitglieder von Eluveitie die Bühne. Bezeichnenderweise entführt der Opener „Otherworld“ das Publikum direkt in eine eigene, andere Welt, die Welt der Mythen und Geheimnisse, voller Pathos und archaischen Melodien, bevor es mit „Nil“ so richtig losgeht. Ja, Eluveitie enttäuschen ihre Fans nicht, denn sie tun das, was von ihnen erwartet wird: Rocken, grooven, tanzen, springen, klingen, träumen, loslassen. Das Publikum ging mit der Musik mit und versuchte die keltischen Songtexte so gut es ging mitzusingen. Nicht immer ganz einfach…aber mit einem Lachen auf dem Gesicht und der Melodie im Herzen klang es zumindest für mich ganz gut mitten in der Menschenmenge.

Eluveitie zeigten eine geniale Show und was man als Zuschauer daraus machte, blieb jedem selber überlassen. Jedenfalls kann ich Eluveitie live allen empfehlen, auch solchen, die vielleicht nicht unbedingt Fans der Band sind, sich die Musik jedoch anhören können, denn bei dieser Band bekommt man ein Fest geboten, das man sonst nur von wenigen Bands serviert bekommt. Obwohl sich alles verändert, bleibt doch irgendwie alles beim Alten: Eluveitie sind klar die Speerspitze der Spielart des Melodic Death Metal mit keltischen Melodien, weil es schlicht nichts besseres, professionelleres oder kreativeres gibt. Dass das für viele zu kommerziell sein mag, liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Musik grossartig ist und viele Menschen anspricht. „Alles bleibt so, wie es niemals war“ – diese Band hat was gewaltiges an und vor sich…

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Eluveitie - 21.01.11 - Inis Mona - Bierhübeli, Bern

Die Setlist:

  1. Otherworld
  2. Nil
  3. Bloodstained Ground
  4. Gray Sublime Archon
  5. Your Gaulish War
  6. Thousandfold
  7. Inis Mona
  8. Slanias Song
  9. Brictom
  10. Omnos
  11. Quoth the Raven
  12. The Song of Life
  13. Kingdom Come Undone
  14. (Do)Minion
  15. AnDro
  16. Zugabe:

  17. Primordial Breath
  18. Uis Elveti
  19. Tegernakô
Konzert Review: Eluveitie - Ich, der Helvetier
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Performance10
Akustik10
Sichtverhältnisse9
Vor-Ort-Service9
Sanitäre Einrichtungen3
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