DBD: The Sound Of Silence – Disturbed

Disturbed trauen sich was und covern den Simon & Garfunkel Song „Sound Of Silence“. Ob David Draiman und seiner Truppe das Experiment gelungen ist, könnt ihr unten im Video herausfinden. Vertreten ist der Cover-Song auch auf der aktuellen Disturbed-Scheibe „Immortalized“, die seit dem 21. August in den Plattenläden steht…

Video Thumbnail
Disturbed - The Sound Of Silence [Official Music Video]

DBD: Fire It Up – Disturbed

Disturbed veröffentlichen mit dem Lyric-Video zu „Fire It Up“ eine Ode an den Marihuana-Konsum. Der Song stammt vom „Immortalized“-Album, das am 21. August erscheinen wird. Fronter David Draiman gab kürzlich in einem Interview bekannt, dass er 95 Prozent der Musik im berauschten Zustand komponiert: „Sobald ich eine Basis-Idee für einen Song in meinem Kopf habe, rauche ich Marihuana. Das hilft mir mich zu entspannen und ich sehe die Möglichkeiten der Rhythmen und Melodien vor meinen Augen. Es hilft mir alles etwas deutlicher wahrzunehmen.“ Lass uns eine rauchen, ja.

Video Thumbnail
Disturbed - Fire It Up [Official Lyric Video]

Album Review: Avenged Sevenfold – Hail To The King

„Hail To The King“ ist das sechste Album der kalifornischen Multi-Platin-Rocker „Avenged Sevenfold“ und ist wohl etwas vom uninspiriertesten was ich je in der Metalszene gehört habe! M. Shadows und seine Kumpanen haben diesmal den Metal der späten 80er Anfang der 90er Jahre für sich entdeckt und grasen so ziemlich alles ab, was damals auch nur halbwegs angesagt war. Ich war, bin und werde nie ein Fan dieser Band sein, was mit diesem Album aber hervorgebracht wurde, muss ich einfach bewerten und zwar als grottenschlecht! Von „düster“ und „brutal“ war im Vorfeld die Rede, doch klingt die Platte schlicht so, wie Metallica für die Massen nach ihrem „Schwarzen Album“ hätten klingen sollen. Und nicht nur dass, auch Guns N‘ Roses, Megadeth und etwas Pantera und Disturbed werden durch den Fleischwolf gedreht und was dabei rauskommt ist schlicht gequirrlte Sch… Wer aber schon immer seligen Mainstream Metallica Zeiten hinterher jammert, wird mit diesem Album bestens bedient.

Avenged Sevenfold - Hail To The King

Vielleicht machen die Mannen um Sänger M. Shadows und Gitarrist Synyster Gates momentan eine Phase durch, in der sie ihren alten Helden huldigen oder sie sind generell auf dem Nostalgie-Trip. Schon der Opener ist nicht unbedingt die beste Wahl, um ein Album zu eröffnen, da „Shepherd Of Fire“ ziemlich schleppend ist. Dieser Zustand ist bezeichnend für das ganze Album, denn A7X kommen während der ersten Zeit nicht so richtig aus dem Quark und im gesamten Kontext kommt so schon sehr schnell Langeweile auf. Midtempo-Gestampfe und drückende Gitarren dominieren und ziehen sich durch die gesamten 53 Minuten Spielzeit. „Sheppard Of Fire“ erinnert stark an „Enter Sandman“ mit einer deutlichen Disturbed-Schlagseite. Ab dem zweiten und zugleich Titel-Track wird dann knietief im Retro-Metal gewatet, aus welchem sich die Scheibe in weiterer Folge nur mehr für Bruchteile entfernt.

Avenged Sevenfold - Hail To The King

Bei „Doing Time“ positioniert sich M. Shadows als Axl Rose der Neuzeit, „This Means War“ hätte prima auf Metallicas „Black“-Album gepasst und bei „Heretic“ wurde sich schlicht bei Dave Mustaine und dem Megadeth Klassiker „Symphony Of Destruction“ bedient. Bei „Planets“, der mit Abstand härteste Song auf dem Album, lehnen sich Shadows & Co. „leicht“ bei Pantera an. In der Strophe von „This Means War“ könnte man direkt den „Sad But True“-Text mitsingen. Und wenn das Quintett die Pfade ihrer Heroen kurzzeitig verlässt, wie in „Requiem“ zum Beispiel, wird ein gewisses Kreativitäts-Defizit nur allzu deutlich, denn nicht nur ob der sakralen, in Latein gesungenen Teile ist dass eine Hommage an „Ghost“ und auch das halb-balladeske „Coming Home“ überzeugt einfach auch nicht. Nach der Schwulst und dem Kitsch zu Beginn des Songs, sind hier im zweiten Teil Iron Maiden Harmonien eingebaut. Das abschliessende, mit Streicher und Klavier ausstaffierte „Acid Rain“ erinnert an Pink Floyd zu „The Division Bell“-Zeiten und hier treibt es Shadows dann gesanglich definitiv zu weit…

Avenged Sevenfold

Das ganze Album ist wohl nur für die Zahnspangen-tragende Teenie-Klientel gedacht und absoluter Mainstream. Aber sicher wird sich „Hail To The King“ wieder verkaufen wie Sau und die anstehende Tournee der Band wird für volle Häuser sorgen. Doch auch auf diesem Album fehlen packende Hooklines und Leadgitarren. Auch das langweilige Drumming von Arin Alejey, welcher im Vorfeld von seinen neuen Bandkameraden für seine technische Genialität gelobt wurde, ist die meiste Zeit über nur „Bumm-ta-bumm-ta“-Gestampfe. Es fehlt einfach der Biss. Wie bereits erwähnt, ich war, bin und werde nie ein Fan von Avenged Sevenfold und das Album kann einfach nicht die Spur begeistern. Mir kommt „Hail To The King“ vor wie eine Bestandsaufnahme der Metal-Jahre 1990 bis 1992. Die Band hat sich in kreativer Hinsicht eindeutig ZU VIEL von ihren Vorbildern abgeschaut, wenn man dem so sagen will, um nicht das Wort „kopiert“ in den Mund zu nehmen. Fans werden an „Hail To The King“ mit Sicherheit Gefallen finden und wer schon immer seligen Metallica-Zeiten hinterher jammerte, der findet hier einen geglückten Nachfolger. Alle anderen hören besser richtige Musik!

ARVE Error: Oembed Call failed: The endpoint located at https://www.youtube.com/oembed?format=json&url=https%3A%2F%2Fyoutube.com%2Fwatch%3Fv%3D6q2LPgnW2dI returned a 404 error.
Details: Not Found

Track List:

  1. 00:00 – Shepherd Of Fire
  2. 05:20 – Hail to the King
  3. 10:26 – Doing Time
  4. 13:54 – This Means War
  5. 20:02 – Requiem
  6. 24:26 – Crimson Day
  7. 29:25 – Heretic
  8. 34:19 – Coming Home
  9. 40:45 – Planets
  10. 46:43 – Acid Rain
Album Review: Avenged Sevenfold - Hail To The King
1 Total
0 Besucherwertung (0 votes)
Originalität0
Tempo1
Musikalische Fähigkeiten2
Gesang1
Songtexte0
Substanz0
Produktion4
Langlebigkeit0
Bewertung der Besucher Wie bewertest Du?
Sort by:

Be the first to leave a review.

User Avatar
Verified

Show more
{{ pageNumber+1 }}
Wie bewertest Du?

Your browser does not support images upload. Please choose a modern one

DBD: Land of Confusion – Disturbed

Ich mag schon das Original des Songs von Genesis sehr gerne und diese Version von „Disturbed“ ist schlicht grossartig, inklusive dem wunderbar animierten Video. Sehens- und vor allem hörenswert!

Video Thumbnail
Disturbed - Land of Confusion Official Music Video

I must have dreamed a thousand dreams
Been haunted by a million screams
But I can hear the marching feet
They’re moving into the street

Now, did you read the news today?
They say the danger has gone away
But I can see the fire’s still alight
They’re burning into the night

There’s too many men, too many people
Making too many problems
And there’s not much love to go around
Can’t you see this is a land of confusion?

This is the world we live in
And these are the hands we’re given
Use them and let’s start trying
To make it a place worth living in

Oh, superman, where are you now?
When everything’s gone wrong somehow?
The men of steel, these men of power
Are losing control by the hour

This is the time, this is the place
So we look for the future
But there’s not much love to go around
Tell me why this is a land of confusion

This is the world we live in
And these are the hands we’re given
Use them and let’s start trying
To make it a place worth living in

I remember long ago
When the sun was shining
And all the stars were bright all through the night
In the wake of this madness, as I held you tight
So long ago

I won’t be coming home tonight
My generation will put it right
We’re not just making promises
That we know we’ll never keep

There’s too many men, too many people
Making too many problems
And there’s not much love to go round
Can’t you see this is a land of confusion?

Now, this is the world we live in
And these are the hands we’re given
Use them and let’s start trying
To make it a place worth fighting for

This is the world we live in
And these are the names we’re given
Stand up and let’s start showing
Just where our lives are going to