Geärgert? You are damned!

UPDATE 06. Mai 2008: Leider scheint es die Seite nicht mehr zu geben und so führt der Link leider ins Nirvana.

Schon mal so richtig geärgert über einen Mitmenschen? Und ihn dann auch noch so richtig verflucht und verdammt? Wünscht ihr jemandem, dass er seinen Namen auf nem Online-Pranger lesen kann? Wollt ihr es diese Person wissen lassen, was sie für ein Idiot ist?

Vielleicht kein besonders moralischer Gedanke, aber genau dies ist ab sofort möglich :-)

Auf youaredamned.com kann mal wild drauf los Leute verdammen. Der Verdammte bekommt dann eine Nachricht per Mail, in der er sich den Grund dafür angucken kann. Schöne Idee, wie ich finde :-)

Vorsicht Datenschutz

Seit einiger Zeit sind die Online-Office-Applikationen von Google, mit welchen man Texte und Tabellen erstellen und bearbeiten kann in deutsch verfügbar. Die Daten werden hierbei auf Googles Servern gespeichert und wie jeder weiss, sind Online-Anwendungen heikel, wenn es um Datenschutz geht.

Golem.de hat nun einmal die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), bei welchen einer Nutzung zugestimmt werden muss, genauer unter die Lupe genommen und festgestellt, dass mit der Zustimmung der AGB Google sich genehmigen lässt, alle über die Online-Textverarbeitung und -Tabellenkalkulation eingegebenen Daten für eigene Zwecke zu nutzen.

Nutzer von Googles Text und Tabellen können also kaum absehen, wo ihre Daten einmal landen, die sie in das Online-Office eingegeben haben. Vertrauliche Daten können somit in einer Werbekampagne von Google landen und Nutzer sollten sehr genau überlegen, welche Daten sie online verarbeiten wollen.

UPDATE 10.09.2007: Laut Golem.de distanziert sich heute Google von den eigenen AGB…

Schweizer Entwickler verdienen gut?!

Gerade bin ich noch über einen Bericht der infoweek.ch gestolpert, welcher die Einkommensverhältnisse der Schweizer Software-Entwickler aufzeigt. Durchaus interessant, was in diesem Artikel berichtet wird, diesen ganz zu lesen lohnt sich auf alle Fälle.

Am Schluss des Artikels wird noch auf eine Tabelle verwiesen, welche ein Auflistung der Löhne im Vergleich zu unseren Nachbaren Deutschland und Österreich aufzeigt.

Ich mach mich nun mal auf die Socken um bei meinem Cheffe eine Lohnerhöhung zu verlangen :-)

Mit dem Specht gegen die Zensur

Picidae (lat. für Specht) ist ein ein Schweizer Kunstprojekt von Mathias Jud und Christoph Wachter. Die beiden haben eine Methode entwickelt, wie die Internet-Kontrolle und -Zensur elegant umgangen werden kann:

Über den sogenannten pici-Server kann über eine Suchmaske eine beliebige Web-Adresse eingegeben werden. Der Server erstellt ein Bild der gewünschten Website und diese umgewandelte Bilddatei wird sofort im Browser präsentiert. Die Links bleiben nach dieser Umwandlung in ein Bild anklick- und somit nutzbar. Beim Klick öffnet sich die verlinkte Seite, welche auch wieder als Bild dargestellt wird.

Die (chinesische) Zensur sucht meist einzig nach verdächtigen Texten und heiklen Stichworten im Netz. Mit Picidae wird das Bild als eine Art Verschlüsselung benutzt, die Zensurfilter sind somit nicht mehr fähig, innerhalb eines Bildes den Text zu erkennen. Ich finde das Projekt verfolgt damit einen absolut genialen Ansatz und wie man selbst ausprobieren kann, funktioniert dies auch schon sehr gut :-)

Picidae funktioniert ohne zusätzliche Programme im Browser und verlangt vom Benutzer keine technischen Kenntnisse.

Gratis SMS Schweiz

Nachdem es vor paar Jahren noch einige Anbieter in der Schweiz für Free SMS Service gab, sind dies heute doch sehr dünn gesät, resp kaum mehr zu finden.

Gestern habe ich mehr oder weniger per Zufall die Seite von futurebytes.ch besucht und dort über den Service von futuresms.ch gelesen. Klingt doch sehr gut und funktioniert nach der erwähnten Anmeldung auch wunderbar…bis jetzt ;-)

Bald back in black: Allofmp3.com

Während sich die Industrie u.a. frischfröhlich auf der Welt dort niederlässt und investiert, wo Arbeitskräfte am billigsten sind, beschwert sich eine, die Musik-Industrie, immer noch darüber, dass der Kunde sich auch weltweit umschaut, wo er welche Produkte einkauft. Damit nicht genug, die MI spannt die US-Regierung ein und hatte die Abschaltung des Dienstes Allofmp3 sogar zur Bedingung für die Aufnahme Russlands in die Welthandelsorganisation WTO machen wollen.
In meinen Augen könnte auch einmal ein vermögender Kläger auf die Ideen kommen und z.B. FoxConn verklagen, schliesslich verstossen diese gegen würdige und gesicherte Arbeitsverhältnisse und verheizen so menschliche Arbeitskraft zum Spottpreis und machen riesigen Umsatz und vermutlich somit ich dolle Gewinn.

Offensichtlich ist sich die Industrie über die Jahre hinweg gewohnt, nur immer die Rosinen rauspicken zu können. Tja, wo ist den nun die „hochgelobte“ Globalisierung, wenn der normale Bürger nicht mit gleichlangen Spiessen rangehen kann? Alle sollen die Vorteile geniessen dürfen, sollte man meinen…

Mehr dazu bei Futurezone ORF

Wer zu nah am Wasser baut, muss mit nassen Füssen rechnen!

Und wieder einmal ist über der Schweiz ein Unwetter hergezogen, welches an unzähligen Orten zu Hochwassern führte. Zum Glück scheint dies nun überstanden und überall laufen auf Hochtouren die Aufräumarbeiten. Doch das Hochwasser wirft viele Fragen auf, Fragen, die mein Gehirn überschwemmen.

Warum jammern immer nach einer solchen Flut viele, viele Menschen, die zu nahe am Wasser gebaut haben? Und dies jedes Mal aufs Neue? Obwohl sie sich der Gefahren bewusst sind?
Sie sind nicht die Einzigen. Diese Eigenschaft ist auch eine unter Windows-Anwendern weit verbreitet. Jammern über Spamfluten, über Viren und Würmer und über gebrochene Codedämme werden weltweit Systeme geflutet. Aktuell gibt es sogar einen Sturmwurm, der derzeit das grösste Botnetz aller Zeiten bildet.

So mühsam, so teuer, so schrecklich die Auswirkungen sind: „Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!“ oder in diesem Falle, sollten Betroffene die Kosten dafür selbst aufbringen müssen! Wer Teil eines Botnetzes ist, sollte umgehend Internetverbot erhalten. Nicht die Wetterlage oder Windows sind Schuld am Desaster, sondern mangelndes Verantwortungsgefühl. Jeder wählt sich sein Plätzchen wo er sich niederlässt selbst, kauft den PC in der Hoffnung, damit einfach, sicher und günstig arbeiten zu können. Doch eines wird gerne sehr schnell vergessen: Die Technologie braucht den Menschen genauso wie der Mensch die Technologie.

Dabei gibt es mehr als genügend Alternativen und Optionen. Aber so ist das halt bei uns Menschen, mit dem Gejammere trösten wir uns selbst und machen weiter, als sei nichts geschehen…

Bluescreen tätowiert

Heute schon beinahe in Vergessenheit geraten, da Windows doch mittlerweile recht stabil läuft, sollte älteren Semestern der Blue Screen of Death noch ein Begriff sein. Dieser wird angezeigt, wenn ein Windows-System aufgrund eines schweren Fehlers abstürzt. Ein Neuseeländer namens Paul (dessen voller Name nicht bekannt ist) hat sich nun eine der bekannten und wenig beliebten Fehlernachrichten des Bluescreens tätowieren lassen.

Bei Two Hands Tattoo in Auckland, Neuseeland liess er sich die Meldung auf den rechten Arm stechen. Offensichtlich diente als Vorlage ein Bluescreen von Windows 98.

Die Idee kam Paul, als er auf der Suche nach einem aussergewöhnlichen Motiv für sein Tattoo war. Er wollte etwas spezielles, das den Betrachter zum Nachfragen anregt, sagte der ausführende Tätowierer. Der Bluescreen passt seiner Meinung nach nicht in das Klischee eines Tattoos, das normalerweise etwas darstellt, was dem Träger wichtig ist. Paul interessiert es nach eigenen Angaben kaum, dass es sich um die Meldung eines Bluescreens handelt.

Tja, „Paule heisst er, ist Bademeister, im Schwimmbad an der Ecke.“, zuviel mehr wird es der Herr wohl kaum bringen ;)

Das eisPhone

Die Jungs von F-Secure, dem bekannten finnischen Sicherheitsexperten, wissen das die Winter in Helsinki sehr kalt sein können. Die Anzeige auf dem Thermometer kann daher auch locker mal -25° Celsius angezeigen.
Laut den Angaben auf der Apple Webseite soll das iPhone bei folgenden Temperaturen seinen Dienst tun:


Environmental requirements
Operating temperature: 32° to 95° F (0° to 35° C)
Nonoperating temperature: -4° to 113° F (-20° to 45° C)

Da diese Angaben leicht widersprüchlich sind, haben Finnen das iPhone in den Gefrierschrank gelegt und die Kälteresistenz somit getestet. Ob das iPhone anschliessend noch funktionstüchtig ist und somit auch in den kälteren Alpenregionen der Schweiz funktioniert, zeigt dieses YouTube-Video. Kippis :)

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iPhone in a Freezer

One Laptop per Child – Schüler surfen auf Sex-Seiten

Wie der derStandard.at zu berichten weiss, ist es so gekommen, wie es kommen musste, nun surfen die wissbegierigen Kids aus Nigeria mit dem 100 Dollar Laptop ausgerechnet auch auf Sexseiten. Es scheint so, als ob hier eine „Bildlunglücke“ besteht oder sind es gar die Herren Väter… ;-)

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Internet is for Porn! (subtitled)

Gates ist der Meinung das Piraterie in China Microsoft gegen Linux hilft

Wie Fortune berichtet, scheint Microsoft-Gründer Bill Gates sich zurück auf die Wurzeln zu besinnen und der Softwarepiraterie in China nicht nur für rückläufige Gewinne und anderes Negatives verantwortlich zu machen. So ist er der Meinung, dass illegale Verbreitung von Windows in China Microsoft gegenüber Linux begünstigt.

„Unsere Software kann besser mit Linux konkurrieren, wenn es Piraterie gibt, als wenn es keine gäbe“,

meinte Gates. Tatsächlich wird Linux in China oft zu einem höheren Preis verkauft als Windows.

Microsoft-Manager Tim Chen äußerte sich auch über die Rolle der Software-Piraterie in China. Microsoft habe seine Strategie in China geändert. Früher sei man noch mit Klagen gegen die illegale Verbreitung vorgegangen, heute sehe man dies nicht mehr als adäquates Mittel, da man eine langfristige Strategie verfolge.

Nun stellt sich die Frage, wie lange es geht, dass andere Software-Hersteller dies auch (wieder) so sehen. Von der Musik- und Filmindustrie mal ganz geschwiegen…

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