Evil Feed

20131 H 30 Min
Synopsis

Dem sadistischen Steven gehört ein exklusives chinesisches Restaurant namens Long Pig im Untergrund, das ein Klientel bedient, das nach dem Verzehr von menschlichem Fleisch Ausschau hält. Seine rechte Hand ist seine Freundin Yuki. Um seine Gäste zu versorgen und zu unterhalten, entführt Steven Kampfsportler, die sich in einem Käfig in seinem Keller seinen eigenen Kämpfern stellen müssen, wodurch der Verlierer als Gericht für die gut zahlende Kundschaft endet. Als Nash und Jenna in sein Visier geraten, brechen ihre Freunde Tyrone, Brian und Carlos auf, um das Restaurant zu infiltrieren und den beiden den Hals zu retten. Doch werden sie es wirklich schaffen und alle wieder heil herausfinden?

Metadata
Titel Evil Feed
Original Titel Evil Feed
Direktör Kimani Ray Smith
Term 1 H 30 Min
Start datum 23 Oktober 2013
Hemsida
Detalj
Film-Detaljer
Betyg Okej
Bilder
Skådespelare
Med: Laci J Mailey, Terry Chen, Alain Chanoine, Alyson Bath, Derek Gilroy, Bishop Brigante
Trailer

Evil Feedist herrlich unterhaltsamer Klamauk mit ein paar Kampfeinlagen, einer Prise schwarzem Humor und jede Menge Splatter. Skräck nach altbewährter „Vandrarhem“-Manier trifft auf knochentrockene Martial Arts Action. Dazu kommen ordentlich Titten und Ärsche, extrem viel Blut und bis zur Karikatur verzerrte Figuren. Darüber stülpt man etwas Heavy Metall und fertig ist ein ziemlich unterhaltsames Stück Film, bei welchem man das Hirn aber ausschalten sollte.

Bilder von ""

Evil Feedzu kategorisieren ist nahezu unmöglich, da sich hier Elemente aus zahlreichen Genres die Hände reichen. den Trash-Faktor ist enorm hoch, der Humor ist tiefschwarz und rückt jede noch so makabere Szene in ein recht amüsantes Licht. Dadurch wird auch eine gewisse Distanz des Zuschauers zu den teils erheblich brutalen Sequenzen aufrechterhalten. Schnell fällt auf, dass gerade die Fokussierung auf eine gewollte Abgedrehtheit dem Film die grössten Probleme beschert. Vor allem die Story kann hierbei nie Schritt halten. Während die Ausgangssituation noch relativ schnell etabliert ist und richtig gut funktioniert, verzettelt sich der Film bald in einem überbordenden Wulst an Figuren. Dabei fokussiert er keine einzige richtig, weshalb man sich auch schwer tut, en „Hauptcharakterzu benennen. Die Folge ist, dass der Handlung ein echtes Zentrum als auch eine Figur, mit der man mitgehen kann, saknas. Das hat freilich auch Auswirkungen auf die Spannungskurve, die vor allem im Mittelteil einige Male durchhängt.

Langweilig wird es dabei allerdings nie. Denn Regie-Debütant Kimani Ray Smith, bisher vornehmlich als Stuntman in Hollywood aktiv, drückt durchgängig auf die Tube und schichtet Absurdität, Ekel, Action und schwarzen Humor beherzt Lage für Lage aufeinander. „Evil Feedist aufgrund dessen alltid på väg, erweckt aber zunehmend auch den Eindruck einer lose zusammenhängenden Nummernrevue. Der Film entstammt übrigens aus dem kranken Gedankengut von Regisseur Ryan Nicholson, der sich unter anderem mitGutterballsbei den meistens Horrorfreunden schon einen Namen gemacht hat. Die Kamera ist beständig auf der Suche nach abgefahrenen Einstellungen und der wilde Soundtrack gibt gerne mal die Schnittfrequenz vor. In diesem technischen Rahmen agieren Darsteller, die durch die Bank das berühmte Quäntchen drüber sind. Overacting allerorten. Mal nervig, mal stimmig. Dabei müssen die Kerle vornehmlich ordentlich hinlangen, während die Damen blank ziehen. Letzteres ist definitiv nicht zum Nachteil des Zuschauers, denn die Damen inEvil Feedsind wahrlich sehr angenehm anzuschauen. Absolutes Highlight und definitiv der Showstealer dieser wilden Fahrt: Alyson Bath als vollkommen abgedrehte, dauerjuckige Yuki.

Wer also Appetit nach einem politisch völlig unkorrekten Filmhappen hat, bör „Evil Feeddefinitiv zulegen. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, das man nicht der unzumutbaren deutschen Veröffentlichung zum Opfer fällt, bei der wohl beinahe ganze Passagen mit der grossen Zensurschere entfernt wurden. In der Action des Filmes erwarten den Zuschauer erstaunlich solide und knackige Martial Arts Fights, die stark auf Effektivität getrimmt wurden und flott montiert sind. Zudem enden sie meist mit wirklich brachialen Finishern, bei denen Kehlen heraus- und Gesichter abgerissen werden. Auch abseits der Action istEvil Feedein extrem derbes Ding. Da werden Schwänze abgerissen und verspeist, allgemein ist die Kannibalismus-Thematik allgegenwärtig und ausgekotzte Aale oder zertrümmerte Schädel sind per se nichts, worauf der deutsche Jugendschutz steht. Das Tempo ist mehr als flott und die harte Action sowie die mal heftigen und mal witzigen Splattereinlagen setzen hübsche Highlight-Momente. Von der hübschen Comicoptik ganz zu schweigen und Yuki-Darstellerin Alyson Bath alleine ist das Ansehen schon wert.