Hast du abgeschlossen, Schatz? Diese Frage nimmt mit dem “Safe House” völlig neue Dimensionen an. Wie regelmässige Besucher der Gruft wissen, ist die Zombie-Apokalypse nahe und so wie es aussieht, wird dieser Tatsache nun auch in der breiten Masse Beachtung geschenkt. Wer trotz schwelender Angst vor Untoten ein sorgenfreies und glückliches Leben führen will, sollte sich unbedingt “Safe House” vom renommierten polnischen Architekturbüro KWK Promes ansehen.

Das “Safe House” eine Art Luxus-Panic-Room mit Auslauf. In offenem Zustand ist die Behausung, die nahe Warschau steht, eine schicke Luxusvilla mit allem Schnickschnack. Das Grundstück ist strassenseitig von geschosshohen Mauern abgeschottet und auch die Fassade des Flachbaus lässt sich vollkommen schliessen, Fenster werden mit 50 Zentimeter dicken Betonelementen verriegelt, Terrassen durch zusammenklappbare Steinwände eingemauert und Eingänge durch geschlossene Zugbrücken blockiert. So wird die Behausung zur zombiesicheren Festung.

Die Erscheinung und die Transparenz dieses architektonisch Meisterstücks verändert sich über die beweglichen Wände und Wandteile, die 2.20 m hoch und 15 beziehungsweise 22 m lang sind. Die beweglichen Elemente der Gebäudehülle lassen sich bis zu 180 Grad aufklappen. Die gesamte Südfassade zum Garten lässt sich über ein gigantisches Rolltor öffnen oder schliessen.

Sobald sich die Fassade zum Garten öffnet, fahren seitliche Wände auf der Ost- und Westseite bis an die Mauer auf der Eingangsseite und bilden mit dieser einen Innenhof. Wird ein Besucher durchs Tor hineingelassen, muss er zunächst durch diesen Hof, bis er durch die mittige, schmale Tür Zutritt zum Haus erhält. Ein langer eingeschossiger Riegel mit Swimmingpool dockt seitlich über einen Verbindungsgang an. Eine ebenfalls ein- und ausklappbare Zugbrücke erschliesst das Dach, das als Terrasse dient.

Wohnraum und Esszimmer orientieren sich nach Süden und sind mittels Schiebetüren abtrennbar. Zentral im Raum steht die Treppe, Nebenräume und kleinere Räume sind zur Strasse hin nach Norden angeordnet. Grosse Glasflächen ermöglichen passive Solargewinne im Winter und verhindern eine Überhitzung im Sommer. Über Nacht, wenn die Fassaden geschlossen sind, kann die gewonnene Wärme gespeichert werden.

Alle beweglichen Elemente werden von einer Technikzentrale im Erdgeschoss über Elektromotoren gesteuert. Die feststehenden Teile des Hauses sind aus Beton, die mobilen als leichte Stahlkonstruktionen, welche mit Mineralwolle gedämmt sind. In geschlossenem Zustand entsteht so eine durchgehend gedämmte Gebäudehülle, welche mit wasserdichten, zementgebundenen Holzplatten verkleidet ist.

Die Energieversorgung erfolgt über ein Solarsystem mit Wärmepumpe, ergänzt durch eine Gasheizung sowie eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Wandlung des Safe House zeigt das folgende Video:


(Tom ich danke dir für den Hinweis)

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