Mad Max: Fury Road

Was für ein schöner Tag

2015Länge unbekannt
Kurzinhalt

An den äußersten Grenzen unseres Planeten, in einer trüben Wüstenlandschaft, wo die Menschheit verkommen und fast jeder bereit ist, für das Überlebensnotwendige bis an die Grenzen zu gehen, leben zwei Rebellen. Sie sind auf der Flucht und könnten der Schlüssel dazu sein, die zerfallene Ordnung wiederaufzurichten. Auf der einen Seite ist da Max ein Mann der Tat und weniger Worte, der nach dem Verlust seiner Frau und seines Kindes Seelenfrieden sucht. Auf der anderen Seite ist da Furiosa eine Frau der Tat, die glaubt, dass sie ihr Überleben sichern kann, wenn sie es aus der Wüste bis in die Heimat ihrer Kindheit schafft. Als Max gerade beschlossen hat, dass er alleine eigentlich besser dran ist, trifft er auf eine Gruppe in einem Kampfwagen, an dessen Steuer sich die elitäre Herrscherin befindet. Die Rebellen sind dem Warlord Immortan Joe entkommen, der ihnen nun nachstellt.

Metadaten
Titel Mad Max: Fury Road
Original Titel Mad Max: Fury Road
Regisseur George Miller
Laufzeit Länge unbekannt
Starttermin 15 Mai 2015
Website
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Meisterwerk
Schauspieler
Mit: Tom Hardy, Charlize Theron, Hugh Keays-Byrne, Nicholas Hoult, Josh Helman, Rosie Huntington-Whiteley,
Trailer

„Mad Max: Fury Road“ ist in Film, den man so schnell nicht vergisst! George Miller erzählt in diesem Film von einer dystopischen Welt, in der Wasser und Benzin knapp sind – und wer diese Ressourcen besitzt, der hat folglich die Oberhand. Als sich Imperator Furiosa gegen ihren Anführer Immortan Joe auflehnt, entbrennt ein Bandenkrieg, zwischen dessen Fronten sich Mad Max wiederfindet. So einfach diese Geschichte erzählt ist, so simpel ist sie auch gestrickt. Regisseur George Miller hat Wert darauf gelegt, so viel wie möglich mit echten Stunts zu arbeiten und das sieht man dem Film auch deutlich an. So kommt es zwischen Flammenwerfern, Explosionen und Schüssen zu harter physischer Action neben, auf und unter den kuriosesten Endzeitfahrzeugen. Das alles im Umfeld einer nicht minder verrückten Welt, sorgt für das nicht nur grösste, sondern auch beste Actionspektakel dieses Sommers. Mad Max is back!

Wer nun meint, dass „Mad Max: Fury Road“ deswegen lockere Unterhaltung biete, irrt gewaltig! Dieser in rostrot und stahlblau getauchte Fiebertraum ist alles andere als leichte Kost. Miller zaubert ein bombastisches und akribisch durchorchestriertes Actionfeuerwerk. Die Flucht quer durch die Wüste, zum dröhnenden Sound von E-Gitarren, lässt kaum Atempausen und wartet mit abgefahrenen Stunts auf. Untermalt wird das Ganze vom pumpenden Score des Holländers Tom Holkenborg aka Junkie XL, der nach „300: Rise of an Empire“ erneut eindrücklich beweist, dass er der Mann für opulenten Bombast ist. Am meisten fasziniert an diesem Film, dass der von Tom Hardy verkörperte Max gar nicht der eigentliche Held ist. Die von Charlize Theron brilliant gespielte Furiosa sowie eine Handvoll weiterer Frauen stehlen ihm locker die Show und treten mindestens soviele Ärsche wie Max, womit sie diesen Film wohl zum feministischsten Action-Streifen der letzten Monate machen. „Mad Max: Fury Road“ ist ein bildgewaltiger Trip in eine Welt der heulenden Motoren und durchgeknallten Gestalten. Der Action-Film des Jahres!