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Detour - Gefährliche Umleitung

20091 h 17 min
Kurzinhalt

Eigentlich wollten Lina und Martin in Schweden nur einen Alkoholvorrat für die Hochzeit ihres Freundes besorgen, doch ihre Rückfahrt nach Norwegen erweist sich in Detour als Horrortrip. Durch eine Umleitung gelangen sie in ein verlassenes Waldstück irgendwo im Grenzgebiet. Als es Nacht wird, beginnt für das junge Pärchen ein Albtraum, aus dem es kein Erwachen gibt. Vollkommen auf sich allein gestellt, müssen die beiden plötzlich um ihr Leben kämpfen. Denn sie ahnen nicht, dass sie die Hauptrolle in einem bizarren Snuff-Streifen spielen, der live über das Internet ausgestrahlt wird. In der spannungsgeladenen Mischung aus Thriller und Horrorfilm wird der Zuschauer Zeuge eines blutigen Big-Brother-Spiels. Nichts für schwache Nerven!

Metadaten
Titel Detour - Gefährliche Umleitung
Original Titel Snarveien
Regisseur Severin Eskeland
Laufzeit 1 h 17 min
Starttermin 31 Juli 2009
Website
Detail
Film-Details
Bewertung Gut
Bilder
Schauspieler
Mit: Jens Hultén, Jeppe Beck Laursen, Severin Eskeland, Malin King,
Trailer

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Der norwegische Backwood-Horror „Detour“ kann mit soliden Darstellern, einer düsteren Atmophäre und einen guten Spannungsbogen überzeugen. Schön auch, das hier Thrill mehr zählt als Gore. Der nette Mix aus verschiedenen Horrorfilm-Klassikern bietet zwar wenig neues, ist aber dennoch gut gemacht. Kurzweilige Unterhaltung und nette kleine Überraschung aus Skandinavien.

Detour - Gefährliche Umleitung

Dieser Film traut sich, was ich bei anderen Genrefilmen häufig vermisse, nämlich die notwendige Kürze zu haben, um nicht gestreckt zu wirken. Für die meisten Backwood-Slasher und artverwandte Genres reichen 70 Minuten einfach aus. Angenehm ist auch, dass wir hier nicht eine Horde ätzender Collegestudenten haben, denen man häufig sogar wünscht, dass sie schnellstmöglich abgemetzelt werden, sondern ein authentisches Paar, was der Identifikation mit den Hauptfiguren zu Gute kommt. Der Film kommt mit wenig Blut aus und die wenigen Gewaltdarstellungen sind entweder nur angedeutet oder recht milde ausgefallen, was in diesem kurzweiligen Survival-Trip aber kein wirkliches Problem darstellt da der Film auf stimmungsvoller Ebene völlig überzeugt. Die Darsteller machen ihren Job wirklich gut, auch wenn ihre Handlungen für diese Art von Film typisch und überraschungsarm daherkommen, wirken sie über sehr weite Strecken glaubwürdig und tragen zu einem durchgehend spannenden Ablauf bei.

Detour - Gefährliche Umleitung

„Detour“ tischt uns nichts neues auf, allerdings serviert er es uns geschmackvoller als einige andere Vertreter des Genres und seine durchgehend bedrohliche Atmosphäre sorgen bei einer Laufzeit von gerade mal 75 Minuten für angemessene Unterhaltung ohne zu langweilen. Hätte die Regie hier noch etwas mehr Gespür für kreative Wendungen aufgebracht und sich die üblichen Verdächtigen, was die Klischees betrifft, verkniffen, wäre hier ein Beitrag mit Ausrufezeichen möglich gewesen. Schade wurde hier einiges verschenkt. Somit kann niemand hier etwas Oscar-Verdächtiges erwarten, doch für einen soliden Horrorabend reicht der Film durchaus. Ich hatte über die gesamte Laufzeit das Gefühl, gut unterhalten zu werden und man beginnt automatsich ordentlich mitzufiebern. Genrefans werden hier nicht viel neues entdecken, aber immerhin einen guten Vertreter in skandinavischer Unaufgeregtheit vorfinden.