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Body Bags

1993Länge unbekannt
Kurzinhalt

Im Stile von "Geschichten aus der Gruft" führt hier John Carpenter als lebende Leiche durch 3 Kurzgeschichten. Die erste Episode handelt von einer Studentin, die an einer Tankstelle ihre Nachtschicht schiebt, um Geld zu verdienen. Mehrere durchgeknallte Kunden besuchen die Tankstelle, bis sie sich einem Killer gegenüber sieht... Die zweite Episode handelt von einem Mann, dem sein Haarausfall zu schaffen macht. Darauf lässt er sich von einem Arzt helfen. Seine Haare beginnen wieder zu wachsen - mit einer unerfreulichen Nebenwirkung... Die dritte Episode handelt von einem Baseballspieler, der bei einem Unfall ein Auge verliert. Mittels einer Operation wird ihm das Auge eines toten Menschen eingesetzt. Anfangs scheint alles normal. Doch nach und nach hat der Sportler seltsame Wahnvorstellungen. Er bringt in Erfahrung, dass das Auge einem hingerichteten Mehrfachmörder gehörte. Nun sind 2 Seelen in einem Körper, die gegeneinander kämpfen...

Metadaten
Titel Body Bags
Original Titel Body Bags
Regisseur John Carpenter, Tobe Hooper, Larry Sulkis
Laufzeit Länge unbekannt
Starttermin 7 August 1993
Website
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Gut
Trailer

Gerade wegen den Auftritten bekannter Filmgrössen wie Sam Raimi, Tobe Hooper, Wes Craven und John Carpenter machte mich der Film neugierig. Ausserdem gibt es ein Wiedersehen mit Stacy Keach, Robert Carradine und Mark Hamill. Aus cineastischen Gesichtspunkten also durchaus mal ein Blick wert – dachte ich mir- Inszeniert wurde der Episodenfilm von John Carpenter, Tobe Hooper und einem dritten Regisseur. Der sich berechtigterweise im Abspann ein Pseudonym zugelegt hat. Diese Tatsache spricht für die Qualität des Gesamtwerkes!

Von den drei Geschichten ist die erste vergleichsweise die Beste. Übrigens die, die Carpenter inszeniert hat. Aber richtig doll ist sie trotzdem nicht. Mich hat eigentlich gewundert, wie brutal und blutig es für eine TV-Produktion aus den 90er Jahren zugeht. Allerdings wirken die Darsteller eben nur irgendwie wie nette Gastauftritte und nicht wie Schauspieler. Und die drei bekannten Schauspieler die ich entdeckt habe, die hatten ihren besten Zeiten bereits hinter sich. Also kann man nichtmal von einem Mittelmass an Qualität diesbezüglich ausgehen.

Was bleibt sind die Effekte und die Atmosphäre. Irgendwie schafft es nur Episode 1 ansatzweise Horroratmosphäre aufzubauen. Der Rest wirkt auf mich nur wie ein schlechter TV-Versuch um Gore Stimmung zu verbreiten. Wenn ich mir überlege, das der Film mal in Deutschland FSK 18 hatte. Sogar als „Geheimtipp“ in den Videotheken galt, kann ich es aus heutiger Sicht nicht mehr nachvollziehen. Fazit: Das ganze Machwerk wirkt wie ein schwacher Versuch die „Creepshow“ zu imitieren.