Der deutsch-kanadische Film dokumentiert das Geschäft, das mit Opium betrieben wird, und stellt die Frage, ob die herkömmliche Strategie im Kampf gegen die Drogen noch zeitgemäss ist. Das Drogennetzwerk breitet sich von den Opium-Anbaugebieten in Afghanistan und Ostasien immer weiter aus. Trotz immer mehr Polizei, Soldaten und Grenzkontrollen nimmt das Opium nahezu ungehindert seinen Weg in die Grossstädte Amerikas und Europas. Der Handel ist weltweit organisiert und bringt den Drahtziehern Millionen. Ihre Profite fliessen aber nur, solange Handel und Konsum illegal sind.

Deshalb versuchen Ärzte und Sozialarbeiter, alternative Wege zu gehen. Während die USA weiter eine strikte Kriminalisierung von Drogenkonsum und Drogenhandel verfolgen, stuft Portugal die Drogenabhängigkeit als Krankheit ein und finanziert entsprechende Programme zu ihrer Behandlung. Sie weisen Erfolge auf und zeigen, dass es eine Alternative zur Null-Toleranz-Politik im Kampf gegen Drogen geben kann.

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