Heute lassen wir mal den ganz normalen besorgten deutschen Staatsbürger zu Wort kommen. Denn „deutsch“ hat nichts mit dem Aussehen oder der Hautfarbe zu tun, sondern damit, das Land und seine Werte zu respektieren. Überall auf der Welt ist wie länger je mehr nur klar-rechts oder klar-links zulässig, wer sich in politische Zwischentöne vorwagt, wird höflich aber bestimmt in eine der beiden Richtungen durchgeschoben. Das ist gleichermassen putzig wie gefährlich, wo doch jeder weiss, dass die Wahrheit meistens in der Mitte liegt. Aber Mitte ist gerade out. Aber sowas von. Die Schulhof-Gesellschaft mit ihrem „Lälälä, waren doch Flüchtlinge in Köln dabei, Ätsch-Bätsch!“ ist dagegen gerade total angesagt. Schön gibt es auch Menschen wie Nathan Dash Menga die die Flagge in der Mitte halten.

Nathan kommt ursprünglich aus dem Kongo, lebt aber mit seiner Familie in Deutschland. Und er tut das gerne, wie er in einem Video bei Facebook und Youtube deutlich macht. Damit reagiert er auf die Diskussion, die nach der Silvesternacht in Köln entstanden ist. Und er wird deutlich, dass er gerne in Deutschland ist: „Weder würde ich Hilfe vom Staat bekommen, wenn es mir beschissen geht, noch hätte ich die Möglichkeit, ein Krankenhaus besuchen zu können.“ Er stellt die Frage, mit welchem Recht sich manche Menschen Sachen herausnehmen, die das Ansehen aller Ausländer in Deutschland besudelten. Denn er glaube nicht, dass jemand bei sich zu Hause auf den Teppich scheissen würde. Seine unmissverständliche Aufforderung: „Packt einfach Eure Klamotten und geht nach Hause!“



Simple Share Buttons
Simple Share Buttons