„Ash vs. Evil Dead“ zieht jede Woche viele Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt in den Bann zieht, also weshalb einen Kinofilm drehen? Mindestens noch eine Staffel lang bleibt uns die namensgebende Horror-Ikone aus der „Tanz der Teufel“-Reihe in Serienform erhalten, weshalb „Evil Dead 4“ etwas länger auf sich warten lassen dürfte. Für die dritte Staffel trennen sich Sam Raimi, Rob Tapert und Hauptdarsteller Bruce Campbell, die alle auch als Produzenten involviert sind, nun aber vom bisherigen Showrunner Craig DiGregorio. Sein Posten geht an den Neuzugang Mark Verheiden, dessen Können schon bei Marvel’s Daredevil, Hemlock Grove oder Constantine Verwendung fand und nun auch Ash zu noch blutigeren Abenteuern verhelfen soll. Und wie es bei einem Showrunner-Wechsel üblich ist, dürfte der frische Wind auch auf die kreative Ausrichtung abfärben.

Ash vs. Evil Dead: Dritte Staffel soll eine frische Richtung einschlagen

„Man sagt ja, wenn etwas nicht kaputt ist, soll man es in Ruhe lassen. Ein paar Änderungen würde ich aber schon gerne vornehmen, allein damit wir uns nicht wiederholen. Die Charaktere sind die gleichen, aber wir werden wohl etwas an der Weise schrauben, wie sie miteinander interagieren, und führen wohl auch den ein oder anderen neuen Charakter ein. Doch es bleibt natürlich Evil Dead und es wird Ash sein, der seine Kettensäge schwingt. Wir wollen uns einfach von Season 1 und 2 distanzieren und etwas Neues wagen. Darum muss sichergestellt sein, dass sich Season 3 frisch anfühlt und die Mythologie sowie Charaktere lockert,“ verspricht Verheiden mit dem Hinweis darauf, dass der Evil Dead-Flair auf jeden Fall erhalten bleibt. Ich glaube das ist ein guter Schritt. Nach der ersten Staffel und dem Grossteil der zweiten, zeigen sich schon ein paar (kleine) Ermüdungserscheinungen. Nicht vom kreativen Standpunkt her, sondern von der Machart. Indem das jede Folge nur 25 Minuten lang ist, bauen sich keine grossen Emotionen auf und besonders die Nebencharaktere bleiben ein wenig blass, wenn sie nicht nach zwei Folgen sterben. Das ist zwar unglaublich unterhaltsam, aber ein wenig repetitiv nach so langer Zeit…