Bluescreen zur Olympia-Eröffnung
Die Eröffnung der Olympischen Spiele 2008 in Peking am vergangenen Freitag war ja wirklich beeindruckend und da hatten nicht nur zehntausende Beteiligte und Sportler ihren grossen Auftritt, nein auch Microsofts Betriebssystem Windows sorgte für einen Teil der aufwendigen Mega-Show. Ein Grossteil der Projektionen im Nationalstadion von Peking wurden von Servern auf Basis von Windows XP Embedded erstellt.
Die Systeme waren unter anderem für die Lichtspiele auf den zahlreichen verschiedenen Oberflächen im Stadium verantwortlich. Sie sind im Server-Raum des Stadions untergebracht, wobei es sich um die grösste Installation dieser Art handelt, die bisher je bei einem Live-Event verwendet wurde. Die Server wurden mit den Steueranlagen für die Lichtsysteme und Projektoren mit beweglichen Köpfen gekoppelt und lieferten Spezialeffekte in Echtzeit. U.a. wurden die Projektionsbilder an die Form der jeweiligen Oberflächen angepasst, so dass es zu keinen Verzerrungen kam.
Das zuständige Team bei Microsoft berichtete in seinem Weblog voller Begeisterung von der Eröffnungsfeier, einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Einigen Zuschauern fiel gegen Ende der mehrstündigen Zeremonie auf, dass eines der zur Steuerung der Projektoren genutzten Server-Systeme mit einem “Bluescreen of Death” den Dienst verweigerte…













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